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Sehuldbetreibungs- und Konkursreeht. N° 36.
du texte formel de l'art. 300 LP le commissaire ne pou-
vait procMer autrement qu'ill'avait fait.
C'est contre cette decision qu'est dirige le present
recours. Les recourants soutiennent que l'instance can-
tonale ~ donne de l'art. 300 LP une interpret~tion trop
formaliste et rigoureuse et qu'il suffit en realite que les
creanciers se presentent a l'assemblee durant la delibe-
ration pour avoir le droit de participer aux votations.
Considerant en droil :
C'est aux autorites de concordat qu'il incombera de
trancher definitivement la question de savoir si le projet
de concordat areuni les majorites legales et s'il y a lieu
de tenir compte a cet egard des voix et des creances des
recourants. Cela etant, -le Tribunal fMeral n'a evidemment
pas qualite pour donner au commissaire des directions
sur la fat;on de supputer les suffrages emis lors de l'as-
semblee. Cela equivaudrait en effet a prejuger la ques-
tion du succes de la procedure de concordat, alors que
cette question doit arriver intacte devant l'autorite
chargee d'en juger.
Au surplus, il y a lieu de relever egalement que la
mesure critiquee ne constitue 'pas une dccision suscep-
tible de faire l'objet d'un rt~cours au Tribunal fMeral
(art. 19 LP), car le rapport que le commissaire aura a
presenter a l'autorite de c9ncordat n'est, comme la loi
l'indique elle-meme, qu'un (, avis)), destine sans doute
a eclairer les juges mais que ceux-ci sont libres de suivre
ou de rejeter.
La Chambre des Pourslliles et des Faillites prononce:
Il n'est pas entre en matiere sur le recours.
Schuldbetreibungs- und Kvnkursrecht. N° 37.
37. Auszug a.us d.em Entscheid. vom 11. Oktober 19~1
i. S. de Wene..
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Kompetenz der SchuldbetreilJungs-
und
K 0 n kur s kam m er, ohne dass ein Rekurs vorliegt. an
die K 0 n kur s ä m t e r a 11 g e m ein eWe i s u n gen
z u e r t eil e n. In ein einzelnes Konkursverfahren kann
das Bundesgericht dagegen nur auf Grund eines gegen die
Verfügung eines kantonalen Amtes gerichteten Rekurses
eingreifen.
Das Bundesgericht hat allerdings die Oberaufsicht
über das ganze Betreibungswesen und ist daher befugt
sich im allgemeinen über die Amtsführung der Aemter
ohne speziellen Rekurs durch Inspektionen zu orien-
tierenund gestützt darauf 'Weisungen zu erteilen. In
ein einzelnes Konkursverfahren dagegen kann es nur
. eingreifen auf Grund eines gegen die Verfügung eines
kantonalen Amtes gerichteten Rekurses. Hievon darf,
wenn nicht das Verfahren anarchisch werden soll, uicht
abgegangen werden. Die Kantone alleiR haben die
Disziplinarbefugnis über die Konkursbeamten, sie al-
lein auch sind für die Geschäftsführung der Beamten
verantwortlich. Wenn daher zwar ihnen das R€-cht
zugestanden werden mag, ohue dass Beschwerde er-
hoben worden wäre, in ein pendentes Verfahren einzu-
~eifen, um eine Schädigung zu verhüten oder schon
gestifteten Schaden nach Möglichkeit wieder gutzu-
machen und damit auch ihre Haftung zu vermeiden,
so kann dagegen, da eine solche Ersatzpflicht für den
Bund nicht in Frage kommt, dem Bundesgericht, das
keinerlei Disziplinarbefugnis hat, dessen Aufgabe sich
vielmehr darauf beschränkt, für die gleichmässige An-
wendung des Gesetzes zu sorgen, eine solche Kompe-
tenz nicht zustehen. Dazu kommt übrigens im vorlie-
genden Fall, dass das Konkursverfahren gegen den
Beschwerdeführer bereits abgeschlossen ist. Schon aus
diesem Grunde erscheint daher ein Eingreifen des Bundes-
gerichts ausgeschlossen.