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58 Entscheidungen der Schnldbetreibungs- du commerce, les entreprises dont l'exploitation oblige, a teneur de l'art. 865, alinea 4, CO, a se faire inscrireau Registre du commerce sont entre autres les pensions, lorsque la recette brute de l'annee atteint 10000 fr. Fugazza etait done astreint a se faire inserire, et en vertu de rart. 877 CO, il etait oblige d'avoir des livres de comp- tabilite regulierement tenus, indiquant sa situation. de fortune, ainsi que celle de ses dettes et creances qui se rattachent a ses affaires professionnelles. Le debiteur ne s'est pas conforme a cette obligation. L'expert constate que la comptabilite produite est tout a fait insuffisante. Les livres ne permettent aucun contröle; ils ne fournis- sent aucun detail sur la nature des encaissements ni des paiements et ils ne peuvent servir a etablir un bilan meme approximatif. L'absence de toute eomptabilite serieuse implique une faute grave de la part d'une per- sonne qui exploite une entreprise aussi importante que celle du debiteur. Par ce motif deja celui-ci ne merite pas d'etre mis au benefice du sursis. La production d'une comptabilite reguliere et exacte est en outre un des eIe:" ments des «preuves necessaires sur sa situation de for- tune » que le d~biteur doit joindre a la qemande de sursis (art. 1 er de l'ordonnance du 16 decembre 1916 concernant le sursis general aux poursuites; cf. JAEGER, Commen- taire de l'ordonnance du 28 septembre 1914, art. 12, note 5). Il faut que I'Autorite de concordat puisse eta- bUr exactement la situation du requerimt pour pouvoir se prononcer en eonnaissanee de Clluse sur la realisation des conditions du sursis. Tel n'est pas le cas lorsque. eomme en l'espece, toute base certaine fait defaut et que l'expert eomnis par l'Autorite de concordat declare ne pouvoir etablir un bilan meme approximatif. Le sursis, d'autre part, n'a pas seulement pour but de favJriser le debileur en le mettant a l'abri de tous actes de poursuites, il vise amaintenir intacte la masse des biens existant lors du sursis et servant de gage commun aux creanciers (art. 7, Ofd. du 16 decembre 1916; cf. . 'und Kcnkurskammer.· N° 19. 59 JAEGER Ordonnance du 28 septembre 1914~ art. 17. notes 4, 5 et6. HO 43 III p. 123 cons. 3). Or .comment ooiltröler, en l'absence d'une situation initiale exacte, si le debiteur modifie ou non au detriment des creanciers la masse des biens affectee ä leur paiement et s'il ne favo- risepas certains d'entre eux? Quelle ohanced'aboutir aurait dans ces conditious une demande detevocation du sursis (art; 15. Ordonnance du 26 decembre 1916) ? :Le risque n'est nullementexclu en l'espece qu:e le debi- teur favotise certains de ses creanciers. car il en a deja use ainsi. La remise d'nne de.ses pensions a un prix tres,inferieur a sa valeur et qui devait se-compenser .avec la ereance chirographaire de l'acquereur, constitue un acte favorisant ce creancier an detriment des autres. Ceux-ci sont frustres dela part a laquelle ils ~uraient eu droit dans la repartition de l'actif de Fugazza que cette vente a eu pour effet de diminuer dans une notable proportion. TI y a la une seconde faute du debiteur, qui s'oppose ega- le:inent a l'octroi du sursis.
