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60_III_202

BGE 60 III 202

Bundesgericht (BGE) · 1932-09-30 · Deutsch CH
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202

Pfandnachlassverfabl'en. No 03.

aufgegeben Würde, also schon die blosse Abrede (im

eigentlichen Sinne des Wortes) verbindlich wäre (ja

folgerichtig als auch für den Eigentumsübergang genügend

angesehen werden müsste). In der Tat soll nach IIAA.B,

N. 65 zu Art. 656 ZGB, der « Käufer)) das Eigentum

unabhängig vom Grundbuch in dem Zeitpunkte der

Perfektion

der

Preisvereinbarung

erwerben,

womit

z w eck m ä s s i ger w eis e

eine ausdrückliche, im

Konkursprotokoll festzuhaltende Zuschlagserklärung zu

verbinden sei. Zu der sich für die Zeit vor Erfüllung

dieser Formalität oder im Fall ihres Unterbleibens erge-

henden Unsicherheit der Rechtsverhältnisse über Liegen-

schaften kann jedoch nicht Hand geboten werden.

Demnach erkenm das Bundesgericht !

Die Beschwerde wird, abgewiesen.

B. Pfandnachlassverfahren.

Procedura da concordaL hJPothecaire.

ENTSCHEIDUNGEN DER SCHULD-

BETREIBUNGS· UND KONKURSKAIDIER

ARR2TS DE LA CHMffiRE DES POURSUITES

ET DES FAILLITES

53. Entscheid. vom S. November 1934 i. S. Heer.

P fan d n 80 chI ass ver f a h ren (Bundesbeschluss vom 30.

September 1932):

Bei der B e r e c h nun g der D eck u n g einer Forderung,

für die ein e auf dem G run d s t ü ck las t end e

F 0 r der u n g

8 1 s P fan d haftet, ist die verpfändete

Grundpfandforderung zu dem auf sie und ihre mithaftenden

Pfandna.chlassverfahren. N0 63.

203

Zinsen entfallenden Betrage des Schätzungswertes oder, 80-

fern der Betrag, für den sie verpfändet ist, kleiner ist, dieser

Betrag einzustellen, Art. 4 Abs. 3 (Erw. 1).

U e b ü h ren p fl ich t, Art. 48/9 (Erw. 2).

ProcMure de concordat hypotJlkaire (Am%6 federal du 30 septembre

1932).

Dans Ie calcul de Zu cO'uverture d'une creance en faveur de ]80·

quelle une creance hypotMcaire grevant l'immeuble a ete

donnee en gage, la crea.nce garantie par hypoth~que est comptel'

pour le montant a. concurrence duquel elle est couverte, eIl

capital et interets greves, par Ia valeur de l'estimation dn

l'immeuble. Si Ia somme pour 180 quelle eHe a ete donnec en

gage est inferieure a l'estimation, c'est pour ceUe ROmml'

qu'elle sera comptee. Art. 4 a1. 3 (consid. 1).

Uondamnation aux frais de I'instance. Art,. 48/49 (COIlHid. 2).

Procedura del conconifltoipotecario (decreto federale 30 settembl">

1932).

Nel calcolare Zu copenum d'un credito pel quale e stato costituito

in pegno un credito garantito da ipoteca suUo stabile, iI credit.o

ipotecario viene valutato all' . importo pel quale H capital,>

egli interessi sono coperti da} valore di stima deHo stabiJp.

Se Ia somma per Ia quale il credito venne dato in pegno <,

inferiore al valore di stima fara invece stato quella sommn.

Art. 4 cp. 3 (consid. 1).

Condanna nelle ttpese dell'istanza, art. 48/9 (consid. 2).

