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Schuldbetreibungs. und Konkursrecht. N° 41.
S'il en est ainsi en matiere d'action revocatoire, il faut
admettre aussi que, dans le cas d'une alienation, non pas
. simplement revocable, mais radicalement nulle en vertu
da l'art. 204,180 masse 80 la faculre de reaIiser les immeubles
sans etre obligee de faire proceder prealablement a une
rectification du registre foncier.
TI faut cependant que l'acquereur consente a 180 realisa-
tion par l'administration de 180 faillite ou que celle-ci
obtienne un jugement contre lui, lorsque, comme en
l'espece, on n'est pas en presence d'un transfert de pro-
priere ·opere apres la publication de 180 faillite (pareil
transfert serait inopposable a 180 masse en toute hypo-
these; cf. JAEGER n. 7 sur art. 204). La transfert etant
intervenu a'vant 180 publication de 180 faillite, quoique posre-
rieurement a l'ouverture de celle-ci, il peut etre oppose a
180 masse, si l'acquereur est de bonne foi, et I'acquereur
ne peut etre depossede par l'administration de 180 faillite
que s'il y consent ou si un jugement .l'y contraint.
La Ohambre des PO'Ursuite8 et des Faillite8 prononce :
La recours est rejere dans le sens des motifs du present
amt.
41. Auszug aus dem Entscheid vom U. Dezember 1929
i. S. Albiez.
Z u s tell u n g
von Betreibungsurkunden durch die Post
an Schuldner, die ein Pos t f ach innehaben.
Notification d'a.ctes de poursuite par 180 poste a un debiteur qui
a une CaBe postale.
Notificazioni di atti esecutivi per mezzo deUa posta ad un debitore
che possede uns. eaaella postak.
.
Hat ein Schuldner zur Inempfangnahme von Brief-
sendungen ein Postfach inne, so hat die Zustellung eines
vom Betreibungsamt ausgehenden, eingeschriebenen Briefes
als an dem Tage erfolgt zu gelten, an welchem die Anzeige
vom Eingang des Briefes von der Post in das Fach gelegt
wird, vorausgesetzt, dass dies vor Schalterschluss ge-
schieht und der Empfänger damit die Möglichkeit erhält,
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den Brief noch am betreffenden Tage abzuheben. Wollte
man das nicht annehmen, so hätte es der Schuldner in
der Hand, die Zustellung von Betreibungsurkunden, die
durch die Post befördert werden, nach Belieben hinaus-
zuzögern oder ganz zu verhindern, indem er solche Brief-
sendungen einfach uneingelöst liesse ..
II. URTEILE DER ZIVILABTEILUNGEN
ARR:mTS DES SECTIONS CIVILES
42. Auszug a.us dem Urteil 4er lL Zivila.bteUung
vom 24. Oktoker 1929 i. S. Zulauf-IIerrmann gegen Beiniger.
Zur Anfechtungsklage nach Art. 285 Ziff. 1 SchKG
ist nicht nur der ursprüngliche sondern auch jeder spätere
Verlustscheingläubiger legitimiert.
L'aetion f'~vocatoif'e da l'arl. 285, eh. 1, LP appartient non seule-
ment au crea.ncier primordial, mais atout creancier posterieur
porteur de l'acte de defaut de biens.
L'ozione rioocatoria prevista dall'arl. 285 ep. 1 LEF spetta non
solo a1 creditore primitivo ma anche ad ogni creditore ulteriore,
possessore dell'attestato di care~ di beni.
AU8 dLm Tatbestand :
Die Klägerin, Witwe Rosina Zulauf-Herrmann, haftete
solidarisch mit Witwe Emma Käser-Friedli aus einer
Bürgschaft. Der Gläubiger führte gegen Witwe Käser
Betreibung durch, wobei fast die gesamte Forderung
ungedeckt blieb. Vom Gläubiger belangt, bezahlte die
Klägerin den ganzen noch ausstehenden Betrag. Darauf-
hin händigte ihr der Gläubiger den Verlustschein gegen
Witwe Käser aus.
Auf Grund des Verlustscheins focht Witwe Zulauf ein
von Witwe Käser mit dem Beklagten, Fritz Heiniger,
abgeschlossenes Kaufgeschäft an. Der Beklagte bestritt
u. a. ihre Klagelegitimation mit der Begründung, zur
Anstellung der Klage nach Art. 285 Ziff. I SchKG sei nur
der Gläubiger' berechtigt, der den Verlustschein ausgestellt
erh~ten habe und nicht auch derjenige, auf den die For-
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derung erst später übergegangen sei. Diese Einrede wurde
von allen drei Instanzen abgewiesen. vom Bundesgericht
• aUS folgenden
Erwägungen:
Der Beklagte kann seine Auslegung von Art. 285
Zifi. 1 SchKG zur Not auf den deutschen und italienischen
Gesetzestext stützen. Diese Auslegung ist indessen schon
mit dem französischen Wortlaut unvereinbar, der das
Anfechtungsrecht ausdrücklich jedem Verlustscheingläu-
biger (~ I rimedi ~iuridici interposti
contro una sentenza di rigetto prOvvL"Iorio di una opposizlone,
non possono impedire il pignoramento provvisorio Niche se per
AS 55 III -
1929