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56 . Verwaltungs~ und Disziplinarrecht. meme cm gueri. TI excipe de sa bonne foi et soutient" que, des l'instant Oll le service accompli a en fait aggrave son affeotion, il a droit a. l'exonemtion prevue par l'art. 2 litt. b LTM.· . Le Tribunal fedeml a admis le reeours et exonere le recourant du paiement de la taxe militaire. Extrait des motifs :
3. - ... L'influence exercee par le service militaire (aggravation evaluee a.·25 %) estsuffisante pour justitier l'exonemtion (RO 73 I 251). .
4. -"- TI convient de se demander si le recourant n'est pas dechu du droit d'invoquer l'art. 2 litt. b LTM. en raison de la faute qu'il a commise en omettant yolon- tairement de signaler, 10rs de la visite sanitaire 8,. laquelle il a et6 ciM en janvier 1940, la maladie dont il etait atteint. L'Assurance militaire federale a en effet, pour ce motif, refuse de verser toute prestation au recourant. Mais cette decision etait fondee sur un texte legal pr6cis, l'art. 8 de la 10i federale sur l'assurance militaire, du 23 d6cembre
1914. Or la LTM ne contient aucune disposition legale analogue. Des lors, il n'y a pas lieud'admettre que "Ie . militaire qui a omis ·de signaler une maladie est d6chn du droit d'invoquer ult6rieurement l'art. 2 litt. b LTM; la faute qu'il a commise par son omission est a. cet egard inoperante. Sans doute convient-il de reserver le cas Oll le militaire aurait provoque volontairement de cette mamere une aggravation de son etat, afin de Mneficier de l'exoneration. Mais cette condition n'est pas realisee en l'espeQe. TI apparait au contraire evident que le recou- rant a et6 de bonne foi en ne signalant pas la maladie . dontil etait atteint: Se sentant en bonne sante, il a estim6 superflu, voire inutile d'annoncer son affection a; la CVS on au medecin de troupe. Dans la suite, il a et6 ._confirme dans cette opinion en constatant qu'il avait accompli plusieurs releves sans que son etat de sante en parftt affecte; D'autre part, contmirement a. ce que t· Bundlls:reehtliche .Abgaben. N0 15. 57 le Tribunal fedeml a oonstate dans d'au"tres. cas (amt· non publie Abt du 15 mars 1946), c'est bien le service militaire, et non pas la faute commise, qui est la cause de l'aggravation dela maladie; l'attitude fautivedu recourant n'est a. cet egard que la cause indirecte, en sortequ'a. ce point de vue-l8. egalement elle ne met pas obstacle a. l'application de .1'art. 2 litt. b LTM.
15. Auszug aus dem 'Urteil vom 5. März 1948 i. S. T. gegen Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt. MilitiilrpflichteTsatz: Ob ein Wehrpflichtiger, der wegen «.Begeh-· rungsneurose» militätuntauglich geworden, ist, Anspruch auf Ersatzbefreiung nach Art. 2 lit. b MStG hat, ist in jedem Falle gesondert zu_prüfen. Taze . d'ea:emption du service militaire: La questicin de savoir si un militaire doolare inapte au service pour « psychose de l'assu- rance » a droit a l'exoneration de la taxe au sens· de l'art. 2 litt. b LTM doit etre examinee et resolue selon les circonstances particulieres de chaque C8.S. Tassa d'esenzWne da"/, sermzio militare : La questione se iI milite dichiarato inidoneo al servizio miIjtare per «nevrosi di riven- dicazione» a.bbia diritto all'esonero della tassa a.'sensi delI'art. 2 lett. b LTM dev'essere esaminata e risolta gecondo le cir- costanze particolari d'ogni singolo caso. A. - Der Beschwerdeführer leistete in den Jahren 1940-1944 Aktivdienst bei der Fliegerabwehrtruppe. Im Mai ·1944 sollen nach einer dienstlichen Ans~ngung (Ziehen einer Kanone) erstmals Bruchgeschwülste in der Leistengegend aufgetreten sein. Im nächsten Dienst, im Juli 1944, wurde der Beschwerdeführer wegen "der Hernien in eine M.S·.A .. evakuiert. Dort wurde eine Bruchoperation vorgenommen. Anschliessend machte der Beschwerdeführer eine Thrombophlebitis (Entzündung der Venenwand mit Gerinnselbildung) des linken Beines durch. Nachdem die akuten Erschein"!IDgen abgeklungen waren, zog sich die Rekonvaleszenz ungewöhnlich in die Länge. Obwohl auf Kosten der Militärversioherung .in der M.S.A., in andern Anstalten und von Privatärzten die verschiedensten Be-
