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IV.2013.00167

Eingeholte Gutachten sind beweistauglich, gesundheitliche Verbesserung ist ausgewiesen, Rentenherabsetzung somit zutreffend; Abweisung. (BGE 9C_531/2014)

Zürich SozVersG · 2014-05-27 · Deutsch ZH
Quelle Original Export Word PDF BibTeX RIS
Sachverhalt

1.

1.1

X.___ , geboren 1973, meldete sich am 1 4. April 2001 unter Hin weis auf Schmerzen im Handgelenk bei der Invalidenversicherung zum Leis tungsbezug an ( Urk. 8/6). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, sprach ihr mit Verfügung vom 5. September 2002 bei einem Invalidi tätsgrad von 100 % eine ganze Rente ab Februar 2001 zu (Urk. 8/33).

Am 2 1. Juni 2005 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, der Rentenanspruch sei unverändert ( Urk. 8/53). 1.2

Nach Eingang eines am 3. Juni 2009 ausgefüllten Revisionsfragebogens (Urk. 8/68) holte die IV-Stelle unter anderem ein bidisziplinäres Gutachten ein, das am 2 3. November 2010 ( Urk. 8/94) und 2 7. Januar 2011 ( Urk. 8/96)

erstattet und am 7. Februar 2012 durch ein Verlaufsgutachten ( Urk. 8/138) ergänzt wurde.

Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren

( Urk. 8/144, Urk. 8/146, Urk. 8/158 ) setzte die IV-Stelle mit Verfügung vom 1 6. Januar 2013 die bisherige ganze auf

eine Dreiviertelsr ente

her ab (Urk. 8/164 + Urk. 8/163 = Urk. 2).

2.

Die Versicherte erhob am 1 4. Februar 2013 Beschwerde (Urk. 1) gegen die Ver fügung vom 1 6. Januar 2013 ( Urk.

2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihr weiterhin eine ganze Rente zuzusprechen ( S. 2 oben Ziff. 1 ) , und es seien ihr entstandene Abklärungskosten zu vergüten (S. 2 oben Ziff. 2) .

Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 1 5. April 2013 ( Urk. 7 ) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde der Beschwerdeführerin am 1 7. Mai 2013 zur Kenntnis gebracht ( Urk. 9 ). Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1.1

Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbe zügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier bar , wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 1 1. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund heits zustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisi onsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein spracheentscheid , welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E.

3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hinweisen). 1.2

Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2. 2.1

Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung ( Urk. 2 Verfü gungsteil 2) davon aus, in somatischer Hinsicht lägen Normalbefunde ohne wesentliche Funktionseinschränkungen vor (S. 2 unten), aus psychiatrischer Sicht sei von einer Arbeitsunfähigkeit von 50 % in allen Tätigkeiten auszuge hen; die Kosten für von der Beschwerdeführerin veranlasste Abklärungen wür den nicht übernommen (S. 3 oben). 2.2

Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber in ihrer Beschwerde ( Urk.

1) auf den Standpunkt, es seien keine revisionsrelevanten Änderungen eingetreten (S. 5 Ziff. 7), die rheumatologische Gutachterin sei befangen (S. 5 ff. Ziff. 7.1) und das von ihr erstattete Gutachten leide an - näher genannten - inhaltlichen Mängeln (S. 7 ff. Ziff. 7.2). Auch das psychiatrische Gutachten sei mangelhaft (S. 9 Ziff. 7.3). Die Kosten der von ihr eingeholten ärztlichen Berichte seien, da diese entscheidwesentlich seien, von der Beschwerdegegnerin zu übernehmen (S. 10 Ziff. 8). 2.3

Strittig und zu prüfen ist, ob im Vergleich zu den Verhältnissen bei der 2002 erfolgten Rentenzusprache eine relevante Veränderungen eingetreten ist, und auf welche medizinischen Beurteilungen abgestellt werden kann. 3. 3.1

Am 2 9. Februar ( Urk. 8/15/16) oder 1. März ( Urk. 8/15/17) 2000 erlitt die Beschwerdeführerin ein Kontusions-/Rotationstrauma der linken Hand ( Urk. 8/15/12-15).

Dr. med. Y.___ , Chirurgie FMH, speziell Handchirurgie, berichtete am 1 1. Juli 2001 über seine am Vortag erfolgte Untersuchung ( Urk. 8/15/2-4). Er nannte folgende Diagnosen (S. 2 Mitte): - complex regional pain

syndrome (CRPS) Typ II (neurodystrophe Schmerz entwicklung , veralteter Begriff: Kausalgie, Zustand nach Kon tusion peripherer Ulnarisäste Handgelenk links) - Status nach zentraler Läsion des trianguläre n

fibrokartilaginäre n Kom plex es (TFCC)

und Läsion im Bereich des Meniskushomologes links, reaktive Synovialitis

radiocarpal und ulnocarpal - Ulnaminusvariante beidseits symmetrisch (asymptomatisch)

Er führte aus, die heutige Problematik liege in der als CRPS Typ II bezeichneten Schmerzentwicklung (S. 2 unten) und empfahl eine Konzentration auf eine spe zifische Schmerztherapie (S. 3 oben). 3.2

In seinem Bericht an die Beschwerdegegnerin vom 1 0. April 2002 ( Urk. 8/21) nannte Dr. Y.___ folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit ( lit . A): - Status nach Kontusion und Quetschung des linken Handgelenkes mit Teil verletzung des Discus

articularis links - posttraumatisches Komplex Regional Pain Syndrom Typ II (Kausalgie) aus gehend von peripheren Läsionen im Ulnarisbereich .

Er attestierte eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % seit 2 8. Februar 2000 ( lit . B). 3.3

Gestützt auf den Bericht von Dr. Y.___ (vorstehend E. 3.2) legte die Sachbear beitung der Beschwerdegegnerin am 2 3. Juli 2002 einen I nvaliditätsgrad von 100 % fest ( Urk. 8/24). 3.4

Am 7. Mai 2004 wurde die Beschwerdeführerin in der Z.___ rheu matologisch untersucht, worüber gleichentags berichtet wurde ( Urk. 8/50/2-5). Dabei wurden folgende Diagnosen genannt (S. 1): - myofasziales Schmerzsyndrom Schultergürtel linksbetont bei / mit - muskulärer Dysbalance - Verdacht auf CRPS Typ II Arm / Schulter links - Status nach Handgelenkseinklemmung Februar 2000 mit TFCC-Läsion

In der Beurteilung wurde ausgeführt, die Patientin leide unter klinisch deutlich myofaszial

betonten Beschwerden im Bereich des linken Schultergürtels, welche aufgrund einer bisherig therapieresistenten Schmerzsymptomatik des ganzen linken Arms bei Verdacht auf CRPS bei Status nach Handgelenks-Kontusion wahrscheinlich sekundär aufgetreten sei (S. 2 unten). 3.5

In einem Bericht vom 2 9. März 2005 ( Urk. 8/47/1-4; siehe auch Urk. 8/47/5-9) nannte Dr. Y.___

als Datum der letzten Kontrolle den 2 1. Januar 2005 ( Ziff.

8) und stellte folgende Diagnosen ( Ziff. 2): - ausgeprägtes complex regionales Schmerzsyndrom (CRSP Typ II), früher unter dem Begriff Kausalgie bekannt; Status nach Kontusion sensibler Ulnarisnervenäste Handgelenk links - Status nach zentraler TFCC-Läsion mit Läsion des Meniskus Homologes Handgelenk links

Dr. Y.___ berichtete, seit zirka Oktober 2002 sei eine massive Verschlechterung des CRPS Typ II mit Ausbreitung in die Kopf-Hals-Region, Ausbreitung in die Pectoralis -Gegend, Verspannungen im Schulter- und Schultergürtelbereich ein getreten. Ferner nannte er zusätzliche Blockierungen im Bereich der Halswirbel säule (HWS) mit Wirkung auf die Kopfbeweglichkeit und das Auftreten von Blockaden mit Therapiebedürftigkeit ( Ziff. 3). 3.6

Laut Feststellungsblatt vom 2 1. Juni 2005 ( Urk. 8/52) stellte die Beschwerdegeg nerin auf den Bericht von Dr. Y.___ vom 2 1. Januar

(richtig: 2 9. März 2005; vorstehend E. 3.5) ab und bestätigte gleichentags einen unveränderten Renten anspruch ( Urk. 8/53). 4. 4.1

Am 1 3. August 2009 erstatteten die Ärzte der Z.___ , Rheumatologie, einen Bericht ( Urk. 8/70/7-10), den sie in einzelnen Punkten am 2 2. September 2009 korrigierten ( Urk. 8/72).

Sie nannten folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.1): - chronisch rezidivierendes Panvertebralsyndrom - referred

pain bis in die linke Hand - schwerer Dekonditionierungszustand - Status nach Exazerbation der Cervicalgien nach Inklinationsbewe gung Oktober 2007 - aktuell: segmentale Dysfunktion suboccipital und am cervico - thora kalen Übergang - Differentialdiagnose (DD): Fibromyalgie bei 18/18 Fibromyalgiepunk ten positiv, 2/6 Kontrollpunkte positiv - Status nach Handgelenks-Kontusion links Februar 2000 mit Diskusläsion - Verdacht auf complex regional pain

syndrome Stadium II mit Schul ter armsyndrom links (DD: Panvertebralsyndrom ) - Depression

Sie führten aus, die Beschwerdeführerin sei bei ihnen erstmals am 7. Mai 2004 und letztmals am 2 0. Juli 2009

behandelt worden ( Ziff. 1.2).

