Erläuterung (Art. 40 Abs. 1 StBOG i.V.m. Art. 129 BGG).
Dispositiv
- Das Gesuch wird abgewiesen.
- Es werden keine Kosten erhoben.
Volltext (verifizierbarer Originaltext)
Beschluss vom 17. Juni 2011 I. Beschwerdekammer Besetzung
Bundesstrafrichter Tito Ponti, Vorsitz, Emanuel Hochstrasser und Giuseppe Muschietti, Gerichtsschreiberin Sarah Wirz
Parteien
KANTON BASEL-STADT, Staatsanwaltschaft,
Gesuchsteller
gegen
KANTON BERN, Generalstaatsanwaltschaft,
Gesuchsgegner
Gegenstand
Erläuterung (Art. 40 Abs. 1 StBOG i.V.m. Art. 129 BGG)
B u n d e s s t r a f g e r i c h t T r i b u n a l p é n a l f é d é r a l T r i b u n a l e p e n a l e f e d e r a l e T r i b u n a l p e n a l f e d e r a l Geschäftsnummer: BB.2011.66
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Die I. Beschwerdekammer zieht in Erwägung:
- dass der Gesuchsteller mit Eingabe vom 10. Juni 2011 (act. 1) geltend macht, der Beschluss vom 30. März 2011 (BG.2010.21) nehme nicht Stel- lung dazu, welcher Kanton für die Ermittlung der Sachverhalte zuständig sei, welche der MROS-Meldung Nr. 8250-67 ff. (siehe Beilagenordner SV.10.0132-EIC) zugrunde lägen;
- dass ein Vergleich der genannten MROS-Meldung mit dem Beschluss vom
30. März 2011 zeigt, dass ein ganz erheblicher Teil der Begründung des Beschlusses die Sachverhalte behandelt, welche sich aus der MROS- Meldung ergeben;
- dass das Dispositiv des Beschlusses vom 30. März 2011 keine Einschrän- kungen enthält und deshalb für sämtliche Sachverhalte Gültigkeit hat, wel- che sich aus dessen Begründung ergeben;
- dass das Gesuch damit unbegründet und ohne weiteren Schriftenwechsel abzuweisen ist (Art. 129 Abs. 2 i.V.m. Art. 127 BGG);
- dass keine Kosten erhoben werden (Art. 428 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 66 Abs. 4 BGG);
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und erkennt:
1. Das Gesuch wird abgewiesen.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
Bellinzona, 17. Juni 2011
Im Namen der I. Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts
Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:
Zustellung an
- Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt - Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern
Rechtsmittelbelehrung Gegen diesen Entscheid ist kein ordentliches Rechtsmittel gegeben.