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Pfandnachlaasvarfahren. N° 54.
lever l'hypothese d'une demande de concordat formee
apres la faillite. Or il est incontestable que ce dMaut de
reglementation ne prouve pas encore que le Iegislateur
ait eu reellement le propos d'exclure l'application de la
procedure de concordat hypothecaire apres la faillite. On
peut l'expliquer aussi bien par la consideration que ces
points, qui sont somme toute accessoires et qui ne touchent
pas le fond du probleme, ont simplement echappe a son
attention, et rien n'empeche par consequent de combler
ces lacunes par voie de jurisprudence, d'autant moins du
reste que, ainsi que le reconnait I'arret Bresch lui-meme,
l'opportuniM d'une solution contraire est hors de discus-
sion.
Le premier motif retenu par l'arret Bresch etait tire
du fait que l'ordonnance ne reglait pas la question des frais
de la procedure, qui, disait-on, ne pouvaient etre preleves
sans autre sur les biens composant la masse. Cet argument
n'est pas decisif. Le concordat ordinaire necessite egale-
ment des frais et pourtant, pas plus qu'en matiere de
concordat hypothecaire, la loi n'indique les biens qui
·doivent servir a les couvrir. Si les creanciers y consentent,
on ne voit donc pas ce qui empecherait de preIever ces
frais sur les biens de la masse. Ce ne serait pas Ia en tout'
cas une raison de refuser le co:ncordat hypothecaire lors-
que, comme en l'espece, l'avance des frais est assuree par
un,tiers.
La longueur de la procedure de concordat hypothecaire
ne saurait davantage constituer un empechement de prin-
cipe a I'octroi d'un tel concordat apres la faillite. Le fait
que la procedure durerait un mois ou deux compte peu
au prix desinterets engages, le but de la procedure etant
de maintenir I'existence economique du debiteuret cette
mesure etant la plupart du temps a I'avantage des crean-
ciers eux-memes. L'argument vaudrait d'autant moins
d'ailleurs dans un cas Oll, comme en I'espece, la faillite
etait declaree avant que 'la debitrice. eut pu envisager la.
possibilite de proposer le concordat.
Pfandnaehlassverfahren. No 55.
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Emin on ne voit pas en quoi la disposition selon laquelle
les fonctions de commissaire doivent etre confi6es au
prepose a l'office des faillites lorsque ce dernier se trouve
charge de l'administration de la faillite, pourrait exclure
la possibilite d'ouvrir la procedure de concordat hypothe-
caire apres la faillite. Il se peut, il est vrai, que le Iegis-
lateur, s'il avait envisage le cas, eut deroge, pour des
raisons pratiques, a la regle de l'art. 317 a1. 2 LP., mais
ce n'est pas parce que l'arrete ni l'ordonnance ne con-
tiennent de dispositions particulieres a ce sujet qu'on est
en droit de conclure qu'il partait de l'idee que le debiteur
en faillite n'etait pas recevable a ooneficier du concordat
hypothecaire. Le prepose a l'office des faillites quiaura
ete designe comme administrateur de la faillite verra donc
simplement son mandat etendu en proportion des charges
qui competent au commissaire.
La Ghambre des Poursuites et des Faillites prononce :
Le recours est admis. En consequence la decision atta-
quee est annulee et la cause renvoyee devant le President
du Tribunal du district d'Aigle pour qu'il se prononce
sur le fond.
55. Entscheid vom aso September 1933 i. S. Gaensslen.
P fan d n ach las s ver f a h r e ri (Bundesbeschluss vom
30. September 1932, Art. 40, 1 Abs. 2).
Die B e s t ä t i gun g des NachIa.ssvertrages und Anordmmg von
Pfandnachlassrpassnahmen kann auch aus dem Grunde v e r-
we i ger t werden, dass (wie sich erst nachträglich heraus-
stellt) die Zahlungsunfähigkeit eigenem Verschulden und nicht
der wirtschaftlichen Krise zuzuschreiben ist (Erw. 1), z.B.
einem viel zu hohen Erwerbspreis, der zudem die Erhaltung
der wirtschaftlichen Existenz·' des SchuldnerS unwahrschein-
lich erscheinen lässt (Erw. 2).
Verweigerung der Bestätigung des Nachlassvertrages mangels
Sicherstellung (Erw. 3).
Procedure ik Ooncordat hypotMcaire (Arlflt6 federnl du· 30' septem-
bre 1932; a.rt. 40 et I &1. 2).
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Pfandnachlassverfahren. No 51).
L'autoriM peut 'l'eJu8er d'hamologue'l" le coucordat et d'ordonner
des «mesures de la procedure de concordat hypothOOaire ",
par le motif que l'insolvabilite du debiteur est due a. Ba propre
faute, non pas ä. 180 crise 6conomique, lorsque ce fait a ete
avere seulem.ent apres coup (consid. 1). -
Exemple de faute:
Acquisition de I'hötel pour un prix beaucoup trop eleve, cir-
constance qui, d'ailleurs, rend tres invraisem.blable que las
dispositions du concordat· soient de nature a assurer l'existence
6conomique du debiteur (consid. 2).