A. -

Das über Frau Elise Heer in Ermatingen eröffnete

Pfandnachlassverfahren erstreckt sich auf das Hotel Adler

und die Villa Seefeld, die von der Hotelpfandschätzungs-

kommission auf 210,000 Fr. geschätzt worden sind ... Te

im zweiten Range lasten :

n) auf dem Hotel Adler ein Schuldbrief von 142,000 Fr.,

an dem zuglillsten der thurgauischen Kantonalbank für

eine Kapitalforderung von 120,000 Fr. nebst Akzesso-

rien und nachgehend zugunsten des Rekurrenten Kar]

Heer für eine Kapitalforderullg von 22,000 Fr. nebst

Akzessorien Faustpfand bestellt worden ist,

b) auf der Villa Seefeld eine Grundpfandforderung von

15,000 Fr., an der zugunsten der Schweizerischen

Bodenkreditanstalt für eine Kapitalforderung von

14,393 Fr. 45 ets. nebst Akzessorien Faustpfand bestellt

worden ist.

PfsudnachJ.sssveriahren. No 53.

Die Verfügung des Sachwalters gemäss Art. 36 de.s

Bundesbeschlu,sses vom 30. September 1932 geht (unter

Berücksichtigung einer nachträglichen Berichtigung) dahin.

dass von den erwähnten Forderungen gedeckt sind :

Fr. 10.306.50 = 3/4 des Zinses der Kantonalbank,

»

5.70 = Betreibungskosten der Kantonalbank,

» 120,000.- = Kapital der Kantonalbank,

))

296.85

3/4 des Zinses der Bodenkreditanstalt,

14,393.45

Kapital der Bodenkreditanstalt,

»

2,475.-

3/4 des (pfandgesicherten) Zinses des

Karl Heer,

5.40

Betreibungskosten des Kar! Heer,

5,719.80 vom Kapital des Karl Heer,

während der Rest des Kapitals des Karl Heer mit 16,280

Franken 20 Cts. ungedeckt ist. (N.B. Auf die 3 Kapital-

forderungen entfallen also insgesamt 140,113 Fr. 25 Cts.)

B. -

(1~gen diese Verfügung führte Karl Heer Be-

schwerde, mit der er auf Gleichbehandlung sämtlicher

zweiten Hypotheken abzielte, nämlich auf Deckung der

Kapitalforderungen mit je 89,59 %, sodass von jeder

derselben 10,41 % ungedeckt bleiben, was für seine eigene

Forderung eine Deckung von 19,709 Fr. 80 Cts. und einen

ungedeckten Rest von 2290 Fr. 20 Cts. ausmacht.

O. -

Das Obergericht des Kantons Thurgau hat am

18. Oktober 1934 die Beschwerde teilweise dahin begründet'

erklärt, dass gedeckt erklärt wurden die Kapitalforderung

der Kantonalbank voll, die Kapitalforderung der Boden-

kreditanstalt bis zu 13,386 Fr. 60 Cts., die Kapitalforderung

des Karl Heer bis zu 6726 Fr. 65 Cts. Die Beschlussestaxe

von 20 Fr. und die Expeditionskosten von 19 Fr. 10 Cts.

wurden Karl Heer auferlegt. Den Entscheidungsgründen

ist zu entnehmen : « In demjenigen Verhältnis, in welchem

der Gesamtbetrag der noch deckungsberechtigten Grund-

pfandforderungen (157,000 Fr.) zu dem noch zur Verfügung

stehenden (cl. h. nicht für die Deckung vorgängiger Grund-

pfandforderungen, Zinsen, Betreibungskosten etc. bean-

spruchten) Betrag des Gesamtschätzungswertes (140,ll3

'·'fandnachlassverfahren. N° 53.

205

Fr. 25 eta.) steht, können die beiden in Frage stehenden

Grundpfandforderungen bezw. ihre Faustpfandgläubiger

Deckung beanspruchen. J)araus ergibt sich, dass die

heiden noch deckungsberechtigten Grundpfandforderungen

den aus der folgenden Gleichung resultierenden prozentua-

Jen Anspruch auf Deckung besitzen: 157,000 : 140,113.25

= x : 100 (recte 100 : x) oder 89,24411 %. Die der Thur-

gauischen Kantonalbank und dem Beschwerdeführer ver-

prandete Grundpfandforderung von 142,000 Fr. erhält

also eine Deckung von 126,726 Fr. 65Cts. (89,24411 % von

142,000 Fr.), die der Schweizerischen Bodenkreditanstalt

Zürich verpfändete Grundpfandforderung von 15,000 Fr.

