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Verwaltungs- und Disziplinarrecht.
dall'assoggettamento all'imposta si preserivono in einque
anni a contare dalla Ioro seadenza. Ci si potrebbe invero
ehiedere se il rinvio dell'art. 20 ep. 1 DSN II all 'art. 135
DIN valga anche per la riscossione dell'importo 8ottratto,
atteso ehe questo non vi e espressamente menzionato. La
risposta dev'essere affermativa. I1 decreto concernente il
nuovo sacrificio ha largamente fatto uso dei rinvio alle
disposizioni dei decreto eoncernente l'imposta per la
difesa nazionale (segnatamente in materia di procedura
di tassazione e di ricorso, di riscossione della contribuzione
e di contravvenzioni), limitandosi a disciplinare soItanto
gli istituti che sono peculiari ad una eontribuzione sulla
sostanza quale il nuovo sacrificio. Se il Iegislatore avesse
voluto derogare in tema di prescrizione al sistema dell'im-
posta per la difesa nazionale avrebbe previsto, come per
Ia perenzione, una disposizione speciale. Se non l'ha fatto
-
e non si vede un motivo plausibile per farlo -, si deve
concludere che intendeva dichiarare applicabile i1 disposto
dell'art. 135 DIN non solo per le muIte, ma anche per
l'importo della contribuzione sottratta.
Siccome il termine di prescrizione comincia a correre
dalla scadenza deI credito fiseale, la contribuzione litigiosa
non era prescritta il 30 dieembre 1952. Anzi, tale termine
non aveva ancora preso inizio, poiche la decisione accer-
tante l'importo sottratto e dovuto dal ricorrente non era
ancora cresciuta in giudicato (cf. PERRET, commentario,
art. 135 DIN, nota I).
Il Tribunale federale pronuncia :
Il ricorso e respinto.
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Registersachen. N0 64.
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II. REGISTERSACHEN
REGISTRES
64. Urteil der 11. Zivilabteilung vom 22. Dezember 1953 i. S.
Eheleute l\lerkelbaeh gegen Luzern, Regierungsrat.
Mit der Verwaltung8gericht8beschwerde kann nicht geltend gemacht
werden, dass der angefochtene Entscheid einem Kreisschreiben
.~es Bundes:ates widerspreche (Art. 104 OG).
Gütet'rechtsregUJfer. Ehevertrag zwischen einem im Ausland woh-
nenden Ausländer und dessen Ehefrau, die das Schweizerbfu-
ger:echt bei~ehalten hat. Eintragung im Register der schwei-
zerIschen Rennat der Ehefrau? (Art. 250 ZGB, Art. 39 der VO
betr. das Güterrechtsregister vom 27. September 1910).
Le ~oye:r:t consistant ~ d?,e que ~a decision attaquee viole une
Clrculalre du ConseIl federal nest pas propre a motiver un
recour8 de droit administratif (art. 104 OJ).
Regi8tre de8 regime8 matrimoniaux. Contrat de mariage passe entre
un etranger habitant l'etranger et sa femme qui a conserve sa
nationaliM suisse. Inscription dans le registre du lieu d'origine
de la femme en Suisse ? (Art. 250 CC, 39 de l'ordonnance sur le
registre des regimes matrimoniaux, du 27 septembre 1910.)
La censura che la decisione impugnata viola una circolare deI
Consiglio federale non e atta a motivare un ricor8o di diritto
amministrativo (art. 104 OG).
Regi8tro dei beni matrimoniali. Convenzione matrimoniale conclusa
tra uno straniero abitante all'estero e sua moglie che ha con-
servato la nazionalita svizzera. Iscrizione nel Iuogo di atti-
nenza della moglie in Isvizzera ? (art. 250 CC, 39 del regola-
mento 27 settembre 1910 sul registro dei beni matrimoniali).
Der niederländische Staatsangehörige Anton Nicoiaas
Merkelbach und seine Braut Gertrud Mary Allce Scherer
von Luzern, die gestützt auf Art. 9 des Bundesgesetzes
über Erwerb und Verlust des Schweizerbfugerrechts vom
29. September 1952 vor dem Zivilstands beamten die Er-
klärung abgegeben hatte, das Schweizerbfugerrecht bei-
behalten zu wollen, schlossen am 29. April 1953 in Luzern
einen Ehevertrag, mit dem sie den Güterstand der Güter-
trennung im Sinne von Art. 241 ff. des Schweizerischen
Zivilgesetzbuches (ZGB) vereinbarten. Durch die Urkunds-
person liessen sie diesen Vertrag unter Berufung auf das
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Verwaltungs- und Disziplinarrecht.
