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C-7130/2023

C-7130/2023

Bundesverwaltungsgericht · 2025-01-30 · Deutsch CH

Tarmed

Erwägungen (40 Absätze)

E. 1 Aquilana Versicherungen, Bruggerstrasse 46, 5401 Baden,

E. 2 Moove Sympany AG, Peter-Merian-Weg 4, 4002 Basel,

E. 3 SUPRA-1846 SA, Rechtsdienst, Rue des Cèdres 5, Postfach, 1919 Martigny Groupe Mutuel,

E. 4 Einsiedler Krankenkasse, Kronenstrasse 19, Postfach 57, 8840 Einsiedeln,

E. 5 PROVITA Gesundheitsversicherung AG, c/o SWICA Krankenversicherung AG, Römerstrasse 38, 8400 Winterthur,

E. 6 Sumiswalder Krankenkasse, Spitalstrasse 47, 3454 Sumiswald,

E. 7 Genossenschaft Krankenkasse Steffisburg, Unterdorfstrasse 37, Postfach, 3612 Steffisburg,

E. 8 CONCORDIA Schweizerische Kranken- und Unfallversicherung AG, Bundesplatz 15, 6002 Luzern,

E. 9 Atupri Gesundheitsversicherung AG, Zieglerstrasse 29, Postfach, 3001 Bern,

E. 10 Avenir Krankenversicherung AG, Rechtsdienst, Rue des Cèdres 5, Postfach, 1919 Martigny Groupe Mutuel,

E. 11 Krankenkasse Luzerner Hinterland, Luzernstrasse 19, 6144 Zell LU,

E. 12 ÖKK Kranken- und Unfallversicherungen AG, Bahnhofstrasse 13, 7302 Landquart,

E. 13 Vivao Sympany AG, Peter Merian-Weg 4, 4002 Basel,

E. 14 Kolping Krankenkasse AG,: c/o Sympany Services AG, Peter-Merian-Weg 4, 4052 Basel,

E. 15 Easy Sana Krankenversicherung AG, Rechtsdienst, Rue des Cèdres 5, Postfach, 1919 Martigny Groupe Mutuel,

E. 16 Genossenschaft Glarner Krankenversicherung, Abläsch 8, Postfach, 8762 Schwanden GL,

E. 17 Cassa da malsauns LUMNEZIANA, Postfach 41, 7144 Vella,

E. 18 KLuG Krankenversicherung, Gubelstrasse 22, 6300 Zug,

E. 19 EGK Grundversicherungen AG, Birspark 1, 4242 Laufen,

E. 20 sanavals Gesundheitskasse, Valléstrasse 146E, Postfach 18, 7132 Vals,

E. 21 Genossenschaft KRANKENKASSE SLKK, Hofwiesenstrasse 370, Postfach 5652, 8050 Zürich,

E. 22 sodalis gesundheitsgruppe, Balfrinstrasse 15, 3930 Visp,

E. 23 vita surselva, Bahnhofstrasse 33, Postfach 217, 7130 Ilanz,

E. 24 Verein Krankenkasse Visperterminen, Dorfstrasse 66, 3932 Visperterminen,

E. 25 Caisse-maladie de la vallée d'Entremont société coopérative, Place centrale 5, 1937 Orsières,

E. 26 Krankenkasse Institut Ingenbohl, Kronenstrasse 19, Postfach 57, 8840 Einsiedeln,

E. 27 Stiftung Krankenkasse Wädenswil, Industriestrasse 15, 8820 Wädenswil,

E. 28 Krankenkasse Birchmeier, Hauptstrasse 22, 5444 Künten,

E. 29 Krankenkasse Stoffel Mels, Bahnhofstrasse 63, 8887 Mels,

E. 30 SWICA Krankenversicherung AG, Römerstrasse 38, 8401 Winterthur,

E. 31 Galenos AG, Militärstrasse 36, Postfach, 8021 Zürich,

E. 32 rhenusana, Widnauerstrasse 6, 9435 Heerbrugg,

E. 33 Mutuel Assurance Maladie SA, Rechtsdienst, Rue des Cèdres 5, Postfach, 1919 Martigny Groupe Mutuel,

E. 34 AMB Assurances SA, Rechtsdienst, Rue des Cèdres 5, Postfach, 1919 Martigny Groupe Mutuel,

E. 35 Philos Krankenversicherung AG, Rechtsdienst, Rue des Cèdres 5, Postfach, 1919 Martigny Groupe Mutuel,

E. 36 Assura-Basis AG, Avenue Charles-Ferdinand-Ramuz 70, 1009 Pully,

E. 37 Visana AG, Weltpoststrasse 19, Postfach, 3000 Bern 16,

E. 38 Agrisano Krankenkasse AG, Laurstrasse 10, 5201 Brugg AG,

E. 39 sana24 AG, Weltpoststrasse 19, Postfach, 3000 Bern 16,

E. 40 vivacare AG, Weltpoststrasse 19, Postfach, 3000 Bern 16, alle vertreten durch tarifsuisse ag, Römerstrasse 20, Postfach 1561, 4500 Solothurn, diese wiederum vertreten durch MLaw Andreas Miescher, Rechtsanwalt, Aarejura Rechtsanwälte Solothurn AG, Bielstrasse 9, Postfach 130, 4502 Solothurn, Beschwerdeführerinnen, gegen Ärztegesellschaft des Kantons St. Gallen, Gewerbestrasse 6, 9242 Oberuzwil, vertreten durch Konferenz der Ostschweizer Ärztegesellschaften (K-OCH), c/o Dr. med. Jürg Lymann, Spitalstrasse 5, 8880 Walenstadt, diese vertreten durch Prof. Dr. iur. Urs Saxer, Rechtsanwalt, und Dr. iur. Katja Gfeller, Rechtsanwältin, Steinbrüchel Hüssy Rechtsanwälte, Grossmünsterplatz 8, 8001 Zürich, Beschwerdegegnerin, Regierung des Kantons St. Gallen, Regierungsgebäude, Klosterhof 1, 9001 St. Gallen, handelnd durch Gesundheitsdepartement des Kantons St. Gallen, Oberer Graben 32, 9001 St. Gallen, Vorinstanz. Gegenstand Krankenversicherung (KVG), Festsetzung des Tarmed-Taxpunktwerts für die freipraktizierenden Ärztinnen und Ärzte des Kantons St. Gallen ab 1. Januar 2019; Beschluss des Regierungsrats des Kantons St. Gallen Nr. 845 vom 21. November 2023. Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, dass der Regierungsrat des Kantons St. Gallens (im Folgenden: Vorinstanz) mit Beschluss Nr. 845 vom 21. November 2023 den TARMED-Taxpunktwert (im Folgenden: TPW) zwischen den freipraktizierenden Ärztinnen und Ärzten im Kanton St. Gallen und den von der tarifsuisse ag vertretenen Versicherern ab dem 1. Januar 2019 bis 31. Dezember 2020 auf Fr. 0.83 (Dispositiv Ziffer 1) und für die Zeit ab 1. Januar 2021 auf Fr. 0.86 (Dispositiv Ziffer 2) hoheitlich festgesetzt hat (Akten des Bundesverwaltungsgerichts [im Folgenden: BVGer-act.] 1 Beilage 2), dass gleichzeitig in Ziffer 3 darauf hingewiesen worden ist, die Tarifpartner seien berechtigt, rückwirkend ab 1. Januar 2021 die Differenz zwischen dem TPW nach Ziffer 2 dieses Beschlusses und dem mit Verfügung des Gesundheitsdepartements vom 20. Dezember 2018 angeordneten provisorischen TPW nachzufordern; der mit dieser Verfügung angeordnete provisorische TPW von Fr. 0.83 bleibe bis zur Rechtskraft des vorliegenden Beschlusses bzw. des definitiven Tarifs in Kraft (Ziffer 5), dass die von der tarifsuisse ag vertretenen Krankenversicherer (im Folgenden: Beschwerdeführerinnen), vertreten durch Rechtsanwalt und Notar MLaw Miescher (BVGer-act. 1 Beilage 1), gegen den Beschluss des Regierungsrates des Kantons St. Gallen vom 21. November 2023 beim Bundesgericht mit Eingabe vom 21. Dezember 2023 Beschwerde erhoben und unter anderem beantragt haben, Ziffer 2 des Beschlusses betreffend Tariffestsetzung TPW ab 1. Januar 2021 in der Höhe von Fr. 0.86 sei aufzuheben (Ziffer 2) und der definitive TPW für die freipraktizierenden Ärztinnen und Ärzte im Kanton St. Gallen und den von tarifsuisse ag vertretenen Versicherern sei ab dem 1. Januar 2021 - und somit ab dem 1. Januar 2019 durchgehend - auf Fr. 0.83 festzusetzen (Ziffer 3; BVGer-act. 1), dass die Beschwerdeführerinnen mit Zwischenverfügung vom 9. Januar 2024 unter Hinweis auf die Säumnisfolgen (Nichteintreten auf die Beschwerde) aufgefordert worden sind, innert Frist einen Kostenvorschuss von Fr. 5'000.- in der Höhe der mutmasslichen Verfahrenskosten zu leisten (BVGer-act. 3 und 5), dass dieser Aufforderung nachgekommen worden ist (BVGer-act. 6), dass die Ärztegesellschaft des Kantons St. Gallen (im Folgenden: Beschwerdegegnerin), vertreten durch PD Dr. med. Saxer, LL.M., und Dr. iur. Gfeller, am 26. Januar 2024 beantragt hat, es sei das vorliegende Beschwerdeverfahren während zwei Monaten zu sistieren (BVGer-act. 4 und 8), dass die Beschwerdeführerinnen am 8. Februar 2024 die Abweisung des Antrags auf Sistierung des vorliegenden Beschwerdeverfahrens beantragt haben (BVGer-act. 12), dass die Vorinstanz in ihrer Eingabe vom 12. Februar 2024 die Gutheissung der Sistierung während zwei Monaten beantragt hat (BVGer-act. 13), dass mit Zwischenverfügung vom 23. Februar 2024 der Antrag der Beschwerdegegnerin vom 26. Januar 2024 auf Sistierung des Verfahrens abgewiesen worden ist (BVGer-act. 14), dass gleichzeitig die Beschwerdegegnerin aufgefordert worden ist, innert nicht erstreckbarer Frist eine Beschwerdeantwort in der Hauptsache in drei Exemplaren einzureichen, und die Vorinstanz ersucht worden ist, innert nicht erstreckbarer Frist eine Vernehmlassung in der Hauptsache in drei