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S('huldhelreihutlgs- und Konkursre('ht. No 25.
s'explique sans doute, mais elle n'autorise nullement a
conclure que, hors de cette hypothese, le mari ait seul
qualite pour repondre aux poursuites dirigees contre sa
femme. C'est ce que la jurisprudence federale a d'ailleurs deja
implicitement reconnu en jugeant que le fait qu'un comman-
dement de payer a ete notifi6 a la femme seule n'entrame
pas la nullite de la poursuite, mais a pour consequence
de limiter l'execution aux biens reserves (RO 51 In
p. 145; 53 III p. 1; 56 In p. 128). Aussi bien resulte-t-il
de cette jurisprudence que cette limitation a pour seule
justification la necessite de sauvegarder les droits du
mari. D'autre part, on ne saurait contester non plus que
la femme n'ait qualiM pour s'opposer a une poursuite
dirigee contre elle dans le cas ou les epoux sont separes
de biens. Or il n'existe aucune raison de lui denier cette
qualiM sous le regimede l'union de biens. En vain vou-
drait-on objecter a ce propos les dispositions des art. 162
a1. 1 et 168 al. 2 Ce. Il est clair tout d'abord que si l'art. 162
al. I devait s'interpreter comme excluant pour la femme
la faculte d'etre sujet passif d'une poursuite, l'objeetion
vaudrait aussi bien dans les deux hypotheses envisagees
ci-dessus, ear il s'applique a tous les regimes et pour ne
parler que du cas de 1a separation de biens, cette solution
serait inadmissible. En realite, ces dispositions ne prejugent
nullement la question du droit de la femme de s'opposer
a une poursuite dirigee contre elle. Mais il en est de meme
de l'art. 200 al. 1 qui eonfere "au mari le droit d'administrer
les biens matrimoniaux. Ce texte a sans doute pour corol-
laire que la femme n'a pas le droit de disposer de ses
apports, mais il ne suit pas de la non plus qu'eIle n'ait
pas qualite pour resister a un creancier qui entend la pour-
suivre sur l'ensemble de ses biens. L'indisponibilite qui
peut frapper certains biens et le droit de s'opposer a une
poursuite, meme dirigee contre ces biens, sont deux choses
differentes. Une teIle poursuite peut d'ailleurs avoir pour
consequence d'entrainer la realisation de biens qui consti-
tueraient des biens reserves et ne serait-ce deja que pour
Schuldbetreibungs- und Konkursrecht. No 26.
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cette raison la femme devrait etre mise en mesure de
s'opposer a la poursuite. Cela ne signifie pas evidemment
que le mari n'ait pas la meme faculte, dans la mesure ou
la poursuite vise les apports de sa femme, mais ainsi qu'on
l'a deja juge, il suffit pour sauvegarder a cet egard les
droits du mari d'obliger le creancier a Iui notifier a lui
aussi un exemp1aire du commandement de payer (cf. RO
54 In p. 319).
La Ohambre de8 Pour8uites et des Faillites prononce:
Le recours est admis. En consequence la poursuite
N° 4056 intentee eontre la reeourante est annulee.
26. Entscheid vom as. Juni 19Sa i. S. Weill.
G e w a h r sam der Ehe fra u an den in der Betreibung
gegen ihren Ehemann gepfändeten Sachen: beurteilt sich in
jedem Fall nur darnach, ob sie über jene Sachen tatsächlich
verfügen kann, gleichgültig, ob es sich um gemeinsam benützten
Hausrat oder um andere Gegenstände handelt.
Auch wenn die Ehefrau für die in Betreibung gesetzte Forderung
solidarisch mit ihrez;n Ehemann haftet, kann sie ihr Eigentum
in einer gegen den Ehemann allein gerichteten Betreibung
vindizieren. Art. 106 f. SchKG.
Pour resoudre la question de la possession de la femme quant aux
objets saisis dans la poursuite intentoo contre le mari, on doit
seulement rechereher si la femme peut en fait disposer desdits
biens; il importe peu qu'il s'agisse d'ustensiles de menage
utilises en commun ou d'autres objets.
Meme lorsque la femme repond solidairement avec 1e mari de la
dette en poursuite, elle peut revendiquer ses propres dans la
poursuite dirigee contra le mari seul. Art. 106 et sv. LP.
Per decidere se la moglie ha il possesso degli oggetti pignorati
in un'esecuzione diretta contro il marito, si deve esaminare
soltanto se la moglie PUQ disporre effettivamente di quei beni;
non importa al riguardo ehe si tratti d 'utensili domestici usati
in comune 0 d'altri oggetti.
In un'esecuzione ehe sia diretta soItanto contro i1 marito, la
moglie PUQ rivendicare i beni ehe le appartengono in proprio
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Schuldbetreibungs. und Konkursrecht. N° 26.
anche se risponde in solido col consorte deI debito oggetto
dell'esecllzione. Art. 106 L. E. f.
