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59_II_324

BGE 59 II 324

Bundesgericht (BGE) · 1933-01-01 · Deutsch CH
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321 ErfindungilSchutz. N° 4~. d'etre dit, Iui imposant des prestations notablement plus etendues qu'elle ne le voulait en realiM (art. 24 ch. 3 CO). A ce propos, il suffit d'observer ce qui suit: L'art. 33 repose sur Ia consideration que c'est a l'assureur qu'iI incombe de rediger Ie contrat d'assurance de telle fayon que les termes en soient clairs et precis. S'il manque a cette obligation, c'est a Iui d'en subir les consequences. Chercher a se liberer en invoquant une erreur qui provient precisement de ce que le contrat prete a equivoque, serait une fayon de se soustraire a Ia sanction de la loi incompatible avec les regles de la bonne foi. Par conse- quent ce moyen doit etre rejete conformement a l'art. 25 al. 1 CO. Par ces motifs, le Tribunal flderal prononce : Le recours est rejete et l'arret cantonal entierement confirme. VI. ERFINDUNGSSCHUTZ BREVETS D'INVENTION

48. Auszug aus dem Urteil der L Zivilabteilung vom II Juli 1933

i. S. Aghin Ä.-G. gegen W'mteler & Oie, P a t e n t ver let z u n g ski a g e. WÜDschbarkeit, dass das kantonale Handelsgericht, wenn es schon von der Veranstal- tung einer Expertise absehen zu können glaubt, den Befund der ihm angehörenden Sachverständigen für das Bundesgericht protokollieren lässt.

3. - Das deutsche Reichspatentamt ~hatte die Frage der Erfindungshöhe im Vorprüfungsverfahren bejaht, desgleichen Dr. Arndt als gerichtlicher Experte im Pro- zesse der Vereinigten Zwieseler & Pirnaer Farbenglas- werke A.-G. c. Siederer & Freudenberg, in dem gegen Erfindungsschutz. No 49. 325 das deutsche Ta 'Bois-Patent die Einrede der Ungültigkeit erhoben worden war, und der 10. Zivilsenat des Kammer- gerichtes Berlin in seinem Urteil vom 21. Dezember 1932 in diesem Prozess, durch welches das Urteil der Zivil- kammer 16 a des Landgerichtes von Berlin vom 27. Mai 1932 bestätigt wurde. Die V orinstanz dagegen hat die Frage gestützt auf den Befund· ihrer sachkundigen Mit- g1ieder verneint. Es ist, besonders in Anbetracht dieser voneinander abweichenden Entscheidungen, zu bedauern, dass nicht nur die Vorinstanz von der Veranst.'lltung der von der Klägerin beantragten Expertise abgesehen hat, sondern dass die ihr angehörenden zwei Ingenieure es auch unterlassen haben, zur Erleichterung der Aufgabe des Bundesgerichtes die Gründe ihres technischen Befun- des dem Protokoll einzuverleiben; nur ein solches Pro- tokoll hätte für den Richter der Berufungsinstanz bei Beurteilung der mit den Tatsachen eng verknüpften Rechtsfrage der Erfindungshöhe den gleichen praktischen Wert gehabt, wie ein Expertenbericht. Doch hat das Bundesgericht nach dem geltenden Recht auch in Patent- prozessen, trotz ihrer besondem Natur, nicht die Möglich- keit, die Vorinstanz zur Veranstaltung einer Expertise anzuhalten (BGE 38 II S. 689).

49. Urteil der I. Zivilabteilung vom 26. SeptEmber 1933

i. S. F. Bichur & eie gegen Bua.olf Eücili. Pa t e n t ver 1 e t z u n g skI a g e. Die Einreichung von Pri- vatgutachten im Berufungsverfahren ist unzulässig. Bestä- tigung der neuen Praxis. Zur Begründung von Aktenwidrig- keitsrügen ist ein Gutachten nicht notwendig. OG Art. 80 und 81. (Erw. 1). Ablehnung der Schutzfähigkeit eines Rostes für Bügeleisen etc. mangels Erfindungshöhe. Pat. Gas. Art. 16 Ziff. 1. (Erw. 2). .A. ""'- Die Klägerin, F. Richter & Cle in Wil (Kt. St. Gallen) ist Inhaberin des schweizerischen Patentes Nr. 129863 für einen Rost zum Aufstellen heisser Gegen-