Exemplaren unter Beilage der gesamten Akten (nummeriert und in einem Aktenverzeichnis aufgenommen) einzureichen, dass nach Eingang der Vernehmlassung vom 25. März 2024 (BVGer-act. 18) und der Beschwerdeantwort der Beschwerdegegnerin vom 27. März 2024 (BVGer-act. 19) die Beschwerdeführerinnen und die Vorinstanz mit prozessleitender Verfügung vom 9. April 2024 ersucht worden sind, innert Frist eine Stellungnahme beschränkt auf den prozessualen Antrag der Beschwerdegegnerin (Entzug der aufschiebenden Wirkung; evenualiter Festlegung für die Dauer des Verfahrens ein Arbeitstarif von Fr. 0.86) in drei Exemplaren einzureichen (BVGer-act. 20), dass die Vorinstanz am 19. April auf Ziffer 5 des Beschlusses vom 21. November 2023 verwiesen und auf eine weitere Stellungnahme verzichtet hat (BVGer-act. 23), dass die Beschwerdeführerinnen im Rahmen der Eingabe vom 13. Mai 2024 die Abweisung des prozessualen Antrags resp. des Eventualantrags der Beschwerdegegnerin beantragt haben (BVGer-act. 26), dass mit Zwischenverfügung vom 25. Juni 2024 die prozessualen Anträge der Beschwerdegegnerin abgewiesen worden sind (BVGer-act. 27), dass die Beschwerdeführerinnen mit Datum vom 5. September 2024 und die Beschwerdegegnerin am 6. September 2024 die Verfahrenssistierung bis zum 4. November 2024 beantragt haben (BVGer-act. 28 und 29), was von der Vorinstanz am 1. Oktober 2024 unterstützt worden ist (BVGer-act. 32), dass die Beschwerdeführerinnen am 28. Oktober 2024 den Verfahrensantrag gestellt haben, es sei das Verfahren bis am 31. Dezember 2024 zu sistieren (BVGer-act. 33), und sich die Beschwerdegegnerin am 30. Oktober 2024 damit einverstanden erklärt hat (BVGer-act. 34), dass beim Bundesverwaltungsgericht am 13. November 2024 je eine Kopie des Tarifvertrags (Vertragsnummer 01.500.2538B) und des Genehmigungsbeschlusses der Vorinstanz vom 5. November 2024 (Nr. 784) eingegangen sind (BVGer-act. 35), dass mit Zwischenverfügung vom 21. November 2024 die Sistierungsgesuche der Beschwerdeführerinnen vom 5. September und 28. Oktober 2024 und der Beschwerdegegnerin vom 6. September und 30. Oktober 2024 genehmigt worden sind resp. das vorliegende Beschwerdeverfahren antragsgemäss vorläufig bis zum 31. Dezember 2024 bzw. bis zum Entscheid sistiert worden ist (BVGer-act. 36), dass die Beschwerdeführerinnen mit Eingabe vom 20. November 2024 beantragt haben, es sei das vorliegende Beschwerdeverfahren infolge Genehmigung des zwischen den Parteien abgeschlossenen Tarifvertrages (Vertragsnummer 01.500.2538B) als gegenstandslos abzuschreiben; die entstandenen Verfahrenskosten seien, sofern solche aufgrund der gütlichen Einigung zwischen den Parteien erhoben werden sollten, hälftig zwischen den Parteien aufzuteilen und die Parteikosten seien wettzuschlagen (BVGer-act. 37), dass die Beschwerdegegnerin am 25. November 2024 mitgeteilt hat, sie sei mit der Verfahrensabschreibung und mit der Wettschlagung der Parteikosten einverstanden (Ziffern 1 und 3); mit einer hälftigen Aufteilung der Verfahrenskosten sei man nicht einverstanden (Ziffer 3; BVGer-act. 38), dass im System der Tarifgestaltung des Bundesgesetzes über die obligatorische Krankenpflegeversicherung Tarifverträge die Regel und die hoheitliche Tariffestsetzungen die Ausnahme bilden sollen, was bereits aus dem Wortlaut von Art. 43 Abs. 4, Art. 47 Abs. 1 und Art. 49 KVG (vgl. auch BVGE 2013/8 E. 2.4.6) erhellt (BVGE 2014/37 E. 3.5.1), dass das Primat des Tarifvertrages bereits in der Botschaft des Bundesrats vom 6. November 1991 über die Revision der Krankenversicherung (BBl 1992 I 93 ff.; im Folgenden: Botschaft KVG 1991) hervorgehoben wurde (vgl. S. 172 und 178) und mit dem KVG die Vertragsfreiheit zwischen Versicherungsträgern und Leistungserbringern gestärkt werden sollte (Botschaft KVG 1991 S. 118 und 179; vgl. BVGE 2014/37 E. 3.5.1), dass