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Markenschutz. N0 32.
elements verbaux da deux marques mixtes, aussi bien
que quand il s'agit de marques uniquement verbales,
c'est leur. effet auditif. et visuel, le premier l'emportant
d'ai1:leurs sur le second, car c'est le son du mot qui en
general demeure dans la memoire de l'acheteur (RO 56
II 225 et les arrets cites). Or les deux dernieres syllabes
de la marque de la recourante, « fi-dor», sonnent exacte-
ment comme la marque « Figor »; la difference de la
consonne intermediaire est sans importance. En ce qui
concerne ces deux syllabes, le risque de coDfusion est
donc certain. La syllabe initiale « Ca » ne suffit pas pour
les distinguer. Comme c'est en Suisse romande que les
deux maisons concurrentes sont etablies et y ont sans
doute leur principal debouche, il y a lieu de tenir compte
tout d'abord du fait qu'en franc;ais les mots comme « Fi-
gor» et « Ca:6.dor» ont l'accent sur la derniere syllabe et
non sur la premiere, de sorte que la syllabe « ca» n'a
pas un pouvoir distinctif tras marque. D'autre part,
comme 1a recourante l'admet elle-meme dans son memoire
de recours,cette syUabe n'a pas davantage de signifi-
cation propre et donnerait meme a penser qu'elle a eM
choisie simplement pour eveiller, par combinaison avec
la syllabe suivante, l'idee dU: produit, ce qui n'est pas
non plus de nature A renforcer ce pouvoir. Tout au contraire,
pourrait-on dire, car, quand on passera une commande,
on demandera selon le cas ou « un paquet de cafe Figor »
ou « Un paquet de Cafidor», et l'on ne songera vraisem-
b1ablement pas a dire « un paquet de cafe Cafidor»,
parce que la ~ombinaison de « Ca-fi» determine dejA 1a
naturede 1a marchandise.
C'est avec raison par consequent que les premiers
juges ont admis 1e risque de confusion des deux marques
et qu'ils ont fait droit aux conclusions principales de
la demande. Peu importe que, comine 1e pretend la recou-
rante, la confusion ne se soit pas encore produite. TI
est de jurisprudence constante, en effet, que 1a possibiliM
d'une confusion suffit pour interdire l'usage d'nne marque
(RO 40 II 287/8).
I. EINLEITUNG ZUM ZGB.
TITRE PRELIMINAIRE DU ce.
VgL ~r. 39. ~ Voir N° 39.
H. PERSONENRECHT
DROIT DES PERSONNES
VgI. Nr. 44. -
Voir n° 44.
III.FAMILIENRECHT
DROIT DE LA FAMILLE
33. Urteil der n. Zivilabteilung vom 4 • .Juli 1944
i. S. .Jakolt-Seheidegger
gegen Einwohnergemeinderat Huttwil und Genossen.
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Be1Wrdliehe E~ng zur Kindeaannahme (Art. 267 ZGB).
AlJiällige Mitwirkung einer vorgesetzten l3ehörde nach kan-
tonalem Recht. Kann au.ch eine Beschwerde von Drittper-
sonen an die vorgesetzte Behörde zugelassen werden? Jeden-
falls ist die Weiterziehung des Entscheides dieser Behörde
an das Bundesgericht (mit Berufung· oder zivilrechtlicher
Beschwerde) au.sgeschlossen. Art. 56 fi., 86 OG.
Adoption. Approbation de l:autoNM (art. 267 CO). TI appartient
aux Cantons de prevoir l'intervention d'u,ne seconde au.torite hie-
rarchiqu.ement su,perieu.re a Ja premiere. Un tiers a-t·il qualite
pour interjeter un recours a l'autorite su.p6rieure ! 11 ne peu.t
en tout cas pas recourir au Tribunal federa!. ni par Ja voie
du recours enreforme, ni par celle du recou.rs de droit civil,
contra la dooision de l'au.toriM sup6rieu.re. (Art. 56 et su.iv.
et 86 QJ.)
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AB 70 11 -
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Familienrooht. N° 33.
Adozione. Autorizzazione: deU'aJUitorita (art. 267 CC). Spetta ai
Cantoni di prevedere l'intervento d'una seconda autorita
superiore aHa prima. Un terzo ha. veste per ricorrere all'auto-
ritä. superiore f Non 'puo comunque ricorrere al Tribunale
i'ederale controla decisione dell'autorita superiors, ne mediante
ricorso in appello, ne mediante ricorso di dlritto civile (art.
