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41_III_401

BGE 41 III 401

Bundesgericht (BGE) · 1915-01-01 · Deutsch CH
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Statuant sur ces faits et considerant en droit : . . . .. . ~ . . . . . . . . ,3. - Les demandes de participation faites cn vertu de l'art~ 111 LP devaient etre presentees dansie deIai legal de 40 jours. Vexpression (1_ en tout temps)) signifie que la demande de participation des enfants majeurs du debiteur, basee Bur l'art. 334 CC, peut etre presentee plus d'une antiee apres l'extinction de la puissance pa- terneUe, mais iln'en faut pas moins que les deIais de la procedure ,de poursuite soient observes. Des lors, les saisies, dans les poursuites 999 et 386, ayant ete prati- quees en 1Ilafl> 1915. les demandes de participation pre- sentees le 18septembrtt 1915 etaient ,evidemment tardi- ves. En revanche, les demandes concernant la saisie du 4 septembre 1915 dans les poursuites 1706 et 1802 ont ete faites en temps utile. Quant aux demandes de parti- ci patio:I,l , aux saisies operees dans les poursuites dirigees par Ia Banque Populaire contra Joseph Chassot, on ne pouvait les admettre, car, d'apres l'art. 334 CC. la demande de,participation doit etre presentee dans une poursuite dirigee contre le pere',ou la mere.

4. - Le prepose a refuse 11e tenir compte des de- man des de partioipation par le motif que le chiffre de la creance des Jequerants n'etait ,pas precise. Ce motif n'est pas justifie. Les- recourants ont indique le nombre d'annees de servioe ct le montant de 16ur salaire anDuel. Le calcul qui restait a faire etait des plus simples. Le prepose ne pouvait pas s'y refuser puisqne, aussi bien, il est, parexemple, tenu de calculer lui-meme les inte- rets depuis l'introduction de la poursuite jusqu'ä la realisation. Du reste, Je prepose peut porter les deman- des de participation ä la connaissance des creanciers dans Ia meme forme que Celle dans laquelle elles lui ont ete presentees (art.I11, ,~. 2, LP).l' Si. des lors. les demandesde participation. presentees und Konkunkammer • N° 89. 401 en temps utile dans les poursuites no. 1706 (Dula) et 1802 (Schmutz), doivent etre considerees comme suffi;. samment precises. le prepose ne peut . plus exiger que l'avanee des frais decomplement de saisie (art. 68LP); mais les demandes subsistent valablement et le delai de participation est sauvegarde. Par ces motifs, le Tribunal fMeral prononce,: Le reconrs est ecarte dans le sens des motifs.

89. Entscheid vom 19. November 1915

i. S. lIediger 84 Oie, Die Wirkungen der Nacblassstundung nach Art. 297 SchKG treten sogleich mit der Stundungsbewilligung, nicht erst mit deren öffentlicher Bekanntmachung ein. A. - Der Rekursgegner Heinrich Altherr, Zigarrenfa- brikant in Zürich, wird von verschiedenen Gläubigern, darunter von den' Rekurrenten Hediger & Cie , Spedi- teuren in Basel, betrieben. Infolge verschiedener Fort- setzungsbegehren ersuchte das Betreihungsamt Zürich 6 dasjenige von Zetzwil 3m 1. September 1915 um Pfändung der dort liegenden Vermögensstücke des Re- kursgegners. Das Betreibungsamt Zetzwil vollzog die Pfändung erst am 11. September 1915. Am 1. Septem- ber 1915 war der Rekursgegner ins Handelsregister eingetragen und am 6. September der Eintrag im Han- delsamtsblatt bekannt gemacht worden. Sodann hatte die Nachlassbehörde dem Rekursgegner am 8. Septem- ber 1915 eine Nachlassstundung bewilligt. Diese Bewilli- gung war am 11. September 1915 noch nicht öffentlich bekannt gemacht. 402 Entscheidungen der Sehuldbetreibungs- B. Gestützt auf den Eintrag im Handelsregister und die Nachlassstundung verlangte der Rekursgegner durch Beschwerde die Aufhebung der Pfändung. Die untere Aufsichtsbehörde hiess die Beschwerde gut und. hob die Pfändung auf. Dieser Entscheid wurde von der obern Aufsichtsbehördedes Kantons Zürich am

