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Verwa.ltungs- und Disziplinarrechtspflege.
mercial) de ces ouvriers. Or, il ne peut y avoir de doutes
qu'en l'esp6ce les travaux de mise enetatetd'equipement
eIectrique des automobiles, ainsi que ceux des aides des
mooa.niciens qui lesexooutent, tout en aya.nt oortains points
de oontact avoo l'ootivite oommeroiale: . relevent toutefois
essentiellement de l'exploitation toohnique et industrielle
des recourants. Peu importe a cet egard qu'une partie
de ces travaux soit executee dans Ie garage et non dans
l'atelier. Aux termes de I'art. 2 al. 1 de l'ordonnance d'exe-
cution sont en effet reputes ouvriers meme les personnes
que le fabricant occupe «au dehors », pourvu que leurs
travaux soient en correlation avoo l'exploitation indus-
trielle.
4. -
Les recourants alleguent que leur atelier de repa-
rations ne peut etre assujetti a la loi sur le travail dans les
fabriques, les prescriptions de celle-ci etant incompatibles
avec leur genre d'activite. Mais il n'y a aucun motif de se
departir de la pratique constante du Conseil federal,
d'apres laquelle les ateliers mecaniques et en particulier
les ateliers de reparations d'automobiles tombent sous
la loi sur les fabriques. Du reste la prescription de l'art.
178 II a 10 de l'ordonnance d'execution et la possibilite
d'obtenir des permis de travailler le dimanche permettent
aux recourants de concilier les particularites de leur ex-
ploitation avoo les exigences de la loi.
Par ces motifs,
Le Tribunal jederal rejette le recouTS.
OFDAG Offset-, Formular- und Fotodruck AG 3(XX) Sem
STAATSRECHT -
DROIT PUBUC
--
I. GLEICHHEIT VOR DEM GESETZ
(RECHTSVERWEIGERUNG)
EGALITE DEVANT LA LOI
(Dm DE JUSTICE)
39. Orteil vom ao. September 19S0 i. S. Xoch
gegen Eabermacher.
Gerichtlioher VergleIch: inwiefern begründet er die Einrede der
re8 j udicat.a T
Tatbestand :
Der 'Rekurrent hatte sich durch gerichtlichen Vergleich
gegenüber den Rekursbeklagten (seinen ausserehelichen
Kindern) verpflichtet, dieselben entweder zu versorgen
oder aber nach. seiner Wahl mit monatlichen Unterhalts-
beiträgen zu unterstützen. In der Folge verlangten die
letztem vor dem Zivilrichter eine Unverbindlicherklärung
des Vergleiches wesentlich in dem Sinn, dass der Rekur~
rent sein Wahlrecht verliere. und schlechthin zu Unter-
haltsbeiträgen verpflichtet sei. Der Rekurrent bestritt
seine Einlassungspfiicht, wurde aber vom Obergericht
Luzem mit dieser Einrede abgewiesen. Dagegen erhebt der
Rekurrent staa.tsrechtliche Beschwerde wegen Verlet-
zung von Art. 4 BV, weil die neuerliche Einklagung
einer durch gerichtlichen Vergleich erledigten Sache un-
zulässig sei.
AS 56 1-1930
16
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Staatsrecht.
Aus den Eru:äfJungen:
Dt: .. ' UckulTent behauptet ('ine willkürliohe Verletzung
von § 114 Ziff. 2 und 3 der Iurem. Zivilprozessordnung.
Diese Bestimmung lautet :
.
«Für ein- und allemal kann die Antwort verweigert
werden: ...
2. weil die gleiche Klage bereits rechtskräftig beurteilt
oder
3. weil über den Streit bereits ein im Sinne des § 326
dieses Gesetzes gerichtlich beurkundeter Vergleich abge-
schlossen wurde. »
Dass keine willkürliche Verletzung von ZPO § 114
~iff. 2 vorliegt, ist ohne weiteres klar, denn eine gericht-
hche .« Beurteil~ l) hat nie stattgefunden. Dagegen liegt
-
WIe auch die kantonalen Gerichte anerkennen -
ein
i~ Sinne des. § 326 der ZPO beurkundeter, d. h. gericht-
hcher Vergleich vor.
