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Staatsrecht.
hat, doch sind die Verhältnisse dieser Liegenschaft und
die näheren Umstände des Holzbezuges nicht derart ab-
geklärt, dass hieraus für den vorliegenden Rechtsstreit
etwas entscheidendes geschlossen werden könnte.
3. -
Mit der Abweisung des grundsätzlichen An-
spruchs von Klagebegehren 1 im Sinne der vorstehen-
den Erwägung entfällt' ohne weiteres auch die For-
derung des Klagebegehrens 3, und es bedürfen des-
halb die besondern Einwendungen des Beklagten ihr
gegenüber keiner Erörterung mehr.
Demnach hat das Bundesgericht
erkannt:
Die Klage wird, soweit ihre Begehre~ noch streitig
sind, abgewiesen.
X. STAATSVERTRÄGE
TRAITES INTERNATIONAUX
72't]r,teil VOll) 4. November 1915
i. S.,'Ohrist-llisenring' gegen "Ba.sel,:,Stadt.
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Ein d2msch~e.izel1sch4~anzö~i~cIien' Gef!~h tSl!timd&'Yerträ~
, vom' 1869 wfcfe.Uprechender <> Arr,e~ tb efe,b list Dlcht·
", schlechthhinichtig~ sonderIL, nur innerfde.r, ord~nmcl!el,l'
. Beschwerdefrist .. q.~A.rt.17~, Ziff.' 3,pG, anJ~c.ht1.>a~',
'A..' ~,'G~tü~t ~ufdFei voh 'd~tl·h~~t~~,Rekurs-
lJ~klagteri Fritz'EfsenriIi~iegri~t,.,Witwe.~~eck"Eise~ ..
ring -ifi Basel'unQ Eheleut-e Meng..Eistnring,jn~n gegeIt
di~ beuügeRekuFrentin. Witwe-Chris:t:-EiseurIDgW,. Gagny
bei Paris erwirkte AITeStbef.ehl~ belegte'das:Betredmngs-
'am.t Bäsel-Städt·ani4.';F~H~r19l~".vie~ der' : ArI:est-
$chu~dnerin .gehöx:ende; im>Depot bei KantonaI-
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,
I
Staatsverträge. N° 72.
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bank liegende Obligationen dieseI: Bank im Nominalwerte
von je 5000 Fr. mit Beschlag. Die Arresturkunde wurde
der Rekurrentin am 8. Februar 1915 an ihrem Wohnorte
Gagny durch die Post mitte1st eingeschriebenen Briefs
zugestellt. Da dieselbe gegen den ihr auf dem gleichen
Wege zugekommenen Zahlungsbefehl keinen Rechts-
vorschlag erhob, kam es in der Folge zur Pfändung der
Arrestobjekte und Stellung des Verwertungsbegehrens.
B. -
Am 13. Oktober 1915 hat darauf Witwe Christ-
Eisenring beim Bundesgericht staatsrechtlicheBeschwerde
'mit dem Antrage erhoben, die Arreste N° 40, 41 und 42
vom 2. /4. Februar 1915 gegen sie seien aufzuheben. Zur
Begründung dieses Antrages wird geltend gemacht, dass
die Rekurrentin französische Staatsbürgerin und in
Frankreich domiziliert und die Arrestlegung daher nach
dem schweizerisch- französischen Gerichtsstandsvertrag
vom 15. Juni 1869 unzulässig gewesen sei. Ein gegen
diesen Vertrag verstossender Arrest müsse aber nicht nur
als anfechtbar, sondern als schlechthin nichtig angesehen
werden, es könne daher vom Arrestschuldner dagegen.
jederzeit, auch nach Ablauf der Frist des Art. 178 Ziff. 3
OG noch Beschwerde geführt werden.
C. -
Das Betreibungsamt Basel-Stadt und die Rekurs-
beklagten Fritz Eisenring und Mitbeteiligte haben bean-
tragt, auf den Rekurs wegen Verspätung nicht einzutre-
ten, eventuell ihn als unbegründet abzuweisen.