der Bundesrat in seiner Rechtsprechung festhielt, dass dieses der vertraglichen Vereinbarung von Tarifen den klaren Vorrang einräumende System den Tarifpartnern gestatte, während eines vertragslosen Zustandes jederzeit Tarife zu vereinbaren; dass es den Parteien daher nicht verwehrt sei, auch während eines hängigen Beschwerdeverfahrens Vertragsverhandlungen zu führen und einen Vertrag abzuschliessen (RKUV 3/2002 E. II 2 S. 214), dass der Bundesrat weiter erwog, dass die Genehmigung eines solchen Vertrages durch die Kantonsregierung normalerweise zur Folge habe, dass die Beschwerde gegenstandslos werde, falls der zeitliche Geltungsbereich der festgesetzten Tarife sich mit jenem der vertraglichen Vereinbarung decke (RKUV 3/2002 E. II 2 S. 214), dass der hoheitlich festgesetzte Tarif rechtsprechungsgemäss gegenstandlos wird, sobald ein neuer Tarif vereinbart und genehmigt wird (Urteil des Bundesverwaltungsgericht C-1918/2018 vom 9. Juli 2019 E. 5.9 mit Hinweis auf BVGE 2011/61 E. 6.10.4 m.w.H.), dass die Vorinstanz mit Genehmigungsbeschlusses vom 5. November 2024 (Nr. 784) den zwischen den von der tarifsuisse ag vertretenen Krankenversicherer und der Ärztegesellschaft des Kantons St. Gallen pendente lite abgeschlossenen neuen Tarifvertrag antragsgemäss und rückwirkend ab 1. Januar 2019 genehmigt hat, womit für den Zeitraum 1. Januar 2019 bis 30. September 2024 rückwirkend ein vereinbarter und genehmigter TPW von Fr. 0.83, ab 1. Oktober 2024 bis 31. Dezember 2024 ein solcher von Fr. 0.89 und ab 1. Januar 2025 ein solcher von Fr. 0.86 gilt, dass das vorliegende Beschwerdeverfahren im einzelrichterlichen Verfahren als gegenstandslos geworden abzuschreiben ist (Art. 23 Abs. 1 lit. a VGG), dass die Verfahrenskosten in der Regel jener Partei auferlegt werden, deren Verhalten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat (Art. 5 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE; SR 173.320.2]), wobei Vorinstanzen keine Verfahrenskosten auferlegt werden (Art. 63 Abs. 2 VwVG), dass die Verfahrenskosten gemäss Art. 6 VGKE ganz oder teilweise erlassen werden können, wenn das Rechtsmittel ohne erheblichen Aufwand für das Gericht durch Rückzug oder Vergleich erledigt wird, dass die Verfahrenskosten mit Blick auf das durchgeführte Instruktionsverfahren mit der Behandlung mehrerer Sistierungsgesuche sowie prozessualer Anträge (Entzug der aufschiebenden Wirkung; eventualiter Festlegung für die Dauer des Verfahrens ein Arbeitstarif von Fr. 0.86) und dem bereits fortgeschrittenen Schriftenwechsel nur teilweise erlassen werden können, weil nicht mehr von einem unerheblichen Aufwand ausgegangen werden kann, dass die reduzierten Verfahrenskosten auf Fr. 1'500.- festzusetzen sind, dass die Gegenstandslosigkeit des Beschwerdeverfahrens Folge der zwischen den Tarifparteien erzielten Einigung ist und damit sowohl von den Beschwerdeführerinnen als auch der Beschwerdegegnerin als Tarifparteien bewirkt worden ist, weshalb ihnen die Verfahrenskosten je zur Hälfte aufzuerlegen sind, dass der von den Beschwerdeführerinnen zu tragende Anteil an den Verfahrenskosten von Fr. 750.- dem geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 5'000.- zu entnehmen und der Restbetrag von Fr. 4'250.- zurückzuerstatten ist, dass bei diesem Verfahrensausgang die Parteikosten antragsgemäss wettgeschlagen werden, wobei der Vorinstanz keine Parteientschädigung zuzusprechen ist (Art. 64 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 7 ff. VGKE), dass die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht gegen Entscheide auf dem Gebiet der Krankenversicherung, die das Bundesverwaltungsgericht gestützt auf Art. 33 Bst. i VGG in Verbindung mit Art. 53 Abs. 1 KVG getroffen hat, gemäss Art. 83 Bst. r BGG unzulässig und das vorliegende Urteil somit endgültig ist (vgl. auch BGE 141 V 361).