56 e seg.; 86 OGF):
A. -
Die Rekurrentin wurde von den Eheleuten
Scheidegger-Bösiger in Huttwil auf erzogen und im Jahre
1912 adoptiert. Nach dem Tode seiner Ehefrau verhei-
ratete sich der Adoptivvater im Alter von 76 Jahren
mit einer Witwe. Im August 1942 adoptierte er deren
Tochter Hanna.
B. -
Als die Rekurrentin im Oktober 1942 davon
erfuhr, focht sie die vom Einwohnergemeinderat Huttwil
hiezu erteilte Ermächtigung auf dem Beschwerdeweg an :
Weder habe Johann Scheidegger der Stieftochter Hanna
Fürsorge und Pflege erwiesen, noch liege ein sonstiger
triftiger Grund zu deren Adoption vor. Diese Massnahme
erkläre sich vielmehr nur als Akt der Rache ihr selbst
gegenüber, mit dem Zweck, sie in ihren· Erbanwartschaf-
ten zu beeinträchtigen.
O. -
Der Regierungsstatthalter schützte die Beschwerde
und hob den Ermächtigmlgsbeschluss des Einwohner-
gemeinderates auf.· Auf dessen Rekurs und nach An-
hörung des Johann Scheidegger und der zweiten Adop-
tivtochter Hanna wies dann aber der Regierungsrat des
Kantons Bern am2!. April 1944 'dieBeschwerde der
ersten Adoptivtochterab.
D. -
Diese hat gegen den Entscheid des Regierungs-
rates Berufung (neben staatsrechtlicher Beschwerde) ein-
gereicht.
Das B'lI/rtdksgeriCkt ziekCinErU;ägung :
1. ~. Die Kifidesannahme . erfolgt auf Grund. ein,er
öffentlichen t1rltlihde mit Ermächtigung der zuständigen
Behörde (M. i67 Abs.·1 ZUB). Diese hat die gesetz-
lichen Voraussetzungen gemäss Art. 264-266 ZGB nach-
Familien.rooht. N° 33.
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zuprüfen. Ausserdem darf die Ermächtigung nur daD.ner~
teilt werden, wenn der Annehmende dem Kinde Fürsorge
und Pflege erwiesen hat oder. andere wichtige Gründe
vorliegen, und dem Kinde aus der Annahme kein Nachteil
entsteht.
Die· Bezeichnung der zuständigen Behörde steht dem
kantonalen Rechte frei (Art. 54 des Schlusstitels des
ZGB). Es braucht nicht wie nach Art. 292 des Vorent-:
wUrfes die Regierung zu sein. Nichts steht entgegen, die.
Mitwirkung einer vorgesetzten Behörde vorzuschreiben,
so dass allenfalls der Beschluss der ersten Behörde nur
die Bedeutung eines :Antrages hat. Darum handelt es
sich hier jedoch nicht. Vielmehr hat die Rekurrentin,
nachdem sie zufällig (auf Anfrage) von der Ermächtigung
vernommen, ein Recht auf Anfechtung oder -
wenn
man den Ermächtigungsbeschluss als rechtskräftig an,,:
sieht. -
auf Widerruf oder nachträgliche Aufhebung der
Ermächtigung und damit der Kindesannahme in An.,
spruch genommen.
..
Ob ein solches Vorgehen einer Drittperson sich mit
der Ordnung der Kindesannahme im ZGB vereinbaren
lässt,.kann dahingestellt bleiben; ebenso, ob der Ermäch-
tigungsbehörde oder einer ihr vorgesetzten Behörde
zustellt, nachträglich die Ermächtigung zu widerrufen
oder aufzuheben, sei es auf Antrag einer daraninteres,o
sierten Person oder· von· Amtes wegen.· Wie dem auch
sei, undin welchem Sinne der Entscheid des Regierungs-
rates ergangen sein möge, ist die Berufung an das Bundes-
gericht ausgeschlossen. Es liegt kein Zivilrechtsstreit im
Sinne der Vorschriften über die Bertifung (Art. 56 ff.
OG) vor. Die Aufgabe der in Art. 2{)7 ZGB vorgesehenen
Behörde hat Muptsächllch vormundschaftlichen Charak-
ter (BGE 50 1274). Die Beschwerde gegen ihren Beschluss
stellt sich lUcht als Einleitung eines Zivilrechtsstreites
dar, im Unterschied etwa zu dem wenngleich vor Ver-
waltungsbehörden ausgetragenen Streit zwischen Bluts-
verwandten über Unterstützungsansprüche nach Art.
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Fruniliellrooht. N0 33.
3.28 11. ZGB (BGE 58 II 443). Noch weniger lässt sich
beim Einschreiten der Behörde von Amtes wegen von
einem Zivilrechtsstreite sprechen.