Refus d'homologuer le concordat faute de sftretes (consid. 3).
Procedura del coneordato ipotecario (decreto faderale 30 settembre
1932, art. 40, 1 cp. 2).
L'autoritiL puo rifiutare d'omologare il concordato e d'ordinare
delle misure previste dal decreto circa il concordato ipotecario,
auche per il nlOtivo, apparso solo in progresso di tempo, che
l'insolvenza deI debitore e dovuta a colpa propria e non alla
crisi economica (consid. 1), come ad es. allorquando l'albergo
venne acquistato per ~
prezzo molto troppo elevato, tale da
rendere inverosimile la salvaguardia dell'esistenza economica
001 debitore (consid. 2).
Rifiuto d'omologare il concordato per mancauza di sigurtiL.'
Die Obergerichtliehe Justizkommission von Obwalden
hat durch unangefochten gebliebenen Entscheid vom
14. Dezember 1932 das Pfandnachlassverfahren über den
Rekurrenten eröffnet. In der Hauptverhandlung vom
18. August 1933 haben die Pfandgläubiger Nidwaldner
Kantonalbank und Balthasar Spahlli Einwendungen gegen
die Bestätigung des Nachlassvertrages und die Anordnung
von Pfandnachlassmassnahmen erhoben. Mit Entscheid
vom !gleichen Tage hat die A Obergerichtliche Justizkom-
mission die Bestätigung des Nachlassvertrages und der
Anträge auf Pfandnachlassmassnahmen abgelehnt. Diesen
Entscheid hat der Rekurrent an das Bundesgericht weiter-
gezogen.
Die 8chuldbetreibungs- und Konkurskammer
zieht in Erwägung]:
1. -
Der Rekurrent meint, die Einsprecher können
nicht mehr geltend machen, dass er ~ nicht ohne eigenes
Verschulden und nicht infolge der wirtsChaftlichen Krise
Pfandnachlasaverfahren. N° 55.
die Pfandforderungen und -zinse nicht voll bezahlen
könne, nachdem sie den auf der gegenteiligen Annahme
beruhenden Entscheid über die Einleitung des Pfand-
naphlassverfahrens seinerzeit nicht an das Bundesgericht
weitergezogen haben. Allein die Einleitung des Pfand-
nachlassverfahrens hat gemäss Art. 1 Abs. 2 des Bundes-
beschlusses vom 30. September 1932 zu erfolgen, wenn
der Schuldner auch nur glaubhaft macht, dass er ohne
eigenes Verschulden infolge der wirtschaftlichen Krise
die Pfandforderungen und -zinse nicht voll bezahlen
kann. Ist es auch nicht ausgeschlossen, dass diese Frage
einer eingehenderen Prüfung unterzogen wird (vgl. Art.
30 Abs. 2 Bundesbeschluss 30.9.1932), so entspricht doch
eine bloss summarische Prüfung der Natur der Bewilligung
der Nachlasstundung und Einleitung des Pfandnachlass-
verfahrens als einer blossen vorläufigen und in ihrer
Wirkung vorübergehenden Verfügung, zumal in den
Fällen, wo der Nachlassbehörde keine Zweifel aufsteigen,
die durch ein Sachverständigengutachten behoben werden
müssten; denn regelmässig wird der Schuldner bereits
von betreibungsrechtlichen Vorkehren bedroht oder gar
bedrängt sein, wenn er sein Gesuch um Bewilligung einer
Nachlasstundung und Einleitung des Pfandnachlassver-
fahrens stellt, sodass das Pfandnachlassverfahren durch
vorherige Pfandverwertung oder Konkurseröffnung ver-
eitelt würde, wenn vorerst längern Zeitaufwand erfor-
dernde Beweiserhebungen stattfänden. Daher kann auch
die der Einleitung des Pfandnachlassverfahrens zugrunde
liegende Entscheidung, dass der Schuldner ohne eigenes
Verschulden infolge der wirtschaftlichen Krise die Pfand-
forderungen und -zinse nicht bezahlen kann, keine end-
gültige sein, welche die Nachlassbehörde selbst binden
würde.
Stellt sich vielmehr während der Dauer des
Nachlassverfahrens, welches erst einen genauern Einblick
in die Verhältnisse des Schuldners ermöglicht, heraus,
dass es dem Schuldner im Einleitungsverfahren nur
gelungen war, den Schein zu erwecken, dass die Krise
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Pfandnachlassverfahren. No 55.
und nicht sein eigenes Verschulden die Ursache seiner
Zahlungsunfähigkeit sei, während in Wahrheit das Gegen-
teil zutrifft, so braucht die Nachlassbehörde beim Zu-
treffen der in Art. 40 Bundesbeschluss 30.9.1932 genannten
Voraussetzungen nicht etwa den Nachlassvertrag zu
bestätigen und Pfandnachlassmassnahmtm anzuordnen
trotz dem nun zutage liegenden Fehlen der in Art. 1
Abs. 2 litt. a aufgestellten Voraussetzung, ohne die es
überhaupt keinen Pfandnachlass geben soll.
