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Entscheidungen der Schuldbetrelbungs-
rung der von ihm begutachteten Gegenstände auszu-
schliessen. Eine derartige Ausdehnung des in Art. 11
SchKG aufgestellten Verbotes würde sich höchstens dann
rechtfertigen, wenn seine Stellung und Tätigkeit es dem
Experten ermöglichen würden, das Resultat der Steige-
rung zu seinen Gunsten zu beeinflussen, indem er in der
Absicht, die ihm zur Begutachtung überwiesenen Sachen
bei der Steigerung zu erwerben, deren Wert zu niedrig
ansetzte. Dass aber anfechtbare Spekulationen dieser Art
'!!cht zum Ziele zu führen vermögen, dafür bietet di~
Offentlichkeit der Steigerung genügend Gewähr, indem.sie'
stets die Konkurrenz anderer Sachverständiger erm(ig-:
licht.
Demnach erkennt die Schuldgetreib. u. Konkurskammer:
Der Rekurs wird abg_ewiesen.
40. Anit du 1er octobre 1918 dans la cause Avril.
Art. 92 LP. InsaisissabiIite d'une ma.rque de fabrique.
Vu le proces-verbal de cette saisie, aux termes du~
l'Office des Poursuites de Berne a, sur delegation de celui
de Geneve, saisi au Bureau federal de la propriete intel-
lectuelle a Berne, une marque de fabrique .« Grammont •
enregistree par Duboin sous n° 38582;
Attendu que la doctrine (voir JAEGER, Komment. ad
art. 92 LP p. 253 al. 2; DUNANT, Traite des marques de
fabrique 115 p. 197; BLUMEN STEIN, Handbuch des Be-
treibungsrechts p. 626 note 17) est unanime pour oonsi-
derer comme inadmissible la saisie d'une marque de
fabrique, quand celle-ci ne porte pas en meme temps sur
l'ensemble du commerce du debiteur;
Adoptant au surplus les motifs de rarret dont est
recours.
La Chambre de Poursuites et des Faillites prononce:
Le recours est ecarte.
und Konkurskammer. N° 41.
41. Entscheid vom 3. Oktober 1918
i. S. Xonkursverwaltung der Leih- un:lSpa.rkuse Ischlikon.
Art~ 260 SchKG. Legitimation zur Stellung eines Abtretungs-
begehren!>. Unzulässigkeit eines Begehrens um Abtretung
von Pfandrechten allein und zwar auch dann, wenn die
Masse nur die Forderung nicht aber das Pfandrecht geltend
gemacht hat. Verweisung der Gläubiger auf die Verantwort-
lichkeitsklage.
A. -
Mit Zuschrift vom 17. März ersuchten Frau
Witwe Schiltknecht und Genossen unter Bezugnahme auf
eine im Volksblatt vom Hörnli am 17. März erschienene
Publikation das Konkursamt MÜDchwilen als Konkurs-
verwaltung im Konkurs über die Leih- und Sparkasse
EsehlikoIi um Abtretung folgender Rechtsansprüche:
1. gegenüber der Konkursmasse Konrad Stücheli: Ab-
tretung der Rechte der Konkursmasse der genannten
Kasse betreffend Verpfändung von Maschinen, Mobiliar,
Vieh, Vorrät~, etc. zu Gunsten der letztem;
2. gegenüber der Nachlassmasse desJ.C. Schönenberger
in Freudenau bei Wil Abtretung der Rechte :
a) aus der Bürgschaftsverpflichtung des Sohnes Otto
Schönenberger;
b) auf die sämtlichen Faustpfänder, welche J. C. Schö-
nenberger der Leih- und Sparkasse Eschlikon bestellt
habe, inbegriffen die dem Schuldner Schönenberger zum
Zwecke der Erhebung eines Faustpfanddarlehens gegen
Revers ausgehändigten Faustpfandtitel, eventuell deren
Gegenwert;
c) auf die von Schönenberger der Leih- und SparkasS€'
abgetretenen Buchguthaben laut Abtretungsurkurde.
In der Fo]ge wurden über dieses Begehren zwischen
dem Vertreter der Rekursbeklagten, Rechtsanwalt Dr.H.
und der K<Jnkursverwalt:ung während längerer Zeit Un-
terhandlungen gepflogen, indem diese den Standpunkt