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Verwaltungs- und Disziplinarrechtspflege-
not,ation, de modification ou de radiation « en conformite
de l'art. 24 », c'est-a-dire pour des motifs tires des « con-
ditions}) de la requisition (art. 103) et finalement contre
les decisions teIles que le refus de recevoir une requisition
ou d'inscrire un creancier dans le registre destine a cet
effet (art. 104). Il suit de la que les inscriptions et les
radiations comme teIles ne sont en principe pas suscep-
tibles de faire l'objet d'un recours a l'autorite de surveil-
lance. Celui dont les droits reels ont ete leses par une ins-
cription faite ou par des inscriptions modifiees ou radiees
sans cause legitime doit en effet proceder par la voie judi-
ciaire. Cette regle ne souffre d'exception que dans le cas
prevu a l'art. 98 ORF, a savoir le cas ou une inscription
a ete operee « d'une maniere inexacte ou par megarde ».
Or il est bien evident que ni l'une ni l'autre de ces hypo-
theses ne sont realisees en l'espece. Le recourant ne pre-
tend pas que la radiation n'ait pas ete faite correctement;
i1 se plaint uniquement qu'elle n'eut pas du etre ordonnee.
D'autre part, ce n'est pas non plus par megarde que la
servitude a ete radiee; si elle l'a ete, c'est en vertu d'une
decision expresse du conservateur ou des organes compe-
tents et ensuite d'un examen plus approfondi de l'affaire.
Peu importent des lors les motifs de la radiation et plus
particulierement le point de savoir si c'est a tort ou a
raison que les organes preposes a l'etablissement du
registre ont estime devoir proceder a la radiation de la
servitude en application de l'art. 976 CC. Serait-il meme
demontre que la radiation a eM faite a tort, autrement dit
sans motif legitime, qu'on se trouverait alors dans le cas
de l'art. 975 CC qui, comme on vient de le voir, ne donne
ouverture qu'a la voie judiciaire.
Le Tribunal f6Ural rprononce :
Le recours est irrecevable.
Zollsachen. NQ 28.
Irr. ZOLLSA,CHEN
AFFAIRES DOUANIERES
28. Urteil vom 10. November 1939
i. S. WaIther gegen eidg. Oberzolldirektion.
16!
ZolL Beschwerden über die Ausnahmen vom Zolltarif (zoll-
freier Warenverkehr und ZollbegüDstigung, Art. 14-18 ZollG)
und über die Zollzahlungspflieht (Art. 13 ZollG) fallen in
den Geschäftskreis der Zollrekurskommission, nicht des
Bundesgerichts als V erwaltungsgeriehtshof.
DouantJ8 : Les recours relatifs aux exceptions au tarif douanier
(trafie en franchise et marchandises beneficiant de facilites .
art. 14-18 LD) et a l'obligation de payer les droits de douane
(art. 13 LD) ressortissent a la Commission des recours en
matiere de douane et non pas a la Chambre de droit adminis-
tratif du Tribunal federal.
Dazio. Reclami eirca 1e eccezioni della tariffa doganale (merei in
franchigia e agevolezze deI traffieo, art. 14-18 LDog) e circa
l'obbligo di pagamento deI dazio (art. 13 LDog) entrano nella
eompetenza della Commissione di ricorso in materia doganale,
non deI Tribunale federale quale Camera di diritto amminis-
trativo.
1. -
Frau Margrit Walther-Zenger in St. Louis (Frank-
reich) hat gegen einen Beschwerdeentscheid der Ober-
zolldirektion vom 24. Oktober 1939, durch den sie für
einen gegenüber ihrem Ehemann Ernst Walther fest-
gesetzten Zollbetrag von Fr. 6069.37 zahlungspflichtig
erklärt worden ist, gleichzeitig die Verwaltungsgerichts-
beschwerde beim Bundesgericht und die Tarifbeschwerde
bei der Zollrekurskommission ergriffen. Sie stellt sich auf
den Standpunkt, dass die VerwaltUllgsgerichtsbeschwerde
das zutreffende Rechtsmittel sei. Es wird hauptsächlich
darauf abgestellt, dass der Zollbetrag an sich nicht streitig
ist und die Beschwerde sich nur auf die Frage der Zoll-
zahlungspflicht bezieht.
2. -
Nach Art. 32 VDG entscheidet die Zollrekurs-
kommission Beschwerden gegen Entscheide der Oberzoll-
direktion, « wenn es sich um Festsetzung eines Zollbetrages
handelt ». Dann ist die VerwaltUllgsgerichtsbeschwerde
unzulässig (Art. 7, lit. b VDG).