Zur Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Bäckerin führten sie aus, seit Zusprache einer ganzen IV-Rente seien keine Arbeitsunfähigkeiten mehr attestiert worden ( Ziff. 1.6).

Diese Arbeit betreffend bestehe eine deutliche Einschränkung; die Arbeitsunfähigkeit betrage 75 % ( Urk. 8/72 S. 1 Ziff. 1.7).

Aktuell bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 25 % für eine leichte, wechselbe lastende Tätigkeit . Für eine leichte Tätigkeit mit maximalem nicht repetitiven Heben von 7.5 kg und Arbeiten mit der dominanten Hand maximal für 6 Stun den sähen sie die Arbeitsfähigkeit als gegeben an (S. 2 Ziff. 1.11 lit . b). 4.2

Am 9. September 2009 berichtete Prof. Dr. med. A.___ , Leitender Arzt Schmerz-/Gutachtenszentrum, Z.___ , über die gleichentags erfolgte Konsultation ( Urk. 8/75/2-3 = Urk. 8/94/104-105 ) und führte aus, die Patientin habe sich spontan gemeldet (S. 1 Mitte). Zusammenfassend führte er aus, es bestehe offensichtlich eine schwere Depression, multifaktoriell, insbesondere aufgrund der mannigfachen Belastungen. Er rate der Patientin zur Einnahme von Psychopharmaka, was sie auch akzeptiere (S. 2 Mitte). 4.3

Am 2 9. März 2010 erstattete Dr. med. B.___ , Leitender Arzt, Klinik für Rheumatologie und Rehabilitation, C.___ , ein Gutachten im Auf trag des Unfallversicherers ( Urk. 8/87/11-60) .

Der Gutachter nannte folg e nde Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähig keit (S. 42 Ziff. 4.2 ): - Schmerzsyndrom des linken oberen Quadranten - bei Status nach Unfall (linke Hand zwischen zwei Blechwagen in Back stube eingeklemmt) am 2 9. Februar 2000 - bei Status nach Operation am linken Handgelenk am 2 1. Juni 2000 - mit Entwicklung einer myofaszialen Schmerzproblematik im linkssei tigen Schultergürtel und Nacken linksseitig

Aus streng rheumatologischer Sicht seien aufgrund der Schmerzauslösung be lastende Tätigkeiten mit der linken oberen Extremität überhaupt nicht auszu führen (S. 37 unten). Für übrige Tätigkeiten bestehe aus rheumatologischer Sicht eine Arbeitsfähigkeit von 100 % (S. 38 oben). Für eine Tätigkeit ohne Einsatz der linken oberen Extremität bestehe aus rheumatologischer Sicht keine Einschränkung (S. 46 Ziff. 7.3) .

Bezüglich CRPS II (Kausalgie) ergäben

sich nur noch geringgradige Hinweise. Dazu gehöre die Schmerzauslösung bei Bewegung des linken Handgelenks (S.

40 Ziff. 3.3). 4.4

Dr. med. D.___ , Fachärztin für Psyc hiatrie und Psychotherapie , führte i n ihrem Bericht vom 9. April 2010 ( Urk. 8/79) aus, sie behandle die Beschwerdeführerin seit dem 8. Januar 2010 ( Ziff. 1.2) und nannte folgende Diag nosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit ( Ziff. 1.1): - mittelgradige depressive Episode ohne Remission, ICD-10 F32.1 - Persönlichkeitsveränderung als Folge der andauernden Schmerzbelas tung , ICD-10 F62.0

Sie attestierte eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %

- wovon 50 % aus psychiatri scher Sicht - seit dem 2 1. Juni 2000 ( Ziff. 1.6).

Die Beschwerdeführerin könne Arbeiten nicht zuverlässig und nicht innert nütz licher Frist bewältigen; es sei keine Erwerbstätigkeit möglich ( Ziff. 1.7). 4. 5

Ab 7. Juni 2010 ( Urk. 8/105) wurde die Beschwerdeführerin in der Z.___ wegen exazerbierter Schulter-/Armschmerzen, im Verlauf als chronisches Schulter-Armsyndrom diagnostiziert behandelt ( Urk. 8/105-114), dies bis jeden falls 6. April 2011 ( Urk. 8/115). 4. 6

Am 17./1 8. November 2010 fand eine Evaluation der funktionellen Leistungsfä higkeit (EFL) statt, worüber am 2 4. November 2010 berichtet wurde ( Urk. 8/92). Als arbeitsrelevantes Problem wurden generalisierte Schmerzen festgehalten (S.

1 Mitte). Die Leistungsbereitschaft sei gut, die Konsistenz mässig, das Schmerzverhalten und die Beschreibung von Schmerz und Einschränkungen sei schlecht. Diese Zeichen wiesen auf eine Schmerzverarbeitungsstörung bezie hungsweise Symptomausweitung. Die beobachtete Leistungsfähigkeit entspreche einer leichten bis mittelschweren Arbeit (S. 1). Die Gewichtslimite wurde mit 12.5 kg angegeben (S. 2 oben). 4. 7

Am 2 3. November 2010 erstattete Dr. med. E.___ , Innere Medizin FMH, speziell Rheumaerkrankungen, ein Gutachten im Auftrag der Beschwerde gegnerin ( Urk. 8/94/2-96). Sie stützte sich auf die ihr überlassenen Akten (S. 3 ff.), die Angaben der Beschwerdeführerin (S. 79 f.) und die von ihr am 8. November 2010 erhobenen Befunde (S. 80 ff.).

Die Gutachterin nannte folgende rheumatologische Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (S. 87 Ziff. 7.1) : - Status nach Einklemmung der linken Hand bei der Arbeit am 2 9. Februar 2000 mit - Feststellung einer TFCC-Läsion - arthroskopischer Behandlung am 2 1. Juni 2000 - wahrscheinlich Auftreten eines CRPS Typ II, das jetzt klinisch und bild gebend nicht mehr nachweisbar ist mit - normaler Röntgenuntersuchung beider Hände (Februar 2010) - vier weitgehend symmetrischen Armumfängen bei Rechtshändig keit

Zur Arbeitsfähigkeit führte die Gutachterin aus, 1998 habe die Beschwerdefüh rerin einen Kurs als Tagesmutter absolviert und sei anschliessend als Tages mutter tätig gewesen; 1999 habe sie während der Ferien als Reinigungsaushilfe gearbeitet. Am 1. Dezember 1999 habe sie die Arbeit als Bäckerin aufgenommen und nach dem Unfall vom 2 9. Februar 2000 habe sie von zirka 1 5. März bis am 5. Juni 2000 die Arbeit wieder aufgenommen. An diesem Tag sei sie wegen Ekzemen an beiden Armen zu 100 % arbeitsunfähig eingestuft worden. Sie wohne zusammen mit ihrem Ehemann und drei Kindern (Jahrgang 1995, 1998 und 2005) in einem eigenen Einfamilienhaus.

In der angestammten Tätigkeit als Bäckerin könnten Teilbereiche auftreten, wel che die Leistungsfähigkeit der Beschwerdeführerin überforderten; diese Tätigkeit könne sie

nicht mehr ausüben. Die angestammte Tätigkeit als Tagesmutter und Putzfrau könne die Explorandin uneingeschränkt zu 100 % ausüben (S. 89 Ziff. 9.1).

Die Arbeitsfähigkeit in adaptierten Tätigkeiten betrage 100 % (S. 90 Ziff. 9.3).

Gemäss den Angaben der behandelnden Rheumatologin sei es im Oktober 2007 gegenüber Mai 2004 zu einer deutlichen Besserung der Beschwerden gekom men. Jetzt sei kein CRPS mehr vorhanden. Die Beweglichkeit des linken Hand gelenks habe sich gegenüber den Voruntersuchungen deutlich gebessert. Die Armumfänge hätten sich gegenüber den Befunden von Oktober 2002 weit gehend normalisiert. Im Vergleich zur EFL im Juni 2003 habe sich die Leis tungsfähigkeit jetzt deutlich gebessert (S. 93 Ziff. 11). 4. 8

Am 2 7. Januar 2011 erstatte Dr. med. F.___ , Psychiatrie und Psychothe rapie FMH, ein Gutachten im Auftrag der Beschwerdegegnerin ( Urk. 8/96/1-11). Er stützte sich auf die ihm überlassenen Akten (S. 2 ff.), die Angaben der Beschwerdeführerin (S.5 ff.) und die von ihm am 1 6. November 2010 erhobenen Befunde (S. 8).

Der Gutachter nannte als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine Anpassungsstörung mit Angst und Depression gemischt, ICD-10 F43.22 (S.