Unter einem gerichtlichen oder
Prozessvergleich versteht man einen Vertrag der Parteien,
durch den ein Prozess beseitigt wird. Ein solcher Ver-
gleich hat somit sowohl eine materiellre~htliche Seite
(~e~ragsabschluss) wie auch eine prozessrechtliehe (Be-
seItIgung des Prozesses) und untersteht infolgedessen zum
Teil dem Zivilrecht und zum Teil dem Prozessrecht (vgl.
z. B. ROSENBERG, Zivilprozessrecht, H. Auf I. S. 424;
BECKER, Kommentar zu OR f\rt. 24 Note 20). Infolge-
dessen kann er nicht nur aus prozessualen Gründen, son-
dern auch aus Gründen des materiellen Rechtes nichtig
oder anfechtbar sein. Die Geltendmachung dieser mate-
riellen Nichtigkeits- oder AnfechtbarkeitsgrÜllde wird _
nach allgemeiner Auffassung -
dadurch nicht ausge-
schlossen, dass der privatrechtliche Vertrag in ein prozes-
suales Gewand gekleidet ist (vgl. FÜRST, Prozessvergleich
S. 93 ff.; Entscheidungen des deutschen Reichsgerichtes
Bd .. 78 S. 287 ff.; Seuffert's Archiv, Bd. 78 S. 174/5).
. Dahingestellt kann bleiben, ob eine Verletzung des Bun-
desrechts vorliegen würde, wenn gleichwohl ein Kanton
Gleichheit vor dem Gesetz (Rechtsverweigerung). No 39.
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durch seine positive Gesetzgebung die Geltendmachung
materiell-rechtlicher Nichtigkeits- oder Anfechtharkeits-
gründe gegenüber einem Prozessvergleiche verbieten oder
verunmöglichen würde. Jedenfalls hat sich das luzer-
nische Obergericht keiner Willkür schuldig gemacht, wenn
es ein solches Verbot aus § 114 Ziff. 3 nicht gefolgert hat.
Diese Bestimmung lässt sich -
jedenfalls ohne Willkür-
einschränkend dahin auslegen, dass der Beklagte gestützt
auf diese Bestimmung die Antwort nur dann verweigern
darf, wenn der vergleichsweise erledigte Streit neuerdings
rechtshängig gemacht wird, 0 h n e das s vor her zum
mindesten gleichzeitig die Aufhebung
oder Abänderung des Vergleichs wegen
des
Vorliegens
materiellrechtlicher
An f e c h tun g s g r ü n d e ve rl a n g t wir d. Wird
hingegen in diesem letztem Sinne ein Begehren gestellt,
so lässt sich, jedenfalls ohne Willkür, die Auffassung
vertreten, dass dieses Begehren eine a n der eStreitsache
sei und dass -
nach dessen Gutheissung -
der Neu-
regelung der seiner Zeit durch Vergleiche erledigten
Streitsache die Einrede des rechtskräftigen Vergleiches
nicht mehr entgegenstehe. Das Rechtsbegehren der Klä-
ger gelit nun aber nach seiner Begründung auf eine wenig-
stens teilweise Aufhebung und Abänderung der Vergleiche
vom 23. Mai .1925 wegen Vorliegen eines materiellrecht-
lichen Nichtigkeitsgrundes.
Das Resultat wäre auch höchst unbefriedigend, \V6nn
jedes materiellrechtliche Anfechtungsrecht mit der ge-
richtlichenBeurkundung des Vergleiches dahinfallen würde.
Die Nichtigkeit oder Anfechtbarkeit eines Prozessverglei-
ches ist nicht immer offenbar und nicht selten von Um-
ständen abhängig, die dem beurkundenden Richter nicht
bekannt sind. Auch befördern die Gerichte die Ver-
gleichsabschlüsse im Interesse des Rechtsstaates (Her-
stellung des Rechtsfriedens) und im eigenen Interesse
(Verminderung der Arbeitslast) und nehmen daher nicht
seltendie Beurkundung eines Vergleiches selbst dann vor,
226
Staa~echt.
wenn sie betreffs dessen materiellrechtlicher Gültigkeit
Bedenken haben. Es bietet demnach die gerichtliche
Beurkundung den Parteien keinen genügenden Schutz.
Es muss die Möglichkeit bestehen, Prozessvergleiche auch
nachträglich noch anzufechten. Etwas gegenteiliges kann
auch nicht etwa daraus gefolgert werden" dass der Pro-
zessvergleieh wie ein gerichtliches Urteil vollstreckbar ist,
das gerichtliche Urteil aber. nachträglich nur in seltenen
Fällen (Revision) beseitigt werden kann; denn die recht-
liche Natur beider ist völlig verschieden. Das Urteil stellt
einen autoritativen Akt der Staatsbehörde dar, während
der Vergleich an sich die Natur eines Prlvatvertrages hat.