AS 65 I -
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Der Wortlaut des Art. 32 weist allerdings zunächst hin
auf Streitigkeiten über richtige Anwendung des Zolltarifs.
Doch auch die Beschwerden darüber, ob überhaupt im
einzelnen Fall ein Zollbetrag festzusetzen ist, müssen in
die Geschäfte nach Art. 32 VDG einbezogen werden.
Für die Ausnahmen vom Zolltarif (zollfreier Warenverkehr
und Zollbegünstigung, Art. 14-18 ZollG) hat das Bundes-
gericht von jeher seine Kompetenz verneint zugunsten
derjenigen der Zollrekurskommission (Meinungsaustausch
mit der Zollrekurskommission vom 29. Oktober 1929 in
Sachen Thiele, VSA X S. 366 ff).
Anderseits hat die Zollrekurskommission ihre Zustän-
digkeit stets in Anspruch genommen in Fällen, wo die
Zollzahlungspflicht (Art. 13 ZollG), also die Zollpflicht
des in Anspruch genommenen Subjekts, bestritten war
(Archiv f. Schweiz. Abgaberecht 2 S. 146 f. Erw. 3).
Die Frage der subjektiven Zollpflicht stellt sich in der
Regel als Vorfrage für die Anwendung des Zolltarifs,
zusammen mit oder neben dem Streite über die Zoll-
berechnung und ist jedenfalls in diesen Fällen von der
Zollrekurskommission zu behandeln nach dem allgemeinen
Grundsatze des Bundesprozessrechts, wonach die Behörde,
welche in der Hauptsache kompetent ist, auch alle Vor-
fragen zu erledigen hat (vgl. Art. 194, Abs. 2 OG).
1st aber die Frage der subjektiven Zollzahlungspflicht
hier von der Zollrekurskommission zu beurteilen, so
müsste es zu einer durch nichts gerechtfertigten Zer-
splitterung der Kompetenzen führen, wenn in den verein-
zelten Fällen, wo sich die Anfechtung zufällig auf die
subjektive Seite der Zollpflicht allein bezieht, der Ver-
waltungsgerichtshof die Beurteilung zu übernehmen hätte.
Es wäre nicht nur mit der Möglichkeit abweichender
Beurteilung einer Rechtsfrage in den vereinzelten, zu-
fällig in dieses Verfahren fallenden Beschwerden zu rech-
nen, sondern auch mit den Unzukömmlichkeiten, die
sich allein schon aus der Unsicherheit des Rechtsweges
ergeben. Es ist sachlich richtig, dass alle Beschwerden,
Befreiung von kantonalen Abgaben. N0 29.
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bei denen die Zollzahlung in Frage steht, von der nämli-
chen Rekursinstanz behandelt werden. Diese Instanz ist
nach seit Jahren feststehender Praxis die Zollrekurs-
kommission (VSA. 10, S. 281 f; 360 f; Archiv 2, 44;
3, 92, 365; 4, 91; 6, 61).
Allerdings wäre es an sich denkbar gewesen, dass die
Beurteilung der subjektiven Voraussetzungen einerseits
und der objektiven Seite der Zollpflicht anderseits in
verschiedene Verfahren gewiesen worden wären (ähnlich
wie gelegentlich bei kantonalen Einkommens- und Ver-
mögenssteuern subjektive Steuerpflicht und Steuerein-
schätzung verfahrensrechtlich getrennt werden).
Eine
solche Trennung der Kompetenzen ist aber, schon wegen
der damit verbundenen Komplikationen, nicht zu ver-
muten und darf jedenfalls nur dort gelten, wo sie sich
aus dem Wortlaute der Verfahrensordnung unzweifelhaft
ergibt. Bei Art. 32 VDG trifft dies aber nicht zu.
Demnach erkennt das Bunde8gericht:
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
IV. BEFREIUNG VON KANTONALEN ABGABEN
EXEMPTION DE CONTRIBUTIONS CANTONALES
29. Selltenza deI 25 mag!Jio 1939
nella causa Confederazione svizzera contro Cantone Tieino.
Gli alloggi. di se~io, che l'~inistrazione federale delle dogane
ha datl a plglOne al proprIO personale, sono al beneficio del-
l'immunita fiscale prevista dall'art. 10 della legge 26 marzo
1934 sulle garanzie politiche e di polizia in favore della Con-
federazione. ~
Gebäude, welche die eidgenössische Zollverwaltung für Dienst-
wohnungen des Zollpersona.Is verwendet, dürfen von den Kan-
tonen nicht mit direkten Steuern belegt werden (Art. 10 GarG).
Les cantons ne peuvent frapper d'impöts directs les immeubles
que I'Administration fooerale des douanes emploie pour le