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Schuldbetreibungs. und Konkursrecht. :,\0 2;.
Oonsiderant en droit :
l. -
Il est de jurisprudence constante qu'on doit
entendre comme salaire au sens de l'art. 93 LP toutes
sommes representant essentiellement la retribution d'un
travail personnel et notamment la retribution d'une
activiM liberale. D'autre part, il semble bien resulter du
dossier que suivant l'accord intervenu entre le debiteur
et son associe et sous reserve d'une repartition annuelle
d'un benefice superieur, chacun d'eux per<;oit chaque mois
une somme fixe ll, titre de remuneration de ses services.
Oette remuneration peut donc etre assimiIee ll, un traite-
ment qui serait du par la societe formee entre les associes.
La disposition de l'art. 93 LP apparait ainsi comme
applicable.
2. -
O'est ll, bon droit que le recourant se r@3re aux
motifs qui ont inspire la regle posee par la jurisprudence
et selon laquelle la saisie d'un salaire non echu ne saurait
durer au dela d'une annee. Cette regle, en effet, n'a ete
dictee que par le souei des interets du debiteur; il fallait
eviter que sa liberte ne fUt par trop restreinte du fait d'une
indisponibiIite illimitee du produit de son travail (RO 35 I
p. 767). Lors donc qu'll, l'expiration de ce temps, le debi-
teur lui-meme se declare dispose ll, continuer ll, s'acquitter
de sa dette de la meme fa<;on, c'est-ll,-dire par des verse-
ments en especes preleves sur son salaire, il est clair que
les motifs qui ont command~ la limitation de la saisie ne
peuvent etre invoques. Aussi bien on ne voit pas en l'espece
la raison pour laquelle les creaneiers pourraient s'opposer
a ce mode de reglement, si ce n'est celle de priver le debi-
teur du droit d'exercer ses professions, raison qui ne
saurait evidemment etre prise en consideration.
Il s'ensuit donc que, contrairement a l'opinion de
l'autorite cantonale, la saisie doit etre maintenue pour une
nouvelle annee. Quant a la question de savoir ce qu'il en
sera a l'expiration de cette periode, il n'y a pas lieu de
s'y arreter presentement.
Schuldbetreibungs. und Konkursrecht. N° 28.
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La Ohambre des Poursuites et des Faillites prononce :
Le recours est admis en ce sens que la decision attaquee
est annulee et l'office invite a maintenir la saisie pour une
nouvelle annee.
28. Entsoheid vom 28. April 1933 i. S. BendiDer.
Wer erfährt, dass über seine Drittansprache kein W i der·
s p r u 0 h s ver f a h ren eingeleitet wird, erleidet keinen
Rechtsverlust, wenn er nicht binnen zehn Tagen Beschwerde
führt (Erw. 1).
Gegenstand des Widerspruchsverfahrens können auch die vom
Will e n s voll s t r e 0 k e r beanspruchten Rechte bilden
(Erw.2).
Celui qui apprend que Ba revendication n'a pas et6 suivie de Ia.
procedure d'opposition ne perd point son droit de recours lors-
qu'il ne porte pas plainte dans les dix jours (consid. 1).
Las droits revendiques par l'executeur testamentaire peuvent
aussi faire l'objet de la. procedure d'opposition (consid. 2).
Chi e venuto a. sapere che 180 sua rivendicazione non ha dato luogo
al procedimento di opposizione non subisce svantaggio ginridico
se non se ne aggrava entro dieci giorni (consid. 1).
Anche i diritti vantati dall'esecutore testamentario possono for-
mare oggetto di rivendicazione (consid. 2).
Ä. -
In der Betreibung des Rekurrenten gegen Frau
Merz geb. Busch gesch. Ambühl pfändete das Betreibungs-
amt Grüningen 4 bei der Bank A.-G. Leu & Oie in Zürich
liegende Gemeinde- und Bankobligationen (No. 1-4 der
Pfändungsurkunde), welche die Schuldnerin von ihrem
im Juni 1928 verstorbenen Grossonkel Jakob Friedrich
Meyer unter folgender Testamentsklausel geerbt hatte :
II Der Betrag des Erbteiles von Marie Busch soll wegen
arbeitsscheuen leichtsinnigen Lebens derselben in Verwal-
tung der A.-G. Leu & Oie bleiben und es sollen derselben
nur die Zinsen zu freier Verfügung überlassen werden »,
und deren Zinsen die Schuldnerin am 22. September
1928 an den Vormund ihres 1922 geborenen Sohnes aus
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Schuldbetreibungs. und Konkursrecht. No 28.
erster Ehe, Amtsvormund J. Kunz in Luzern, zur Bestrei-
tung der Kostgelder abgetreten hatte. Die Pfändungs-
urkunde vom 27. Juni 1932 enthält folgende « Bemer-
kungen)} :
« Vindikation
Laut Schreiben der A.-G. Leu & eIe in Zürich I, dat.
