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48_III_107

BGE 48 III 107

Bundesgericht (BGE) · 1922-01-01 · Italiano CH
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106 SchuIdbetreibungs- und Konkursrecht (ZlvUabteUungen). N° 28.

i bidem, che dichiara il coneordato obbligatorio per tutti .

i ereditori all'infuori di « quelli garantiti da pegno per

l'ammontare coperto da questo », non si riferiscono che

ai creditori garantiti da pegno spettante al debitore (JlEGER,

oss. 4 all'art. 311 in fine e oss. 7 all'art. 305). Ne segue che

se, invece, i1 pegno appartiene, non al debitore, ma ad

un terzo, il . credito da esso assistito sara eompreso nel

eoncordato e dovra· quindi subire, nei confronti deI

debitore ehe l'ha ottenuto, la riduzione coneordataria,

riservati i diritti verso il proprietario deI pegno. In altri

termini: aUa guisa dei ereditori assistiti da garanzia per-

sonale, i creditori garantiti da pegno' di proprieta di un

terzo partecipano al eoneordato in qualita di creditori

chirografari, e non potranno pretendere dal debitore

(nella fattispecie Tononi) che Ia percentuale concorda-

taria, Ia quale perö, dovni essere ealcolata suU'intiero

eredito, senza tener conto dell'eventuale copertura deI

pegno. Analoga e, deI resto, la soluzione in easo di fal-

limento : ove il pegno appartenga ad un terzo, i1 credito

deve essere eonsiderato come chirografario e collocato

per tutto il suo importo in V· classe, Ia liquidazione deI

pegno dovendo avvenire separatamente (art. 61 deI rego-

lamento 13 luglio 1911 sulra~inistrazione degli uffici

di fallimento).

Da quanta precede risulta ehe la querelata sentenza

dev'essere riformata nel senso ehe Tononi potra liberarsi

deI suo debito verso Furger versandogliene il 20 0/0' Non'

oeeorre avvertire ehe questa decisione 'non vale se non

nei rapporti di Tononi con Furger, eioe delle parti ehe

sole restano in causa. Di fronte a Bernarda il diritto di

Furger al pagamento dell'initiero suo credito garantito

da ipoteea resta impregiudicato; come e specialmente

e impregiudicata Ia questione di sapere se la riduzione

dell'80 0/0 sul credito Furger verso Tononi potra da

quest'ultimo essere opposta al proprietario Bernarda per

il caso in cui questi, in forza dell'ipoteca legale ehe grava

il SUO stabile, dovesse pagare a Furger anche la parte di

SchuIdbetreibungs- und Konkursrecht (Kreisschreiben). N0 29. 107

debito che incombe a TOJ;loni eintendesse poi esereitare

verso quest'ultimo,l'azione di regresso dipendente dal

pagamento di debito altrui.

Il Tribunale tederale pronuncia :

10 L'appellazione adesiva dell'attore e respinta.

20 L'appellazione principale deI convenuto e respinta

nel senso ehe esso vien dichiarato debitore verso Furger

della somma di 4888 fehi. 29 coll'interesse legale a far

tempo dal 10 maggio 1917.

E inveee ammessa nel senso che in virtil deI concor-

dato ottenuto da Tononi 10 stesso potra liberarsi nei

rapporti dell'attore Furger pagandogli il 20 %

della

comma preeitata di. 4888 fchi. 29 ed interessi.

Le altre conclusioni dell'appellazione principale ven-

gonG res pinte.

IH.

29. Itreisschreiben Nr li vom 11. Kai 192a.

Pfändung von dem betriebenen Schuldner unter Eigen-

tumsvorbehalt verkauftentVermögensobjekten; Konkurrenz

des Pfändungspfandrechts und des Eigentums tdes Ver-

käufers.

