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Familienrooht. N0 54.
disCllSsion devant la juridiction federale, et tel est bien le_
cas en l'espece, puisque la recourante conteste precisement
l'admissibilite de l'action de son mari. Le recours estdonc
recevable.
54. Auszug aus dem Urteil der II. Zivilabteilung vom 4. Oktober
1951 i. S. Müller gegen Schweizerische Bankgesellschaft und
Konsorten.
Güterverbindung. Zum Abschluss eines
Erbverzichtsvertrages
beda.rf die Ehefrau nicht der Zustimmung des Ehemannes.
Art. 204 ZGB ist auf den Erbverzicht nicht analog anwendbar.
Entsprechendes gilt für die Anwendung von Art. 218 ZGB bei
Gütergemeinschaft.
Union des biena. La. femme n'a pas besoin du consentement de
son mari pour conclure un pacte par lequel elle renonce a. ses
droits successoraux. L'art. 204 ce n'est pas applicable par
an.aJ.ogie a. la renonciation a. des droits successoraux. TI en est
de meme de l'art. 218 en cas de communauM de biens.
Unione dei beni. La moglie non ha bisogno deI consenso di suo
marito per concludere un patto di rinuncia ai suoi diritti eredi-
tari. L'art. 204 ce non €I applicabile per analogia aJIa rinuncia
di diritti ereditari. Lo stesso vale per I'art. 218 ce in CMO di
comunione di benL
Aus dem Tatbestand:
Die verheiratete, unter Güterverbindung stehende Klä-
gerin verzichtete laut Erbvertrag vom 28. Dezember 1931
auf ihr gesetzliches Erbrecht gegenüber ihren Adoptiv-
eltern, gegen Zusicherung einer ihr unter bestimmten Be-
dingungen zukommenden Rente. Die Adoptivmutter starb
1943, der Adoptivvaterl948. Die vorliegende, im Jahre
1944 eingereichte Klage geht auf Ungültigerklärung des
Erbverzichtsvertrages, unter anderm mangels Zustimmung
des Ehemannes der Klägerin.
An. die Stelle des beklagten Adoptivvaters traten nach
dessen Tode die beiden Willensvollstrecker in den Rechts-
streit ein.
Die kantonalen Gerichte haben die Klage abgewiesen.
Gegen das Urteil des Obergerichtes des Standes Zürich
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vom 19. Januar 1951 hat die Klägerin Berufung eingelegt,
mit der sie an der Klage festhält.
A U8 den Erwägungen:
2. -
.....
e) Nach Ansicht der Klägerin hätte ihr Ehemann
dem Erbverzichtsvertrage zustimmen müssen. Zwar schrei-
be Art. 204 ZGB die Zustimmung des Ehemannes nur für
die Erbschaftsausschlagung vor. Doch müsse für den Erb-
verzicht aus Gründen der ·Analogie Entsprechendes gelten.
Dass das Gesetz die beiden Fälle auf gleiche Stufe stelle,
ergebe sich aus Art. 422 Ziff. 5 ZGB, wonach bei bevor-
mundeten Personen die Zustimmung der vormundschaft-
lichen Aufsichtsbehörde für Erbverträge ebenso wie für
die Annahme oder Ausschlagmig einer Erbschaft erforder-
lich ist.
Diese BestimmUIlg des Vormundschaftsrechtes lässt sich
jedoch nicht zur Abgrenzung güterrechtlicher Vorschriften
wie des Art. 204 ZGB heranziehen. Dieser unterstellt der
Zustimmung des Ehemannes bei der Güterverbindung die
Ausschlagung, nicht aber (wie dies in. Art. 232 Abs. 3 des
Vorentwurfs vorgesehen war) die Annahme einer Erb-
schaft durch die Ehefrau. Vollends verlangt Art. 204
(hierin mit Art. 232 des VE übereinstimmend) keine solche
Zustimmung für Erbverzichtsverträge. Die Ehefrau ist
unter jedem Güterstande handlungsfahig. Normen, die
ihre Handlungsfreiheit um der ehemännlichen Rechte wil-
len hinsichtlich des eingebrachten Frauengutes beschrän-
ken, gelten nur für die vom Gesetz genannten Fälle, es
wäre denn ein gesetzlicher Tatbestand als blosser Haupt-
fall eines umfassenderen, durchwegs der betreffenden
Norm unterworfenen Tatbestandes erkennbar. Nichts
rechtfertigt es nun, dem eindeutig nur die Ausschlagung
einer angefallenen Erbschaft .betreffenden Art. 204 ZGB
noch andere Fälle zu unterstellen. Gewiss vermag auch ein
Erbverzicht unter Umständen die Grösse des Frauengutes
zu beeinträchtigen. Immerhin geschieht er in der Regel nur
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gegen Zusicherung einer Gegenleistung. Jedenfalls betrifft
der Erbverzicht eine blosse Anwartschaft, die sich erst
später, wenn überhaupt einmal, verwirklichen würde. Im