18. 3. und 8. 6. 1932 werden die Objekte 1-6 zufolge
Nacherbeinsetzung vom Sohn der Schuldnerin, Arthur
Jakob Ambühl, geboren 1922, vertreten durch Amts-
vormund J. Kunz in Luzern, bezw. von den Erben der
Schuldnerin zu Eigentum angesprochen.
NB. Zufolge Testament wurde der Schuldnerin die
lebenslängliche Verfügung über das Erbschaftsvermögen
sub Ziff. 1-5 entzogen und muss dasselbe bis zum Tode
der Schuldnerin in Verwaltung der Testamentsvollstrek-
kerin Bank A.-G. Leu & eie in Zürich 1 verbleiben.
NB. Die Pfändungsobjekte wurden in Gewahrsam der
Bank A.-G. Leu & eie in Zürich belassen.
Fristansetzung :
Dem Gläubiger wird hiemit eine Frist von zehn Tagen ....
angesetzt, innerhalb welcher er gegen den Drittansprecher
Arthur Jakob Ambühl, geb. 1922, vertreten durch Amts-
vormund J. Kunz in Luzern, Klage erheben kann ... })
Hierauf erhob der Rekurrent Kiage bezüglich der
4 gepfändeten Obligationen' -
dagegen nicht bezüglich
zweier weiterer Pfändungsobjekte, die daher endgültig
aus der Pfändung gefallen sind -
mit dem Erfolg, dass
die Klage zugesprochen wurde.
Als der Rekurrent nun die Verwertung verlangte und
dies der A.-G. Leu & eie am 9. Januar 1933 mitgeteilt
wurde, führte sie am 12. Januar 1933 Beschwerde mit
dem Antrag, das Betreibungsamt Grüningen sei anzu-
weisen, den dem Betreibungsamt Zürich 1 erteilten Ver-
wertungsauftrag zu widerrufen.
B. -
Die kantonalen' Aufsichtsbehörden haben die
Schuldbetreibungs. und Konkursrecht. N° 28.
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Beschwerde gutgeheissen und das Betreibungsamt Grü-
ningen angewiesen, dem Rekurrenten Frist zur Einleitung
der Widerspruchsklage anzusetzen.
G. -
Den Entscheid der obern Aufsichtsbehörde vom
30. März 1933 hat der Rekurrent an das Bundesgericht
weitergezogen mit dem Antrag auf Abweisung der Be-
schwerde.
Die Schuldbetreibungs- und Konkurskammer
zieht in Erwägung :
1. -
Als unbegründet erweist sich zunächst die Ver-
spätungseinrede des Rekurrenten.
Verwirkung einer
Drittansprache tritt nur dann ein, wenn sie schuld-
hafterweise nicht binnen zehn Tagen seit Kenntnis von
der Pfändung beim Betreibungsamt angemeldet wird,
jedoch entgegen der Ansicht des Rekurrenten nicht schon
dann, wenn das Betreibungsamt auf die Anmeldung einer
Drittansprache hin das Widerspruchsverfahren nicht ein-
leitet und der dies wissende Drittansprecher deswegen
nicht ohne Säumnis Beschwerde führt -
aus dem ein-
fachen Grunde, dass die Nichteinleitung des Widerspruchs-
verfahrens eine Rechtsverweigerung darstellt, wegen der
jederzeit Beschwerde geführt werden kann (vgl. z. B. BGE
48III S. 34/5; es wäre denn, dass eine ausdrückliche Ver-
fügung getroffen wird, aus der sich ergibt, dass das
Widerspruchsverfahren nicht eingeleitet werden wolle, was
hier vor Erteilung des Verwertungsauftrages nie geschehen
ist).
2. -
Freilich enthalten die erwähnten Schreiben der
Rekursgegnerin, welche Anlass zu dem angeführten Ver-
merk in der Pfändungsurkunde gegeben haben, keine
prägnante Bezeichnung des von ihr in Anspruch genom-
menen Rechtes. Allein für die Gültigkeit der Anmeldung
der Drittansprache war dies gar nicht erforderlich, weil
ja das Widerspruchsverfahren immer' einzuleiten ist,
sobald ein Dritter ein die Pfändung ausschliessendes oder
zurückdrängendes Recht an den gepfändeten Vermögens-
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~chuldb"trejbllngs- und Konkul'srechL No 28.