Im Kreisschreiben INr 29 vom 31. März 1911 haben

wir angeordnet, dass die dem betriebenen Schuldner

unter Eigentumsvorbehalt verkauften Sachen in analoger

Anwendung der für die Pfändung und Verwertung ver-

pfändeter Sachen geltenden aestimmungen zu [pfänden

und zu verwerten sind. Hieraus wurde fnun, wie wir

einem kürzlich an uns weitergezogenen Entscheid einer

kantonalen Aufsichtsbehörde entnehmen mussten, der

Schluss gezogen, dass durch die Pfändung solcher Gegen-

108 Sehnldbetreibungs- und Konkursreeht (Kreisschreiben). No 29.

stände das Recht des Verkäufers, sein Eigentum geltend

zu machen bezw. die Gegenstände zurückzuverlangen

(Art. 226 und 2:27 OR und 716 ZGB), aufgehoben werde

bezw. erst dann wieder auflebe, wenn eine fruchtlose

Verwertung stattgefunden habe, d. h. kein den Betrag

der Kaufpreisrestanzübersteigendes Angebot gemacht

wurde. Im Gegensatz hiezu haben wir in unserem

Rekursentscheid vom 30. März 1922 ausgesprochen,

dass durch die Pfändung die. dem Verkäufer aus dem

Kaufvertrag und dem Eigentumsvorbehalt zustehenden

Rechte in keiner Weise. beeinträchtigt werden, insbe-

sondere also das ihm gemäss Art. 2:26 OR zustehende

Recht, das vorbehaltene Eigentum geltend zu machen,

wenn der Käufer mit einer Teilzahlung in Verzug gerät,

dem Pfändungspfandrecht der Gläubiger vorgeht. Uebt

der Verkäufer dieses Recht aus, so kann das Pfändungs-

pfandrecht der Gläubiger nur mehr den Anspruch des

Käufers auf Rückerstattung der von ihm geleisteten Ab-

zahlungen unter Abzug eines angemessenen Mietzinses

und einer Entschädigung für Abnützung, sowie auf

Retention der Sache bis zur Rückzahlung jenes Betrages

umfassen~ welcher gemäss' Art. 227 Abs. 1 OR und

Art. 716 ZGB an Stelle seines bisherigen Rechts tritt;

dieser Anspruch ist ohne,. besonderes Begehren des

Gläubigers in der vom Schuldner genannten oder allfällig

vom Gläubiger selbst verlangten Höhe (darüber siehe

nachstehend) zu pfänden' (Entscheid der Schuldbetrei-

bungs- und Konkurskammer vom 30. 'März 1922 i. S.

Eckenstein, in der amtlichen Sammlung publiziert!).

Nach dieser Auffassung ist der Verkäufer vor jeder

Schädigung geschützt, welche ihm die Pfändung zufügen

könnte, wenn weder der betreibende Gläubiger noch der

Schuldner (Käufer) alsbald das Verwertungsbegehren

stellen und es sich auch nicht um Gegenstände handelt,

die vom Betreibungsamt auch ohne Vorliegen eines Ver-

1 S. S. 65 ff hievor.

Sehuldbetreibungs- und Konkursreeht (Kreissehreiben). N° 29. 109

wertungsbegehrens verkauft werden können, sei es, dass

sie schneller Wertverminderung ausgesetzt sind oder

einen kostspieligen Unterhalt erfordern (Art. 124 SchKG).

Ist aber der Anspruch des Käufers auf Rückerstattung'

der von ihm geleisteten Abzahlungen unter Abzug eines

angemessenen Mietzinses und einer Entschä~ignng für

Abnützung, sowie auf Retention der Sache bIS zur Zah-

lung dieses Betrages gepfändet, so kann" es nicht mehr

dem Käufer überlassen bleiben, über die Höhe des Be-

trages zu entscheiden, gegen dessen Zurü~kzahl~ng er die

Sache dem Verkäufer zurückgeben WIll. WIr ordnen

daher für die Auseinandersetzung mit dem Verkäufer im

Sinne des Art. 100 SchKG die Mitwirkung des Betrei-

bungsamtes in folgender Weise an :

Der Verkäufer hat seine Erklä~ung darüber, dass er

das Eigentum geltend machen ~olle, und was er .. an

Mietzins und AbnützungsentschädIgung von den zuruck-

zuerstattenden Abzahlungen abzuziehen beansprucht,

dem Betreibungsamt abzugeben. pieses hat zunä~hst d~m

Schuldner hievon Mitteilung zu machen und Ihm eme

kurze Frist zur Erklärung darüber anzusetzen, in welcher

Höhe er eine Rückforderung geltend mache, mit der

Androhung, dass Stillschweigen als Verzicht auf eine das

Angebot des Verkäufers übersteigende ~ückforderu~g

betrachtet werde. Alsdann hat das BetreIbungsamt dIe

Stellungnahme des Schuldners dem ~läubiger ~tzu­

teilen unter Ansetzung einer kurzen Fnst zur Erklarung

darüber, ob er sich mit der Pfändung des Rückforderungs-

anspruches in der vom Schuldner genannten bezw.,

wenn der

Schuldner seinen Rückforderungsanspr~ch

nicht beziffert, in der vom Verkäufer' angebotenen Ho~e

begnüge, oder ob er ihn höher bezüfere -

e?enfalls ~t

der Androhung, dass Stillschweigen als VerZicht auf die

Geltendmachung eines höheren Betrag~s bet~.a~ht:t werde.

