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Schuldbetreibungs- und Konkursrecht. N° 32.
si elle deploie ses effets en Suisse et si elle autorise le
curateur a revendiquer les biens de la succession, toutes
questions qui relevent du droit materiel, et non de la
. procMure d'execution.
2. -
Le recourant soutient, egalement a tort, que
Beilo n'a pas, au sens de l'article 109 LP, la possession
des biens revendiques. Dame Stamaty Frangopoulo,
aux droits de laquelle Coutot se pretend, ne pourrait,
toutefois, ~tre consideree comme ayant la disposition
des objets deposes a la Banque populaire suisse que si
cet etablissement reconnaissait qu'il les detient au
nom et pour le compte de l'interessee. Ce fait n'a pas
m~me He allegue. On peut, au contraire, tenir pour
certain que la banque refuserait, si elle en etait requise,
de delivrer les biens en question a dame FrangopC?ulo aussi
longtemps que cette derniere n'aurait pas fait reconnaitre
sa qualite d'beritiere, qualite qui, precisement, est con-
testee. Tant qu'il existe un litige sur la personne des
heritiers, c'est le curateur, et lui seul, qui, dans les limites
de ses pouvoirs,peut disposer de la succession, pour le
compte de qui de droit. Les deux instances cantonales
ont admis que le curateur de la succession Parembli,
consideree, en l'etat, comme vacante, exerce, en vertu
des pouvoirs qui lui sont conferes, la maitrise de fait
sur les biens qui en dependent. Or le Tribunal fMeral
n'est pas competent pour ~evoir cette question, qui
releve du droit grec.
La Chambre des Poursuites et des Faillites prononce:
Le recours est rejete;
Schuldbetreibungs- und Konkursrecht. N° 33.
33. Entscheid vom 6. Juni 1928 i. S. Rufer •
Loh n p f ä n dun g.
Art. 93 SchKG.
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Wenn einem Schuldner aus verschiedenen Verträgen einer
Mehrzahl von Personen gegenüber Honorarforderungen mit
verschiedenen, voneinander unabhängigen Fälligkeitster-
minen zustehen, dann ist für die Beurteilung der Frage der
Pfändbarkeit solcher Forderungen, ausser der Feststellung
des Existenzminimums, auch Zu untersuchen, über welche
Barmittel und fälligen Anspruche der Schuldner im Mo-
mente der Pfändung verfügt und bis zu welchem Zeitpunkte
er zur Bestreitung seiner Lebenskosten auf diese Mittel
angewiesen ist.
Saisie de salaire. Art. 93 LP.
Lorsqu'un debiteur possede des creances d'honoraires contre
diverses personnes, en vertu de divers contrats stipulant des
echeances differentes et sans relation les unes avec les
autres, il importe, pour trancher la question de Ia saisissa-
bilite de teIles creances, non seulement. de determiner Ie
montant indispensable au debiteur, mais encore de rechercher
quels sont les fonds liquides et les pretentions echues dont
dispose le debiteur au moment de Ia saisie, et jusqu'a quelle
epoque celui-ci devra se contenter desdites ressources pour
subvenir a ses besoins.
Pignoramento di salari. Art. 93 LEF.
Se il debitore possiede dei crediti, dipendenti da salari 0 ono-
rari, verso diverse persone, esigibili in epoche diverse e
senza relazioni tra loro, occorrera, onde decidere deHa loro
pignorabilita, determinare, non solamente I'importo indispen-
sabile al debitore, ma altresi quali siano i fondi liquidi e le
pretese scadute di cui disponga al momento deI pignora-
mento e fino a qual'epoca quelle risorse potranno bastare
per il suo sostentamento.
A. -
Am 12. Februar 1928 pfändete das Betreibungs-
amt Bern-Stadt beim Schuldner August Rufer, Archi-
tekten in Bern, für die Betreibungsgruppe Nr. 2583
ein Guthaben des Schuldners an die Essig- und Senf-
fabrik Bern, das ursprünglich 5000 Fr. betragen, wovon
aber der Schuldner bis zum Moment der Pfändung bereits
4550 . Fr. bezogen hatte.
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Schuldbetreibungs- und Konkursrecht. N° 33.
