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:-;"huldh"irPibungs- uml Konkursrecht. N0 44.
44. Entscheid vom a4. Oktober 1931 i. S. Räsler.
\Ve~ einen \Vo}ll1sitz aufgibt" ohne einen neuen zu begründen,
Ist
a mAu f e n t haI t s 0 r t e,
nicht am bisherigen
W ohnOl't~ zu b e t I' e i ben. Art. 48 SchKG (Erw. 1).
-
Die Frage, ob der P f ä 11 dun gei 11 er« alt bel' n i s c h e n
Witwe» das
Verfangenschaftsrecht
ihrer
Kin der
entgegenstehe, ist im
Widerspruchsverfahrell
auszutragen (Erw. 2).
Celui qui abandonne son domicile sans s'en croor un nouveau
doit ~tre poursuivi a l'endroit 011, il se trouve et non pas au lien
oil il avait son precedent domicile. Art. 48 LP (consid. I).
La, question de savoir si les droits que l'art. 148 de Ia loi bernoise
:'lur l'introrluction du code civil suisse confere aux enfants
darLs la sucoession paternelle sur las biens soumis au droit
.natrimonial da l'ancienne partie du Canton (Verfangen-
.9c/w,jtsrechtj font obstacla a une saisie contre Ia mere doit se
juger dans la procedure de revel1dication des art. 106 a 109 LP
(consid. 2).
.
('hi abbandollll. il "uo domicilio senza acquistarne altro dev' 68sere
6801l,SSO al luogo dooe .n troM e non a quello dove dimorava
prima. Art. 48 LEF (consid. I).
.
La qU~'ltione se i diritti che Part. 148 della legge bernese sul.
l'intl'oduzione deI codice civile, concede ai figli nella successione
paterl1a sui oolli soggetti al diritto matrimoniale dell'antica
parte deI Cantone (Verfangenschaftsrecht) ostino ad un pigno-
rament.o dil'etto c011tro Ia madre, dev'essere decisa 11eI proce-
oIimento di rivendicazione dagIi art. 106-109 LEF (consid. 2).
A. -- Die Rekurrentin ist die Witwe eines Berner
(.berländer Landwirtes und Mutter eines im Jahre 1913
/o!f'borenen gemein.. 1' Kinder bezw. ihrer Vertreter eingegangen worden ist.
Um die Einleitung des Widerspruchsverfahrens herbei-
zuführen, braucht also die Rekurrentin einfach das Betrei-
bungsamt auf das Verfangenschaftsrecht ihres Kindes
aufmerkRam zu machen. Dies ist durch die binnen zehn
Tagen seit der Zustellung der Pfändungsurkunde geführte
Beschwerde in genügender Weise geschehen (ganz abge-
sehen von der Frage, ob die Versäumnis der Ansprache-
frist dmch die l'Iutter ungeachtet des virtuell bestehenden
[nteressengegensatzes dem Kind entgegengehalten werden
könnte, wie das Betreibungsamt zu glauben scheint).
lJemnach erkennt (lie Sch~tldbetr.- u. Konkurskamme1' :
Dt'l'R{'lnm,,,,ird abgewiesen.
45. Entscheid vom 27. Oktober 1931 i. S. ltanton Bern.
Im Konkurs ist HilI' üann Y01U K 0 110 kat i 0 11 I> Y er fa h ren
ii her ö f fe nt J ich r e c h tl ich e :F 0 l'der II n gen (und
Akwssorien solcher) abzusehen, wenn feststeht, dass andere
Behörden als die Zh'ililerichte' zur Ents('heidung darüber
zn~täntlig sind.
Dan" la faillite il Il'Y a Iieu de 8upprimer la procedure de co11o-
cation ponI' les crermces de rj;roit public (et leur8 accessoires)
'lue s'il est etabli que les cOllstatatioll8 Y relatiyes ressortissent
a cl'autres antorites qu'aux tribllnaux ch-ils.
Nel fallimento e lecito sopprimere il pl'ocedimento (li collocaziolle
per i credi.ti di diritto pubblico (e 101'0 acces..<;ori) solo ove risulti,
ehe le contestazioni, ehe li concernono, non ROllO di cOlnpetenza
,lei tribunali civili.
In den Konkursen über Johann Kocher, Gottfried
Kocher und Emil Grimm liess das Konkursamt Bern-
Stadt die von den Rekurrenten angemeldeten Grund-
steuern in den Kollokationsplänen bezw.
Lastenver-
zeichnissen als grundpfandversicherte Forderungen zu,
Schuldbetreibungs- und Konkursrecht. N0 45.
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dagegen die Steuerzuschläge nur als unversicherte For-
derungen fünfter Klasse.
Hiegegen führten die Rekurrenten Beschwerden unter
Hinweis auf BGE 48 III S. 228 ff. und nach Abweisung
durch die kantonale Aufsichtsbehörde Rekurs an das
Bundesgericht mit den Anträgen, es seien die das Grund-
pfandrecht für die Steuerzuschläge abweisenden Kollo-
kationsverfügungen aufzuheben und das Konkursamt
anzuweisen, die Grundsteuerzuschläge in den Lasten-
verzeichnissen pro memoria vorzumerken, sowie die
erforderlichen Vorkehren für die definitive Anerkennung
oder Ablehnung der Grundpfandsicherung der in Rede
stehenden Grundsteuerzuschläge zu treffen.
Die Sch~tldbetreibungs- und Konkurskamme1'
zieht in Erwägung:
Nach dem angerufenen Präjudiz sollen öffentlichrecht-
liche Forderungen nicht zum Gegenstand einer Kollo-
kationsverfügung gemacht werden, die dann durch Klage
beim Konkursgericht angefochten werden müsste -
das
doch nicht zur Entscheidung über den Bestand solcher
Forderungen berufen wäre, sondern sich darauf zu
beschränken hätte, sein Urteil bis zm Entscheidung
der zuständigen Verwaltungs- oder Verwaltungsgerichts-
behörde auszusetzen und schliesslich dementsprechend
auszufällen -, sondern zunächst lediglich pro memoria
im Kollokationsplan vorgemerkt und erst nach Massgabe
des Entscheides der zuständigen Verwaltungs- oder Ver-
waltungsgerichtsbehörde definitiv eingestellt werden. Dass
diese Rechtsprechung durch Art. 119 A bs. 3 des seither erlas-
senen Bundesgesetzes über das Zollwesen vom 1. Oktober
1925 erschüttert worden sei, wie die Vorinstanz anschlies-
send an BLUMENSTEIN, Steuerrecht S. 659 und 674, sowie
Berner Festgabe für das Bundesgericht S. 228 und 258,
meint, kann nicht zugegeben werden. Denn die Vor-
schrift, dass « die rechtskräftige Feststellung zollrecht-
licher Ansprüche auf. Grund des vorliegenden Gesetzes