58 VerwaJ.tungs- und Disziplinarreoht. handlungsmethoden angewa.ndt wurden, umallIallig noch vorhandene Entzündungserscheinungen zu beheben, klagte der Beschwerdeführer unablässig über heftige Schmerzen im linken Bein, die ihn .angeblich verhinderten, die Arbeit wieder aufzunehmen_ Die Militärversicherung ordnete deshalb eine psychiatrische und sodann eine neurologisch- internistische Begutachtung an. Im psychiatrischen Gutachten der Anstalt ({ Friedmatt » in Basel, vom 26. Oktober 1945, wird ausgeführt : Objektiv seien Folgen dklr - kunstgerecht vorgenommenen - Bruch:opera~ion und der dami~ zusammenhängenden Thrombo- phlebItIs 'mcht mehr nachzuwelSen. Der Beschwerdeführer leide zur Zeit an einer Begehrungsneurose, bei welcher hysterisch- hypochondrische Mechanismen mitwirkten. Es bestehe starker Verdacht auf bewusste Aggravation. Nennenswerte schädliche iatrogene Einflüsse seien nicht festzustellen' der Beschwerde- fü?rer habe von sich aus immer wieder die' Ärzte gewechselt. DIe l'rognose betreffend die Arbeitsfähigkeit sei solange zweifel- haft, als der Beschwerdeführer seine angeblichen Ansprüche an die Militärversicherung nicht durchgefochten habe. Eine wei- tere Haftung der MiIitärversicherung sei abzulehnen. Dem neurologisch-internistischen Gutachten von Prof. Löffler, Zürich, vom 28. Februar 1946 ist zu entnehmen: An Folgen der Phlebitis sei nur noch eine leichte Zirkulations- störung im linken Bein zu finden. Anderseits leide der Beschwerde- führer an einer schweren Begehrungsneurose, die mit bewusster Aggravation :Ier . objektiv leichten Restfolgen der Operation v~:b~den seI. ~Ie Prognose sei wahrscheinlich ungünstig. Mit ~UCksICh~ auf die ~lOch ~teh~nden Zirkulationsstörungen sei eme maxunale ArbeItsunfähigkelt von 30 % 'für die Dauer eines Jahres anzunehmen. Höchstens in diesem Umfange könne die Militärversicherung noch haftba: gemacht werden. Auf Grund dieses Gutachtens sprach die eidg. Pensions- kommission dem Beschwerdeführer eine Abfindung zu. Nachdem der Beschwerdeführer vom Militärdienst zu- nächst wegen Status nach Thrombophlebitis dispensiert worden war, wurde er am 4. Juli 1946 gestützt auf die beiden Gutachten wegen Psychoneurose (IBW Ziff. 250/70), ausgemustert. ' B. - Als er zum Militärpflichtersatz herangezogen wurde, verlangte er, davon enthoben zu werden, da er infolge des Dienste~ untauglich geworden sei. Die Ersatz- Bundesrechtliohe Abga.ben. N° 15. 59 befreiung wurde für die Jahre 1945 und 1946 bewilligt, im übrigen aber abgelehnt. Einen Rekurs hiegegen wies der Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt am 31. Oktober 1947 ab. Er nahm an, der einzige Ausmusterungsgrund, die Begehrungsneurose, habe mit dem geleisteten Militär- dienst nichts zu tun, sondern sei auf die Konstitution des Rekurrenten zurückzuführen. Die vorübergehende Ver- schlimmerung des Beinleidens sei auf Bundeskosten beho- ben worden. Entsprechend ihrer Dauer sei der Rekurrent für die Jahre 1945 und 1946 vom Ersatz enthoben worden. Für eine weitergehende Befreiung fehlten die Voraus- setzungen nach Art. 2 lit. b MStG. .
a. - Gegen den Entscheid des Regierungsrates führt T. Verwaltungsgerichtsbeschwerde mit dem Begehren, die Befreiung vom Militärpflichtersatz gemäss Art. 2 lit. b MStG sei auch für die Jahre 1947 ff.' anzuordnen. Er macht geltend, die Psychoneurose sei eine Folge des Dienstes. - Das Bundesgericht befreit den Beschwerdeführer ~uch für das Jahr 1947 vom Militärpflichtersatz, weist aber das weitergehende Begehren ab. A. U8 den Erwägungen :
2. _ (Begründung der teilweisen Gutheissung der Beschwerde : Hinweis auf das Gutachten Prof. Löfflers, wonach der schädliche Einfluss des Militärdienstes auf das. Beinleiden des Beschwerdeführers noch bis ins Jahr 1947 angehalten hat.)
