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60_III_215

BGE 60 III 215

Bundesgericht (BGE) · 1934-01-01 · Deutsch CH
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l'iallrlllachlll88verfahren. No 54.

in questioui di diritto sostanziale. ehe nelI'eIenco dei

crediti ipotecari allestito dal commissario venga iscritta

quale portatrice deI titolo I'Unione di Banche Svizzere

o Ia vera creditrice (vedova. Bucher-Rötlin), eindifferente,

atteso che questa questiOl1e non ha niente di comune con

quella della copertura. E nellpure puo assere Farola

di un'estensione deI concordato ipotecario alla pretesa

di Alois Bernhard edella ditta Worb e Scheitlin, anche

se loro spettassero realmente i diritti ehe accampano sul

titolo in parola. Della questione poi di sapere, quali

siauo questi diritti, l'ordinanza non aveva ad occuparsi.

3. -

Per quanto infine concerne il grado dei titolo di

200000 fehi. (eonelusione N° 4), non si puo contestare ai

ricorrenti l'interesse (la legittimazione) ad impugna.rlo ov€

in realta posseggano dei diritti reali sul titolo. Ma poiche

per intanto questa questione deve restare insoluta, PU!)

restare in sospeso anehe il quesito della legittimazione.

Comunque, infatti, l'impugnativa deI grado 0 rango deI

titolo non potrebbe essere diehiarata fondata in questo

procedimento avvegnacehe l'istanza cantonale constata

ehe il commissario ha attribuito al titolo il grado ehe

multa dalI'iscrizione a registro. I ricorrenti pretendono

ehe quest' iscrizione sia erronea. La prova di queste

asserzioni, per intanto affatto gratuite, essi potranno,

se 10 credono, fornirla in un procedimento giudiziario

alI'infuori deI coneordato.

La Oamera esecuzioni e fallimenti pronuncia :

Il ricorso e respinto.

Lang Druck AG 3000 Bern (Schweiz)

1. Schuldhetreihungs- und Konkursrecht.

Poursuite et Faillite.

I. ENTSCHEIDUNGEN DER SCHULD-

BETREIBUNGS-

UND KONKURSKAMMER

ARR~TS DE LA CHAMBRE DES POURSUITES

ET DES FAILLITES

55. Entscheid vom ao. November 1934 i. S. Xabn & Oie.

Bei gleichzeitig schwebendem K 0 n kur s über die K 0 11 e k -

t i v g e seil s c h a f t und einen G e seil s c h a f t er, der

zur Sicherung einer Gesellschaftsschuld P f ä n der bestellt

hat, kann der Gläubiger auch nach erfolgter Piandverwertung

die Gesellschaftskonkurs-Dividende für seine Forderung bis

zu voller Deckung beanspruchen (Art. 217 SchKG; 61 Kon-

kursverordnung).

Im K 0 n kur s kommt einer vorausgegangenen Pfändung keine

Bedeutung mehr für die Bestimmung des G e wa h r sam s zu

(Art. 199, 206, 242 SchKG).

En cas de cumul des faillites de la societi en non!, coUectif et d'un

aS80cW ayant constitue un gage en garantie d'une dette de la

sociew, le creancier peut, meme apres la realisation du gage,

reclamer dans la f80illite de la sociew un dividende pour Ie mon-

tant total de sa creance et jusqu'a compiete satisfaction

(art. 217 LP; 61 ord. faillites).

Une fois la faillite declaree aucun argument ne peut plus etre

tire d'une saisie anwrieure relativement a 180 question de la

possession (art. 199, 206, 242 LP).

In caso di contemporimeo fallimento della societa in nome collettivo

e di un socio, che abbia costituito un pegno a favore di lffi

debito della societa, il creditore, anche dopo la realizzazione

deI pegno, PU') reclamare nel fallimento delIs societa un divi-

dendo per l'ammontare totale deI suo credito (art. 217 LEF;

61 regolamento sui fallimenti).

AS 60 III -

1934

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216

SC'huldbetrdbungs- und Konkursreeht. Xo 55.

Dn pignoramonto anteriore al fallimento non ha piil nessuna

importanza in merito aHa questione deI possesso (art. 199,

206, 242 LEF.).

A. -

Die Rekurrentin bezw. ihr Recht.syorgänger hat

gegen die Kollektivgesellschaft Gebrüder Blumer eine

Forderung von 51,951 Fr. 90 Cts., zu deren Sicherheit.

der Gesellschafter Daniel Blumer Pländer beste11t. hat.