9 Ziff. 5.1), und als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine anamnestisch und aktenmässig rezidivierende depressive Störung, falls vorhan den remittiert seit mindestens 2005, ICD-10 F33.4 (S. 9 Ziff. 5.2). Die Arbeits fähigkeit bezifferte er mit 100 % (S. 10 Ziff. 7.1). 4.9

Ebenfalls am 2 7. Januar 2011 erstatteten Dr. E.___ (vorstehend E. 4.5) und Dr. F.___ (vorstehend E. 4.6) eine interdisziplinäre Zusammenfassung und Beurteilung ( Urk. 8/96 S. 12 ff.).

Als Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit nannten sie die in den Teilgutachten gestellten Diagnosen (S. 12 Ziff. 9.1.1) , die Arbeitsfähigkeit als Tagesmutter und Putzfrau sowie in - näher umschriebenen - adaptierten Tätig keiten bezifferten sie mit 100 % (S. 12 Ziff. 9.2). 4. 10

Am 2 7. Mai 2011 erstattete Dr. Y.___ (vorstehend E. 3. 1 ) zuhanden des Rechts vertreters der Beschwerdeführerin eine second

opinion ( Urk. 8/119). Er stützte sich auf die von ihm genannten Akten und eine Untersuchung der Beschwer deführer in am 2 3. Mai 2011 (S. 3 Ziff. 1).

Er führte aus, die heutigen Untersuchungen belegten unbestritten weiterhin das Vorliegen eines CRPS. Seit seiner Erstuntersuchung am 1 0. Juli 2001 sei es nachweislich zu einer markanten Ausbreitung und Intensivierung dieses Syn droms an der linken oberen Extremität gekommen (S. 10 Ziff. 7.1).

Die von der Gutachterin angegebene Begründung, weshalb kein CRPS mehr bestehe, basiere noch auf alten Kriterien und Definitionen; ihre Argumente seien - aus näher dargelegten Gründen - nicht stichhaltig (S. 14 ff. Ziff. 7.3). 4.11

Dr. D.___ (vorstehend E. 4. 4 ) beantwortete am 6. Juni 2011 Fragen des Rechts vertreters der Beschwerdeführerin ( Urk. 8/122) . Sie führte aus, von Januar bis August 2010 hätten 2-3 und seither 1-2 Behandlungen pro Monat statt gefunden (S. 1 Ziff. 1).

Die Untersuchungen durch den psychiatrischen Gutachter erachtete sie als voll ständig (S. 1 Ziff. 2), allerdings sei der Bericht von Prof. A.___ (vgl. vorste hend E. 4.2) nicht berücksichtigt (S. 1 f. Ziff. 3).

Aufgrund des Krankheitsverlaufes seit 2001, der angegebenen Beschwerden und

der von ihr erhobenen Untersuchungsbefunde teile sie die im Gutachten ge stellte Diagnose nicht; zu stellen seien ihres Erachtens folgende Diagnosen (S. 3 oben): - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig

mittelgradige Episode, ICD-10 F33.1 - Persönlichkeitsveränderung als Folge der andauernden Schmerzbelas tung , ICD-10 F62.0

Nach ihrer Einschätzung sei die Patientin aufgrund der zurzeit bestehenden de pressiven Symptomatik nicht zu 100 % arbeits- und leistungsfähig (S. 3 Ziff. 6). 4.12

Die Gutachterin Dr. E.___

erstattete am 7. Juli 2011 eine Stellungnahme ( Urk. 8/128/1-4) . Unter anderem wies sie darauf hin, dass der Oberarmumfang rechts seit August 2002 gleich geblieben sei, links hingegen um 1.5 cm zuge nommen habe; das könne nur durch den vermehrten Gebrauch des linken Ar mes erklärt werden (S. 2 Mitte).

Die Behandlung eines CRPS II sei eine typische Aufgabe der Rheumatologen. Sie habe ihre Beurteilung anhand anerkannter Referenzen vorgenommen; die für ein CRPS geforderten Symptome seien bei der Beschwerdeführerin nicht vorhanden (S. 3 oben).

Dr. Y.___ (vorstehend E. 4.9) nehme die Ergebnisse der EFL nicht zur Kenntnis; da er die Explorandin beurteile, wie wenn keine Symptomausweitung und mässige Testkonsistenz vorhanden wären, seien seine Schlussfolgerungen falsch (S. 3 unten). 4.13

Am 7. Februar 2012 erstattete Dr. F.___ (vorstehend E. 4.7) ein

Verlaufsgut achten ( Urk. 8/138) .

Unter Berücksichtigung der Berichte von Prof. A.___ (vorstehend E. 4.

2) und Dr. D.___ (E. 4.3) nannte er nun als Diagnose mit Auswirkung auf die Ar beitsfähigkeit eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte bis mittelgradige Episode mit somatischen Symptomen, ICD-10 F33.01/11 (S. 8 Ziff. 5.1).

Die Arbeitsfähigkeit bezifferte er mit 50 % in der angestammten und in einer adaptierten Tätigkeit (S. 9 Ziff. 7.1 und 7.3). Als nicht geeignet bezeichnete er Tätigkeiten mit sehr hohen Anforderungen an die Konzentration wie beispiels weise Fliessbandarbeit, solche mit sehr hohen Anforderungen an die psychische Belastbarkeit wie beispielsweise Arbeiten unter vielen äusseren Reizen, insbe sondere Lärm, solche mit sehr hohen Anforderungen an die geistige Flexibilität und Schnelligk eit wie beispielsweise Arbeiten mit sehr häufigem Wechsel der Arbeitsabläufe, und Nachtarbeiten (S. 9 Ziff. 7.4). 4.14

Dr. Y.___

äusserte sich am 9. Mai 2012 abermals zur Frage eines allfälligen CRPS II und dazu, inwiefern seines Erachtens dafür die Publikationen der Internatio nal Association

for

the Study of

Pain (IASP) massgeblich seien ( Urk. 8/147/1-4) .

Dr. E.___

hielt dem am 2 8. Juli 2012 entgegen, die von ihr verwendete medizi nische Referenz sei tagesaktuell vollständig und gänzlich unabhängig von den Pharmafirmen, was leider beides bei den Publikationen der IASP nicht der Fall sei ( Urk. 8/156 /1-2 S. 2 Ziff. 3 ) . 4.15

Dr. med. G.___ , Innere Medizin und Rheumatologie FMH, beratender Arzt des Unfallversicherers, erstattete am 1 9. November 2012 eine Aktenbeur teilung

( Urk. 8/160/2-5) . Er wies darauf hin, dass sich rheumatologische und neurologische Folgestörungen von Unfällen grundsätzlich durch eine Spontan besserung im Verlaufe der Zeit auszeichneten. Dies sei typischerweise auch bei einem CRPS der Fall, so dass nur in wenigen sehr schweren Fällen von CRPS über Jahre die gleiche und intensive Symptomatik bestehen bleibe (S. 1 Mitte).

Die überwiegende Anzahl von nachbehandelten Fällen von CRPS gerate in die Hand von Rheumatologen, Reha-Fachärzten und eventuell von Neurologen. Handchirurgen legten in der Regel nach getaner Arbeit und nach Feststellung der Diagnose ihre Arbeit nieder und zeichneten selten für eine Verlaufseinschät zung bei CRP-Fällen verantwortlich (S. 2 oben).

Aufgrund der Feststellung im Gutachten von Dr. B.___ (vorstehend E. 4.3) hät ten Anfang Februar 2010 praktisch keine für ein klinisch relevantes CRPS erforderliche Symptome mehr vorgelegen (S. 1 unten).

Von den - einzeln genannten - typischen Zeichen eines CRPS sei im Gutachten von Dr. B.___ nicht die Rede. Einzige Einschränkung seien nach seiner aus führlichen Untersuchung eine leicht eingeschränkte Handgelenksflexion links und eine verminderte Faustschlusskraft links bei übrigen unauffälligen Befun den einschliesslich der peripher-neurologischen und Koordination. Es fehlten also verbleibende strukturelle Hinweise für ein CRPS im Bereich der linken oberen Extremität (S. 2 Mitte).

Aus den im Gutachten von Dr. B.___ geschilderten Angaben der Versicherten gehe hervor, dass eine Symptomausweitung erkenntlich geworden sei (S. 2 unten). 5 . 5 .1

Die Beschwerdeführerin stellte sich auf den Standpunkt, die rheumatologische Gutachterin Dr. E.___ sei aus einem bestimmten Grund befangen ( Urk. 1 S.

5 ff. Ziff. 7.1). Damit hat es folgende Bewandtnis:

Am 9. Oktober 2010 wandte sich die nachmalige Gutachterin Dr. E.___ an die Beschwerdegegnerin, wies darauf hin, dass in einem am 2 2. September 2009 erstatteten Arztbericht eine EFL als erforderlich bezeichnet worden sei, und empfahl der Beschwerdegegnerin, um bessere Karten in einer eventuell folgen den rechtlichen Beurteilung zu haben, eine EFL zu bewilligen ( Urk. 8/86).