eine solche von 13,386 Fr. 60 Cts. (89,24411 % von 15,000

Franken) ... Das Nachfaustpfandverhältnis des Beschwer-

deführers ist nur intern, d. h. nur in seinen Beziehungen

zum Hauptfaustpfandgläubiger der betreffenden Forderung

beachtlich. Daraus folgt, dass seine Rechte an der ver-

pfändeten Grundpfandforderung wohl den Rechten des

ihm vorgehenden Hauptfaustpfandgläubigers nachhinken,

nicht aber einem Faustpfandgläubiger, der, wie er, Faust-

pfandanspruche auf eine im gleichen Range stehende

Grundpfandforderung erheben kann .... Wenn sich die

Kantonalbank für ihre Kapitalforderung von 120,000 Fr.

eine Grundpfandforderung von 142,000 Fr. verfaustpranden

liess, so muss die im Pfandobjekt über dem Nominalbetrag

der Pfandforderung liegende Mebrsicherheit in erster Linie

auch ihr, d. h. dem vorangehenden Faustpfandgläubiger.

zugute kommen. Hieraus folgt, dass der Beschwerdeführer

Deckung für seine Kapitalforderung nur insoweit bean-

spruchen kann, als der auf die Grundpfandforderung von

142,000 Fr. noch entfallende Schätzungswert nicht für die

Deckung der Kapitalforderung der Kantonalbank aufge-

braucht wird, also für 6727 Fr. 65 Cts.))

D. -

Diesen Entscheid hat Karl Heer an das Bundes-

gericht weitergezogen mit den Anträgen, 1) seine For-

derung sei mit 7218 Fr. 10 Cts. und diejenige der Boden-

kreditanstalt mit nur 12,895 Fr. 15 Cts. als gedeckt. zu

206

Pfanrina.chlassverfahl"ell. N° 53.

erklären (unter entsprechender Änderung der ungedeckten

Teilbeträge), 2) auf Rückzahlung der durch Nachnahme

erhobenen Kosten von 39 Fr. 10 ets.

Die Schuldbetreibungs- und KonkurskamlM1'

zieht in Erwägung :

l. -

Nachdem der Rekurrent in seinem Rekurs im

wesentlichen von der dem Entscheide der Vorinstanz zu-

grundeliegenden Betrachtungsweise ausgeht und die

Schweizerische Bodenkreditanstalt jenen sie beschwerenden

Entscheid nicht weitergezogen hat, bleibt nur noch ein

untergeordneter Teil der Betrachtungsweise der Vorinstanz

der Nachprüfung durch das Bundesgericht vorbehalten.

Streitig ist nur noch, ob einerseits die Kantonalbank und

der Rekurrent zusammen und anderseits die Bodenkredit-

anstalt im Umfange der ihnen verpfändeten Grundpfand-

forderungen (142,000 bezw. 15,000 Fr.), wie die Vorinstanz

meint, oder aber im Umfange ihrer effektiven Kapital-

forderungen (142,000 Fr. bezw. 14,393 Fr. 45 Cts.), wie der

Rekurrent will, Anspruch auf Deckung aus dem nicht

anderweitig beanspruchten Schätzungswert haben. Frei-

lich bestimmt Art. 4 Abs. 3 des Bundesbeschlusses vom

30. September 1932, dass bei der Berechnung der Deckung

einer Forderung, für die eine auf dem Grundstück lastende

Forderung als Pfand haftet, die verpfändete Grundpfand-

forderung zu dem auf sie und ihre mithaftenden Zinsen

entfallenden Betrage des Schätzungswertes des Grund-

stückes einzustellen ist. Indessen kann dies nicht unein-

geschränkt gelten, ansonst ja., wenn die faustpfandversi-

cherte Forderung kleiner ist als der verpfandete Grund-

pfandtitel, der Schuldner den auf die Differenz entfallenden

Zins ersparen könnte, was sich schlechterdings nicht recht-

fertigen liesse. Für die Zwangsvollstreckung werden denn

auch entsprechende einschränkende Vorschriften aus-

drücklich aufgestellt, nämlich für die Singularexekution

Art. 35 Abs. 2 VZG : « Sind die Eigentümerpfandtitel ver-

pfändet, so ist (der Betrag, auf den der Pfandtitel lautet,

Pfandna.chlaBsverfahren. No 53.