Daraufhin hat das Betreibungsamt dIe allfallig uber das

Angebot des Verkäufers hinaus vom Schuldner oder. vom

Gläubiger erhobene Forderung summarisch darauflIin zu

110 Schuldbetreibungs- und Konkursrecht (Kreisschrei~n). N0 29.

prüfen, in welcher Höhe sie ihm begründet erscheint

(wobei der Schuldner verpflichtet ist, ihm Auskunft

über alle hiefÜf in Betracht fallenden Verhältnisse zu

erteilen), und dem Verkäufer eine kurze Frist zur Hinter-

legung dieser Summe (bezw. Zahlung des anerkannten

Teiles derselben) gegen Herausgabe der Sache anzusetzen,

mit der Androhung, dass nach unbenütztem Ablauf der-

selben die Betreibung ungeachtet der Geltendmachung

seines Eigentums ihren Fortgang nähme, sein Anspruch

auf Herausgabe der Sache in dieser Betreibung. also nicht

mehr berücksichtigt würde. Soweit der vom Schuldner

oder allfällig v~m Gläubiger erhobene Rückforderungs-

anspruch den vom Verkäufer anerkannten Betrag über-

steigt, ist er als bestrittene Forderung zu verwerten,

wobei dem Erwerber eine angemessene Frist zur gericht-

lichen Geltendmaehung anzusetzen ist, mit der An-

drohung, dass nach deren unbenütztem Ablauf das

Depositum dem Verkäufer zurückgegeben werde. Er-

achtet das Betreibungsamt den Rückforderungsanspruch

nur im Umfange des vom Verkäufer anerkannten Be-

trages für begründet und sieht es daher von der Anor(}.:

nung der Hinterlegung eines höheren Betrages ab, so

besteht natürlich keine Veranlassung zur Fristansetzung

an den Erwerber des Rückforderungsanspruches.

I

Sanierung von HoteIuntemehmungen. ND 30.

111

B. SanierungYOn Hotelunternehmungen.

AssainissemenL des entreprises höLelieres.

:30. Sentenza. 14 aprile 1922

nella causa Banoa popola.re svizzera. e Consorti.

Ordinanza 18 dicembre 1920 sul concordato ipotecario per gli

stabili destinati ad uso albergo. -

Imprenditori beneficiari

di ipoteca legale secondo l'art. 837 cU. 3 CCS, i cui crediti

non sono ooperti daDa stima e, in seguito di ciö, subisoono

perdita secondo gli art. 6 cap. 1 e 14 dell'ordinanza. -

La

questione, se

questi imprenditori debbano venir posti

in grade di rivalersi per queste perdite, alle condizioni

previste dall'art. 841 CCS sui creditori ipotecari coperti,

e prematura, se il conoordato non e ancora omologato e,

in ogni caso, di competenza deI giudice. -

I crediti degli

imprenditori garantiti da ipoteca legale devono essere 00110-

cati, per il compnto dello scoperto, come gli altri pegni

secondo il grado ehe hanno in ordine di data e imputati

sul valore totale degli stabili gravati. -

E quind inam-

missibile un oomplemento distima per opera della Com-

missione di stima, onde determinare l'aumento di valore

che gli stabili possono aver conseguito per le prestazioni

degli imprenditori e allo soopo di assegnare Ioro un privi-

legio sn tale aumento a mente delI'art. 841 CCS.

A. -

Con decisione 27 giugno 1921 la Camera Ese-

cuzioni e Fallimenti deI Cantone Ticino accordava

aHa ditta G. L. Siebenmann, proprietaria dell'albergo

e pensione omonimi in Orselina, il beneficio della mo-

ratoria ai fini deI concordato comune ed ipotecario

secondo l'ordinanza 18 dicembre 1920 deI Consiglio

federale. Tra i creditori figurano le ditte « Fratelli Mer-

lini », impresari in Minusio, ed « I Figli fu Ale8sandro

Broggini)}, fabbricanti di mobili in Losone. L'ipoteca

che assiste i loro crediti e l'ipoteca legale degli impren-

ditori (art. 837 cif. 3 CeS) per lavori esegniti e mobilio