Kreisschreiben des Bundesrates vom 22. September 1911
(BBI 1911 S. 212, Ziff. 1) zur Eintragung in das Güter-
rechtsregister des Kantons Luzern anmelden. Am 7. Mai
1953 fand in Luzern die Trauung statt. Die Eheleute
Merkelbach-Scherer nahmen in den Niederlanden Wohn-
sitz, wo Merkelbach schon bisher gewohnt hatte. Mit Ver-
fügung vom 3. Juni 1953 wies der Güterrechtsregisterführer
ihr Eintragungsbegehren ab. Der Regierungsrat des Kan-
tons Luzern als kantonale Aufsichtsbehörde in Güter-
rechtsregistersachen hat die Beschwerde der Eheleute
Merkelbach gegen diese Verfügung am 14. Juli 1953 abge-
wiesen. Das Bundesgericht weist ihre Verwaltungsgerichts-
beschwerde ab.
Erwägungen:
1. -
Gegen den angefochtenen Entscheid ist die Ver-
waltungsgerichtsbeschwerde nach Art. 99 I lit. c OG zu-
lässig.
2. -
Mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde kann der
Beschwerdeführer nach Art. 104 OG nur geltend machen,
der Entscheid beruhe auf einer Verletzung von Bundes-
recht. Das Bundesrecht ist nach dieser Bestimmung ver-
letzt, wenn ein in einer eidgenössischen Vorschrift aus-
drücklich ausgesprochener oder daraus sich ergebender
Rechtssatz nicht oder nicht richtig angewendet worden ist.
a) Die Beschwerdeführer machen in erster Linie gel-
tend, der angefochtene Entscheid stehe im Widerspruch
mit dem Kreisschreiben vom 22. September 1911, das den
schweizerischen Ehegatten im Ausland gestattet, ihre Ehe-
verträge im Güterrechtsregister der Heimat eintragen zu
lassen, « sobald die allgemeinen Voraussetzungen der Ein-
tragungsfähigkeit (Art. 10 der Verordnung betr. das Güter-
rechtsregister vom 27. September 1910) gegeben sind und
im weitern der nach ausländischem Recht abgeschlossene
Ehevertrag dem ehelichen Güterrecht des schweizerischen
Zivilgesetzbuchs nicht widerspricht (vgl. auch Art. 39
Abs. 2 der Verordnung).» Dieses Kreisschreiben gehört
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jedoch entgegen der Auffassung der Beschwerdeführer
nicht zum Bundesrecht im Sinne von Art. 104 OG. Die
Kreisschreiben des Bundesrates an die kantonalen Behör-
den betreffend die Vollziehung bundesrechtlicher Vor-
schriften (hier: der Vorschriften des ZGB und der Ver-
ordnung vom 27. September 1910 über die Führung des
Güterrechtsregisters) enthalten nicht allgemein verbind-
liche Rechtssätze, son(fern nur verwaltungsinterne Wei-
sungen an die kantonalen Behörden und stellen daher keine
Rechtsverordnungen, sondern nur sog. Verwaltungsver-
ordnungen dar (vgl. FLEINERjGucoMETTI, Schweiz. Bun-
desstaatsrecht, S. 130, 142, 772 ff.). Dementsprechend
werden sie nicht in der eidgenössischen Gesetzessammlung
veröffentlicht. Auf die Rüge, dass der angefochtene Ent-
scheid das Kreisschreiben vom 22. September 1911 ver-
letze, ist daher nicht einzutreten.
b) Art. 39 der Verordnung vom 27. September 1910, auf
den sich die Beschwerdeführer neben dem Kreisschreiben
berufen, sieht vor, dass ein von schweizerischen Ehegatten
im Ausland abgeschlossener, nach ausländischem Recht
gültiger Ehevertrag Dritten gegenüber nach den Bestim-
mungen des ausländischen Rechts Wirksamkeit erhalte und
dass im Falle der Rückkehr der Ehegatten in die Schweiz
die Eintragung der darin getroffenen Vereinbarungen in
das Güterrechtsregister des neuen Wohnsitzes zU bewilligen
sei, sofern die in Art. 10 für die Eintragungen aufgestellten
Voraussetzungen erfüllt seien und der Vertrag dem ehe-
lichen Güterrecht des ZGB nicht widerspreche. Aus dieser
Bestimmung lässt sich unmöglich ableiten, dass schwei-
zerische Ehegatten, die im Ausland wohnen, berechtigt
seien, ihren Ehevertrag in der Schweiz eintragen zu lassen,
oder dass gar eine mit ihrem Ehemann im Ausland woh-
nende Frau eines Ausländers, die das Schweizerbürgerrecht
beibehalten hat, das Recht habe, die Eintragung eines Ehe-
vertrags im Register ihrer schweizerischen Heimat zu ver-
langen. Ebensowenig ergibt sich ein solcher Anspruch aus
einer andern Bestimmung der Verordnung oder aus dem
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Verwaltungs. und Disziplinarrecht.