Am 26. Januar 1932 pfändete das Betreibungsamt
Biel in der Betreibung des Rekurrenten No. 10,180 gegen
Hermann Frentzel ein Tunnel-Karussel, das damals in
Basel in Betrieb stand und seit 11. Februar 1932 in Biel
eingelagert ist. Als die Ehefrau des Schuldners dieses
KarusseI zu Eigentum ansprach und diese Ansprache vom
Gläubiger bestritten wurde, setzte das Amt der Anspre-
cherin gemäss Art. 107 SchKG Frist zur Klage gegen den
Gläubiger an. Hiegegen führte die Ansprecherin recht-
zeitig Beschwerde mit dem Antrag, das Amt zu verhalten,
nach Art. 109 SchKG vorzugehen: sie betreibe das Karussel
gemeinsam mit ihrem Ehemann, indem sie damit von Ort
zu Ort zögen; sie habe daran Gewahrsam und könne
tatsächlich darüber verfügen.
Mit Entscheid vom 6. April 1932 hat die kantonale
Aufsichtsbehörde die Beschwerde gutgeheissen und das
Betreibungsamt angewiesen, in der Betreibung No. 10,180
gemäss Art. 109 SchKG vorzugehen. In der Begründung
dieses Entscheides wird ausgeführt, es sei anzunehmen,
dass die Eheleute Frentzel ihr Wandergewerbe gemeinsam
in einer Weise ausüben, dass gegen aussen kein Unterschied
der Stellung der Frau gegenüber derjenigen des :l\fannes
in Erscheinung trete. So habe sie den Vertrag über die
Einlagerung des Karussels in eigenem Namen unterzeichnet,
während der Ehemann z. B. über die Aufstellung des
Karusseis mit der Stadt Biel unterhandelt habe. Der
Ehefrau müsse unter diesen Umständen Mitgewahrsam
zuerkannt werden.
Diesen Entscheid zog der Gläubiger rechtzeitig an das
Bundesgericht weiter mit dem Antrag, die Beschwerde
abzuweisen.
Die Schuldbetreibungs-
und Konkurskammer zieht
in Erwägung :
Allerdings war im Fall Federspiel (BGE 57 III 180)
Gegenstand des Entscheides die Ansprache einer Ehefrau
Schuldhßtreibungs. und Konkursrecht. N° 26.
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am gepfändeten Hausrat; doch wurde die Lösung herge-
leitet aus der Ueberlegung, dass es beim Entscheid darüber,
ob der Drittansprecher Gewahrsam habe oder nicht, auch
da.nn, wenn als Ansprecherin eine Ehefrau auftrete, nur
darauf ankommen könne, ob sie die tatsächliche Gewalt
über die gepfändeten Objekte innehabe oder nicht. Diese
Ueberlegung muss aber als richtig anerkannt werden
gleichgültig, ob sich die Ansprache im einzelnen Fall auf
gemeinsam benützten Hausrat bezieht oder auf andere
Gegenstände.
Die -
auch vom Rekurrenten nicht bestrittene -
Tatsache, dass der Mietvertrag über das Lokal, in welchem
das Karussel heute eingelagert ist, von der Ansprecherin
in eigenem Namen abgeschlossen worden ist, spricht
dafür, dass die Ansprecherin in der Tat nicht bloss ihrem
Mann beim Betrieb des Karussels behilflich ist, sondern
dass die beiden Ehegatten das Karussei gemeinsam
ausbeuten und dass jeder Teil, also auch die Ansprecherin,
die Möglichkeit hat, über das Karussel zu verfügen. Unter
diesen Umständen hat die Vorinstanz die Ansprecherin
mit Recht als im Mitgewahrsam befindlich behandelt.
Auch Mitgewahrsam (mit dem Schuldner) verschafft aber
nach ständiger Rechtsprechung Anspruch auf die Beklag-
tenrolle im Widerspruchs verfahren.
Unerheblich ist, dass die Ansprecherin bisher keinen
Beweis dafür, dass sie wirklich Eigentümerin oder ]\fit-
eigentümerin sei, erbracht oder auch nur anerboten hat.
Hiezu wird sie erst im Prozess Veranlassung haben; im
vorliegenden Beschwerdeverfahren war lediglich die Ge-
wahrsamsfrage abzuklären, und hiefür ist entscheidend
nicht der Bestand des geltend gemachten Rechtes, sondern
die Innehabung der (rein tatsächlichen) Verfügungsmacht.
Auf was für Abmachungen diese gemeinsame Ausbeu-
tung des Karussels beruht, braucht nicht erörtert z~
werden . denn auch bei Annahme eines Gesellschaftsver-
hältniss;s und daraus hervorgehender solidarischer Haft-
barkeit der Ansprecherin für die in Betreibung gesetzte
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Sclmldbetreibungs- lmd Koukursre"ht. No 27.
und mit jenem Gewerbebetrieb zusammenhängende Forde-
rung braucht sich die Ansprecherin nicht gefallen zu
lassen, dass ihr Eigentum in einer gegen den Ehemann
allein gerichteten Betreibung gepfändet werde.