23. Oktober 1915 mit folgender Begründung bestätigt: Die Eintragung ins Handelsregister mache die Pfändung nach Art. 42 Abs. 2 SchKG nicht ungültig. Dagegen habe das Betreibungsamt Zürich 6 die nach Bewilligung der Nachlassstundung vollzogene Pfändung nicht mehr berücksichtigen dürfen. Eine Betreibungshandlung, die nach Gewährung der Nachlassstundung vorgenommen worden sei, sei nichtig (BGE23 N°174. JlEGER. Komm. Art. 297 N. 1 und 3). C. - Diesen Entscheid haben die Rekurrenten am

13. November 1915 an das Bundesgericht weitergezogen mit dem Begehren, die Pfändung sei aufrecht zu halten oder das Betreibungsamt Zetzwil für den Schaden ver- antwortlich zu machen. Sie machen geltend, dass, wenn die Pfändung vom Betreibungsamt Zetzwil rechtzeitig am 4. September 1915 vollzogen worden wäre, die Nachlassstundung hieran nichts mehr hätte ändern können. Das Bundesgericht zieht in Erwägung: Wie. die Vorinstanz mit Recht entschieden hat, durfte der Pfändungsauftrag nach der Bewilligung der Nach- lassstundung nicht mehr ausgeführt werden. Allerdings war die Stundung am 11. September noch nicht öffent- lich bekannt gomacht; dies ist aber im vorliegenden Fall ohne Bedeutung. Entgegen einer vielfach vertretenen Auffassung (G. KELLER, Nachlassvertrag ausser Konkurs, S. 62, PASCHOUD, Concordat preventif de la faillite, S. 216) treten die. Wirkungen der Nachlassstundung nach Art. 297 SchKG nicht erst mit der Bekanntmachung und Konlwrskammer. N° 90. 403 ein. So wenig wie die Wirkungen der Konkurseröffnung erst mit der Bekanntmachung eintreten (AS Sep. Ausg. 3 No 14 S. 55 *), so wenig kann die Wirksamkeit. eines Rechtsstillstandes nach Art. 57 ff. SchKG davon abhän- gen, ob er dem Gläubiger bekannt ist. Wie ~eim Kon .. Imrse so ist auch bei der Nachlassstundung dieBekannt- . . maehung nicht eine Voraussetzung für die RechtswIrk- samkeit des Bechlusses der zuständigen Behörde, son- dern nur eine gesetzliche Folge dieses Beschlusses. Ebenso ist es für die Frage der Gül tigkeit der Pfän- d'ung ohne Bedeutung, ob deren Vollzug vom Betrei .. bungsamt Zetzwil verzögert worden ist (vgl. BGE 23. N° 174) . . Wenn dieses Amt die Verzögerung schuldhaft verursacht hat und den Rekurrenten daraus ein Schaden entstanden. ist. so können die Rekurrenten nur auf dem Wege.der ge;ichtlichen Klage nach Art. 5 SchKG gegen den Betrei- bungsbeamten vorgehen. Demnach hat das Bundesgericht erkannt: Der Rekurs wird abgewiesen.

90. Entscheid vom 22. November 1915 i. S. Looser. Unzulässigkeit des Erlasses eines Zahlungsbefehls auf Pfand- verwertung für Miet- oder Pachtzinsen ohne vorangegangene Aufnahme eines Retentionsverzeichnisses. - Die auf den Zahlungsbefehl hin abgegebene allgemeine Erkl~run~ ~es Schuldners, dass er « Recht vorschlage., enthält eIDe glltlge Bestreitung nicht nur der Forderung, sondern auch des Pfandrechts. A. - Auf Begehren des Hermann Weiss in Basel nahm das Betreibungsamt Basel-Stadt am 15. Juni 1915 bei dessen Mieter Jakob Looser-Fischer, Kaffeehalle, Sehüt-

• Ges.-Ausg. 26 I S. 167.