Ein Erfordernis, dem medizinische Gutachten zu genügen haben, ist, dass sie für die streitigen Belange umfassend sind (vorstehend E. 1.2). Die Gutachterin war demnach im Sinne der Qualitätssicherung tätig, als sie die Beschwerdegegnerin darauf hinwies, dass im konkreten Fall zu einer hinreichenden Abklärung auch eine EFL gehören dürfte. Ihr Bestreben, das Gutachten so zu verfassen, dass es den Qualitätsanforderungen der Rechtsprechung - die insbesondere bei einer allfälligen gerichtlichen Überprüfung im Streitfall zum Zuge kommen - genügen kann, ist ein Indiz einer korrekten Auftragserfüllung.

Dies in einen Befangenheitsgrund umdeuten zu wollen, ist abwegig. 5 . 2

Sodann machte die Beschwerdeführerin geltend, das Gutachten von Dr. E.___ sei auch inhaltlich mangelhaft, denn - so die Beurteilung durch Dr. Y.___

- es bestehe nach wie vor ein CRPS, was sie nicht berücksichtigt habe.

Die Stellungnahmen von Dr. Y.___ lassen erkennen, dass er - als Handchirurg - die vor einiger Zeit erfolgte terminologische und wohl auch konzeptuelle Ent wicklung von Morbus Sudeck / Kausalgie über Algodystrophie hin zur aktuell gebräuchlichen Diagnose CRPS registriert hat und darauf Wert zu legen scheint, dies auch zu erläutern. Al lein e deshalb ist er allerdings zur Beurteilung eines allfälligen CRPS nicht berufener als die Fachärzte der Rheumatologie, bei denen die Behandlung von CRPS zum klinischen Alltag gehört. Sowohl Dr. B.___ (vorstehend E. 4.3) als auch Dr. E.___ (vorstehend E. 4.7) haben mit entspre chender Begründung festgehalten, dass sie kein CRPS feststellen konnten. Sie haben die massgebenden Kriterien, die praktisch allesamt nicht erfüllt waren, einzeln dargelegt. Darauf hat Dr. Y.___ nicht substantiell Bezug genommen, son dern lediglich - dafür aber mit Nachdruck - darauf Wert gelegt, es seien die Publikationen der IASP und keine anderen relevant.

Mit Dr. G.___ (vorstehend E. 4.15) ist deshalb der Sachverhalt in diesem Punkte als dahingehend erstellt festzuhalten, dass im massgebenden Zeitpunkt kein CRPS nachzuweisen war .

Sodann ist ein weiteres Eingehen auf das rechthaberisch anmutende Insistieren von Dr. Y.___ auch insofern müssig, als nicht die genaue Diagnose anspruchsre levant ist, sondern deren allfällige Auswirkungen auf das Leistungsvermögen . Dazu finden sich in den Stellungnahmen von Dr. Y.___ keine Ausführungen, die Anlass gäben, vom Gutachten abzuweichen.

Die Beurteilung durch Dr. Y.___ ist somit nicht entscheidwesentlich , weil sie mate riell nicht zu überzeugen vermag und weil sie sich auf einen Aspekt be schränkt, der nicht abschliessend anspruchsrelevant ist.

Dementsprechend ist ausgeschlossen, der Beschwerdegegnerin die Kosten für die von ihr nicht veranlassten Bemühungen aufzuerlegen. Diesbezüglich ist die Be schwerde abzuweisen. 5.3

Die Kritik der Beschwerdeführerin - weitestgehend unter Hinweis auf die Aus führungen von Dr. Y.___

- an den beiden Gutachten vermag nicht zu überzeu gen.

Es ist im Gegenteil festzuhalten, dass das im November 2010 von Dr. E.___ erstattete Gutachten (vorstehend E. 4.7) wie auch das von Dr. F.___ im Feb ruar 2012 erstattete Verlaufsgutachten (vorstehend E. 4.13) den rechtspre chungsgemässen Kriterien (vorstehend E. 1.2) genügt, so dass darauf abgestellt werden kann.

Der Sachverhalt ist mithin dahingehend erstellt, dass aus rheumatologischer Sicht für angepasste Tätigkeiten eine volle Arbeitsfähigkeit und aus psychiatri scher Sicht eine solche von 50 % besteht. 5.4

Damit ist im Vergleich zu den Verhältnissen im Zeitpunkt der letzten rechts genüglichen Anspruchsprüfung - vorliegend identisch mit der ursprünglichen Leistungszusprache

- eine anspruchsrelevante Sachverhaltsänderung ausgewie sen, womit die revisionsweise Anpassung der Leistung (vorstehend E. 1.1) zu lässig und geboten ist. 5.5

Die Invaliditätsbemessung, welcher die Beschwerdegegnerin die genannten ärzt lichen Beurteilungen (vorstehend E. 5.3) zugrunde gelegt hat, wurde von der Beschwerdeführerin nicht in Frage gestellt und gibt nach Lage der Akten (vgl. Urk. 8/141) zu keinen Beanstandungen Anlass.

Somit ist erstellt, dass der Invaliditätsgrad noch 60 % beträgt, womit die Be schwerdeführerin Anspruch auf eine Dreiviertelsrente hat.

Die angefochtene Verfügung erweist sich demnach als zutreffend, womit die dagegen erhobene Beschwerde abzuweisen ist. 6.

Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis des Bundesgesetzes über die Invali denversicherung (IV G) sind ermessensweise auf Fr. 8 00.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdeführerin aufzuerlegen. Das Gericht erkennt: 1.

Die Beschwerde wird abgewiesen. 2.

Die Gerichtskosten von Fr. 800 .-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zuge stellt. 3.

Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Dr. iur . André Largier - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4.

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannTiefenbacher

Erwägungen (12 Absätze)

E. 1 6. Januar 2013 die bisherige ganze auf

eine Dreiviertelsr ente

her ab (Urk. 8/164 + Urk. 8/163 = Urk. 2).

E. 1.1 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbe zügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier bar , wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 1 1. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund heits zustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisi onsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein spracheentscheid , welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E.

3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hinweisen).

E. 1.2 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2.

E. 1.11 lit . b). 4.2

Am 9. September 2009 berichtete Prof. Dr. med. A.___ , Leitender Arzt Schmerz-/Gutachtenszentrum, Z.___ , über die gleichentags erfolgte Konsultation ( Urk. 8/75/2-3 = Urk. 8/94/104-105 ) und führte aus, die Patientin habe sich spontan gemeldet (S. 1 Mitte). Zusammenfassend führte er aus, es bestehe offensichtlich eine schwere Depression, multifaktoriell, insbesondere aufgrund der mannigfachen Belastungen. Er rate der Patientin zur Einnahme von Psychopharmaka, was sie auch akzeptiere (S. 2 Mitte). 4.3

Am 2 9. März 2010 erstattete Dr. med. B.___ , Leitender Arzt, Klinik für Rheumatologie und Rehabilitation, C.___ , ein Gutachten im Auf trag des Unfallversicherers ( Urk. 8/87/11-60) .

Der Gutachter nannte folg e nde Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähig keit (S. 42 Ziff. 4.2 ): - Schmerzsyndrom des linken oberen Quadranten - bei Status nach Unfall (linke Hand zwischen zwei Blechwagen in Back stube eingeklemmt) am 2 9. Februar 2000 - bei Status nach Operation am linken Handgelenk am 2 1. Juni 2000 - mit Entwicklung einer myofaszialen Schmerzproblematik im linkssei tigen Schultergürtel und Nacken linksseitig

Aus streng rheumatologischer Sicht seien aufgrund der Schmerzauslösung be lastende Tätigkeiten mit der linken oberen Extremität überhaupt nicht auszu führen (S. 37 unten). Für übrige Tätigkeiten bestehe aus rheumatologischer Sicht eine Arbeitsfähigkeit von 100 % (S. 38 oben). Für eine Tätigkeit ohne Einsatz der linken oberen Extremität bestehe aus rheumatologischer Sicht keine Einschränkung (S. 46 Ziff. 7.3) .

Bezüglich CRPS II (Kausalgie) ergäben

sich nur noch geringgradige Hinweise. Dazu gehöre die Schmerzauslösung bei Bewegung des linken Handgelenks (S.

40 Ziff. 3.3). 4.4

Dr. med. D.___ , Fachärztin für Psyc hiatrie und Psychotherapie , führte i n ihrem Bericht vom 9. April 2010 ( Urk. 8/79) aus, sie behandle die Beschwerdeführerin seit dem 8. Januar 2010 ( Ziff. 1.2) und nannte folgende Diag nosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit ( Ziff. 1.1): - mittelgradige depressive Episode ohne Remission, ICD-10 F32.1 - Persönlichkeitsveränderung als Folge der andauernden Schmerzbelas tung , ICD-10 F62.0

Sie attestierte eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %

- wovon 50 % aus psychiatri scher Sicht - seit dem 2 1. Juni 2000 ( Ziff. 1.6).

Die Beschwerdeführerin könne Arbeiten nicht zuverlässig und nicht innert nütz licher Frist bewältigen; es sei keine Erwerbstätigkeit möglich ( Ziff. 1.7). 4. 5

Ab 7. Juni 2010 ( Urk. 8/105) wurde die Beschwerdeführerin in der Z.___ wegen exazerbierter Schulter-/Armschmerzen, im Verlauf als chronisches Schulter-Armsyndrom diagnostiziert behandelt ( Urk. 8/105-114), dies bis jeden falls 6. April 2011 ( Urk. 8/115). 4. 6

Am 17./1 8. November 2010 fand eine Evaluation der funktionellen Leistungsfä higkeit (EFL) statt, worüber am 2 4. November 2010 berichtet wurde ( Urk. 8/92). Als arbeitsrelevantes Problem wurden generalisierte Schmerzen festgehalten (S.