Dernnach erkennt die Schuldbetr.-u. Konkurskarnrner:
Der Rekurs wird abgewiesen.
27. Entscheid vom 4. Juli 1932 i. S. Conzett & Huber.
S u m m a r i s c h e s K 0 n kur s ver f a h ren.
Verwertung von (bestrittenen) Ansprüchen der Masse auf Beteili-
gung am Gewinn (aus der Ausbeutung von Reproduktions-
rechten) : hat nach den gewöhnlichen Vorschriften zu erfolgen,
nicht nach der Verordnung betr. Pfändung und Verwertung
von Anteilen an Gemeinschaftsvermögen, vom 17 . Januar 1923
(Erw. 1).
Art. 79 KV verbietet auch den Freihandverkauf, bevor den
Gläubigern die Abtretung gemäss Art. 260 SchKG angeboten
wurde (Erw. 3).
Nichtigkeit aller gegen Art. 79 KV verstossenden Vorkehren
(Erw.3).
Procedure sommaire en matUre de faillite.
La realisation de pretentions (contesMes) de la masse a. participer
a. un gain (gain decoulant de l'exploitation de droit,s de reproduc-
tion) doit s'operer suivant les regles ordinaires, et non pas sui-
vant Ies prescriptions de l'ordonnance du 17 janvier 1923
concernant la saisie et la realisation des parts de communautes
(consid. 1).
•
L'art. 79 de l'ordonnance sur l'administration des offices de faillite
exclut (loUssi la vente de gre a gre tant que la cession n'a pas 13M
offerte aux creanciers en conformite de I'art. 260 LP (consid. 3).
NulliM de toutes operations contraires a l'art. 79 preciM (consid. 3).
Procedura sommaria in tema di fallimento.
La realizzazione di pretese (contestate) dalla massa. di participare
ad un guadagno (derivante dall'utilizzazione di diritti di
riproduzione), deve farsi secondo le regole ordinarie e non
secondo le norme deI regolamento 17 gennajo 1923 sul pigno-
ramento e la realizzazione di parti in comunione (consid. 1).
L'art. 79 deI regolamento sull'amministrazione degli uffici di
fallimento vieta la vendita a trattative private se la cessione
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non e stata offerta ai creditori conformemente all 'art. 260 LEF.
Nullita di tutte le operazioni contrarie all'art. 79 precitato
(consid. 3).
A. -
Beim Konkursamt Untertoggenburg ist der
Konkurs über den ausgeschlagenen Nachlass des A. Steiger
(im summarischen Verfahren) anhängig. Steiger hatte
durch Vertrag vom 2. März 1927 der Rekurrentin bezw.
ihrer Rechtsvorgängerin das ausschliessliche Reproduk-
tionsrecht bezüglich 300 Gemälden des Kunstmalers
Sarluis eingeräumt gegen eine einmalige Entschädigung
von 50,000 Fr. und mit der weitem Abrede, dass Gewinn
und Verlust aus der Ausbeutung des Reproduktionsrechtes
beiden Vertragsparteien je zur Hälfte zufallen sollen.
Als das Konkursamt die Rekurrentin aufforderte, sich
bestimmt darüber zu erklären, ob sie den Anspruch der
Konkursmasse auf die Hälfte des Gewinns aus dem
Reproduktionsrecht anerkenne oder nicht, antwortete die
Rekurrentin, sie anerkenne prinzipiell den Anspruch der
Masse auf die Hälfte des Gewinns « unter Vorbehalt
unserer verschiedenen Einreden », und führte dazu aus,
sie stelle gegenüber allfälligen Gewinnansprüchen die
Gegenforderungen zur Verrechnung, deren Kollokation
sie verlangt habe; « nähere Begründung und Geltend-
machung weiterer Gegenanspruche bleiben vorbehalten l).
Hievon gab die Konkursverwaltung einem Interessenten
Kenntnis mit dem Bemerken, da heute die Geltendmachung
einer bestinnnten Forderung noch nicht in Frage komme,
bleibe nichts anderes übrig, als den prinzipiell anerkannten
Anspruch in unbestimmtem Betrag durch Versteigerung
eventuell Freihandverkauf zu verwerten, und nachdem
von diesem Interessenten ein Angebot von 200 Fr. und von
der Rekurrentin ein solches von 250 Fr. eingegangen war,
gelangte sie unterm 25. April 1932 mit einem Zirkular an die
Gläubiger, in welchem sie um Vollmacht zu freihändigem
Verkauf dieses Gewinnanspruchs nachsuchte. Da kein
Gläubiger Einsprache erhob, veranlasste die Konkursver-
waltung jene Bieter zu weiteren Offerten, die sukzessive