übrigen steht beim Erbverzicht einer unter Güterverbin-
dung lebenden Ehefrau dahin, ob dereinst beim Eintritt
des Erbfalles die Ehe und zudem der ordentliche Güter-
stand noch bestehen werde. All dies steht im Gegensatze
zur Ausschlagung einer angefallenen Erbschaft, die, gleich-
gültig ob das Einbringen schon mit dem Eintritt des Erb-
falles oder allenfalls erst mit der Erbteilung stattfindet
(was hier nicht zu untersuchen ist), nicht mehr eine blosse
Erbanwartschaft, sondern bereits erworbenes Vermögen
darstellt. Wenn das Gesetz für diesen Fall allein eine Vor-
schrift zum Schutze des Ehemannes aufstellt; so darf sie
keineswegs auf jenen ganz verschiedenen Fall eines ver-
traglichen Verzichtes auf künftigen erbrechtlichen Erwerb
ausgedehnt werden. Das Gesetz will nicht, dass sich der
Ehemann in die erbrechtlichen Beziehungen der Ehefrau
zu ihren Verwandten einmische, bevor ein Erbanfall ein-
getreten ist. Entsprechendes muss übrigens für die allge-
meine Gütergemeinschaft gelten, wobei nach Art. 218 ZGR
jeder Ehegatte zur Ausschlagung von Erbschaften der Zu-
stimmung des andern bedarf. Auch dieser Vorschrift sind
Erbverzichtsverträge nicht unterstellt.
55. Sentenza 4 dieembre 1951 della n Corte eivile nella causa
G. contro B.
Art. 314, cp. 2 90 .. ~a .pro~ deI concubito con phI uomini puo
essere anche mdizlarla, rltenuto tuttavia che non basts. rendere
solta~to attendibüe. un siffatto concubito per giustificare seri
d~?bI sulla patemItlt deI convenuto : e necessaria una proba-
bIhta cosl grande da avvicinarsi alla certezza.
Art. 314 4b8. 2. ~GB. Der Beweis des Mehrverkehrs lässt sich
auch mIt IndIzIen erbringen. Um erhebliche Zweifel an der
v: aterschaft des Beklagten zu rechtfertigen, genügt es aber
mcht, Meh:'verkehr .der Mutter bloss < glaubhaft zu machen.
~s be~arf vIelmehr emer an Sicherheit grenzenden Wahrschein-
hchkeit.
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Art. 314 al. 200. La preuve que la mere a eu des rapports avec
un autre homme que le defendeur durant la periode critique
peut etre faite par indices. TI ne suffit pas cependant de rendre
ce fait simplement vraisemblable; il faut une probabiliM teIle
qu'eIle confine a la certitude.
L'impugnato giudizio 17 settembre 1951 della Oamera
civile deI Tribunale d'appello ritiene che B. ha avuto,
durante il periodo critico, rapporti sessuali con G., ma
che la presunzione di paternita derivatane a suo carico
cade, poiche sono stati pro vati dei fatti che la revocano
seriamento in dubbio. La seconda giurisdizione cantonale
osserva pero anzitutto che, secondo la giurisprudenza deI
Tribunale federale (RU 39 II 507; 40 II 5; 43 II 141),
possono esistere seri dubbi a norma dell'art. 314 cp. 2 00
anche se manca la prova deI concubito con un terzo.
Presa letteralmente, quest'osservazione misconoscerebbe
l'interpretazione che il Tribunale federale ha data all'art.
31400. Il senso inequivocabile della citata giurisprudenza
e che seri dubbi sulla paternita deI convenuto possono
sorgere non soltanto dalla prova di relazioni sessuali tra
l'attrice e phI uomini, ma anehe da altre eircostanze,
come il grado di maturanza dell'infante al momento della
naseita (RU 39 II 507), e ehe la prova deI concubito eon
piu uomini puo essere anche indiziaria, ritenuto tuttavia
ehe non basta rendere soltanto attendibile un concubito
con piu uomini per giustifieare seri dubbi sulla paternita
deI convenuto. Se la sentenza publicata neUa RU 40 II
5 dichiara essere sufficiente, pel rigetto dell'azione in
virtu dell'art. 314 cp. 2 ee, l'accertamento che la madre
dell'infante illegittimo ha ammesso un terzo nel di lei
letto, cio si spiega par l'ovvia eonsiderazione ehe, finü a
prova deI eontrario, si deve dedurre da un siffatto eon-
tegno dell'attrice l'esistenza d'un eoncubito col terzo. Lo
stesso vale per la circostanza (vedi RU 43 II 141) che
la madre dell'infante illegittimo, prima di promuovere
azione, aveva indicato, quale autore della sua gravidanza,
un uomo che non era il eonvenuto : secondo il Tribunale
federale, l'attrice poteva indicare come padre delI'infante