1 Mitte). Die Leistungsbereitschaft sei gut, die Konsistenz mässig, das Schmerzverhalten und die Beschreibung von Schmerz und Einschränkungen sei schlecht. Diese Zeichen wiesen auf eine Schmerzverarbeitungsstörung bezie hungsweise Symptomausweitung. Die beobachtete Leistungsfähigkeit entspreche einer leichten bis mittelschweren Arbeit (S. 1). Die Gewichtslimite wurde mit 12.5 kg angegeben (S. 2 oben). 4. 7

Am 2 3. November 2010 erstattete Dr. med. E.___ , Innere Medizin FMH, speziell Rheumaerkrankungen, ein Gutachten im Auftrag der Beschwerde gegnerin ( Urk. 8/94/2-96). Sie stützte sich auf die ihr überlassenen Akten (S. 3 ff.), die Angaben der Beschwerdeführerin (S. 79 f.) und die von ihr am 8. November 2010 erhobenen Befunde (S. 80 ff.).

Die Gutachterin nannte folgende rheumatologische Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (S. 87 Ziff. 7.1) : - Status nach Einklemmung der linken Hand bei der Arbeit am 2 9. Februar 2000 mit - Feststellung einer TFCC-Läsion - arthroskopischer Behandlung am 2 1. Juni 2000 - wahrscheinlich Auftreten eines CRPS Typ II, das jetzt klinisch und bild gebend nicht mehr nachweisbar ist mit - normaler Röntgenuntersuchung beider Hände (Februar 2010) - vier weitgehend symmetrischen Armumfängen bei Rechtshändig keit

Zur Arbeitsfähigkeit führte die Gutachterin aus, 1998 habe die Beschwerdefüh rerin einen Kurs als Tagesmutter absolviert und sei anschliessend als Tages mutter tätig gewesen; 1999 habe sie während der Ferien als Reinigungsaushilfe gearbeitet. Am 1. Dezember 1999 habe sie die Arbeit als Bäckerin aufgenommen und nach dem Unfall vom 2 9. Februar 2000 habe sie von zirka 1 5. März bis am 5. Juni 2000 die Arbeit wieder aufgenommen. An diesem Tag sei sie wegen Ekzemen an beiden Armen zu 100 % arbeitsunfähig eingestuft worden. Sie wohne zusammen mit ihrem Ehemann und drei Kindern (Jahrgang 1995, 1998 und 2005) in einem eigenen Einfamilienhaus.

In der angestammten Tätigkeit als Bäckerin könnten Teilbereiche auftreten, wel che die Leistungsfähigkeit der Beschwerdeführerin überforderten; diese Tätigkeit könne sie

nicht mehr ausüben. Die angestammte Tätigkeit als Tagesmutter und Putzfrau könne die Explorandin uneingeschränkt zu 100 % ausüben (S. 89 Ziff. 9.1).

Die Arbeitsfähigkeit in adaptierten Tätigkeiten betrage 100 % (S. 90 Ziff. 9.3).

Gemäss den Angaben der behandelnden Rheumatologin sei es im Oktober 2007 gegenüber Mai 2004 zu einer deutlichen Besserung der Beschwerden gekom men. Jetzt sei kein CRPS mehr vorhanden. Die Beweglichkeit des linken Hand gelenks habe sich gegenüber den Voruntersuchungen deutlich gebessert. Die Armumfänge hätten sich gegenüber den Befunden von Oktober 2002 weit gehend normalisiert. Im Vergleich zur EFL im Juni 2003 habe sich die Leis tungsfähigkeit jetzt deutlich gebessert (S. 93 Ziff. 11). 4. 8

Am 2 7. Januar 2011 erstatte Dr. med. F.___ , Psychiatrie und Psychothe rapie FMH, ein Gutachten im Auftrag der Beschwerdegegnerin ( Urk. 8/96/1-11). Er stützte sich auf die ihm überlassenen Akten (S. 2 ff.), die Angaben der Beschwerdeführerin (S.5 ff.) und die von ihm am 1 6. November 2010 erhobenen Befunde (S. 8).

Der Gutachter nannte als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine Anpassungsstörung mit Angst und Depression gemischt, ICD-10 F43.22 (S.

E. 2 Die Versicherte erhob am 1 4. Februar 2013 Beschwerde (Urk. 1) gegen die Ver fügung vom 1 6. Januar 2013 ( Urk.

2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihr weiterhin eine ganze Rente zuzusprechen ( S. 2 oben Ziff. 1 ) , und es seien ihr entstandene Abklärungskosten zu vergüten (S. 2 oben Ziff. 2) .

Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 1 5. April 2013 ( Urk.

E. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung ( Urk. 2 Verfü gungsteil 2) davon aus, in somatischer Hinsicht lägen Normalbefunde ohne wesentliche Funktionseinschränkungen vor (S. 2 unten), aus psychiatrischer Sicht sei von einer Arbeitsunfähigkeit von 50 % in allen Tätigkeiten auszuge hen; die Kosten für von der Beschwerdeführerin veranlasste Abklärungen wür den nicht übernommen (S. 3 oben).

E. 2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber in ihrer Beschwerde ( Urk.

1) auf den Standpunkt, es seien keine revisionsrelevanten Änderungen eingetreten (S. 5 Ziff. 7), die rheumatologische Gutachterin sei befangen (S. 5 ff. Ziff. 7.1) und das von ihr erstattete Gutachten leide an - näher genannten - inhaltlichen Mängeln (S. 7 ff. Ziff. 7.2). Auch das psychiatrische Gutachten sei mangelhaft (S. 9 Ziff. 7.3). Die Kosten der von ihr eingeholten ärztlichen Berichte seien, da diese entscheidwesentlich seien, von der Beschwerdegegnerin zu übernehmen (S. 10 Ziff. 8).

E. 2.3 Strittig und zu prüfen ist, ob im Vergleich zu den Verhältnissen bei der 2002 erfolgten Rentenzusprache eine relevante Veränderungen eingetreten ist, und auf welche medizinischen Beurteilungen abgestellt werden kann. 3. 3.1

Am 2 9. Februar ( Urk. 8/15/16) oder 1. März ( Urk. 8/15/17) 2000 erlitt die Beschwerdeführerin ein Kontusions-/Rotationstrauma der linken Hand ( Urk. 8/15/12-15).

Dr. med. Y.___ , Chirurgie FMH, speziell Handchirurgie, berichtete am 1 1. Juli 2001 über seine am Vortag erfolgte Untersuchung ( Urk. 8/15/2-4). Er nannte folgende Diagnosen (S. 2 Mitte): - complex regional pain

syndrome (CRPS) Typ II (neurodystrophe Schmerz entwicklung , veralteter Begriff: Kausalgie, Zustand nach Kon tusion peripherer Ulnarisäste Handgelenk links) - Status nach zentraler Läsion des trianguläre n

fibrokartilaginäre n Kom plex es (TFCC)

und Läsion im Bereich des Meniskushomologes links, reaktive Synovialitis

radiocarpal und ulnocarpal - Ulnaminusvariante beidseits symmetrisch (asymptomatisch)

Er führte aus, die heutige Problematik liege in der als CRPS Typ II bezeichneten Schmerzentwicklung (S. 2 unten) und empfahl eine Konzentration auf eine spe zifische Schmerztherapie (S. 3 oben). 3.2

In seinem Bericht an die Beschwerdegegnerin vom 1 0. April 2002 ( Urk. 8/21) nannte Dr. Y.___ folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit ( lit . A): - Status nach Kontusion und Quetschung des linken Handgelenkes mit Teil verletzung des Discus

articularis links - posttraumatisches Komplex Regional Pain Syndrom Typ II (Kausalgie) aus gehend von peripheren Läsionen im Ulnarisbereich .

Er attestierte eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % seit 2 8. Februar 2000 ( lit . B). 3.3

Gestützt auf den Bericht von Dr. Y.___ (vorstehend E. 3.2) legte die Sachbear beitung der Beschwerdegegnerin am 2 3. Juli 2002 einen I nvaliditätsgrad von 100 % fest ( Urk. 8/24). 3.4

Am 7. Mai 2004 wurde die Beschwerdeführerin in der Z.___ rheu matologisch untersucht, worüber gleichentags berichtet wurde ( Urk. 8/50/2-5). Dabei wurden folgende Diagnosen genannt (S. 1): - myofasziales Schmerzsyndrom Schultergürtel linksbetont bei / mit - muskulärer Dysbalance - Verdacht auf CRPS Typ II Arm / Schulter links - Status nach Handgelenkseinklemmung Februar 2000 mit TFCC-Läsion

In der Beurteilung wurde ausgeführt, die Patientin leide unter klinisch deutlich myofaszial

betonten Beschwerden im Bereich des linken Schultergürtels, welche aufgrund einer bisherig therapieresistenten Schmerzsymptomatik des ganzen linken Arms bei Verdacht auf CRPS bei Status nach Handgelenks-Kontusion wahrscheinlich sekundär aufgetreten sei (S. 2 unten). 3.5

In einem Bericht vom 2 9. März 2005 ( Urk. 8/47/1-4; siehe auch Urk. 8/47/5-9) nannte Dr. Y.___

als Datum der letzten Kontrolle den 2 1. Januar 2005 ( Ziff.