Volltext (verifizierbarer Originaltext)

Bundesverwaltungsgericht Tribunal administratif fédéral Tribunale amministrativo federale Tribunal administrativ federal Abteilung III C-7130/2023 Abschreibungsentscheid vom 30. Januar 2025 Besetzung Einzelrichterin Viktoria Helfenstein, Gerichtsschreiber Roger Stalder. Parteien

1. Aquilana Versicherungen, Bruggerstrasse 46, 5401 Baden,

2. Moove Sympany AG, Peter-Merian-Weg 4, 4002 Basel,

3. SUPRA-1846 SA, Rechtsdienst, Rue des Cèdres 5, Postfach, 1919 Martigny Groupe Mutuel,

4. Einsiedler Krankenkasse, Kronenstrasse 19, Postfach 57, 8840 Einsiedeln,

5. PROVITA Gesundheitsversicherung AG, c/o SWICA Krankenversicherung AG, Römerstrasse 38, 8400 Winterthur,

6. Sumiswalder Krankenkasse, Spitalstrasse 47, 3454 Sumiswald,

7. Genossenschaft Krankenkasse Steffisburg, Unterdorfstrasse 37, Postfach, 3612 Steffisburg,

8. CONCORDIA Schweizerische Kranken- und Unfallversicherung AG, Bundesplatz 15, 6002 Luzern,

9. Atupri Gesundheitsversicherung AG, Zieglerstrasse 29, Postfach, 3001 Bern,

10. Avenir Krankenversicherung AG, Rechtsdienst, Rue des Cèdres 5, Postfach, 1919 Martigny Groupe Mutuel,

11. Krankenkasse Luzerner Hinterland, Luzernstrasse 19, 6144 Zell LU,

12. ÖKK Kranken- und Unfallversicherungen AG, Bahnhofstrasse 13, 7302 Landquart,

13. Vivao Sympany AG, Peter Merian-Weg 4, 4002 Basel,

14. Kolping Krankenkasse AG,: c/o Sympany Services AG, Peter-Merian-Weg 4, 4052 Basel,

15. Easy Sana Krankenversicherung AG, Rechtsdienst, Rue des Cèdres 5, Postfach, 1919 Martigny Groupe Mutuel,

16. Genossenschaft Glarner Krankenversicherung, Abläsch 8, Postfach, 8762 Schwanden GL,

17. Cassa da malsauns LUMNEZIANA, Postfach 41, 7144 Vella,

18. KLuG Krankenversicherung, Gubelstrasse 22, 6300 Zug,

19. EGK Grundversicherungen AG, Birspark 1, 4242 Laufen,

20. sanavals Gesundheitskasse, Valléstrasse 146E, Postfach 18, 7132 Vals,

21. Genossenschaft KRANKENKASSE SLKK, Hofwiesenstrasse 370, Postfach 5652, 8050 Zürich,

22. sodalis gesundheitsgruppe, Balfrinstrasse 15, 3930 Visp,

23. vita surselva, Bahnhofstrasse 33, Postfach 217, 7130 Ilanz,

24. Verein Krankenkasse Visperterminen, Dorfstrasse 66, 3932 Visperterminen,

25. Caisse-maladie de la vallée d'Entremont société coopérative, Place centrale 5, 1937 Orsières,

26. Krankenkasse Institut Ingenbohl, Kronenstrasse 19, Postfach 57, 8840 Einsiedeln,

27. Stiftung Krankenkasse Wädenswil, Industriestrasse 15, 8820 Wädenswil,

28. Krankenkasse Birchmeier, Hauptstrasse 22, 5444 Künten,

29. Krankenkasse Stoffel Mels, Bahnhofstrasse 63, 8887 Mels,

30. SWICA Krankenversicherung AG, Römerstrasse 38, 8401 Winterthur,

31. Galenos AG, Militärstrasse 36, Postfach, 8021 Zürich,

32. rhenusana, Widnauerstrasse 6, 9435 Heerbrugg,

33. Mutuel Assurance Maladie SA, Rechtsdienst, Rue des Cèdres 5, Postfach, 1919 Martigny Groupe Mutuel,

34. AMB Assurances SA, Rechtsdienst, Rue des Cèdres 5, Postfach, 1919 Martigny Groupe Mutuel,

35. Philos Krankenversicherung AG, Rechtsdienst, Rue des Cèdres 5, Postfach, 1919 Martigny Groupe Mutuel,

36. Assura-Basis AG, Avenue Charles-Ferdinand-Ramuz 70, 1009 Pully,

37. Visana AG, Weltpoststrasse 19, Postfach, 3000 Bern 16,

38. Agrisano Krankenkasse AG, Laurstrasse 10, 5201 Brugg AG,

39. sana24 AG, Weltpoststrasse 19, Postfach, 3000 Bern 16,

40. vivacare AG, Weltpoststrasse 19, Postfach, 3000 Bern 16, alle vertreten durch tarifsuisse ag, Römerstrasse 20, Postfach 1561, 4500 Solothurn, diese wiederum vertreten durch MLaw Andreas Miescher, Rechtsanwalt, Aarejura Rechtsanwälte Solothurn AG, Bielstrasse 9, Postfach 130, 4502 Solothurn, Beschwerdeführerinnen, gegen Ärztegesellschaft des Kantons St. Gallen, Gewerbestrasse 6, 9242 Oberuzwil, vertreten durch Konferenz der Ostschweizer Ärztegesellschaften (K-OCH), c/o Dr. med. Jürg Lymann, Spitalstrasse 5, 8880 Walenstadt, diese vertreten durch Prof. Dr. iur. Urs Saxer, Rechtsanwalt, und Dr. iur. Katja Gfeller, Rechtsanwältin, Steinbrüchel Hüssy Rechtsanwälte, Grossmünsterplatz 8, 8001 Zürich, Beschwerdegegnerin, Regierung des Kantons St. Gallen, Regierungsgebäude, Klosterhof 1, 9001 St. Gallen, handelnd durch Gesundheitsdepartement des Kantons St. Gallen, Oberer Graben 32, 9001 St. Gallen, Vorinstanz. Gegenstand Krankenversicherung (KVG), Festsetzung des Tarmed-Taxpunktwerts für die freipraktizierenden Ärztinnen und Ärzte des Kantons St. Gallen ab 1. Januar 2019; Beschluss des Regierungsrats des Kantons St. Gallen Nr. 845 vom 21. November 2023. Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, dass der Regierungsrat des Kantons St. Gallens (im Folgenden: Vorinstanz) mit Beschluss Nr. 845 vom 21. November 2023 den TARMED-Taxpunktwert (im Folgenden: TPW) zwischen den freipraktizierenden Ärztinnen und Ärzten im Kanton St. Gallen und den von der tarifsuisse ag vertretenen Versicherern ab dem 1. Januar 2019 bis 31. Dezember 2020 auf Fr. 0.83 (Dispositiv Ziffer 1) und für die Zeit ab 1. Januar 2021 auf Fr. 0.86 (Dispositiv Ziffer 2) hoheitlich festgesetzt hat (Akten des Bundesverwaltungsgerichts [im Folgenden: BVGer-act.] 1 Beilage 2), dass gleichzeitig in Ziffer 3 darauf hingewiesen worden ist, die Tarifpartner seien berechtigt, rückwirkend ab 1. Januar 2021 die Differenz zwischen dem TPW nach Ziffer 2 dieses Beschlusses und dem mit Verfügung des Gesundheitsdepartements vom 20. Dezember 2018 angeordneten provisorischen TPW nachzufordern; der mit dieser Verfügung angeordnete provisorische TPW von Fr. 0.83 bleibe bis zur Rechtskraft des vorliegenden Beschlusses bzw. des definitiven Tarifs in Kraft (Ziffer 5), dass die von der tarifsuisse ag vertretenen Krankenversicherer (im Folgenden: Beschwerdeführerinnen), vertreten durch Rechtsanwalt und Notar MLaw Miescher (BVGer-act. 1 Beilage 1), gegen den Beschluss des Regierungsrates des Kantons St. Gallen vom 21. November 2023 beim Bundesgericht mit Eingabe vom 21. Dezember 2023 Beschwerde erhoben und unter anderem beantragt haben, Ziffer 2 des Beschlusses betreffend Tariffestsetzung TPW ab 1. Januar 2021 in der Höhe von Fr. 0.86 sei aufzuheben (Ziffer 2) und der definitive TPW für die freipraktizierenden Ärztinnen und Ärzte im Kanton St. Gallen und den von tarifsuisse ag vertretenen Versicherern sei ab dem 1. Januar 2021 - und somit ab dem 1. Januar 2019 durchgehend - auf Fr. 0.83 festzusetzen (Ziffer 3; BVGer-act. 1), dass die Beschwerdeführerinnen mit Zwischenverfügung vom 9. Januar 2024 unter Hinweis auf die Säumnisfolgen (Nichteintreten auf die Beschwerde) aufgefordert worden sind, innert Frist einen Kostenvorschuss von Fr. 5'000.- in der Höhe der mutmasslichen Verfahrenskosten zu leisten (BVGer-act. 3 und 5), dass dieser Aufforderung nachgekommen worden ist (BVGer-act. 6), dass die Ärztegesellschaft des Kantons St. Gallen (im Folgenden: Beschwerdegegnerin), vertreten durch PD Dr. med. Saxer, LL.M., und Dr. iur. Gfeller, am 26. Januar 2024 beantragt hat, es sei das vorliegende Beschwerdeverfahren während zwei Monaten zu sistieren (BVGer-act. 4 und 8), dass die Beschwerdeführerinnen am 8. Februar 2024 die Abweisung des Antrags auf Sistierung des vorliegenden Beschwerdeverfahrens beantragt haben (BVGer-act. 12), dass die Vorinstanz in ihrer Eingabe vom 12. Februar 2024 die Gutheissung der Sistierung während zwei Monaten beantragt hat (BVGer-act. 13), dass mit Zwischenverfügung vom 23. Februar 2024 der Antrag der Beschwerdegegnerin vom 26. Januar 2024 auf Sistierung des Verfahrens abgewiesen worden ist (BVGer-act. 14), dass gleichzeitig die Beschwerdegegnerin aufgefordert worden ist, innert nicht erstreckbarer Frist eine Beschwerdeantwort in der Hauptsache in drei Exemplaren einzureichen, und die Vorinstanz ersucht worden ist, innert nicht erstreckbarer Frist eine Vernehmlassung in der Hauptsache in drei Exemplaren unter Beilage der gesamten Akten (nummeriert und in einem Aktenverzeichnis aufgenommen) einzureichen, dass nach Eingang der Vernehmlassung vom 25. März 2024 (BVGer-act. 18) und der Beschwerdeantwort der Beschwerdegegnerin vom 27. März 2024 (BVGer-act. 19) die Beschwerdeführerinnen und die Vorinstanz mit prozessleitender Verfügung vom 9. April 2024 ersucht worden sind, innert Frist eine Stellungnahme beschränkt auf