19. Entscheid vom a7. Kai 1918 i. S. Florin. Die Las t e n be r ein i gun g im G run d p fan d v e r- wer tun g s ver f a h ren bezieht sich nicht auf Fa u s t- P fan d r e c h t e a n H Y pot h e kar t i tel n, die auf dem zu verwertenden Grundstück haften. Streitigkeiten über . den Bestand eines solchen Faustpfandes hat der Richter im ordentlichen Verfahren zu beurteilen. A. - Der Beschwerdeführer Florin ist Eigentümer eines Schuldbriefe& per 8500 Fi .• der auf de:' Liegenschaft eines gewissen Bammert in Affoltern haftete. Diesen Schuld- brief übergab Florin seinerzt>it einem gewissen Gubler- BoIler, indem er diesen ermächtigte, das Papier zu ver: pfänden. Von diesem Rechte machte Gubler Gebrauch. und erhob gegen Verpfändung des Briefes bei der
IiO Entscheidungen der. Schuldbetreibungs- Zürcher Kantonalbank ein Darlehen von 7500 Fr. und räumte ferner dem Beschwerdegegner Wach~r ein Nach- faustpfandreeht für eine Forderung von 648 Fr. 30 Cta. (in. In der Folge wurde auf Betreibung Florins hin die Liegenschaft, auf der der Schuldbrief haftete, versteigert und derselbe gänzlich herausgeboten. Im Lastenverzeich- nis wurde er als im Eigentum Gublers befindlich und in vollem Umfang an die Kantonalbank verpfändet vorge- merkt. Florin vf'rlangte dann die Rektifikation des LastenverzeichDisses in dem Sinne, dass das Faustpfand- recht der Bank nur für eine Forderung von 7500 Fr. vorgemerkt und er alf> Eigentümer des Briefes angeführt werde. Wie sich aus der Vewilungsliste ergibt, hat das Betreibungsamt . dieses Rektifikationsbegehren als be- gründet anerkannt. Nach der Verf>teigerung meldete dann das Rechtsbureau Leutert in Zürich namens des Beschwerdegegners Wachter dem Betreibungsamt das diesem letztern von Gubler eingeräumte Nachfaustpfandrecht an, worauf das Amt in der Verteilungsliste den Kapitalbetrag des fraglichen R~iefes derart verteilte, dass es der Kantonalbank 7500 Fr., Wachter 648 Fr. 30 Cts; und FlOIin 351 Fr.20CtsJ zuwies. Da jedoch Florin das Pfandrecht Wachters beanstan- dete, deponierte daf> Betreibungsamt die diesem und Florin zugewiesenen Summeil und setzte Florin Fri~t zur Anfechtung der Kollokation an. B. - Hiegegen erhob FloIin Beschwerde bei der erst- instanzlichen Aufsichtsbehörde, indem er Au.fhebung der Fristansetzung, Kassierung der Kollokation Wachters, und Herausgabe des dem Beschwerdegegner und des ihm zugewieseneJ;l Betrages, auf alle Fälle aber Herausgabe des letzteren verlangte. Inzwischen h;ltte Wachter den erwähnten Gubler. den er für den SchuldbriefeigentÜIDer hielt, auf Faustpfand- verwertung betrieben, wobei es zwischen ihm und Florin und KoDkurskammer. Ne 19. G1 a einem Vindikationsprozess kam, in dessen Verlauf er -den Eigentumsanspruch Florins anerkannte. C. ~ Bevor dieser Vindikationsprozess erledigt war, -entschied die erstinstanzliche Aufsichtsbehöfde die Be- schwerde dahin. dass sie das Betreibungsamt zur A~zah)ung des in der Verteilungsliste dem Beschwerdeführer ~eteilten Betrages anwies. im übrigen aber die Begehfea :Florins als unbegründet erklärte. . Diesen Entscheid zog Florin an das zürcherische Ober-,gericht weiter. mit der Begründung, für die Verteilung sei einzig das rechtskräftigE' Lastenverzeichnis, in welchem der AnsFUch Wachters nicht vorgemerkt sei, mass:" .Jebend. und im übrigen sei die Streitfrage schon durch die Anerkennung des Vindibtionsanspruches seitens des :Beschwerdegegners erledigt. - Das Obergericht hob <laraufhin zwar die Fristansetzung Zur Anfechtung der Kollokation Wachters auf, wies aber im übrigen die Be- schwerde ebenfalls ab. Es ging davon aus, es sei Sache des -ordentlichen Richters, nicht der Aufsichtsbehörden und .auch nicht des Richters im beschleunigten Verfa)1"en. festzustellen, ob das Faustpfandrecht Wachters zo· ~ :.~cht bestehe, denn es handle sich ja nicht um di,- Jerech- tigung an einem Objekt des Schuldners Bammert, sondern an dem eines Dritten, Florins. Dementsprechend habe das Betreibungsamt allerdings zu Unrecht eine Frist zur Anfechtung des Kollokationsplanes angesetzt, anderseits :aber sei durchaus richtig, dass es den dem Beschwerde- gegner zugeteilten Betrag deponiert habe, denn erst nach Beurteilung der Frage des Bestandes des Faustpfand- rechtes Wachters durch den ordentlichen Richter dürfe ·der betreffende Betrag an Wachter bezw. Florin aus- hingegeben werden. . D. - Hiegegen rekurrierte Florin an das Bundesgericht indem er beantragte : « 1. Es sei A. Wachter vom Kollo- lationsplan sowie von der Verteilungsliste im Grund- pfandverwertungsverfahren gegen E. Bammert wegzu- "Weisen. 2. Es sei der totale deponierte Betrag von 1000 Fr.