Ob im vorliegenden Falle die beiden Vergleiche, d. h.
das darin mit Zustimmung der Vormundschaftsbehörde
dem Rekurrenten eingeräumte Wahlrecht, zwingenden
Rechtsvorsohriften 'widerspricht und daher ungültig ist,
sowie auch welchen Einfluss dieses eventuell auf die
Alimentationsverpflichtungen des Rekurrenten ausübt,
sind keine Fragen prozessrechtlicher, . sondern Fragen
materiellrechtlicher Natur, die -
wie unter lit. a aus:-
geführt wurde -
dem Bundesgericht als Berufungsinstanz
unterbre~tet werden können.
40. Sentenz. 27 settembre 1930 nella causa 'rognetti
contro 1'1cino.
Diritto di bono. -
Non e arbitrario il ritenere, ehe i eontratti
6$3rati nel C8ontone Tieino e destinati 80 far fede in giudizio
sumo sottomessi 801 diritto di bollo tieinese anche se, essi eon-
tengono una. cla.usola eompromissoria e 180 parti seiegliono
domicilio fuori deI Cantone. -
Ogni esempla.re deI contra.tto
pu<>, senza a.rbitrio, essere a.ssoggettato 801 diritto di bollo.
A. -
Secondo la legislazione ticinese disciplinante il
regime della carta bollata od i1 diritto di bollo, tutti gli
atti destinati a far fede in giudizio sono· soggetti ad un
diritto di 00110 proporzionato al 10ro valore dell'uno per
mille. In oaso di contravvenzione, la mu1ta(sanatoria) ~
Gleichheit vor dem Gesetz (Rechtsverweigerung). N0 40.
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di dieci volte il diritto di bollo maneante, piu I'importo
della tassa di bollo sottratta (art. 2 e 3 dei decreto legia-
lativo 15 maggio 1918 regolante 180 panalita per le eontrav-
venzioni alle leggi sul 00110).
Tra il rieorrente Serafino Tognetti in Lugano ed
A. Ziegler in Zurigo, fu stipulato un eontratto recante
180 data « Chiasso, 9 novembre 1926 l), mediante il quale
essi eonvenivano di fondare, in forma legale e seeondo le
disposizioni deI eodiee italiano, una soeieta per un tempo
indeterminato e eon sede in Italia, sotto la ragione soeiale
«Sooieta anonima A. Ziegler, Fabbriea italiana di prodotti
disinfettanti ».
B. -
L'esemplare originale di questo eontratto si
troverebbe, 80 quanta in seguito ebbero ad affermare
Ziegler e Tognetti sotto sequestro presso 180 R. Prooura in
Como. Ma e paeifieo ehe esistono due altre eopie (od
esemplari), munite esse pure delle firme originali dei eon-
traenti e portanti la data «Chiasso, 9 novembre 1926»,
Questi atti si trovano all'inearto e vi pervennero per il
tramite deI proouratore pubblieo tieinese, il quale li spediva
801 Dipartimento cantonale delle Finanze ehe, in due deereti
separati deI 12 giugno e 2 luglio 1929, applieava loro una
sanatoria di 1562 fehi. (sanatoria 1420 fehi. piu bollo
8Ottratto 142 fchi. = 1562 fehi.), ritenendo ehe il valore deI
eontratto fosse di 142000 fchi.
O. -
Dietro rieorsi separati di Tognetti e Ziegler -
il quale ultimo, tra altro, ebbe a lagnarsi del ruodo abusivo
in eui era stato eomputato il valore deI eontratto, ritenen-
dolo non superiore a 40000 fehi., -
il Consiglio di Stato,
con risoluzione deI 15 novembre 1929, pronunciava:
1. I rieorsi sono respinti e le sanatorie indicate neUe
premesse eonfermate a carleo solidale dei Sigg. Tognetti
e Ziegler.
2. Una tassa di giustizia di 10 fchi. e le spese sono a
carieo pure solidale dei ricorrenti.
Ziegler si adagiava 80 questa sentenza; non eosi il
Tognetti, il quale ricorse al Tribunale federale diehiarando