207

oder), sofern der Betrag, für den er verpfandet ist, kleiner

ist, dieser Betrag nach dem Range des Titels in das Lasten-

verzeichnis aufzunehmen », und für die Generalexekution

Art. 126 Abs. 2 VZG : « Die verpfändeten Pfandtitel sind

mit dem Betrag der zugelassenen Faustpfandforderung

unter die grundpfandversicherten Forderungen aufzu-

nehmen. Ist eine faustpfandversicherte Forderung kleiner

als der verpfandete Grundpfandtitel, so ist der Mehrbetrag

nicht als Grundpfand zu kollozieren. » Diese Vorschriften

sind nicht anders als dem Grundgedanken entspringend

verständlich, dass das Faustpfandrecht nicht schlechthin

die ganze Grundpfandforderung belastet, sondern allfällig

nur einen Teilbetrag im Umfange der geringeren Höhe der

Faustpfandforderung. Nur durch entsprechende Anwen-

dung dieser Vorschriften auf das Pfandnachlassverfahren

können ungerechtfertigte Unebenheiten der angedeuteten

Art vermieden werden. Und zwar greifen jene Vorschriften

ausnahmslos, also insbesondere auch dann Platz, wenn von

zwei Grundpfandforderungen gleichen Ranges die eine

durch reguläres Hypothekargeschäft, die andere durch

Faustpfandgeschäft, und zwar zur Sicherung einer klei-

neren Faustpfandforderung, negoziert worden ist, selbst

auf die Gefahr hin, dass der Erlös nur teilweise Deckung

bietet, weshalb Grundpfand- und Faustpfandgläubiger im

(gleichen) Verhältnis ihrer effektiven Kapitalforderungen

gedeckt werden bezw. ungedeckt bleiben. Im Pfandnach-

la.ssverfahren aber kann das Deckungsverhältnis nicht ein

grundsätzlich anderes sein als in Zwangsvollstreckung oder

Konkurs.

2. -

Beschwerden gemäss Art. 37 des Bundesbeschlus-

ses vom 30. September 1932 sind gemäss Art. 48 gebühren-

pflichtig. Dass die Vorinstanz die Gebühr dem Rekurrenten

auferlegte, erscheint zutreffend, weil sich seine Beschwerde

zum grösseren Teil als unbegründet. erwies, was auch nach

der Gutheissung des vorliegenden Rekurses noch zutrifft.

Dagegen dringt der Rekurrent mit seinem reduzierten Re-

kursantrag ganz durch, weshalb die bundesgerichtlichen

tOS

Pfalldnachlassverfahren. No 04.

Kosten gemäSs Art. 49 I. o. der Nachlassohuldnerin aufer-

legt werden tpüssen.

Demnach erkennt die SchuldbetL- 1tnd Konkurskamme'l' :

Der Rekursantrag 1 wird begründet erklärt; die ange-

foohtene Verfügung ist entsprechend abzuändern.

Der Rekursantrag 2 wird abgewiesen.

Die bundesgerichtlichen Kosten werden der Naohlass-

schuldnerin auferlegt.

54. !stratto della. seteDIa. 9 Dovembre 1934

in causa Be1'1lhard " Consorti.

Procedura del concordato ipotecario.

L'ordinanza, ehe il commissario emette giusta l'art. 36 deI

decreto 30 settembre 1932 concernente la procedura deI con-

cordato ipoteca.rio per l'industria degli alberghi e quella dei

rica.mi, non dirime definitivamente Ia questione della proprieta

dei capitali garantiti da pegno insinuati : essa mira soitanto

a stabilirne Ia copertura (consid. 1 e 2).

Lo stesso dicasi della questione deI rango 0 grado dei crediti pigno-

ratizi. La relative decisioni deI commissario non hanno valore

.di cosa. giudica.ta, se non ai fini deI procedimento deI concordato

ipoteca.rio. Provvisoriamente, tanto in merito a1 rango ehe

alla proprietil. dei titoli, le decisioni deI commissario devono.

essere basate sulle emergenze deI registro fondiario. La

decisione definitiva e,aI easo, riservata 801 giudice (consid. 1 e 3).

