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Entscheidungen der Schuldbetreibungs-
survenue dans l'intervalle en ce qui conceme le droit
de propriete, le conflit lie au moment du sequestre entre
le tiers revendiquant et le creancier sequestrant ne doit
pas l'etre une seconde fois au moment OU la saisie est
pratiquee sur ces memes objets en vertu de rart. 278 LP.
L'analogie qui existe entre ce cas et le conflit souleve en
l'espece est evidente, puisque les operations de l'office
avaient pour but de regulariser la main-mise provisoire
resultant du sequestre en une main-mise defmitive en la
forme. On doit donc envisager que si, lors de Ja saisie, le
prepose avait voulu admettre la saisissabilite des objets
sequestres pour des raisons qui n'existaient pas au
moment des operations de sequestre, il aurait du le men-
tiOlmer expressement et indiquer ainsi au debiteur qu'un
nouveau litige se souleyait. Mais c'est precisement ce que
l'office n'a pas voulu faire en l'espece puisque, des qu'il
a eu connaissance de la decision de l'autorite inferieure
de surveillance, le prepose a manifeste l'intention de
rendre immMiatement au debiteur les objets declares
insaisissables.
Par ces moiifs,
la Chambre des Poursuites et des FaiUites
prononc.e:
Le recours est ecarte.
21. Entsoheid vom 26. März 1915 i. S. Basler Xantcnalbank.
Der D r i t t e, der für den Arrestschuldner Sachen im Gewahr-
sam hat, zu deren Angabe er vom Betreibungsamt nicht
aufgefordert worden ist, ist zur Beschwerde wegen ungenü-
gender S p e z if i k a ti 0 n der Ar res t g e gen s t ä n d e im
Arrestbefehl n ich t 1 e g i tim i er t.
A. -
Auf Begehren der Eheleute Meng-Eisenring,
Meck-Eisenring und Fritz Eisenring-Siegrist erliess die
Arrestbehörde von Basel-Stadt am 2. /4. Februar 1915
und Ko'nkurskammer. N° 21.
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• drei Arrestbefehle gegen die in Gagny bei Paris wohn-
hafte Frau Maria Christ-Eisenring für eine Forderung
von 3395 Fr. 50 Cts. nebst Zins zu 5% seit 2. November
1898. In den Arrestbefehlen wurden als Arrestgegen-
stände bezeichnet: « Wertpapiere und Guthaben der
Schuldnerin deponiert bei der Basler Kantonalbank
Basel (Aktien und Obligation im Depot auf den Namen
E. und M. Christ) I). In Vollziehimg dieser Befehle wurden
folgende Gegenstände mit Arrest belegt: « Wertpapiere
und Guthaben bei der Basler Kantonalbank Basel (Ak-
tien und Obligationen) in Depot auf den Namen E. und M.
Christ (im Totalbetrage) I).
B. -
Ueber diese Beschlagnahme beschwerte sich die
Rekurrtllti.n innen Frist bd der kantonalen Aufsichts-
behörde. Sie machte gelttnd, sie könne die Arrestlegung
nicht anerkennen, weil die Arresrbefehle, « soweit sie sich
auf \Vertpapiere beziehen sollten », den gesetzlichen Vor-
schriften lücht entsprächen. Nach der Praxis des Bundes-
gerichts (vgl. AS 10 III N° 29 und 37) sei eine genaut:
Spezifikation der Arrestgegenstände im ArrE.stbefehl
notwendig; dieses Erfordernis sei im vorliegenden Falle
durch die Bezeichnung « Guthaben und \Vertpapiere
(Aktien und Obligationen) » nicht erfüllt worden. Durch
Entscheid vom 4~ März 1915 hat die Aufsichtsbebörde
die Beschwerde mit der Begründung abgewiesen, deI
Arrestgegenstand sei durch die dem Wort « Wertpapiere »
in Klammer hinzugefügte nähere Angabe « Aktien und
Obligationen» genügend bestimmt bezeichnet worden.
Für die gegenteilige Auffassung, die praktisch die Errei-
chung des Arrestzweckes verunmöglichen würde, könne
sich die Rekurrentin nicht auf die beiden in AS 40 III
N° 29 und 37 abgedruckten Urteile des Bundesgerichts
berufen, da es sich dort um bedeutend allgemeinere Be-
zeichnungen des Arrestgegenstandes als in concreto ge-
handelt habe.