8) und stellte folgende Diagnosen ( Ziff. 2): - ausgeprägtes complex regionales Schmerzsyndrom (CRSP Typ II), früher unter dem Begriff Kausalgie bekannt; Status nach Kontusion sensibler Ulnarisnervenäste Handgelenk links - Status nach zentraler TFCC-Läsion mit Läsion des Meniskus Homologes Handgelenk links

Dr. Y.___ berichtete, seit zirka Oktober 2002 sei eine massive Verschlechterung des CRPS Typ II mit Ausbreitung in die Kopf-Hals-Region, Ausbreitung in die Pectoralis -Gegend, Verspannungen im Schulter- und Schultergürtelbereich ein getreten. Ferner nannte er zusätzliche Blockierungen im Bereich der Halswirbel säule (HWS) mit Wirkung auf die Kopfbeweglichkeit und das Auftreten von Blockaden mit Therapiebedürftigkeit ( Ziff. 3). 3.6

Laut Feststellungsblatt vom 2 1. Juni 2005 ( Urk. 8/52) stellte die Beschwerdegeg nerin auf den Bericht von Dr. Y.___ vom 2 1. Januar

(richtig: 2 9. März 2005; vorstehend E. 3.5) ab und bestätigte gleichentags einen unveränderten Renten anspruch ( Urk. 8/53). 4. 4.1

Am 1 3. August 2009 erstatteten die Ärzte der Z.___ , Rheumatologie, einen Bericht ( Urk. 8/70/7-10), den sie in einzelnen Punkten am 2 2. September 2009 korrigierten ( Urk. 8/72).

Sie nannten folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.1): - chronisch rezidivierendes Panvertebralsyndrom - referred

pain bis in die linke Hand - schwerer Dekonditionierungszustand - Status nach Exazerbation der Cervicalgien nach Inklinationsbewe gung Oktober 2007 - aktuell: segmentale Dysfunktion suboccipital und am cervico - thora kalen Übergang - Differentialdiagnose (DD): Fibromyalgie bei 18/18 Fibromyalgiepunk ten positiv, 2/6 Kontrollpunkte positiv - Status nach Handgelenks-Kontusion links Februar 2000 mit Diskusläsion - Verdacht auf complex regional pain

syndrome Stadium II mit Schul ter armsyndrom links (DD: Panvertebralsyndrom ) - Depression

Sie führten aus, die Beschwerdeführerin sei bei ihnen erstmals am 7. Mai 2004 und letztmals am 2 0. Juli 2009

behandelt worden ( Ziff. 1.2).

Zur Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Bäckerin führten sie aus, seit Zusprache einer ganzen IV-Rente seien keine Arbeitsunfähigkeiten mehr attestiert worden ( Ziff. 1.6).

Diese Arbeit betreffend bestehe eine deutliche Einschränkung; die Arbeitsunfähigkeit betrage 75 % ( Urk. 8/72 S. 1 Ziff. 1.7).

Aktuell bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 25 % für eine leichte, wechselbe lastende Tätigkeit . Für eine leichte Tätigkeit mit maximalem nicht repetitiven Heben von 7.5 kg und Arbeiten mit der dominanten Hand maximal für 6 Stun den sähen sie die Arbeitsfähigkeit als gegeben an (S. 2 Ziff.

E. 7 ) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde der Beschwerdeführerin am 1 7. Mai 2013 zur Kenntnis gebracht ( Urk.

E. 7.1 und 7.3). Als nicht geeignet bezeichnete er Tätigkeiten mit sehr hohen Anforderungen an die Konzentration wie beispiels weise Fliessbandarbeit, solche mit sehr hohen Anforderungen an die psychische Belastbarkeit wie beispielsweise Arbeiten unter vielen äusseren Reizen, insbe sondere Lärm, solche mit sehr hohen Anforderungen an die geistige Flexibilität und Schnelligk eit wie beispielsweise Arbeiten mit sehr häufigem Wechsel der Arbeitsabläufe, und Nachtarbeiten (S. 9 Ziff. 7.4). 4.14

Dr. Y.___

äusserte sich am 9. Mai 2012 abermals zur Frage eines allfälligen CRPS II und dazu, inwiefern seines Erachtens dafür die Publikationen der Internatio nal Association

for

the Study of

Pain (IASP) massgeblich seien ( Urk. 8/147/1-4) .

Dr. E.___

hielt dem am 2 8. Juli 2012 entgegen, die von ihr verwendete medizi nische Referenz sei tagesaktuell vollständig und gänzlich unabhängig von den Pharmafirmen, was leider beides bei den Publikationen der IASP nicht der Fall sei ( Urk. 8/156 /1-2 S. 2 Ziff. 3 ) . 4.15

Dr. med. G.___ , Innere Medizin und Rheumatologie FMH, beratender Arzt des Unfallversicherers, erstattete am 1 9. November 2012 eine Aktenbeur teilung

( Urk. 8/160/2-5) . Er wies darauf hin, dass sich rheumatologische und neurologische Folgestörungen von Unfällen grundsätzlich durch eine Spontan besserung im Verlaufe der Zeit auszeichneten. Dies sei typischerweise auch bei einem CRPS der Fall, so dass nur in wenigen sehr schweren Fällen von CRPS über Jahre die gleiche und intensive Symptomatik bestehen bleibe (S. 1 Mitte).

Die überwiegende Anzahl von nachbehandelten Fällen von CRPS gerate in die Hand von Rheumatologen, Reha-Fachärzten und eventuell von Neurologen. Handchirurgen legten in der Regel nach getaner Arbeit und nach Feststellung der Diagnose ihre Arbeit nieder und zeichneten selten für eine Verlaufseinschät zung bei CRP-Fällen verantwortlich (S. 2 oben).

Aufgrund der Feststellung im Gutachten von Dr. B.___ (vorstehend E. 4.3) hät ten Anfang Februar 2010 praktisch keine für ein klinisch relevantes CRPS erforderliche Symptome mehr vorgelegen (S. 1 unten).

Von den - einzeln genannten - typischen Zeichen eines CRPS sei im Gutachten von Dr. B.___ nicht die Rede. Einzige Einschränkung seien nach seiner aus führlichen Untersuchung eine leicht eingeschränkte Handgelenksflexion links und eine verminderte Faustschlusskraft links bei übrigen unauffälligen Befun den einschliesslich der peripher-neurologischen und Koordination. Es fehlten also verbleibende strukturelle Hinweise für ein CRPS im Bereich der linken oberen Extremität (S. 2 Mitte).

Aus den im Gutachten von Dr. B.___ geschilderten Angaben der Versicherten gehe hervor, dass eine Symptomausweitung erkenntlich geworden sei (S. 2 unten). 5 . 5 .1

Die Beschwerdeführerin stellte sich auf den Standpunkt, die rheumatologische Gutachterin Dr. E.___ sei aus einem bestimmten Grund befangen ( Urk. 1 S.

5 ff. Ziff. 7.1). Damit hat es folgende Bewandtnis:

Am 9. Oktober 2010 wandte sich die nachmalige Gutachterin Dr. E.___ an die Beschwerdegegnerin, wies darauf hin, dass in einem am 2 2. September 2009 erstatteten Arztbericht eine EFL als erforderlich bezeichnet worden sei, und empfahl der Beschwerdegegnerin, um bessere Karten in einer eventuell folgen den rechtlichen Beurteilung zu haben, eine EFL zu bewilligen ( Urk. 8/86).

Ein Erfordernis, dem medizinische Gutachten zu genügen haben, ist, dass sie für die streitigen Belange umfassend sind (vorstehend E. 1.2). Die Gutachterin war demnach im Sinne der Qualitätssicherung tätig, als sie die Beschwerdegegnerin darauf hinwies, dass im konkreten Fall zu einer hinreichenden Abklärung auch eine EFL gehören dürfte. Ihr Bestreben, das Gutachten so zu verfassen, dass es den Qualitätsanforderungen der Rechtsprechung - die insbesondere bei einer allfälligen gerichtlichen Überprüfung im Streitfall zum Zuge kommen - genügen kann, ist ein Indiz einer korrekten Auftragserfüllung.

Dies in einen Befangenheitsgrund umdeuten zu wollen, ist abwegig. 5 . 2

Sodann machte die Beschwerdeführerin geltend, das Gutachten von Dr. E.___ sei auch inhaltlich mangelhaft, denn - so die Beurteilung durch Dr. Y.___

- es bestehe nach wie vor ein CRPS, was sie nicht berücksichtigt habe.