B. -
Gegen diese Pfändung beschwerte sich Rufer bei
den Aufsichtsbehörden, indem er deren Aufhebung ver-
langte, da er diesen Betrag zur Bestreitung seines und
seiner Familie Lebensunterhaltes notwendig habe.
C. -
Mit Urteil vom 1. Mai 1928 hat die kantonale
Aufsichtsbehörde die Beschwerde abgewiesen.
D. -
Hiegegen hat Rufer den Rekurs an das Bundes-
gericht erklärt, indem er erneut um Schutz der Beschwerde
ersuchte.
Die Schuldbetreibungs- und Konkurskammer zieht
'~'t!!
in Erwägung:
Die Vorinstanz hat die Beschwerde deshalb abge-
wiesen, weil das Existenzminimum des Rekurrenten
und seiner Familie (Frau und ein Kind) sich auf jährlich
3780 Fr. belaufe, der Rekurrent aber nach seiner eigenen
Darstellung im Jahre 1927 ein Nettoeinkommen von
mindestens 8000 Fr. gehabt habe. Diese Tatsachen
erscheinen indessen nicht ohne weiteres geeignet, um
die vorwürfige Beschwerde als unbegründet erscheinen
zu lassen; denn der Umstand, dass der Rekurrent im
vergangenen Jahre 8000 Fr. verdient hat, stellt einmal
noch keinen Beweis dafür dar, dass die Einkommens-
verhältnisse des Rekurrenten im Momente der Pfändung
noch dieseIhen waren. Selbst wenn dies aher auch der
Fall gewesen sein sollte, so wäre damit noch nicht er-
wiesen, dass der Rekurrent bei einer Pfändung des ge-
samten streitigen Forderungsbetrages noch über so viele
Barmittel bezw. fällige Ansprüche verfügt hätte, dass
er daraus bis zum Eintritt der Fälligkeit neuer, anderer
Honorarforderungen bezw. bis zum Eingang neuer Bar-
mittel seinen und seiner Familie Lebensunterhalt hätte
bestreiten können. Letzteres muss aber, wenn man
dem Zweck des Art. 93 SchKG gerecht werden will,
notwendigerweise mitberucksichtigt werden. Eine solche
Feststellung bietet dann keine Schwierigkeiten, wenn
Schuldbetreibungs- und Konkursrecht. N° 33.
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der Schuldner in einem einzigen Vertragsverhältnis
steht und seinen Lohn in regelmässigen Zeitabständen
bezieht. Wenn aber, wie dies vorliegend zutrifft, einem
Schuldner aus mehreren von ihm ausgeführten Auf-
trägen einer Mehrzahl von Personen gegenüber Honorar-
forderungen mit verschiedenen,
voneinander unab-
hängigen Fälligkeitsterminen zustehen, dann kann die
Frage der Pfändbarkeit einer derartigen Forderung nur
auf Grund einer genauen Untersuchung der konkreten
Verhältnisse gelöst werden. Das ist hier -
nachdem der
Rekurrent ausdrücklich behauptet hat, dass die streitige
Forderung im Momente der Pfändung das einzige Mittel
zur Fristung seines Lebensunterhaltes dargestellt habe
-
noch nachzuholen, d. h. die Vorinstanz hat festzu-
steHen, üher welche Barmittel und fälligen Ansprüche
der Rekurrent damals verfügte und bis zu welchem Zeit-
punkte er zur Bestreitung seiner Lebenskosten auf diese
Mittel angewiesen war (d. h. wann die Fälligkeit anderer
Forderungen des Rekurrenten in Aussicht stand, und wie
hoch sich diese beliefen). An Hand dieser Feststellungen
wird dann zu entscheiden sein, ob und bis zu welchem
Betrage die streitige Forderung pfändbar sei. Natürlich
ist der Rekurrent verpflichtet, der Vorinstanz alle zur
Ermöglichung dieser Feststellungen notwendigen Unter-
lagen zur Verfügung zu stellen, unter der Androhun@,
dass sonst die Festsetzung des streitigen Betrages nach
freiem Ermessen erfolgen würde.
Demnach erkennt die Schuldbetr.- und Konkurskammer :
Der Rekurs wird dahin teilweise gutgeheissen. dass
die Angelegenheit zur neuen Beurteilung im Sinne der
Motive an die Vorinstanz zurückgewiesen wird.