Das Bundesgericht zieht
i n E r w ä g un g :
Da seit der Zustellung der Arresturkunde an die Re-
kurren tin bis zur Einreichungder Beschwerdeschrift mehr
als 60 Tage verflossen sind, könnte auf,'die Beschwerde
nur dann eingetreten werden, wenn die in der Arrestle-
gung,angeblich liegende Vetletzung des französisch-
schweizerischen Gerichtsstandsvertrages den Arrestbefehl
nicht nur anfechtbar, sondern unheilbar nichtig machen
würde. Dies ist aber entgegen der Behauptung der Rekur-
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Staatsrecht.
ren tin zweifellos nicht der Fall. Wie das Bundesgericht'
schon in dem Urteile in Sachen Cardoner vom 4. März
1903 (AS 29 I S. 6 litt. c) ausgeführt hat, kennt das mo-
derne Prozessrecht als Regel keine absoluten Nichtig-
keitsgründe mehr, sondern steht auf dem Standpunkte,
dass das Bestehen solcher Gründe innert der gesetzlichen
Frist mit dem dafür vorgesehenen Rechtsmittel geltend
gemacht werden muss, widrigenfalls die fragliche richter-
liche Verfügung in Rechtskraft erwächst. Dafür dass der
Gerichtsstandsvertrag mit Frankreich von 1869 von einer
anderen Auffassung ausgehe und Verfügungen oder'
Urteile, die unzuständiger Weise, d. h. in Verletzung
der darin aufgestellten Gerichtsstandsnormen, erlassen
worden sind, als schlechthin nichtig behandelt wissen
wolle, bestehen keine Anhaltspunkte. Insbesondere kann
diese Ansicht nicht etwa" aus Art. 11 desselben hergeleitet
werden, wonach das angegangene Gericht, wenn die
Klage nicht in seine Kompetenz fällt, die Parteien von
Amteswegen und zwar selbst in Abwesenheit des Be-
klagten an den kompetenten Richter verweisen soll.
Denn daraus folgt lediglich, dass wegen Verletzung der
Gerichtsstandsbestimmungen des Vertrages auch dann
staatsrechtliche Beschwerde erhoben werden kann, wenn
der Rekurrent es unterlassen hat, vor der beschwerde-
beklagten Behörde selbst die Urizuständigkeitseinrede zu
erheben, nicht dass eine solche Beschwerde jederzeit auch
nach Ablauf der ordentlichen Beschwerdefrist noch mög-
lich sei.
Demnach hat das Bundesgericht
erkannt:
Auf den Rekurs wird nicht eingetreten.
OFDAG Offset-, Formular- und Fotodruck AG 3000 Rern
StaatsvertrAge. N° 73.
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73. Anit 4", 93 4ecembre 1916 dans la cause Hertz
contre Societe generale 4'afiichage.
Le sequestre opere en SuiBse sur les biens d'un Fran!;ais domici-
lie en France et de passage en Suisse et l'action subsequente
en reconnaissance de dette intentee en Suisse sont contraires
au traite franco-suisse.
A.;- A la requete de la Societe generale d'affichage,
Societe anonyme ayant son siege a Geneve, l'autorite
genevoise de sequestre a rendu la 12 juillet 1915 une
ordonnance de sequestre contre « la Tournee du ThM.tre
de la Porte Saint-Martin, soit po ur elle son directeur
M. Henry Hertz a Paris I). La creance indiquee etait de
239 fr. 80 «montant du pour affichage a la Chaux-de-
Fonds, Lausanne et Geneve I). Le cas de sequestre invoque
etait eelui de l'art. 271 eh. 3 LP et l'objet a sequestrer
Hait la recette de la representation de « La petite fonc-
tionnaire » donnee le 12 juillet au ThM.tre de Geneve. En
fait cette recette n'a pas He sequestree, M. Hertz ayant
verse a titre de depot et garantie une somme de 255 fr.
M. Hertz ayant fait opposition au commandement de
payer que la Societe creanciE~re lui a fait notifier, ensuite
de ce sequestre, a Paris, la Societe l'a assigne, par exploit
du 13 aoftt 1915, a comparaitre devant le Tribunal de
premiere instance de Geneve pour s'entendre condamner
a payer a la demanderesse la somme de 239 fr. 80. Cette
assignation lui a ete notifiee par remist: au Procureur
general du canton de Geneve.
B. -
En date du 4 septembre 1915 Henry Hertz a
forme un reeours de droit pubIic au Tribunal federal
eontre I'ordonnanee de sequestre et contre l'assignation.
Il soutient qu'elles sont l'une et l'autre contraires al' art. 1
du traite franeo-suisse de 1869.
Dans sa reponse, apres avoir fait observer que le recOu-
rant n'ayant pas introduit l'adion en contest~tion de .~a~
de sequestre celui-ci doit etre tenu pour fonde, la Soelete