gegenständen geltend macht, wobei es gleichgültig ist,
welcher Art dieses Recht sei (vorausgesetzt allerdings,
dass es nicht ein durch ein Betreibungsverfahren begrün-
detes Pfändungspfandrecht sei) (BGE 48 III S. 221 und
frühere dort zitierte Entscheide). Hieran ist entgegen der
Kritik des Rekurrenten festzuhalten, weil bei dem von
ihm postulierten Ausschluss anderer als eigentums- oder
pfandrechtsähnlicher Rechte vom Widerspruchsverfahren
keine Möglichkeit bestünde, Streitigkeiten über solche
Rechte in sachgemässer Weise entscheiden zu lassen,
zumal derartige Streitigkeiten insbesondere nicht in den
Kompetenzbereich der Aufsichtsbehörden einbezogen wer-
den können. Dass aber die Rekursgegnerin ein solches
Recht für sich in Anspruch nehme, musste aus ihrer
Stellungnahme zu dem. Pfändungsvorhaben geschlossen
werden, weil nicht erfindlich wäre, zu welch anderem
Zwecke sie dem die Pfändung vollziehenden Betreibungs-
amt überhaupt die im ersten NB verurkundete Angabe
gemacht hätte, als um darauf aufmerksam zu machen,
dass sie die gepfändeten Obligationen nicht ohne weiteres
werde zur Verwertung herausgeben können. Dies hatte
denn auch die untere Aufsichtsbehörde schon in ihrem
Beschwerdeentscheid vom 12. Mai 1932 hervorgehoben,
der wegen anfänglicher Verweigerung der Pfändung not-
wendig geworden war. Um die Einleitung des Wider-
sprucbsverfahrens zu veranl~ssen, genügt ja die blosse
Behauptung eines solchen Rechtes, ohne dass es den
Betreibungsbehörden zustünde, von der Einleitung des
Widerspruchsverfahrens abzusehen, wenn ihrer Ansicht
nach ein die Pfändung ausschliessendes oder zurück-
drängendes Recht selbst unter der Voraussetzung der
Richtigkeit der dafür vorgebrachten Tatsachen nicht
anerkannt werden könnte. Gerade im vorliegenden Falle
springt in die Augen, dass hierüber nur in Auslegung
einer rechtsgeschäftlichen Willenserklärung und Anwen-
dung materiellen Erbrechtes entschieden werden kann,
die den Zivilgerichten vorbehalten bleiben müssen. Mit
Schuldbetreibungs- und Konkursrecht. N0 29.
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Recht haben daher die Vorinstanzen die Einleitung des
Widerspruchsverfahrens über die Streitfrage angeordnet,
welcher Art die der Rekursgegnerin als Willensvollstrek-
kerin zustehenden Rechte seien (insbesondere im Falle,
dass die Rekursgegnerin eine Nacherbeneinsetzung zu
vollziehen beauftragt sei, was zunächst entschieden wer-
den muss), und ob diese Rechte den pfändenden Gläubigern
des Erben entgegengehalten werden können.
Demnach erkennt die SchuJiibetr.- 'U. Konkur8kammer :
Der Rekurs wird abgewiesen.
29. Entsoheid vom 16. Kai 1933 i. S. Steinmann.
Rechtsvorschlag wegen mangelndem neuen
Ver m ög e n (Art. 265 und 75 SchKG) :
Das Betreibungsamt hat nicht zu untersuchen, ob dem Schuldner
diese Einrede formell überhaupt zusteht;
anerkennt der Schuldner nachträglich, dass gegen ihn nie ein
Konkurs durchgeführt wurde, so fällt damit nur die Be-
gründung des Rechtsvorschlages dahin; der Rechtsvorschlag
selbst bleibt bestehen.
Opposition indiquant oomme motif que le debiteur n'est pas revenu
a meüleure fortune (Art. 265 et 75 LP).
TI n'appartient pas a l'office des poursuites d'examiner si, a la
forme, le debiteur est habile a soulever cette exception.
Si, par la suite, le debiteur reconnait qu'i! n'a jamais fait l'objet
d'une procedure de faillite, c'est seulement le motif d'opposi-
tion indique qui disparait; l'opposition meme subsiste.
Opposizione adducente eome motivo ehe il debitore non ha acquistato
nuovi beni (Art. 265 e 75, LEF).
L'ufficio non ha veste per indagare, se il debitore e legittimato
a sollevare quest'eccezione.
Se in seguito il debitore riconosce che non e mai stato oggetto
di procedura fallimentare, solo il motivo dell'opposizione eade:
l'opposizione stessa permane.
A. -
Am 12. Oktober 1932 erhob der Rekurrent in der
von der Berner Kantonalbank DeIsberg gegen ihn angeho-