In dem anfangs 1932 über die Firma Gebrüder Blumer

eröffneten Konkurs wurde die Rekurrent.in bezw. ihr

Rechtsvorgänger im Kollokationsplan mit ihrer J!"'or-

derung im angegebenen Betrage zugelassen. Die im Som-

mer 1933 erfolgte betreibungsumtliche Verwert.ung der

von Daniel Blumer bestellten Pfänder ergab 26,945 Fr.

40 Cts. Daniel Blmner trat seine Ersatzforderung gegen

die Firma Gebrüder Blumer aus der Verwertung seiner

Pfänder im Betrage von 26,945 Fr. 40 Cts. am 25. Juli

1933 an die Rekurrentin ab, und die Rekurrentin zeigte

dies dem Konkursamt am 19. September 1933 an. Inzwi-

schenwar in einer von anderer Seite gegen Daniel Blumer

angehobenen Betreibung für ursprünglich 2758 Fr. 70 Cts.

sein (damals noch nicht ausgemitteltes) event.uelles Treff-

nis aus dem Konkurse der Firma Gebrüder Blumer um

21. August 1933 gepfändet worden. Am 21. Juli 1934

wurde auch über Daniel Blumel' persönlich der Konkurs

eröffnet. In der am 7. August 1934 aufgelegten Verteilungs-

liste des Gesellschaftskonkurses teilte das Konkursamt der

Rekurrentin die Konkursdividende nur für die nach Abzug

des Pfanderlöses verbleibende Restforderung von 25,006 Fr.

50 Cts. zu, was 4203 Fr. 60 Cts. ausmachte. Auf Veran-

lassung seiner Ehefrau will das Konkursamt die Regress-

forderung des Daniel Blumer gegen die l!'irma aus Ver-

wertung seiner Pländer zur Konkursmasse des Daniel

Blumer ziehen und teilte dies am 14. August der Rekur-

rentin mit.

B. -

Mit der vorliegenden Beschwerde verlangt die

Rekurrentin Aufhebung sowohl der sie betreffenden Ver-

fügung in der Verteilungsliste vom 7. August. im Gesell-

Schnldbetreibungs- und Konkul"f\reeht. Xo 55.

217

schaft.skonkurs als auch der Verfügung vom 14. August. im

Konkurse des Daniel Blumer und Zuteilung der Gesell-

schafts-Konkursdividende auf die ganze Forderung von

51,951 Fr. 90 Ct.s.

0. -

Die kant.onale Aufsicht.sbehörde hat am 18. Okto-

ber I H34 die Beschwerde abgewiesen.

D. -

Diesen Ent.scheid hat die Rekurrentin an das

BundCf~gericht weitergezogen.

Die Schuldbetreibungs- und Konkurskam.mer

zieht in Erwägung:

Daniel Blumer ist als Teilhaber der Firma Gebrüder

Blumer Mitverpflichtet.er der Firma gegenüber der Rekur-

rentin, und diese ist von ihm, nämlich durch Verwertung

der von ihm best.cllten Pfänder, also aus seinem Vermögen,

teilweise befriedigt worden. Wenn aber der Gläubiger von

einem Mit.verpflichteten des Gemeinschuldners für seine

Forderung teilweise befriedigt. worden ist, so wird nach der

Vorschrift des Art. 217 SchKG im Konkurse des letzt.eren

die Forderung gleichwohl in ihrem vollen ursprünglichen

Betrag aufgenommen (gleichviel, ob der lVIit.verpflichtete

gegen den Gemeinschuldner rückgriffsberecht.igt. ist oder

nicht.) und kommt. der auf die Forderung entfallende An-

teil an der Konkursmasse dem Gläubiger bis zu seiner voll-

Rtändigen Befriedigung zu. Ein rückgriffsberechtigter Mit-

verpflicht.eter erhält erst aus einem allfälligen Überschuss

den Bet.rag, den er bei selbständiger Geltendmachlmg des

Rückgriffsrecht.s erhalt.en würde. Somit stand dem Kon-

kursamt als Konkursverwaltung im Gesellschaft.skonkurs

kein Grund zur Seite, der Rekurrentin auf einen geringeren

Betrag als 51,951 Fr. 90 Cts. die Konkursdividellde zuzu-

teilen, die noch lange nicht zu ihrer vollen Befriediglmg

ausreicht. Freilich bestimmt Art. 61 der Konkursverord-

nung : « Forderungen, für welche ganz oder zum Teil im

Eigent.um eines Dritten st.ehende Gegenstände als Pfand

haften, sind ohne Rücksicht. auf das Pfand, aber unt.er

Erwähnung desselben, in ihrem vollen (anerkannten)

218

SchuldbetreillUngs. und Konkursrecht. N0 55.