den prozessualen Antrag der Beschwerdegegnerin (Entzug der aufschiebenden Wirkung; evenualiter Festlegung für die Dauer des Verfahrens ein Arbeitstarif von Fr. 0.86) in drei Exemplaren einzureichen (BVGer-act. 20), dass die Vorinstanz am 19. April auf Ziffer 5 des Beschlusses vom 21. November 2023 verwiesen und auf eine weitere Stellungnahme verzichtet hat (BVGer-act. 23), dass die Beschwerdeführerinnen im Rahmen der Eingabe vom 13. Mai 2024 die Abweisung des prozessualen Antrags resp. des Eventualantrags der Beschwerdegegnerin beantragt haben (BVGer-act. 26), dass mit Zwischenverfügung vom 25. Juni 2024 die prozessualen Anträge der Beschwerdegegnerin abgewiesen worden sind (BVGer-act. 27), dass die Beschwerdeführerinnen mit Datum vom 5. September 2024 und die Beschwerdegegnerin am 6. September 2024 die Verfahrenssistierung bis zum 4. November 2024 beantragt haben (BVGer-act. 28 und 29), was von der Vorinstanz am 1. Oktober 2024 unterstützt worden ist (BVGer-act. 32), dass die Beschwerdeführerinnen am 28. Oktober 2024 den Verfahrensantrag gestellt haben, es sei das Verfahren bis am 31. Dezember 2024 zu sistieren (BVGer-act. 33), und sich die Beschwerdegegnerin am 30. Oktober 2024 damit einverstanden erklärt hat (BVGer-act. 34), dass beim Bundesverwaltungsgericht am 13. November 2024 je eine Kopie des Tarifvertrags (Vertragsnummer 01.500.2538B) und des Genehmigungsbeschlusses der Vorinstanz vom 5. November 2024 (Nr. 784) eingegangen sind (BVGer-act. 35), dass mit Zwischenverfügung vom 21. November 2024 die Sistierungsgesuche der Beschwerdeführerinnen vom 5. September und 28. Oktober 2024 und der Beschwerdegegnerin vom 6. September und 30. Oktober 2024 genehmigt worden sind resp. das vorliegende Beschwerdeverfahren antragsgemäss vorläufig bis zum 31. Dezember 2024 bzw. bis zum Entscheid sistiert worden ist (BVGer-act. 36), dass die Beschwerdeführerinnen mit Eingabe vom 20. November 2024 beantragt haben, es sei das vorliegende Beschwerdeverfahren infolge Genehmigung des zwischen den Parteien abgeschlossenen Tarifvertrages (Vertragsnummer 01.500.2538B) als gegenstandslos abzuschreiben; die entstandenen Verfahrenskosten seien, sofern solche aufgrund der gütlichen Einigung zwischen den Parteien erhoben werden sollten, hälftig zwischen den Parteien aufzuteilen und die Parteikosten seien wettzuschlagen (BVGer-act. 37), dass die Beschwerdegegnerin am 25. November 2024 mitgeteilt hat, sie sei mit der Verfahrensabschreibung und mit der Wettschlagung der Parteikosten einverstanden (Ziffern 1 und 3); mit einer hälftigen Aufteilung der Verfahrenskosten sei man nicht einverstanden (Ziffer 3; BVGer-act. 38), dass im System der Tarifgestaltung des Bundesgesetzes über die obligatorische Krankenpflegeversicherung Tarifverträge die Regel und die hoheitliche Tariffestsetzungen die Ausnahme bilden sollen, was bereits aus dem Wortlaut von Art. 43 Abs. 4, Art. 47 Abs. 1 und Art. 49 KVG (vgl. auch BVGE 2013/8 E. 2.4.6) erhellt (BVGE 2014/37 E. 3.5.1), dass das Primat des Tarifvertrages bereits in der Botschaft des Bundesrats vom 6. November 1991 über die Revision der Krankenversicherung (BBl 1992 I 93 ff.; im Folgenden: Botschaft KVG 1991) hervorgehoben wurde (vgl. S. 172 und 178) und mit dem KVG die Vertragsfreiheit zwischen Versicherungsträgern und Leistungserbringern gestärkt werden sollte (Botschaft KVG 1991 S. 118 und 179; vgl. BVGE 2014/37 E. 3.5.1), dass der Bundesrat in seiner Rechtsprechung festhielt, dass dieses der vertraglichen Vereinbarung von Tarifen den klaren Vorrang einräumende System den Tarifpartnern gestatte, während eines vertragslosen Zustandes jederzeit Tarife zu vereinbaren; dass es den Parteien daher nicht verwehrt sei, auch während eines hängigen Beschwerdeverfahrens Vertragsverhandlungen zu führen und einen Vertrag abzuschliessen (RKUV 3/2002 E. II 2 S. 214), dass der Bundesrat weiter erwog, dass die Genehmigung eines solchen Vertrages durch die Kantonsregierung normalerweise zur Folge habe, dass die Beschwerde gegenstandslos werde, falls der zeitliche Geltungsbereich der festgesetzten Tarife sich mit jenem