Ove non trattisi di tm titolo sp~ttante al proprietario stesso dello

stabile (EigentÜIDerpfandtitel), e pure indifferente, ai fini

deI concordato, quali diritti limitati possano essere vantati

sopra un titolo ipotecario (consid. 1).

Se 1m creditore pretende ehe un titolo gli sia stato dato in pegno

o aItrimenti a garanzia deI suo credito (pretende eioe di pos-

sedere un diritto limitato sul titolo), la sua eventuale copertura

risultera dal grado ehe spetta al titolo stesso secondo le iscri-

zioni al registro fondiario.

Della natura di siffatti diritti

limitati, il commissario non deve occuparsi (consid. 1 cp. 2).

Decreto federale prefato deI 30 settembre 1932 art. 36 e 4 cp. 3.

P fan d n 80 chI ass ver f 80 h ren (Bundesbeschluss vom 30.

September 1932, Art. 36 und 4 Abs. 3) :

Pfanru'!\Chlassverfahren. No 54.

Die Verfügllllg des Sachwalters über die Deckung gemä8s Art. 36

des Bundesbeschlusses enthält keine verbindliche Entscheidunp:

iiber das Gläubigerrecht an den Pfandtiteln oder deren Rang.

Die bezügliche Entscheidung des Sachwalters hat nur für da,."

Pfandnachlassverfahren Wirkung; sie hat sich an den Inhalt

des Grundbuches anzulehnen, unter Vorbehalt endgültiger

b'6richtlicher Beurteilung (Erw. 1-3).

Abgesehen vom Falle des Eigentümerpfandtitels ist es für JaK

Pfandnachlassverfahren gleichgültig, was für beschränkte ding-

liche Rechte an einem Pfandtitel beansprucht werden (Erw. 1).

Behauptet ein Gläubiger, es sei ihm für seine Forderung ein be-

schränktes dingliches Recht (Pfandrecht, Garantie) an einem

Pfandtitel eingeräumt worden, so wird seine eventuelle Deckung

für (la,.q Pfandnachlassverfahren bestimmt durch den Rang, der

dem Pfandtitel laut dem Grundbucheintrag zukommt. Der

Sachwalter hat sich um die Natur eines solche beschränkten

.Unglichen Rechtes nicht zn kümmern (Erw. I sI. 2).

Prooed·ure, de concordat kypothecaire.

L'orclonnance que rend le commissaire au sursis, conformmuent

a l'art. 36 de l'arreM federal du 30 septembre 1932 concernant,

la procedure de concordat hypothooaire pour I 'industrie

höteIiere et 180 broderie,ne tranche pas definitivement la question

de la titulariM des creances garanties par gage. Elle vise seule-

ment a. determiner le montant de 180 CQutoerture de ces creanc6l'

(consid. 1 et 2).

n en est de meme en ce qui concerne la lluestion du rang deR

creances hypothecaires. Les dooisions du eommissaire a ce

propos n'ont pas l'autoriM de 10. chose jugee, si ce n'est a l'effet

de la procedure de concordat hypothecaire. Lesdites dooisions

doivent etre fondees provisoirement sur les inseriptions du

registre foncier, tant en ce qui concerne le rang que la tit~rite

eIes creances, la solution definitive Hant reservee au Juge,

s'i! ya lieu (consid. 1 et 3).

A moins qu'ilne s'agisse d'un titre hypothecaire du proprietaire.

]80 question de savoir quels droits reels restreints peuvent etre

revendiques sur ce titre est sans aucune pertinence pour la

procedure de concordat hypothecaire (consid. 1).

Si le creancier pretend qu'un titre hypothecaire lui a et6 donne

en nantissement ou en garantie de sa creance (c'est-a-dire s'H

revendique un droit reel restreint sur ce titre), c'est le rang

attribue au titre lui-meme, par les inseriptions du registre

foncier, qui determinem la eouverture de ce ereancier. ~

commissaire ne doit pas s'occuper de 10. nat,ure de ces drOIt.s

reels restreints (consid. I 801. 2).

Art. 36 et 4 al. 3 de l'arreM prooite.