Betrag unter die unversicherten Forderungen aufzuneh-

men. Hat die Pfandverwertung vor erfolgter Ausrichtung

der Konkursdividende an den Pfandgläubiger stattgefun-

den, so ist der Pfandeigentümer anstelle des Gläubigers

zum Bezug der Dividende berechtigt, sofern und insoweit

er nach dem geltenden materiellen Recht durch die Ein-

lösung des Pfandes in die Rechte des Gläubigers eingetreten

ist ».

Allein diese Verordnungsvorschrift kann und will

nicht den Rahmen der angeführten Gesetzesvorschrift

sprengen, und ihr Abs. 2 lässt sich daher nur insoweit an-

wenden, als er mit ihr nicht in Konflikt kommt, also erst,

wenn die Konkursdividende mehr ausmacht als der durch

den Pfanderlös nicht gedeckte Rest der Forderung. Somit

folgt auch nicht etwa aus Art. 61 der Konkursverordnung,

dass ein Teil der auf die von der Rekurrentin angemeldete

Forderung entfallenden Konkursdividende des Gesell-

schaftskonkurses für Daniel Blumer bezw. dessen Privat-

konkursmasse als Ersatz für die von der Rekurrentin als

FirmengIäubigerin in Anspruch genommenen Privatpfän-

der abfalle. Eine solche Forderung ist aber nach den vor-

liegenden Akten auch nicht etwa selbständig, d. h. unab-

hängig von der Eingabe der Rekurrentin, im Gesellschafts-

konkurs angemeldet und zugelassen worden, was doch die

erste Voraussetzung irgendwelcher Berücksichtigung bei

der Verteilung im Gesellschaftskonkurs wäre (und würde

auch im Falle nachträglicher Anmeldung wegen der sich

daraus ergebenden doppelten Belastung der Konkursmasse

kaum zugelassen werden können). Somit erweist sich die

Admassierungsverfügung vom 14. August 1934, welche die

bezügliche Konkursdividende für die Privatkonkursmasse

des Daniel Blumer in Anspruch nimmt, (mindestens vor-

derhand) als gegenstandslos und braucht nicht besonders

aufgehoben zu werden. Hätte sie auf ihre Rechtmässigkeit

hin geprüft werden müssen, so hätte sie freilich nicht be-

stätigt werden können. Die Pfandung dieses Gesellschafts-

konkursdividendenanspruchs ist durch die Eröffnung des

Privatkonkurses aufgehoben worden, und zwar ohne Nach-

wirkung (Art. 199, 206 SchKG); dann hätte aber als Ge-

Schuldbetreibung •. und KonkuI'Srecht~. N° 56.

219

wahrsamsinhaber im Zeitpunkt der Konkurseröffnung nie-

mand anders als die Rekurrentin angesehen werden

können, nachdem ihr der Dividendenanspruch unter Über-

gabe der Abtretungsurkunde abgetreten und die Abtretung

dem Verwalter des Gesellschaftskonkurses notifiziert wor-

den ist.

Demnach erkennt die Schuldbetr.- u. KonkuTskammer :

Der Rekurs wird im Sinne der Erwägungen begründet

erklärt.

56. Arret du 22 novembre 1934 dans la cause Buschi.

Art. 106 et suiv. LP. Doit etre repute p08sesseur d'une automobile

dans 1e sens de ces dispositions ce1ui au nom duquel 1e permis

de circulation est etabli.

Art. 1 06 ff. SchKG.

Der Ge w a h r sam an ein e m

Au tom 0 b i I im Sinne dieser BestimIllungen ist demjenigen

zuzuerkennen, auf dessen Namen der F a h rau s w eis aus-

gestellt ist.

Art. 106 e seg. LEF. Il titolare deI permesso di circolazione e, di

regola, da ritenersi possessore (detentore) dell'automobile a'

sensi dei disposti precitati.

A. -

Le 7 juillet 1934, l'office des poursuites de Geneve

a saisi au prejudice de Charles Fivaz, employe a la SocieM

anonyme Gypserie et Peinture, au meme lieu, une voiture

automobile Voisin portant le numero GE 17927. La pro-

prieM de cette voiture a eM revendiquee par Alfred Buschi,

administrateur de la Societe. Par avis du 10 et I I septembre

l'office a avise Buschi que deux descreanciers : Filliol et

Jerome & Cie, avaient conteste sa revendication et il lui

a fixe un delai de dix jours pour ouvrir action contre eux

a l'effet de faire ieconnaitre ses droits.

Par deux plaintes datees du 20 septembre, Buschi a

demande a l'autorite de surveillance d'annuler l'avis de

}'office et d'inviter ce dernier a impartir le delai aux

creanciers contestants. Il alIeguait que I'automobile etait

sa propriete et que le debiteur n'en avait jamais eu la

possession. Comme elle avait eM saisie ni au domicile du