Die Stellungnahmen von Dr. Y.___ lassen erkennen, dass er - als Handchirurg - die vor einiger Zeit erfolgte terminologische und wohl auch konzeptuelle Ent wicklung von Morbus Sudeck / Kausalgie über Algodystrophie hin zur aktuell gebräuchlichen Diagnose CRPS registriert hat und darauf Wert zu legen scheint, dies auch zu erläutern. Al lein e deshalb ist er allerdings zur Beurteilung eines allfälligen CRPS nicht berufener als die Fachärzte der Rheumatologie, bei denen die Behandlung von CRPS zum klinischen Alltag gehört. Sowohl Dr. B.___ (vorstehend E. 4.3) als auch Dr. E.___ (vorstehend E. 4.7) haben mit entspre chender Begründung festgehalten, dass sie kein CRPS feststellen konnten. Sie haben die massgebenden Kriterien, die praktisch allesamt nicht erfüllt waren, einzeln dargelegt. Darauf hat Dr. Y.___ nicht substantiell Bezug genommen, son dern lediglich - dafür aber mit Nachdruck - darauf Wert gelegt, es seien die Publikationen der IASP und keine anderen relevant.

Mit Dr. G.___ (vorstehend E. 4.15) ist deshalb der Sachverhalt in diesem Punkte als dahingehend erstellt festzuhalten, dass im massgebenden Zeitpunkt kein CRPS nachzuweisen war .

Sodann ist ein weiteres Eingehen auf das rechthaberisch anmutende Insistieren von Dr. Y.___ auch insofern müssig, als nicht die genaue Diagnose anspruchsre levant ist, sondern deren allfällige Auswirkungen auf das Leistungsvermögen . Dazu finden sich in den Stellungnahmen von Dr. Y.___ keine Ausführungen, die Anlass gäben, vom Gutachten abzuweichen.

Die Beurteilung durch Dr. Y.___ ist somit nicht entscheidwesentlich , weil sie mate riell nicht zu überzeugen vermag und weil sie sich auf einen Aspekt be schränkt, der nicht abschliessend anspruchsrelevant ist.

Dementsprechend ist ausgeschlossen, der Beschwerdegegnerin die Kosten für die von ihr nicht veranlassten Bemühungen aufzuerlegen. Diesbezüglich ist die Be schwerde abzuweisen. 5.3

Die Kritik der Beschwerdeführerin - weitestgehend unter Hinweis auf die Aus führungen von Dr. Y.___

- an den beiden Gutachten vermag nicht zu überzeu gen.

Es ist im Gegenteil festzuhalten, dass das im November 2010 von Dr. E.___ erstattete Gutachten (vorstehend E. 4.7) wie auch das von Dr. F.___ im Feb ruar 2012 erstattete Verlaufsgutachten (vorstehend E. 4.13) den rechtspre chungsgemässen Kriterien (vorstehend E. 1.2) genügt, so dass darauf abgestellt werden kann.

Der Sachverhalt ist mithin dahingehend erstellt, dass aus rheumatologischer Sicht für angepasste Tätigkeiten eine volle Arbeitsfähigkeit und aus psychiatri scher Sicht eine solche von 50 % besteht. 5.4

Damit ist im Vergleich zu den Verhältnissen im Zeitpunkt der letzten rechts genüglichen Anspruchsprüfung - vorliegend identisch mit der ursprünglichen Leistungszusprache

- eine anspruchsrelevante Sachverhaltsänderung ausgewie sen, womit die revisionsweise Anpassung der Leistung (vorstehend E. 1.1) zu lässig und geboten ist. 5.5

Die Invaliditätsbemessung, welcher die Beschwerdegegnerin die genannten ärzt lichen Beurteilungen (vorstehend E. 5.3) zugrunde gelegt hat, wurde von der Beschwerdeführerin nicht in Frage gestellt und gibt nach Lage der Akten (vgl. Urk. 8/141) zu keinen Beanstandungen Anlass.

Somit ist erstellt, dass der Invaliditätsgrad noch 60 % beträgt, womit die Be schwerdeführerin Anspruch auf eine Dreiviertelsrente hat.

Die angefochtene Verfügung erweist sich demnach als zutreffend, womit die dagegen erhobene Beschwerde abzuweisen ist. 6.

Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis des Bundesgesetzes über die Invali denversicherung (IV G) sind ermessensweise auf Fr. 8 00.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdeführerin aufzuerlegen. Das Gericht erkennt: 1.

Die Beschwerde wird abgewiesen. 2.

Die Gerichtskosten von Fr. 800 .-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zuge stellt. 3.

Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Dr. iur . André Largier - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4.

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannTiefenbacher

E. 9 Ziff. 5.1), und als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine anamnestisch und aktenmässig rezidivierende depressive Störung, falls vorhan den remittiert seit mindestens 2005, ICD-10 F33.4 (S. 9 Ziff. 5.2). Die Arbeits fähigkeit bezifferte er mit 100 % (S. 10 Ziff. 7.1). 4.9

Ebenfalls am 2 7. Januar 2011 erstatteten Dr. E.___ (vorstehend E. 4.5) und Dr. F.___ (vorstehend E. 4.6) eine interdisziplinäre Zusammenfassung und Beurteilung ( Urk. 8/96 S. 12 ff.).

Als Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit nannten sie die in den Teilgutachten gestellten Diagnosen (S. 12 Ziff. 9.1.1) , die Arbeitsfähigkeit als Tagesmutter und Putzfrau sowie in - näher umschriebenen - adaptierten Tätig keiten bezifferten sie mit 100 % (S. 12 Ziff. 9.2). 4.

E. 10 Am 2 7. Mai 2011 erstattete Dr. Y.___ (vorstehend E. 3. 1 ) zuhanden des Rechts vertreters der Beschwerdeführerin eine second

opinion ( Urk. 8/119). Er stützte sich auf die von ihm genannten Akten und eine Untersuchung der Beschwer deführer in am 2 3. Mai 2011 (S. 3 Ziff. 1).

Er führte aus, die heutigen Untersuchungen belegten unbestritten weiterhin das Vorliegen eines CRPS. Seit seiner Erstuntersuchung am 1 0. Juli 2001 sei es nachweislich zu einer markanten Ausbreitung und Intensivierung dieses Syn droms an der linken oberen Extremität gekommen (S. 10 Ziff. 7.1).

Die von der Gutachterin angegebene Begründung, weshalb kein CRPS mehr bestehe, basiere noch auf alten Kriterien und Definitionen; ihre Argumente seien - aus näher dargelegten Gründen - nicht stichhaltig (S. 14 ff. Ziff. 7.3). 4.11

Dr. D.___ (vorstehend E. 4. 4 ) beantwortete am 6. Juni 2011 Fragen des Rechts vertreters der Beschwerdeführerin ( Urk. 8/122) . Sie führte aus, von Januar bis August 2010 hätten 2-3 und seither 1-2 Behandlungen pro Monat statt gefunden (S. 1 Ziff. 1).

Die Untersuchungen durch den psychiatrischen Gutachter erachtete sie als voll ständig (S. 1 Ziff. 2), allerdings sei der Bericht von Prof. A.___ (vgl. vorste hend E. 4.2) nicht berücksichtigt (S. 1 f. Ziff. 3).

Aufgrund des Krankheitsverlaufes seit 2001, der angegebenen Beschwerden und

der von ihr erhobenen Untersuchungsbefunde teile sie die im Gutachten ge stellte Diagnose nicht; zu stellen seien ihres Erachtens folgende Diagnosen (S. 3 oben): - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig

mittelgradige Episode, ICD-10 F33.1 - Persönlichkeitsveränderung als Folge der andauernden Schmerzbelas tung , ICD-10 F62.0

Nach ihrer Einschätzung sei die Patientin aufgrund der zurzeit bestehenden de pressiven Symptomatik nicht zu 100 % arbeits- und leistungsfähig (S. 3 Ziff. 6). 4.12

Die Gutachterin Dr. E.___

erstattete am 7. Juli 2011 eine Stellungnahme ( Urk. 8/128/1-4) . Unter anderem wies sie darauf hin, dass der Oberarmumfang rechts seit August 2002 gleich geblieben sei, links hingegen um 1.5 cm zuge nommen habe; das könne nur durch den vermehrten Gebrauch des linken Ar mes erklärt werden (S. 2 Mitte).

Die Behandlung eines CRPS II sei eine typische Aufgabe der Rheumatologen. Sie habe ihre Beurteilung anhand anerkannter Referenzen vorgenommen; die für ein CRPS geforderten Symptome seien bei der Beschwerdeführerin nicht vorhanden (S. 3 oben).

Dr. Y.___ (vorstehend E. 4.9) nehme die Ergebnisse der EFL nicht zur Kenntnis; da er die Explorandin beurteile, wie wenn keine Symptomausweitung und mässige Testkonsistenz vorhanden wären, seien seine Schlussfolgerungen falsch (S. 3 unten). 4.13

Am 7. Februar 2012 erstattete Dr. F.___ (vorstehend E. 4.7) ein

Verlaufsgut achten ( Urk. 8/138) .

Unter Berücksichtigung der Berichte von Prof. A.___ (vorstehend E. 4.