Dagegen liegt allerdings eine Zivilsache im weitern
Sinrle vor. Solche Fälle, insbesondere im Gebiete des
Vormundschaftsrechtes, unterliegen aber der Weiter-
ziehung an das Bundesgericht -
auf dem· Wege der
zivilrechtlichen Beschwerde -
nur in den au~drücklich
vorgesehenen Fällen. Art. 86 OG berücksichtigt die
Kindesannahme nicht, entgegen den Entwürfen~ insbe-
sondere demjenigen des Bundesrates mit Botschaft vom
tl. ·Mai 1911 (Bundesblatt 1911 III 6011., 79 H.). Bei der
, Beratung des Gesetzes wurde gefunden, in dieser Materie
(wie auch noch in andern von den Entwürfen einbezoge-
nen) bestehe kein Bedürfnis, .dieWeiterziehung an das
Bundesgericht zuzulassen (Stenographisches Bulletin der
Bundesversammlung, 1911, Nationalrat .27.2-273, Stände-
rat 138).
. Nicht ausgeschlossen ist freilich, dass das Vorliegen
einer gültigen Adoption Gegenstand der Entscheidung in
einem eigentlichen Zivilrechtsstreite wird : etwa' als Vor-
frage; wobei nicht nur an die Aufhebungsklage nach Art .
.269 ZGB zu denken ist, oder auch als Hauptfrage in
einemStatusprozesse, der eben auf Feststellung des
Bestehens oder Nichtbestehens einer gültigen Adoption
geht. Eine solche Klage liegt aber hi€!r nicht vor, weshalb
auch nicht zu prüfen ist, ob die Rekurrentin zu deren
Erhebung legitimiert wäre.
Dem'flßfJk, erkennt da8 BUMesgerickt :
Auf die Berufung wird nicht eingetreten.
Familienrecht. N° 34.
34. Urteil der 11. ZivUabteUung vom 12. Oktober 19M
i. S. Keller gegen ZiJHg eh. und S.
19S
Vater8chaft Alimentationsoortrag. Anfechtung wegen Willensmail-
gels nach Entdeckung des von der Mutt.er in der kritischen
Zeit gehabten Mehrverkehrs. Die Grund1s.gen eines solchen
Vertrages bestimmen sich nach den Umständen des Vertrags-
schlusses. ZGB 303, 307 ff., OR 24 Ziff. 4.
Patemitß. OooventWn alimentaire attaquee pour vice du consente-
mentapres decouverte de relations sexu.ellesde lamereavecplu-
sieurs individus pendant la periode critique. Les elements essene
tiels d'une pareille convention se determinent d'apresles eircons-
tanees de sa conelusion. (Art. 303, 307 et sv. ce; 24 eh. 4 CO.)
Patemita, convenzione alimentare impugnata per viziod~~
volontil. dopo. Ja ~p~rta ehe ~ ~e
~. avuro. relazlOn!
sessuali ron pru uomml du,ranteIl penodo entlCO. Gli element)
essenziali d'nna siffatta eonvenzionesi determinano secondo
le circostanze della sua conclusione (an. 303, 307 e seg. CC;
24, cifra 4, CO).
A.· -
Der Kläger, w.elcher der ledigen Sophie Zillig· am
14. Februar 1941 beigewohnt hatte, wurde am 16. Januar
1942 vom Vormundschaftsbeamten Ehrenbold aufgesucht.
Dieser erklärte ihm, Sophie Zillig . bezeichne ihn als den
Vater ihres am .2.2. Oktober 1941 geborenen Knaben Char-
les, und nach ihren Angaben müsse er' der Schwängerer
sein. Er legte ihm dar, was für Einreden er zu beweisen
hätte, um sich einer Vaterschaftsklage zu erwehren, und
fragte ihn, ob er etwa Dritte kenne; die mit der Mutter
auch verkehrt hätten. Der Kläger vemeinte dies und unter-
zeichnete den' ihm von Ehrenbold vorgelegten Vertrag,
wonach er sich als Vater des Charles Zillig bekaIUlte und
sich zur Zahlung von Fr. 300.-":" an die Mutter und monat-
licher Alimente von Fr. 45.- an das Kind bis zu dessen
vollendetem 18. Altersjahr verpflichtete.
B. -
Am 28. Februar 194.2 erklärte der Kläger den Ver:"
. trag; der inzwischen von der Vormundschaftsbehörde na-
mens des Kindes genehmigt worden wal'; als unverbindlich.
Er sei am 16. Januar überrumpelt und zum Vertragsab-
schlusse genötigt worden. Seither habe er sich über die
Rechtslage erkundigt .. Er wolle nun sein Recht ausüben,