3. _ Es bleibt zu prüfen, ob der einzige Grund der dauernden MilitäruIitauglichkeit des Beschwerdeführers, die Psychoneurose «{ Begehrungsneurose »), als Dienst- folge im Sinne von Art. 2 lit. b MStG b~trachtet wer:Ien kann. Wie dem Bundesgericht bekannt ISt, beruht diese Schwäche nach den Erfahrungen und Beobachtungen der medizinischen Wissenschaft auf konstitutioneller Grund- lage, auf angeborener Besonderheit der psychische~ Ver- fassung der betreffenden Person. Sie kann daher m der
Verwaltungll. und Disziplinanooht. Regel nicht auf den geleisteten Dienst zurückgeführt ~erden, auch wenn sie .sich erst in dessen Verlauf oder ~ Anschluss daran bemerkbar gemacht hat. Anderseits ~are es ~ber auch nicht richtig, die Möglichkeit wenigstens emer Mitve~rsachung ~er einer Verschlimmerung des Gebrechens infolge des Dienstes von vornherein auszu~ schliessen. Schockwirkungen ausserordentlicher dienstli- c~er VorkomJl!uisse oder unrichtige ärztliche Behandlung emer durch den Dienst verursaohten Krankheit kö d· . h nnen le a?- SIC auf anormaler Charakteranlage beruhende psyc~he Schwäche des Patienten unter Umständen in erheblichem Masse nachteilig beeinflussen (<<traumatische» o~er « Behandlungsneurose »). Daher ist in jedem Falle emer sogenannten « Begehrungsneurose» gesondert zu unte~suchen, 'Y!e es. sich in dieser Beziehung verhält, WObeI das Gencht m" dieser vorWiegend medizinischen Frage auf ~e M~inung zuverlässiger" sachverständiger Arzte . angeWIesen 1St (vgl. ME 58 I. 194; nicht ver- öffentlichtes Urteil Vom 23. März 1945 i. S. Indermühle; BGE 60 n 13~ ff.; 70 n 168 ff. ~ KrSTLER, Rechtsfragen aus dem GebIet der Militärversicherung, ZSR 1942 S. 93 a ff.). . Hier liegt nach den ~usführungen der Sachverständigen ruchts vor,,:as auf e~en erheblichen ungünstigen -Ein- fluss des ~elelsteten DIenstes schliessen liesse. Die Bruch-- operation ist nach den Regeln der ärztlichen Kunst vorge- nommen worden, und auch in der nachfolgenden Behand- lung haben es die Ärzte an nichts fehlen laSsen. Dass· die ~handlung sich ungewöhnlich in die Länge gezogen hat, 1St d~m Verha~ten des Beschwerdeführers selbst zuzu- schreIben, der WIederholt Von sich aus die Ärzte gewechselt und zudem sein Beinleiden bewusst ·aggraviert l...A.t . " d:fre' ~,~ emwan 1 feststeht~ Die Gutachten" der « Friedmatt » und Prof. Löfflers geben über diese-' Verhältrus" _ I" . A se zuver asslg ufsohluss. Sie beruhen auf eingehender Unter- suchung und persönlicher Beobachtm;tg durch die EXper- ten. Es besteht kein Anlass, die Gründlichkeit der Unter:. .r Bund_chtliehe Abgaben. N0 16. 61 BUohung und dieZuverläasigkeit der Ergebnisse in Zweifel zu ziehen. Danach feblen aber' die Voraussetzungen, an welohe Art. 2 lit. b MStG die dauernde Ersatzbefreiung knüpft.
16. Extrait de I'arr~t du 30 janvler 1MB en Ia cause Administra- tion eantonale de l'.impöt pour 18 dMense nationale du" canton de Vaud contre SoeUite X S. A. I mpOt pour la defenae nationale; Mne{ice net des 80cieus anonymes (art. 49 Am). TI n'y a pas lieu de reunir aubenefice net des sorties de fonds qui ne se traduisent pas,. dans les oomptes, pt!.!" nne reduction de l'actif a 111. clöture de l'exercice. Peu importe que les presta- tions en cause soient assujettie.s au droit de timbre· sur les coupons (an. 5 ru. 2 LC). Wehr8teue1", Reingewinn der A.·G. (Art. 49 WStB). Aufwendungen, die rechnungsmäBsig nicht zu einem Ausfall im Bücherabschluss führen, bedingen auch dann keine Zurechnung zum ausgewiesenen Reingewinn, weIlll. sie der eidg .. Stempel- abgabe auf Coupons (Art. 5, Abs. 2 CG) unterworfen sind. I mpOBta per la difesa nazionale, utik netto deUe aocietd a,nonime (an. 49 DIN). . Non debbono essere aggiunte' all'utile netto quelle uscite che non si traduoono, nei conti, in una. riduzione dell'attivo aUa ehiusura dell'esercizio. E irrilevante eh'esse siano assoggettate al diritto di bollo sulle eedole (art. 5 op. 2 della l~gge federa.le concernente la.. tassa di bollo sulle cedole) • La maison X S. A. (capital-actions au nominal de 2000000 fr.) exploite son commerce dans des immeubles appartenant a. la societe immobiliere Y S. A. (capi~l actio:ns au nominal de 1000000 fr.). Las deux societes avai~nt pour seuls actionnaires MM . .4. et B. Z. En 1941, ceux-ci vendirent a. UD consortium la totalite des actions des deux societes. Le prix: devente·fut fixe a. 6000000 frA L'operation se derou1a de la manU~re suivante: le con- sortium. reprenait· les aotions de la societe commercjale pour leur valeur nominale et ladite societe acquerait pourJe prix de4 000 000 fr.les actioDB. de la societe immo- biliere. Pour se proeurer les fonds necessaires, la maison X porta son capital-actioDB da· 2 000 000 a. .5 000 000 frA par l'emission da nottvelles actions et contraeta an banque