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Sehuldbetreibungs- und Konkursrecht (Zivilabteilungen)_ N0 44.
Analogien zu de,m vertraglichen Verhältnis der Militär-
beamten- und Angestellten darstellen. Auch die Bestim-
mung in Art. 4, dass bei der Rekrutierung zu den Grenz-
schutzkompagnien in der Hauptsache arbeitslose Wehr-
männer zu berücksichtigen sind, deutet darauf hin, dass
dieser Dienst als ein -
zwar in der Dauer begrenzter -
Beruf gedacht ist. Er ist daher vom Rechtsstillstand
ausgenommen.
Demnach erkennt die Sikuldbetr.- u. Konkurskammer :
Der Rekurs wird gutgeheissen, der angefo.chtene Ent-
scheid aufgehoben und das Betreibungsamt St. Gallen
angewiesen, in den angehobenen Betreibungen die Pfän-
dung vorzunehmen.
Siehe auch Nr. 45. -
Voir ausai N° 45.
H. URTEILE DER ZIVILABTEILUNGEN
ARRETS DES SECTIONS CIVILES
44. Orteil der II. Zivilabteilung vom 16. Dezember 1937
i. S. J'rikart gegen Zofinger Tagblatt .6..-G.
OR Art. 83, SchKG Art. 287 Ziff. 1, 288: SichersteIlung der
Gegenleistung wegen Zahlungsunfähigwerdens gemäss Art 83
OR kann nicht nach Art. 287Ziff. 1 SchKG angefochten wer-
den (Erw. 2), sondern nur nach Art. 288 SchKG (Erw. 3).
OG Art. 80 :. Ausschluss neuer Einreden vor Bundesgericht (i. c. :
die Zahlungsunfähigkeit sei schon bei Vertragsabschluss
gegeben gewesen) (Erw. 1).
CO art. 83, LP art. 287 eh. 1 et 288: L'acte par lequel un debi-
teur devenu insolvable confere a son crea.ncier un droit de
gage sur ses propres creances a. titre de garantie de l'execution
8chuldbetreiblJll8l!- und' Kon1rursrecht (Zivilabteilungen). No 44.
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de ses obligations, selon l'art. 83 CO, ne peut pas faire l'objet
d'une action revocatoire fondee sur l'art. 287 eh. 1, mais
seulement sur l'art. 288 LP.
OJF art. 80: Inadmissibilite des moyens presentes pour 1a
premiere fois devant le Tribunal fooeral (en I'espece : le moyen
eonsistant a. pretendre que Ie debiteur etait deja. insolvable
lors de la conclusion du contrat).
CO art. 83, LEF art. 287 cifra 1 e 288: L'atto col quale UD debi-
tore divenuto insolvibile accorda al suo creditore un diritto
di pegno sui suoi propri crediti a titolo di garanzia dell'esecu-
zione delle sue prestazioni a'sensi GeIl'art. 83 CO pub essere
impugnato mediante l'azione revocatoria basata non sull'art.
287 cifra. 1, ma soItanto sull'art. 288 LEF.
OGF art. 80: lnammissibilita di nuove eccezioni formulate davanti
al Tribunale federale (nel fattispecie:
il debitore era gia
insolvibile al momento delIa conclusione deI contratto).
A. -
Wie in frühern Jahren bestellte die Eisenhandlung
Frikart A.-G. in Zofingen um Mitte Oktober 1934 auf
Ende des Jahres bei der Klägerin 14,500 Exemplare eines
umfangreichen Generalkataloges für (ohne Autorkorrek-
turen) Fr. 39,125.-, zahlbar 30 Tage nach der Ablieferung.
Um Mitte Dezember erfuhr die Klägerin, dass die Finanz-
lage der Frikart A.-G. kritisch sei, und auf Vorstellungen
hin erklärte ihr deren Direktor, sie sei infolge Entzuges
des Bankkredites auf Ende Januar 1935 zu einer Sanierung
gezwungen. Unter Bezugnahme hierauf schrieb die Klä-
gerin am 17. Dezember an. die Frikart A.-G., in Anwendung
von Art. 83 OR müsse sie die Lieferung des Kataloges
unter Wahrung ihrer Schadenersatzansprüche zurück-
halten, bis ihr der vereinbarte Fakturabetrag sichergestellt
werde. Darauf verpfändete die Frikart A.-G. der Klägerin
« zur Sicherstellung Ihres Fakturaguthabens von Fr.
40,468.-, datiert vom 22. Dezember 1934, unsere Buch-
guthaben gemäss beiliegendem Bordereau im Gesamtbe-
trage von Fr. 41,037.10 gegen Ihre Herausgabe des Gene-
ralkataloges pro 1935». Am 27. Dezember und 7. Januar
1935 fanden, zumal infolge Teilzahlungen vor der Fällig-
keit der Pfandforderung, Pfandentlassungen und Ersatz-
verpfändungen durch andere Buchforderungen statt, wobei
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Schuldbetreibungs- und Konkursrecht (Zivilabteill.mgen). No H.
sich der Gesamt1>etrag der verpIandeten Buchforderungen
auf Fr. 41,131.9'5 erhöhte. Am 14. Januar 1935 wurde
über die Frikart: A.-G. der Konkurs eröffnet, aus welchem
Liegenschaften, . Warenlager und Geschäftsmobiliar von
einer neugegründeten gleichnamigen A.-G. übernommen
wurden.
Da die Konkursverwalt1lllg die von der Klägerin ange-
meldete pfandversicherte Forderung von Fr. 40,082.70
bloss in der fünften Klasse zuliess mid den Pfandanspruch
wegen anfechtbarer Begründ1lllg des Pfandrechts an. den
Buchforderungen abwies, erhob die Klägerin die vorlie-
gende Kollokationsklage auf Anerkenn1lllg des Pfand-
rechts.
B. -
Das Obergericht des Kantons Aargau hat am
24. September 1937 die Klage zugesprochen.
O. -
Gegen dieses Urteil hat die Beklagte die Berufung
an das)31llldesgericht erklärt mit dem Antrag auf Abwei-
S1lllg der Klage.
Das Bundesgericht zieht in Erwägung :
l. -
Der von der Klägerin in Anspruch genommene
Art. 83 OR bestimmt, dass, wenn bei einem zweiseitigen
Vertrag der eine Teil zahlungsunfähig geworden, wie
namentlich, wenn er in Konkurs geraten oder fruchtlos
gepfändet ist, 1llld durch diese Verschlechterung der Ver-
mögenslage der Anspruch des Andern geIahrdet wird,
dieser seine Leistung solange iurückhalten kann, bis ihm
die Gegenleist1lllg sichergestellt wird (1llld, sofern se~em
daherigen Begehren nicht entsprochen wird, vom Vertrage
zurücktreten kann). Erstmals in der heutigen Verhandlung
hat die Beklagte die Anwendbarkeit dieser Vorschrift
nicht gelten lassen zu wollen erklärt, weil zugestandener-
massen die Frikart A.-G. schon im Zeitpunkt der Bestel-
lung des Generalkataloges zahlungsunfähig, konkursreif
gewesen 1llld nicht erst seither geworden sei. Ob sich die
Beklagte dieses Verteidigungsmittels bedienen wollte oder
nicht, war ihrer Entschliessung anheimgestellt, und nach-
Schnldbetreibungs. und Konkurarecht (Zivilabteilungen). ]'\0 44.
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dem sie es nicht getan hat, solange die Klägerin noch auf
dessen Abwehr, zumal auch durch neues tatsächliches Vor-
bringen, bedacht sein konnte, ist sie gemäss Art. 80 OG
mit dieser neuen Einrede in der b1llldesgerichtlichen In-
stanz ausgeschlossen. Somit ist davon auszugehen, dass
die Klägerin den Generalkatalog nicht hätte abzuliefern
brauchen, wenn die Sicherstellung ausgeblieben wäre,
welche die Frikart A.-G. in Gestalt der streitigen Ver-
pfändung von K1llldenguthaben geleistet hat.
2. -
Art. 287 ZifI. I SchKG erleichtert die Anfechtung
der Begründung eines Pfandrechts zur Sichel'llIlg bereits
bestehender Verbindlichkeiten, deren Erfüllung sicherzu-
stellen der Schuldner nicht schon früher verpflichtet war.
Freilich bestand auf Grund des abgeschlossenen Werk-
vertrages über die Erstellung und Lieferung des Kataloges
gegen Entgelt vorerst nur eine (1lllbedingte) Verpflichtung
der Klägerin zur Vorleistung (Lieferung) 1llld eine durch die
Vorleistung der Klägerin bedingte Verpflichtung der
Frikart A.-G. zur Nachleist1lllg (Zahlung). Auch durch
ihr nachträgliches Zahl1lllgsunfähigwerden wurde die
Frikart A.-G. nicht eigentlich zur Sicherstellung ver-
pflichtet. Allein infolge dieses Zahl1lllgsunfählgwerdens
ruhte die Leist1lllgspflicht der Klägerin (wie übrigens folg-
lich auch diejenige der Frikart A.-G.) 1llld konnte nur
durch SichersteIlung seitens der Frikart A.-G. wieder
aktuell werden. Dies läuft darauf hinaus, dass der unter
den frühern, andern Umständen abgeschlossene Werk-
vertrag mit Vorleist1lllgspflicht der Klägerin eine Än-
derung nach der Richt1lllg. erfuhr, dass die Klägerin nur
noch Zug um Zug, freilich nicht (wie im französischen
Recht, vgl. PLANIOL-RIPERT VI Nr. 814, X Nr. 158)
gegen Zahlung (deren Fälligkeit entsprechend vorgerückt
worden wäre, jedoch durch Sicherstellung abgewendet
werden kann), wohl aber gegen Sicherstell1lllg zu leisten
brauchte. Von da an war das durch den Werkvertrag
begründete Rechtsverhältnis zwar nicht rein rechtlich,
aber doch wirtschaftlich, was für die Gläubigeranfechtung
AB 63 IU -
1937
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Schuldbetreibungs- und Konkursrecht (Zivilabwilungen). N0 44.
von entscheidencJ.er Bedeutung ist, kein anderes, als es
gewesen wäre, w~nn we Sicherstellungspflicht des Bestel-
lers von Anfang an stipuliert worden wäre : nur vermittelst
Sicherstellung konnte er sich die Gegenleistung verschaf-
fen. Infolgedessen entfällt we Anwendbarkeit von Art. 287
Ziff. 1 SchKG, der nur den Fall im Auge haben kann, wo
der Schuldner den Gläubiger sicherstellt, ohne wes zu tun
zu brauchen, um dessen Gegenleistung zu erhalten, weil
er auch ohne Sicherstellung Anspruch auf sie hat und
durchsetzen kann (oder sie gar schon vorher erhalten
hatte). Es lässt sich schlechterdings nicht vorstellen, dass
Art. 83 OR den Vorleistungspflichtigen seiner Vorleistung
o h n e Sicherstellung enthöbe, ihn aber ge gen Sicher-
steIlung zur Vorleistung verpflichte, und dass dann
Art. 287 Ziff. 1 SchKG die zur Bewirkung der Gegenleistung
erfolgte Sicherstellung wieder zunichte machen und daInit
den Fall herbeiführen könnte, wo die Gegenleistung gemäss
Art. 83 OR ni c h t
hätte gemacht werden müssen.
Weil sich das Ruhen der Leistungspflicht des « Andem»
bloss durch SichersteIlung beseitigen lässt, ist die Sicher-
steIlung der vollständig neuen Begründung der erst hie-
durch wieder aktuell werdenden Leistungspflicht gleich-
zuachten. Eine (nicht durch Art. 287 Ziff. 1 SchKG beein-
trächtigte) Anwendung des Art. 83 OR entspricht denn
auch einem dringenden Gebot der Billigkeit. Die ver-
schiedene Behandlung von gegenüber dem zahlungsunfähig
Gewordenen zur Vorleistung Verpflichteten, je nachdem
sie die Vorleistung schon oder (zufällig) noch nicht gemacht
haben, rechtfertigt sich deswegen, weil derjenige, welcher
sein Eigentum am Leistungsgegenstand bereits zugunsten
des zahlungsunfähig Gewordenen aufgegeben hat, ohne die
Gegenleistung oder Sicherstellung bereits erhalten zu
haben, dadurch viel enger mit dem ökonomischen Schick-
sal des Empfängers in Zusammenhang gebracht worden ist
als derjenige, welcher ihm erst eine Leistung versprochen
hat. Dass der letztere die Leistung auch dann noch vor-
behaltlos machen müsse, wenn er infolge Zahlungsunfähig-
Schuldbetreibungs- und KonJrursrecht (Zivilabteilungen). N° 44.
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werdens des Vertragsgegners nicht mehr auf die Gegen-
leistung rechnen kann, verstiesse gegen das Rechtsgefühl.
Endlich Hesse sich nicht eine verschiedene Anwendung des
Art. 83 OR rechtfertigen, je nachdem der zahlungsunfähig
Gewordene in Konkurs geraten ist (wie Art. 83 OR ja
ebenfalls ausdrücklich vorsieht) oder nicht. Kommt im
erstem Falle die Gegenleistung erst der Konkursmasse zu,
so ist im letztem ja durchaus nicht ausgeschlossen, dass sie
bei der Konkurseröffnung noch intakt vorhanden sei oder
sonstwie den Wert der Konkursmasse erhöhe. Nach dem
Gesagten springt in die Augen, dass für die Anfechtbarkeit
der gemäss Art. 83 OR geleisteten Sicherheit nichts daraus
hergeleitet werden kann, dass Art. 205 ZGB die Anfech-
tungsklage ausdrücklich vorbehält gegenüber der Sicher-
steIlung, die der Ehemann der Ehefrau für das bereits
(meist wohl längst) vorher überlassene eingebrachte
Frauengut geleistet hat.
3. -
Die Anfechtbarkeit gemäss Art. 288 SchKG ist
ausgeschlossen, wenn die Frikart A.-G. für die Sicher-
stellung eine gleichwertige Gegenleistung erhalten hat
(BGE 53 m 78, auch für das folgende). Die Gleichwertig-
keit für den Schuldner ergibt sich ohne weiteres daraus,
dass er die Kataloge überhaupt bestellt hat, und sie kann
ernstlicherweise nur unter dem Gesichtspunkt in Zweifel
gezogen werden, als sich in der Konkursmasse kein ent-
sprechender Gegenwert mehr vorgefunden hat, der hätte
versteigert werden können. Indessen ist das Wertverhält-
nis der gegenseitigen Leistungen überhaupt regelmässig
unabhängig davon zu beurteilen, ob der an den Schuldner
geleistete Gegenwert in dem dem Zugriff der Gläubiger
ausgesetzten Vermögen noch vorhanden sei oder nicht.
Im letztem Falle genügt zur Anfechtung immerhin, ist
aber auch erforderlich, dass das angefochtene zweiseitige
Rechtsgeschäft geradezu den Zweck verfolgte, dem Schuld-
ner zu ermöglichen, über seine letzten Aktiven zum
Schaden seiner Gläubiger verfügen zu können, und dass
die s e Absicht für die Gegenpartei erkennbar war. An-
Hi6
Schuldbetreibungs. und Konkul'8l'echt. (Zivilabteilungen). N0 44.
gesichts der Bedeutung, welche der periodisch neu bestellte
Katalog bisher für die Frikart A.-G. gehabt hatte, durfte
die Klägerin der Ansicht sein, die Neuherausgabe sei auch
für das von einer Sanierung bedrohte Geschäft noch ein
legitimes Bedürfnis, ein nützliches Mittel für dessen Fort-
führung, -
und zwar durfte die Klägerin dies umsoeher
annehmen, als ja durch die Art der durch die angefochtene
SichersteIlung zu erlangenden Gegenleistung ausgeschlossen
schien, dass irgendwer vom Personal der Frikart A.-G.
hieraus einen persönlichen Vorteil ziehen könnte, und
vom Fehlen der Sanierungswürdigkeit konnte sie ja über-
haupt nichts wissen. Unter diesem Gesichtspunkt braucht
nicht einmal auf die einzelnen tatsächlichen Feststellungen
der Vorinstanz über die Bedeutung des Kataloges zurück-
gegriffen zu werden, die übrigens auf eine gemäss Art. 81
OG unanfechtbare Würdigung des Beweisergebnisses ge-
stützt sind (was nur verkennen kann, wer glaubt, mit der
Aktenwidrigkeitsruge auch die bloss unrichtige Beweis-
würdigung angreifen zu können, wie der Vertreter der
Beklagten in der heutigen Verhandltmg ausdrücklich zuge-
geben hat).
Demnach erkenm das Bundesgeticht:
Die Berufung wird abgewiesen und das Urteil des Ober-
gerichts des Kantons Aargau vOm 24. September 1937
wird bestätigt.
NachJas~verf!1hren über Banken. N° 45.
B. Kachlassyerfahren fiber Banken.
Procedure de concordaL pour les· banques.
45. Entscheid vom 14. Dezember 1937,
i. S. Spa.rkasse Oftringen.
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Verteihmg im Konkurs lmd beim Nachla'lsvertragmit Vermögens.
abtretung: Keine Verzugszinspflicht der Masse wegen ver·
spät~ter Ausrichtung eines TreffnisSes.
Distribution des deniers dans la faillite et daus le concordat par
abandon d'actif: pas d'interetsmoratoires dus en raison
du versement tardif de dividendes.
Ripartizione nel. fallimento e,nel concordato con abbandono
dell'attivo: non yanno corrisposti interessi moratori pel
tardivo versamento di. dividendi.
Die Sparkasse Oftringen ist Gläubigerin der Bank in Zo-
fingen, die einen behördlich bestätigten Nachlassvertrag
mit Vermögensabtretung abgeschlossen hat. Sie wurde am
11. September 1937 vom Liquidator in einem Nachtrag zum
Kollokationsplan mit einer Forderung von Fr. 89,726.-
in 5. Klasse zugelassen. Zugleich wurden ihr in einem
Nachtrag zur Verteilungsliste Abschlagsdividenden von
60 % zugewiesen. Sie beschwert sich über diese Art der
Zuteilung vor Bundesgericht noch insofern, als sie die Ver-
zinsung der Abschlagsdividenden nach Massgabe derjenigen
Teilbeträge und Termine verlangt, die der Ausrichtung von
Abschlagsdividenden an die bereits im ursprünglichen
Kollokationsplan zugelassenen Gläubiger entsprechen.
Demgemäss beansprucht sie einen Zins von 5 %, eventuell
zu einem andern angemessenen Satze, auf 40 % ihrer