Und da
die Nachlassbehörde die Bestätigungsvoraussetzungen von
Amtes wegen zu prüfen hat, so kann nichts darauf an-
kommen, ob überhaupt ein Gläubiger eine Einwendung
gegen die Bestätigung erhebt, unn somit auch nicht, ob
er es erst jetzt tue, nachdem er seinerzeit von einer
Weiterziehung des Einleitungsentscheides abgesehen hat-
die ja gegebenenfalls erfolglos bleiben kann, ·wenn näm-
lich erst der weitere Verlauf des Pfandnachlassverfahrens
zutage fördert, was die vom Schuldner glaubhaft gemachte
und von der Nachlassbehörde zunächst angenommene Ur-
sache seiner Zahlungsunfähigkeit zu erschüttern vermag.
2. -
Im vorliegenden. Fall hat die Vorinstanz mit
Recht als krisenfremde und selbstverschuldete Ursache
der Zahlungsunfähigkeit des Rekurrenten den von ihm
ausgelegten übermässig hohen Kaufpreis (285,000 Fr.)
angesehen, der nach dem Befund der Eidgenössischen
Hotel-Pfandschätzungskommission um mehr als 100,000
Fr. den Betrag übersteigt, welcher aus dem Betriebsüber-
schuss guter Jahre allerhöchstens verzinst werden kann
(156,000 Fr.); und zwar hatte der Rekurrent hievon
nur 40,000 Fr. anderweitig aufbringen können, sodass
die Hypotheken nicht weniger als 245,000 Fr. ausmachen.
Hieraus folgt aber ohne weiteres, dass auch die in Art.
40 Bundesbeschluss 30.9.1932 aufgestellte, also gerade
bei Anlass des Hauptentscheides zu prüfunde weitere
Voraussetzung der Bestätigung des Nachlassvertrages mit
Pfandnachlassmassnahmen nicht erfüllt ist, dass nämlich
durch die Bestimmungen des Nachlassvertrages die.
Pfandnachlassverfahren. No 55.
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Erhaltung der wirtschaftlichen Existenz des Schuldners
wahrscheinlich gemacht sei.
Sollte sich der Rekurrent
während der Dauer der Pfandnachlassmassnahmen auch
halten können, so ist ja nicht abzusehen, wieso es würde
möglich sein können, sobald diese einmal abgelaufen sein
werden. In dieser Beziehung bringt der Rekurrent nichts
Belangreiches vor. Die Pfandschätzungskommission hat
ja in keiner Weise auf den vom Vorbesitzer Spahni, der
das Hotel nur während des bereits schlechten Jahres 1931
besass, erzielten Betriebsüberschuss abgestellt, sondern
auf das Ergebnis der guten Jahre 1924/1930, weshalb
nichts darauf ankommt, dass der Rekurrent sich zutraut,
mehr herauszubringen als Spahni. Und die Besserung
der Frequenz im Jahre 1933 gegenüber dem Jahre 1932
bedeutet nichts im Verhältnis zu der auch in guten Jahren
untragbaren Hypothekenlast von 245,000 Fr.
3. -
Dazu kommt noch, dass die Schweizerische Hotel-
treuhandgesellschaft das für die Bezahlung der N achlass-
dividende von insgesamt 4822 Fr. 52 ets. erforderliche
Geld bezw. die zur Schaffung eines Betriebsfonds auf
6000 Fr. aufgerundete Summe nur gegen Sicherstellung
durch ein neu zu errichtendes Grundpfandrecht « wenn
möglich im Nachgang zum Schätzungswert von 75,000 Fr. »
zur Verfügung stellen will, jedoch die Nidwaldner Kan-
tonalbank, welcher Hypotheken in hintern Rängen ver-
pfändet sind, ihre Zustimmung zur Einschaltung einer
solchen weitern Vorgangshypothek verweigert. Wenn auch
die Schweizerische Hoteltreuhandgesellschaft ursprünglich
jene Bedingung nicht als unverrückbar gesetzt hat, so hält
sie laut Schreiben vom 3. August 1933 an die Nidwald-
ner Kantonalbank doch daran fest. Somit fehlt es auch
an der von Art. 40 Bundesbeschluss 30.9.1932 bezw. Art. 306
Ziffer 3 SchKG aufgestellten Voraussetzung hinlänglicher
SichersteIlung der Vollziehung des Nachlassvertrages.
Demnach erkennt die Schuldbei1·. u. Konkurskammer :
Der Rekurs wird abgewiesen.