der vertraglichen Vereinbarung decke (RKUV 3/2002 E. II 2 S. 214), dass der hoheitlich festgesetzte Tarif rechtsprechungsgemäss gegenstandlos wird, sobald ein neuer Tarif vereinbart und genehmigt wird (Urteil des Bundesverwaltungsgericht C-1918/2018 vom 9. Juli 2019 E. 5.9 mit Hinweis auf BVGE 2011/61 E. 6.10.4 m.w.H.), dass die Vorinstanz mit Genehmigungsbeschlusses vom 5. November 2024 (Nr. 784) den zwischen den von der tarifsuisse ag vertretenen Krankenversicherer und der Ärztegesellschaft des Kantons St. Gallen pendente lite abgeschlossenen neuen Tarifvertrag antragsgemäss und rückwirkend ab 1. Januar 2019 genehmigt hat, womit für den Zeitraum 1. Januar 2019 bis 30. September 2024 rückwirkend ein vereinbarter und genehmigter TPW von Fr. 0.83, ab 1. Oktober 2024 bis 31. Dezember 2024 ein solcher von Fr. 0.89 und ab 1. Januar 2025 ein solcher von Fr. 0.86 gilt, dass das vorliegende Beschwerdeverfahren im einzelrichterlichen Verfahren als gegenstandslos geworden abzuschreiben ist (Art. 23 Abs. 1 lit. a VGG), dass die Verfahrenskosten in der Regel jener Partei auferlegt werden, deren Verhalten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat (Art. 5 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE; SR 173.320.2]), wobei Vorinstanzen keine Verfahrenskosten auferlegt werden (Art. 63 Abs. 2 VwVG), dass die Verfahrenskosten gemäss Art. 6 VGKE ganz oder teilweise erlassen werden können, wenn das Rechtsmittel ohne erheblichen Aufwand für das Gericht durch Rückzug oder Vergleich erledigt wird, dass die Verfahrenskosten mit Blick auf das durchgeführte Instruktionsverfahren mit der Behandlung mehrerer Sistierungsgesuche sowie prozessualer Anträge (Entzug der aufschiebenden Wirkung; eventualiter Festlegung für die Dauer des Verfahrens ein Arbeitstarif von Fr. 0.86) und dem bereits fortgeschrittenen Schriftenwechsel nur teilweise erlassen werden können, weil nicht mehr von einem unerheblichen Aufwand ausgegangen werden kann, dass die reduzierten Verfahrenskosten auf Fr. 1'500.- festzusetzen sind, dass die Gegenstandslosigkeit des Beschwerdeverfahrens Folge der zwischen den Tarifparteien erzielten Einigung ist und damit sowohl von den Beschwerdeführerinnen als auch der Beschwerdegegnerin als Tarifparteien bewirkt worden ist, weshalb ihnen die Verfahrenskosten je zur Hälfte aufzuerlegen sind, dass der von den Beschwerdeführerinnen zu tragende Anteil an den Verfahrenskosten von Fr. 750.- dem geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 5'000.- zu entnehmen und der Restbetrag von Fr. 4'250.- zurückzuerstatten ist, dass bei diesem Verfahrensausgang die Parteikosten antragsgemäss wettgeschlagen werden, wobei der Vorinstanz keine Parteientschädigung zuzusprechen ist (Art. 64 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 7 ff. VGKE), dass die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht gegen Entscheide auf dem Gebiet der Krankenversicherung, die das Bundesverwaltungsgericht gestützt auf Art. 33 Bst. i VGG in Verbindung mit Art. 53 Abs. 1 KVG getroffen hat, gemäss Art. 83 Bst. r BGG unzulässig und das vorliegende Urteil somit endgültig ist (vgl. auch BGE 141 V 361). Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:

1. Die Sistierung des vorliegenden Verfahrens wird aufgehoben.

2. Das Beschwerdeverfahren wird als gegenstandslos geworden abgeschrieben.

3. Die Verfahrenskosten von Fr. 1'500.- werden je zur Hälfte den Beschwerdeführerinnen und der Beschwerdegegnerin auferlegt. Der von den Beschwerdeführerinnen zu tragende Anteil an den Verfahrenskosten von Fr. 750.- wird dem geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 5'000.- entnommen. Der Restbetrag von Fr. 4'250.- wird zurückerstattet. Die Beschwerdegegnerin hat innert 30 Tagen ab Erhalt des vorliegenden Urteils Fr. 750.- zugunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

4. Die Parteikosten werden wettgeschlagen.

5. Dieser Entscheid geht an die Beschwerdeführerinnen, die Beschwerde-gegnerin und die Vorinstanz. Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber: Viktoria Helfenstein Roger Stalder Versand: