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Staatsrecht.
das zu tun, sofern zu prüfen ist, ob eine staatsrechtliche
Beschwerde durch die Zulässigkeit der Berufungausge-
schlossen werde. Im vorliegenden Falle braucht indessen
der Staatsgerichtshof eine solche Feststellung, die ja im
allgemeinen nicht seine Aufgabe ist, nicht vorzunehmen.
Wenn für einen staatsrechtlichen Beschwerdegrund die
Berufung an das. Bundesgericht zulässig ist, sofern der
hiefür erforderliche Streitwert vorliegt, und derjenige, der
die staatsrechtliche Beschwerde ergreifen will, selbst der
Ansicht ist, dass diese Voraussetzung zutreffe, so darf
man, ihm zumuten, in erster Linie die Berufung zu erldären
und die staatsrechtliche Beschwerde damit nur vorsorglich
für den Fall zu verbinden, dass das Bundesgericht als
Berufungsinstanz auf die Berufung wegen mangelnden
Streitwertes nicht eintreten sollte. Falls nicht auf diesem
Wege die Unrichtigkeit der Auffassung des Beschwerde-
führers über den Streitwert dargetan oder deren Unrich-
tigkeit nicht sonst liquid ist, so darf. der Staatsgerichtshof
bei der Behandlung der staatsrechtlichen Beschwerde
auf diese Auffassung abstellen. . Im vorliegenden Falle
geht aber die Rekurrentinselbstdavon aus, dass ein 4000
Fr. übersteigender Wert im Streite liege, und es geht auch
aus den Akten nicht hervor, dass diese.Annahme offenbar
unrichtig wäre .. .Na Berufung kann die vorliegende Be-
schwerdeeingabe nicht behandelt werden, da die Form. ...
vorschrift des Art. 67 OG nicht beachtet worden ist.
übrigens beruht der angefochtene Entscheid des Re-
gierungsrates nicht geradezu auf Willkür, wenn er auch
erhebliche Bedenken erweckt.
Demnach erkennt das Bundesgemht :
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
V gl. auch Nr. 30 und 32. -
Voir aussf nOs 30 et 32.
Registersachen. N° 35.
B. VERWALTUNGS-
UND DISZIPLINARRECHTSPFLEGE
JURIDICTION ADMINISTRATIVE
ET DISCIPLINAIRE
I. REGISTERSACHEN
REGISTRES
35. Auszug aus dem Urteil der I. Ziruabteüung
vom as. Juni 1934 i. S. Eckenstem-Karfort
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gegen Burkhard und Hofammann und Justizkommission
dea Eantons Ba.selland.
Auf 1 Ö 8 U n gei n e r
K 0 11 e k ti v -
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Korn. -
man d i t g e s e 11 s c h a f t ':
Die Eintragung der Auflösung im Ha n dei sr e gis t er ist
in jedem Falle obligatorisch. Art . .iJ79 u. 611 OR.
Die Auflösung der Kommanditgesellschaft muss. nach
der Vorschrift von Art. 579 OR, die gemäss Art. 611 auch
für sie gilt, im Handelsregister eingetragen werden.
Freilich hat der Bundesrat in seinem Entscheid vom
28. Mai 1904 i. S. Naser (BBl. 1904 III 735;, STAMPA,
Sammlung' von Handelsregisterentscheiden No. 42) eine
anderi, . Auffassung vertreten. Es stand dort die Wieder-
eintragung einer gelöschten Gesellschaft zur Prüfung,
wobei auch Bemerkungen abfielen über den Eintrag der
Auflösung einer Kollektiv- oder Kommanditgesellschaft,
und zwar in dem Sinne, dass der Eintrag der Auflösung
nur dann zu erfolgen habe, wenn die Verjährungsfrist des
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Verwaltlmgs- und Disziplinarreehtspflege.
Art. 585 für die Klage gegen die Gesellschafter zu laufen
beginnen solle. Diese Ansicht ist angesichts des klaren
Gesetzestextes, der die Eintragungspflicht schlechthin und
unbedingt aufstellt, nicht haltbar. Um die vom Gesetz-
geber getroffene Regelung anzuwenden, braucht auch
nicht nach Gründen gesucht zu werden, welche sie recht-
fertigen. Tatsächlich sind jedoch solche Gründe vorhan-
den . wie die Vorinstanz zutreffend ausführt, haben die
Glä~biger ein Interesse daran, von der Auflösung Kenntnis
zu erhalten, weil dieselbe die Verteilung des Gesellschafts-
vermögens einleitet und ihnen nach Art. 564 das Recht zur
Klage gegen die einzelnen Gesellschafter gibt.
Ebensowenig lässt die Annahme, die Eintragung der
Auflösung sei fakultativ, sich auch auf Art. 580 OR stützen.
Wenn dort die Eintragung der L i q u i d a tor e n nicht
für jeden Fall vorgeschrieben ist, so hat das seinen guten
Grund darin, dass mangels anderer vertraglicher oder
richterlicher Anordnung die schon eingetragenen Geschäfts-
führer von Gesetzes wegen zu Liquidatoren berufen sind.
Aus diesem Grund kann sich die Beschwerdeführerin
auch nicht darauf berufen, dass durch Ziff. 4 des Nach-
trages zum Gesellschaftsvertrag die Eintragspflicht für
die Auflösung wegbedungen worden sei. Da an der Ein-
tragung ein öffentliches Interesse besteht, ist die Frage,
ob sie vorzunehmen sei oder nicht, der Parteidisposition
entzogen; Art. 579 OR, d~r die Eintragung vorschreibt,
ist zwingender Natur.
36. A.rret de la Ire .eotion clvi1edll 8 juillet 1934 dans Ja
cause Boy contre OfBce federal du registre du commerce.
RegiBt"e du commerce. Art. 4 de l'Ordonnance II du Conseil federal
du 16 decembre 1918 completant le Reglement du 6 ma.i
1890.
Inadmissibilite du mot «Veritas 1> comme adjonction a. Ja raison
individuelle d'un
commer~nt s'oecupant de recherches,
enquetes et police privee.
Registersa.chen. N° 36.
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A. -
Par lettre du 19 avrill934, le recourant, Rene Roy,
gerant a Lausanne, s'est adresse a 1'0ffice federal du
registre du commerce pour lui demander s'il pouvait se
servir du mot {(Veritas» comme raison sociale pour un
bureau de renseignements, enquetes et recherches.
La 21 du meme mois, 1'0ffice lui a repondu dans las
termes suivants : «Nous avons l'honneur de vous faire
savoir qu'une raison anonyme peut etre utilisee seulement
par une personne morale et non par une raison individuelle,
sociere en nom collectif ou en commandite. Quant a
l'expression ((Veritas», elle ne figure pas encore, pour
autant que nous avons pu le constater, comme partie de
la raison d'une personne morale deja inscrite. Cependant,
nous avons des doutes quant a savoir si elle peut etre
admise pour un bureau de renseignements, enquetas ou
recherches. TI nous semble que ce mot se qualifie comme
une exageration servant surtout a la reclame ... I).
Le 23 avrilI934, le recourant a ecrit a l'Office qu'il s'etait
probablement mal exprime et que son intention etait sim-
plement de transformer son affaire actuelle en. un bu:e~u
de renseignements, enquetes, recherches, police pnvee,
pour lequel il d6sirait employer Ja mention « Veritas»,o~
{(Bureau Veritas» a titre plutöt ((de marque ou de desI-
gnation complementaire ». Il signalait en outre qu'il
existait a sa connaissance deux bureaux s'occupant
d'affaires analogues et qui se servaient deja de la desi-
gnation: ((Veritas ».
Le 25 avril, 1'0ffice a fait savoir au recourant qu'il
reservait sa reponse en attendant de connaitre l'avis
des cercles commerciaux.
Le 4 mai, 1'0ffice a informe le recourant qu'il avait
consulre la Chambre de commerce vaudoise qui avait
donne un preavis negatif.
Le 7 mai, l'Office a ecrit an recomant la lettre suivante :
((Nous avons l'honneur de revenir a vos lettres des 12,
23 et 26 avril ... La representation competente du commerce
et de l'industrie a laquelle nous avions transmis l'affaire,