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Versicherungsvertrag. No 45.
admissible qU'lPle de ces caisses laisse s'ecouler un temps
par trop long 'entre le moment OU la reticence Iui a ere
reveIee et cel~ OU elle prononce l'excIusion.
Apprecier
le delai dans lequel elle devrait, en toute bonne foi, se
determiner, est affaire de cas particuliers. Le delai de 4
semaines prevu a I'art. 6 LCA peut paraitre convenable,
suivant les cas. En revanche, on ne saurait appliquer
automatiquement et d'une fa90n uniforme, aux rapports
entre les caisses mutuelles et leurs assures, ce delai fixe,
decoulant d'une disposition positive d'une loi qui, en
principe, ne leur est pas applicable.
Pour qu'on put pretendre que I'Helvetia avait perdu
le droit de prononcer l'exclusion de Robert Steiner, a
raison de ses reticences, il faudrait donc qu'il fut etabli
qu'elle a laisse passer un deIai anormalement long, entre
le moment OU elle a eu connaissance de ses reticences et
le moment de sa decision, ou qu'elle a adopre tout d'abord
une attitude pouvant faire croire a l'assure qu'elle acceptait
de couvrir le vice de ses declarations. Or aucune preuve
queloonque n'a ere administree dans ce sens.
Ainsi donc l'Helvetia etait fondee a invoquer les fausses
declarations de l'assure, pour r6silier le rapport d'assurance,
et refuser desormais toute prestation, oonformement a
l'art. 17 de ses statuts. Par oonsequent, c'est a juste titre
que les juges cantonaux ont rejere la demande.
Quant a l'exclusion de Steiner du nombre des membres
de la Sociere, elle etait egalement justifiee d'apres les
statuts. D'ailleurs le recourant n'en a pas fait specialement
grief a la defenderesse.
4. -
Devant le Tribunal federal le recourant n'a pas
repris l'argument consistant apretendre que les organes
statutaires de reoours ont eu tort de declarer son recours
irrecevable.
5. -
TI resulte de l'art. 18 des statuts que la Sociere
etait egalement fondee a reclamer a Steiner le rembourse-
ment de ses prestations. Les juges cantonaux ont donc
eu raison d'admettre en principe la demande reoonven-
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1
!
~
Versicherungsvertrag. No 46.
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tionnelle. Quant au montant de la oondamnation, il n'a
pas ere oonteste devant le Tribunal federal.
Par ces motifs, le Tribunal f6Ural profWnCe:
Le recours est rejere et l'arret cantonal est entierement
oonfirme.
46. Auszug aus dem Urteil der II. ZivUabt&ilung
vom a6. Juni 1936 i. S. nürlimann gegen « lIelvetia)J.
Art. 72 VVG ist auch bei der H a f t P f 1 ich t ver si·
c her u n g anwendbar. in der Weise, dass der Versicherer im
Umfange seiner Entschädigungszahlungen in die allenfalls
nach Art. 50/51 0& bestehenden Aus gl e ich un g s·
ans p r ü c he des Versicherten gegenüber Mithaftpflichtigen
eintritt.
.A 'U8 dem Tatbestand:
Am 4. Mai 1932 stiessen zwei Automobile, das eine
gesteuert von Hürlimann, das andere gesteuert von Ott,
zusammen. Frau Hürlimann, die an der Seite ihres Mannes
mitfuhr, wurde schwer verletzt. Die Versicherungsgesell-
schaft « Helvetia », bei der Ott gegen die Folgen seiner
Haftpflicht versichert war, zahlte ihr eine Entschädigung
aus gegen Verzicht auf weitere Ansprüche aus Haftpflicht
auch gegenüber dem Ehemann und dessen Haftpflichtver-
sicherer . Sie belangt nun Hü.t:limann als mitschuldigen
Automobilführer auf Ersatz eines Teils der ausgerichteten
Entschädigung. Hürlimann beantragt vor Bundesgericht
neuerdings Abweisung der von den kantonalen Instanzen
grundsätzlich geschützten Klage.
.A 'U8 den Erwägungen :
Nach der für die Schadensversicherung aufgestellten
Vorschrift des Art. 72 VVG geht auf den Versicherer inso-
weit, als er Entschädigung geleistet hat, der Ersatzan-
spruch über, der dem Anspruchsberechtigten gegenüber
Dritten aus unerlaubter Handlung zusteht. Der Beklagte
hält diese Voraussetzung einer Subrogation hier nicht für
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Versicherungsvertrag. No 4;.
gegeben, weil;eine Ott gegenüber begangene unerlaubte
Handlung gar nicht in Frage stehe. Dieser Einwand ist
jedoch nicht :stichhaltig. Die Fassung der erwähnten
Bestimmung ist auf die· gewöhnliche Sachschadensver-
sicherung zugeschnitten. Bei der Haftpflichtversicherung,
die eine Unterart der Schadensversicherung darstellt, muss
das Subrogationsprinzip gleichfalls zur Geltung gebracht
werden, unter Berücksichtigung der hier gegebenen beson-
dern Rechtsverhältnisse. Auszugehen ist davon, dass
Gegenstand der Haftpflichtversicherung kein dem Ver-
sicherten unmittelbar entstandener Schaden ist, sondern
die Belastung, die ihn zufolge seiner Haftpflicht für den
Schaden eines Dritten trifft. Gehört aber somit der Haft-
pflichtversicherer nicht auch selber zu den haftpflichtigen
Personen, so hat das :Bestehen einer solchen Versicherung
keinen Einfluss darauf, in welchem Verhältnis die Haftung
unter verschiedene für denselben Schaden Haftpflichtige
nach Art. 50/510R endgültig zu verteilen sei. Auf dem
Versicherer lasten lediglich die Verpflichtungen des Ver-
sicherten; andere Personen können sich auf diese Versi-
cherung höchstens nach Massgabe ihrer Rechtsstellung
gegenüber dem Versicherten berufen. Daher ist der Be,.
klagte, sofern er gegenüber Ott· als Mitschuldiger ausglei-
chungspflichtig sein sollte, durch die Leistungen der Klä.-
gerin nicht befreit worden. Der Anspruch kanndäbei
nicht mehr dem durch die Klägerin entlasteten Ott selber
zustehen, sondern ist nach dem Prinzip des Art. 72 WQ,
das eine doppelte Entschädigung des Versicherten verpönt,
auf die Klägerin übergegangen.
47. Urteil der II. Zivilabteilq vom 10. Juli lase
i. S. Allg. Versicherungs- A.-G. gegen J'ahn-KicheL
Abo n n e n t e n ver s ich e run g. Verhältnis zwischen Be-
ginn des Abonnements und Beginn der Versicherung. -
Nichteinlösung der. ersten Nummern.
A·. -
Am 20. Dezember 1933 unterzeichnete Frau Jahn-
Michel eine vorgedruckte, als
« Versicherungsausweis »
Versieherungsvertrag. No 47.
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betitelte Urkunde mit Bestellschein, laut welchen sie beim
Verlag Walter Loepthien in Meiringen die Wochenschrift
« Geist und Arbeit» ab 1. April 1934 auf ein Jahr fest
abonnierte Init Bezahlung von 55 Rp. pro wöchentlich
durch Verträger zugestellte Nummer. Über die Init dem
Abonnement verbundene, auch den Ehemann Jahn ein-
schliessende Unfallversicherung (Ausgabe U4) bestimmen
die beigedruckten « Allg. Bedingungen}) u. a. folgendes :
§ 4.
Voraussetzung für die Gültigkeit der Ver-
sicherung ist, dass der Abonnent den Abonnements-
betrag (einschliesslich Versicherungsbeitrag) für den-
jenigen Zeitraum, in dem sich der Unfall ereignete, und
zwar vor dessen Eintritt, entrichtet, bezw. bei Num-
mernbezug die einzelnen Nummern regelmässig bezogen
und bezahlt hat.
Für Beginn, Unterbruch und Beendigung der Versi-
cherung gelten im übrigen folgende nähere Bestimmun-
gen:
a} Die Versicherung beginnt nach zweiwöchigem un-
unterbrochenem Bestand des Abonnements, das heisst
bei Nummernbezug, also wöchentlicher Bezahlung: nach
Einlösung von zwei aufeinanderfolgenden Nummern der
Zeitschrift;
b} Die Versicherung endigt mit der Abbestellung oder
dem Unterbruch des Abonnements.
Werden beiNummernbezug, d.h. wöchentlicher Be-
zahlung zwei aufeinanderfolgende Nummern nicht ein-
gelöst, so gilt das Abonnement vom Zeitpunkt der Rück-
weisungbezw. Nichteinlösung der zweiten Nummer an
als unterbrochen.
Das Abonnement bezw. die Versicherung beginnt in
diesen Fällen erst wieder acht Tage nach dem Zeitpunkt,
in dem sämtliche rückständigen Beträge bezahlt worden
sind.
Als die Ablagehalterin der Frau Jahn ab 1. April 1934
die laufenden Hefte zustellte, verweigerte diese deren Ab-