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Prozessrecht. N° 31.
des vom Gesetze verlangten Streitwertes in der Beru-
fungserklärung den Prozess in die Kompetenz des Bundes-
gerichtes zu stellen, wenn die Prüfung der Berufung auf
. ihre Zulässigkeit, wie hier, zum Schlusse führt, dass
Anhaltspunkte für eine solche Bemessung des Streit-
wertes fehlen (BGE 39 II 436; 51 II 536 ff.).
Demnach erkennt das Bundesgericht:
Auf die Berufung wird nicht eingetreten.
31. Eztnit da l'arret da la II" Sectien civile du 4 avril 192B
dans la cause 'l'avelli contre .AntUle.
Revision des arrets du Tribunal federal.
Attendu que la version fran<;aise de l'art. 192 chiff. 1,
litt. c loi de procedure civile federale omet les mots :
« aus Versehen)1 et « per isvista » des editions allemande
et italienne; qu'elle ne rend donc pas exactement la
pensee du legislateur, teIle que l'expriment les deux autres
textes officieis; que, pour donner ouverture arevision,
l'omission ou l'erreur d'appreciation invoquees doivent,
des lors, necessairement, reposer sur une inadverlance du
juge; que, d'ailleurs, l'art. 192 n'institue pas une voie
d'appel contre les arrets du Tribunal federal et n'auto-
rise point la simple requete tm nouvel examen des faits
(Wiedererwägungsgesuch) (v. am~t Union contre Union-
Vie-Geneve, du 14 decembre 1926, Journal des Tribu-
naux 1927, p. 144).
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I. FAMILIENRECHT
DROIT DE LA FAMILLE
32. Urteil der II. Zivilabteilung vom lO. Mai 1928
i. S. Sulger gegen VormlUldschaftsbehörde Basel-Stadt.
Internationales Privat- (Vormundschafts-)
re c h t. Zivr. Verh.-Ges. Art. 28, 29, 30 :
Beweislast desjenigen, der geltend macht, die Schweizer,
welche im Ausland ihren Wohnsitz haben, seien nach Mass-
gabe der ausländischen Gesetzgebung dem ausländischen
Recht unterworfen.
Gegenseitiges Verhältnis zwischen Art.28 und 30 Zivr. ~erh.-
Ges.
~
A. -
Auf Entmündigungsklage der Vormundschafts-
behörde Basel-Stadt haben Zivilgericht und Appella-
tionsgericht des Kantons Basel-Stadt in Anwendung
der Art. 370 und 395 Abs. 1 und 2 ZGB den im Jahre
1924 nach Australien ausgewanderten und nun in Sidney,
Neu-Süd-Wales, wohnenden Beklagten unter Beirat-
schaft (Mitwirkungs- und Verwaltungsbeiratschaft) ge-
stellt ..... .
B. -
Gegen das Urteil des Appellationsgerichtes vom
20. Dezember 1927 hat der Beklagte zivilrechtliche
Beschwerde geführt mit dem Antrag auf Abweisung
der Klage.
Das Bundesgericht zieht in Erwägung:
1. -
Nach der Auffassung der Vorinstanzen ergeben
sich die Zuständigkeit der Basler Gerichte und die An-
wendung des schweizerischen Rechtes aus Art. 30
Zivr. Verh.-Ges. und zwar, da dieser Artikel als lex
specialis dem Art. 28 1. c. vorgehe, ohne Rücksicht darauf,
ob nach der Gesetzgebung von Australien die dort
lebenden Schweizer dem australischen Recht unter-
AS 54 II -
1928
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