C. - Gegen diesen Entscheid hat die Rekurrentin die
Beschwerde an das Bundesgericht ergriffen, mit dem An-
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trage um Aufhebung des Arrestes; eventuell verlangte •
sie, es sei festzustellen, dass sie nicht verpflichtet sei,
• zur Ermöglichung der erforderlichen Spezifikation und
Ausscheidung der Arrestobjekte dem Betreibungsamt
Angaben über sämtliche allenfalls bei ihr deponierten
Wertpapiere der Arrestschuldnerin zu machen. In der
Begründung dieser Begehren erklärte die Rekurrentin
unter anderm, dass sie seit dem 25. März 1914 weder
« Guthaben» noch « Aktien und Obligationen » in Depot
auf den Namen E. und M. Christ besitze;
in Erwägung:
dass Dritte, am Verfahren nicht als Gläubiger oder
Schuldner direkt Beteiligte, zur Beschwerde nur uDter
der Voraussetzung legitimiert sind, dass die fragliche
Verfügung rure rechtlich geschützten Interesst.n berühre
(Vgl.JAEGER, Komm. zu Art. 17 SchKG N. 2);
dass im vorliegenden Falle lediglich die Frage stieitig
ist, ob die Arrestgegenstände im Arrestbefehl genügend
spezifiziert worden seien, da, im Gegensatz zu dem in
AS '~O III N° 29 abgedruckten Falle, die Rekurrentin
zur Auskunftserteilung darüber, ob und welche Sachen
de~ Arrestschuldnerin sie in Verwahrung habe, vom Be-
treibungsaml nicht aufgefordert -worden ist;
dass die Arrestierung aller bei der Rekurrentin auf
dea Namen E. und M. Christ deponierten Aktien und Obli-
gationen ohne nähere Bezeichnung derselben unf ohne
Angabe, bis zu welchem Beüag sie arres~iert werden,
zwar offenbar die Interessen der Arrestschuldneril1 ver-
letzt, da dadurch zu Unrecht mehr Objekte beschlag-
nahmt werden, als zur Deckung der Arrestschuld erfor-
derlich .,ind;
dass aber die Rekurrentin kein rechtlich geschütztes
Interesse daran hat, dass eine solche Ueberdeckung nicht
stattfinde, sondern nur verlangen kann, dass ihr die
arrestierten Objekte genau bezeichnet werden, was durch
die Arrestierung a 11 e r bei ihr liegenden Wertpapiere
und Konkurskammer • N0 22.
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von bestimmten Eigenschaften (Aktien und Obligatio-
nen) geschehen ist;
dass zudem die Verfügung der Arrestbehörde auch
deshalb keinerlei Interessen der Rekurrentin berührt
weil diese in der Begründung ihrer Beschwerde an da~
Bundesgericht ausdrücklich erklärt hat, seit dem 25.
März 1914 keine Aktien und Obligation~n mehr in Depot
auf den Namen E. und M. Christ zu besitzen .
d~~s un~er diesen Umstän?en die Beschwerde mangels
LegItImatIon der Rekurrentm abzuweisen ist;
erkannt:
Der Rekurs wird abgewiesen.
22. Entscheid vom a5. Kirz 1915 i. S. GreCO.
Ar t. 242 Sc hK G: Er ist nicht anwendbar auf Sachen an
denen die Masse Pfandrecht zu Gunsten von M~sse
forderungen beansprucht, namentlich wenn nicht das Pfand-
recht als solches, sondern nur die Forderung bestritten wird. '
A. -
Die Bankfirma Eduard Dukas & Oe in Basel
stand mit dem Rekurrenten Greeo in Gt.schäftsverbin-
dung. Zur Sicherheit der Forderungen aus diesem Ges-
schäftsverkehr hatte sie sich vom Rekurrenten verschie-
dene ihm gehörendf' Wertschriften (einen StammanteiJ der
Schweizerischen Volksbank, eine Lebensversicherungs-
polize und zwei Aktien der Societa Immobiliare Italo-
Svizzera) zu Faustpfand übergeben lassen. Als sie nachher
in Konkurs geriet, beanspruchte die Konkursverwaltung
gegenüber dem Rekurrenten als Saldo aus dem fraglichen
Verkehr eine Forderung von 1637 Fr. 25 Cts. Der Rekur-
rent bestritt diesen Anspruch, mit der Begründung, dass
eine Forderung gegen ihn nie entstanden sei odt'r ihr doch
die Einrede des Spieles entgegenstehe. Aus diesen Grün-
den verneinte er auch der Bestand des Pfandrechtes und
verlangte vom Konkursamt die unbeschwerte Heraus-