ZGB. Das ZGB (Art. 250) und die Verordnung kennen nur
die Eintragung in das Register des Wohnsitzes. Die Ab-
lehnung der von den Beschwerdeführern verlangten Ein-
tragung verstösst also weder gegen das Gesetz noch gegen
die Verordnung.
c) Ob das Gesetz und die Verordnung Eintragungen im
Register der Heimat geradezu verbieten oder ob es den
Registerbehörden allenfalls freistehe, solche Eintragungen
zu erlauben, trotzdem die Beteiligten keinen gesetzlichen
Anspruch darauf haben, kann dahingestellt bleiben. Selbst
wenn man nämlich letzteres annähme, wäre darin, dass die
Praxis die Eintragung von Verträgen im Ausland wohnen-
der Ehegatten nur duldet, wenn beide Gatten Schweizer
sind, nicht auch dann, wenn nur die Ehefrau Schweizerin
ist, keine Verletzung der durch Art. 4 BV garantierten
Rechtsgleichheit zu erblicken. Im Unterschied, der zwi-
schen diesen beiden Fällen besteht, könnte ohne 'Willkür
ein Grund zu verschiedener Behandlung gefunden werden.
Auch die Rüge der Verletzung von Art. 4 BV ist daher
unbegründet.
IH. UHRENINDUSTRIE
INDUSTRIE HORLOGERE
65. Arret du 27 novembre 1953 dans Ia cause Reinhor S. a r.l.
contre Ie Departement fMeral de l'economie publique.
I. Art. 3 al. 1 AIH : Lorsqu'une entreprise qui n'appartient pas
a I'industrie horlogere desire s'adjoindre une fabrication rentrant
dans cette industrie, sa demande d'autorisation a pour objet
I'ouverture d'une nouvelle entreprise. Consid. 1.
2. Art. 4 al. 1 AIH; « Importants interets de I'industrie horlogere».
-
Pouvoir d'examen du Tribunal federal.
-
Ces interets sont incompatibles avec un developpement
excessif de l'appareil de production.
-
Examen, de ce point de vue, d'une demande tendant a
l'ouverture d'une fabrique de boites de montres en or par un
bijoutier. Consid. 2.
I {'
I
~
I
Uhrenindustrie. N0 65.
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3. Art. 4 al. 2 AIH : Examen de la meme demande du point de
vue de cette disposition legale. Consid. 3.
I. Art. 3, Abs. 1 UB: 'Wenn eine Unternehmung, die nicht zur
Uhrenindustrie gehört, sich einen Fabrikationszweig angliedern
will, der dazu gehört, so hat ihr Gesuch die Eröffnung einer
neuen Unternehmung zum Gegenstand. Erw. 1.
2. Art. 4, Abs. 1 UB: « Bedeutende Interessen der Uhrenindustrie ».
-
Umfang der Prüfung durch das Bundesgericht.
-
Diese Interessen verbieten eine übermässige Ausdehnung
des Produktionsapparates.
-
Prüfung des Gesuches eines Bijoutiers um Bewilligung der
Eröffnung einer Fabrik von Uhrenschalen in Gold. Erw. 2.
3. Art. 4, Abs. 2 UB : Prüfung des nämlichen Gesuches unter dem
Gesichtspunkte dieser Vorschrift. Erw. 3.
I. Art. 3 cp. 1 DISO : Se un'azienda estranea all'industria degli
orologi intende annettere un ramo di fabbricazione di quest'in-
dustria, la sua domanda di autorizzazione ha per oggetto
l'apertura d'una nuova azienda. Consid. 1.
2. Art. 4 cp. 1 DISO: «Importanti interessi dell'industria degli
orologi)).
-
Sindacato deI Tribunale federale.
-
Questi interessi si oppongono ad un estendimento eccessivo
dell'apparato di produzione.
-
Esame, da questo profilo, d'una domanda volta ad ottenere
l'autorizzazione di aprire una fabbrica di casse d'oro per
orologi da parte d'un gioielliere. Consid. 2.
3. Art. 4 cp. 2 DISO : Esame della stessa domanda in base a questo
disposto legale. Consid. 3.
A. -
La maison Reinhor S.a r.l., a Geneve, exploite une
fabrique de bijouterie-joaillerie. L'associe-gerant est Adrien
Reinhard. Toutefois, c'est Maurice Reinhard qui assure
en fait la direction technique. Ne en 1904, il a fait un
apprentissage de bijoutier et a obtenu le diplöme de
bijoutier-joaillier. Il a travaille comme ouvrier boitier,
du leT mai 1925 au 26 avril 1929, puis, a son propre
compte, du mois de juin 1929 au mois de juin 1932. De
mai 1936 a juin 1941, il a de nouveau travaille comme
ouvrier bijoutier-hoitier, puis des le debut de 1942 et
jusqu'en juillet 1943, comme ouvrier bijoutier. En avril
1945, il s'installa derechef a son compte, mais seulement
pour la fabrication de chaines et de bracelets en or. En
mars 1951, il devint l'un des associes de la maison Reinhor
S.a r.l., qui reprit son atelier.
Le 26 juin 1951, Reinhor demanda l'autorisation d'entre-
prendre la fabrication des bOltes de montres en or et en