62 Entschddungen der Schuldbetreibungs- dem Reku~enten sofOIt zuzuweisen und auch auszube- zahlen. I) " ~ur Begründung wird angefülut : Da Wachter 'sein 'Pfandrecht bei Aufstellung des Lastenverzeichnisses 'nicht angemeldet, und da inzwischen dasselbe rech~ kräftig geworden sei, so habe er sämtliche Ansprüche an. den Versteigerungserlös . verwirkt. 'Zudem habe ja er,. Florin, allein das EigeIitum Gublersan dem Schuldbrief bestritten, sodass schon aus dem « Gesichtspunkte. des "ITozessgewinnes I) alle Rechte aus dem Schuldbrief an ihR gef~llen seien. Endlich habe im Vindikationsprozess, Wachter sein Eigentum am fraglichen Sehulflbrief an- :erkarint. Der Nichtbestanddes Pfandrechtes WachterS sei' damit bereits festgestellt und es sei daher nicnt Verständlich, warum die Vorinstanz noch' einen Ent- 'scheid des ordentlichen Richters vorbehalten wolle. ' 'Die Schuldbetreibungs- und Konkurskammer zieht Die Schuldbetreibwzgs-und Konkurskammer zieht in Erwägung: 'Die Aufstellung bezw. Bereinigung des Lastenverzeich-, msses im Grundpfandverwertungsverfahren (Art. 138 bis
140) bezweckt einzig die Feststellung der Existenz, des 'Umfanges und des Ranges der auf dem betreffenden Grundstück lastenden dinglichen Rechte, nicht aber die Feststellung allfällig an denselben wiederum bestehender 'l\echte. welche die Liegenschaft selber nicht belasten. ':'Wenn daher ein' Hypothekartitel einem Dritten zu Faustpfand gegeben wor<ien ist, so ist dieses Faustpfand- re~ht nicht in den Kreis der Lastenbereinigung zu ziehen. Dementsprechend kann aber die Nichtanmeldung eines Faustpfandrechtes zum Lastenverzeichnis auch keine :VerwirkungsfoJgen für den Berechtigten haben, und anderr- seitbkann der Anmeldung eines solchen Rechtes nur insofern eine Bedeutung zUkommen, als dadurch das Betrt'ibungsamt auf das Bestehen des Rechtes' aufmerk':" und Konkurskammer. N0 20. sUD 'gemacht und veranlasst Wird, bei der Verteilung dasselbem berücksichtigen. 'Besteht nun aber unter den Interessenten, dem HyPo-, thekar- und dem Faustpfandgläubiger Streit über' das, :Bestehen oder den Umfang des Faustpfandrechtess sO kann das Amt die Verteilung hinsichtlich. der in Frage kohunenden Summe nicht vornehmen bis dieser Streit. erledigt ist, und' da hiezu das Bereinigungsverfahren nac.- dein oben Gesagten keine Gelegenheit bietet, muss es zuwarten,'bis der ·ordentliche Richter entsc~eden hat. 'Bis dahin aber ist, wie das im vorliegenden Falle geschehen" die betrefiende Sunnne im Sinne von Art. 168 OR ge,;., richtlich zu ·hinterlegen. Demnach erke,mt die Schllidbetreib.- u. Konk~skammer~' Der Rekurs wird abgewiesen.
20. Beschluss vom i. Juni 1918 i. S. WilJmaJ2J2. Begehren um Anordnung einer, Oberexpertise i. S. von Art. 17- der bundesrätlichen Verordnung vom 27. Oktober 1917 betr. Ergänzung und Abänderung des SchKG inbezug auf' den Nachlassvertrag. Einreichung bei der kantonalen Nachlassbehörde zu Handen. des Bundesgerichts. - Voraus-, setzungen für die Ueberprifung des durch die Schätzung~ des Sachwalters im Inventare festgestellten Jetztwerte$ der Pfänder nach Art. 6 und 16 ebenda. - Weisung an den· Oberexperten, seinen Befund auch auf solche nach Art. 2 der Verordnung für die Bewilligung der Stundung wesent~ liehe Punkte auszudehnen, welche im ersten Gutachten nicht behandelt worden sind. -Auslegung von Art. 2 ZifI.2: der Verordnung. Deckung der Pfandforderungen dUrch den Wert welchen das Pfand voraussichtlich nach Ein- tritt nor~aler Zeiten haben wird, wenn die Stundung nicht Dur für die grundversicherten Kapitalien, sondern auch für Zinsen verlangt worden ist. A. - Durch Erkenntnis des Amtsgerichtbptä&identen von Luzern-Lano als unterer kantonaler Nachlassbehörde--