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47_III_119

BGE 47 III 119

Bundesgericht (BGE) · 1921-01-01 · Deutsch CH
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Sehuldbetreibungs- und Konkursreeht. N° 36.

du texte formel de l'art. 300 LP le commissaire ne pou-

vait procMer autrement qu'ill'avait fait.

C'est contre cette decision qu'est dirige le present

recours. Les recourants soutiennent que l'instance can-

tonale ~ donne de l'art. 300 LP une interpret~tion trop

formaliste et rigoureuse et qu'il suffit en realite que les

creanciers se presentent a l'assemblee durant la delibe-

ration pour avoir le droit de participer aux votations.

Considerant en droil :

C'est aux autorites de concordat qu'il incombera de

trancher definitivement la question de savoir si le projet

de concordat areuni les majorites legales et s'il y a lieu

de tenir compte a cet egard des voix et des creances des

recourants. Cela etant, -le Tribunal fMeral n'a evidemment

pas qualite pour donner au commissaire des directions

sur la fat;on de supputer les suffrages emis lors de l'as-

semblee. Cela equivaudrait en effet a prejuger la ques-

tion du succes de la procedure de concordat, alors que

cette question doit arriver intacte devant l'autorite

chargee d'en juger.

Au surplus, il y a lieu de relever egalement que la

mesure critiquee ne constitue 'pas une dccision suscep-

tible de faire l'objet d'un rt~cours au Tribunal fMeral

(art. 19 LP), car le rapport que le commissaire aura a

presenter a l'autorite de c9ncordat n'est, comme la loi

l'indique elle-meme, qu'un (, avis)), destine sans doute

a eclairer les juges mais que ceux-ci sont libres de suivre

ou de rejeter.

La Chambre des Pourslliles et des Faillites prononce:

Il n'est pas entre en matiere sur le recours.

Schuldbetreibungs- und Kvnkursrecht. N° 37.

37. Auszug a.us d.em Entscheid. vom 11. Oktober 19~1

i. S. de Wene..

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Kompetenz der SchuldbetreilJungs-

und

K 0 n kur s kam m er, ohne dass ein Rekurs vorliegt. an

die K 0 n kur s ä m t e r a 11 g e m ein eWe i s u n gen

z u e r t eil e n. In ein einzelnes Konkursverfahren kann

das Bundesgericht dagegen nur auf Grund eines gegen die

Verfügung eines kantonalen Amtes gerichteten Rekurses

eingreifen.

Das Bundesgericht hat allerdings die Oberaufsicht

über das ganze Betreibungswesen und ist daher befugt

sich im allgemeinen über die Amtsführung der Aemter

ohne speziellen Rekurs durch Inspektionen zu orien-

tierenund gestützt darauf 'Weisungen zu erteilen. In

ein einzelnes Konkursverfahren dagegen kann es nur

. eingreifen auf Grund eines gegen die Verfügung eines

kantonalen Amtes gerichteten Rekurses. Hievon darf,

wenn nicht das Verfahren anarchisch werden soll, uicht

abgegangen werden. Die Kantone alleiR haben die

Disziplinarbefugnis über die Konkursbeamten, sie al-

lein auch sind für die Geschäftsführung der Beamten

verantwortlich. Wenn daher zwar ihnen das R€-cht

zugestanden werden mag, ohue dass Beschwerde er-

hoben worden wäre, in ein pendentes Verfahren einzu-

~eifen, um eine Schädigung zu verhüten oder schon

gestifteten Schaden nach Möglichkeit wieder gutzu-

machen und damit auch ihre Haftung zu vermeiden,

so kann dagegen, da eine solche Ersatzpflicht für den

Bund nicht in Frage kommt, dem Bundesgericht, das

keinerlei Disziplinarbefugnis hat, dessen Aufgabe sich

vielmehr darauf beschränkt, für die gleichmässige An-

wendung des Gesetzes zu sorgen, eine solche Kompe-

tenz nicht zustehen. Dazu kommt übrigens im vorlie-

genden Fall, dass das Konkursverfahren gegen den

Beschwerdeführer bereits abgeschlossen ist. Schon aus

diesem Grunde erscheint daher ein Eingreifen des Bundes-

gerichts ausgeschlossen.