2) und Dr. D.___ (E. 4.3) nannte er nun als Diagnose mit Auswirkung auf die Ar beitsfähigkeit eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte bis mittelgradige Episode mit somatischen Symptomen, ICD-10 F33.01/11 (S. 8 Ziff. 5.1).

Die Arbeitsfähigkeit bezifferte er mit 50 % in der angestammten und in einer adaptierten Tätigkeit (S. 9 Ziff.

Volltext (verifizierbarer Originaltext)

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2013.00167 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Ersatzrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiberin Tiefenbacher Urteil vom

27. Mai 2014 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur . André Largier Weinbergstrasse 43, 8006 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1.

1.1

X.___ , geboren 1973, meldete sich am 1 4. April 2001 unter Hin weis auf Schmerzen im Handgelenk bei der Invalidenversicherung zum Leis tungsbezug an ( Urk. 8/6). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, sprach ihr mit Verfügung vom 5. September 2002 bei einem Invalidi tätsgrad von 100 % eine ganze Rente ab Februar 2001 zu (Urk. 8/33).

Am 2 1. Juni 2005 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, der Rentenanspruch sei unverändert ( Urk. 8/53). 1.2

Nach Eingang eines am 3. Juni 2009 ausgefüllten Revisionsfragebogens (Urk. 8/68) holte die IV-Stelle unter anderem ein bidisziplinäres Gutachten ein, das am 2 3. November 2010 ( Urk. 8/94) und 2 7. Januar 2011 ( Urk. 8/96)

erstattet und am 7. Februar 2012 durch ein Verlaufsgutachten ( Urk. 8/138) ergänzt wurde.

Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren

( Urk. 8/144, Urk. 8/146, Urk. 8/158 ) setzte die IV-Stelle mit Verfügung vom 1 6. Januar 2013 die bisherige ganze auf

eine Dreiviertelsr ente

her ab (Urk. 8/164 + Urk. 8/163 = Urk. 2).

2.

Die Versicherte erhob am 1 4. Februar 2013 Beschwerde (Urk. 1) gegen die Ver fügung vom 1 6. Januar 2013 ( Urk.

2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihr weiterhin eine ganze Rente zuzusprechen ( S. 2 oben Ziff. 1 ) , und es seien ihr entstandene Abklärungskosten zu vergüten (S. 2 oben Ziff. 2) .

Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 1 5. April 2013 ( Urk. 7 ) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde der Beschwerdeführerin am 1 7. Mai 2013 zur Kenntnis gebracht ( Urk. 9 ). Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1.1

Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbe zügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben ( Art. 17 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier bar , wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 1 1. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund heits zustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisi onsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein spracheentscheid , welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E.

3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hinweisen). 1.2

Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2. 2.1

Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung ( Urk. 2 Verfü gungsteil 2) davon aus, in somatischer Hinsicht lägen Normalbefunde ohne wesentliche Funktionseinschränkungen vor (S. 2 unten), aus psychiatrischer Sicht sei von einer Arbeitsunfähigkeit von 50 % in allen Tätigkeiten auszuge hen; die Kosten für von der Beschwerdeführerin veranlasste Abklärungen wür den nicht übernommen (S. 3 oben). 2.2

Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber in ihrer Beschwerde ( Urk.

1) auf den Standpunkt, es seien keine revisionsrelevanten Änderungen eingetreten (S. 5 Ziff. 7), die rheumatologische Gutachterin sei befangen (S. 5 ff. Ziff. 7.1) und das von ihr erstattete Gutachten leide an - näher genannten - inhaltlichen Mängeln (S. 7 ff. Ziff. 7.2). Auch das psychiatrische Gutachten sei mangelhaft (S. 9 Ziff. 7.3). Die Kosten der von ihr eingeholten ärztlichen Berichte seien, da diese entscheidwesentlich seien, von der Beschwerdegegnerin zu übernehmen (S. 10 Ziff. 8). 2.3

Strittig und zu prüfen ist, ob im Vergleich zu den Verhältnissen bei der 2002 erfolgten Rentenzusprache eine relevante Veränderungen eingetreten ist, und auf welche medizinischen Beurteilungen abgestellt werden kann. 3. 3.1

Am 2 9. Februar ( Urk. 8/15/16) oder 1. März ( Urk. 8/15/17) 2000 erlitt die Beschwerdeführerin ein Kontusions-/Rotationstrauma der linken Hand ( Urk. 8/15/12-15).

Dr. med. Y.___ , Chirurgie FMH, speziell Handchirurgie, berichtete am 1 1. Juli 2001 über seine am Vortag erfolgte Untersuchung ( Urk. 8/15/2-4). Er nannte folgende Diagnosen (S. 2 Mitte): - complex regional pain

syndrome (CRPS) Typ II (neurodystrophe Schmerz entwicklung , veralteter Begriff: Kausalgie, Zustand nach Kon tusion peripherer Ulnarisäste Handgelenk links) - Status nach zentraler Läsion des trianguläre n

fibrokartilaginäre n Kom plex es (TFCC)

und Läsion im Bereich des Meniskushomologes links, reaktive Synovialitis

radiocarpal und ulnocarpal - Ulnaminusvariante beidseits symmetrisch (asymptomatisch)

Er führte aus, die heutige Problematik liege in der als CRPS Typ II bezeichneten Schmerzentwicklung (S. 2 unten) und empfahl eine Konzentration auf eine spe zifische Schmerztherapie (S. 3 oben). 3.2

In seinem Bericht an die Beschwerdegegnerin vom 1 0. April 2002 ( Urk. 8/21) nannte Dr. Y.___ folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit ( lit . A): - Status nach Kontusion und Quetschung des linken Handgelenkes mit Teil verletzung des Discus

articularis links - posttraumatisches Komplex Regional Pain Syndrom Typ II (Kausalgie) aus gehend von peripheren Läsionen im Ulnarisbereich .

Er attestierte eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % seit 2 8. Februar 2000 ( lit . B). 3.3

Gestützt auf den Bericht von Dr. Y.___ (vorstehend E. 3.2) legte die Sachbear beitung der Beschwerdegegnerin am 2 3. Juli 2002 einen I nvaliditätsgrad von 100 % fest ( Urk. 8/24). 3.4

Am 7. Mai 2004 wurde die Beschwerdeführerin in der Z.___ rheu matologisch untersucht, worüber gleichentags berichtet wurde ( Urk. 8/50/2-5). Dabei wurden folgende Diagnosen genannt (S. 1): - myofasziales Schmerzsyndrom Schultergürtel linksbetont bei / mit - muskulärer Dysbalance - Verdacht auf CRPS Typ II Arm / Schulter links - Status nach Handgelenkseinklemmung Februar 2000 mit TFCC-Läsion

In der Beurteilung wurde ausgeführt, die Patientin leide unter klinisch deutlich myofaszial

betonten Beschwerden im Bereich des linken Schultergürtels, welche aufgrund einer bisherig therapieresistenten Schmerzsymptomatik des ganzen linken Arms bei Verdacht auf CRPS bei Status nach Handgelenks-Kontusion wahrscheinlich sekundär aufgetreten sei (S. 2 unten). 3.5

In einem Bericht vom 2 9. März 2005 ( Urk. 8/47/1-4; siehe auch Urk. 8/47/5-9) nannte Dr. Y.___

als Datum der letzten Kontrolle den 2 1. Januar 2005 ( Ziff.

8) und stellte folgende Diagnosen ( Ziff. 2): - ausgeprägtes complex regionales Schmerzsyndrom (CRSP Typ II), früher unter dem Begriff Kausalgie bekannt; Status nach Kontusion sensibler Ulnarisnervenäste Handgelenk links - Status nach zentraler TFCC-Läsion mit Läsion des Meniskus Homologes Handgelenk links

Dr. Y.___ berichtete, seit zirka Oktober 2002 sei eine massive Verschlechterung des CRPS Typ II mit Ausbreitung in die Kopf-Hals-Region, Ausbreitung in die Pectoralis -Gegend, Verspannungen im Schulter- und Schultergürtelbereich ein getreten. Ferner nannte er zusätzliche Blockierungen im Bereich der Halswirbel säule (HWS) mit Wirkung auf die Kopfbeweglichkeit und das Auftreten von Blockaden mit Therapiebedürftigkeit ( Ziff. 3). 3.6

Laut Feststellungsblatt vom 2 1. Juni 2005 ( Urk. 8/52) stellte die Beschwerdegeg nerin auf den Bericht von Dr. Y.___ vom 2 1. Januar

(richtig: 2 9. März 2005; vorstehend E. 3.5) ab und bestätigte gleichentags einen unveränderten Renten anspruch ( Urk. 8/53). 4. 4.1

Am 1 3. August 2009 erstatteten die Ärzte der Z.___ , Rheumatologie, einen Bericht ( Urk. 8/70/7-10), den sie in einzelnen Punkten am 2 2. September 2009 korrigierten ( Urk. 8/72).

Sie nannten folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.1): - chronisch rezidivierendes Panvertebralsyndrom - referred

pain bis in die linke Hand - schwerer Dekonditionierungszustand - Status nach Exazerbation der Cervicalgien nach Inklinationsbewe gung Oktober 2007 - aktuell: segmentale Dysfunktion suboccipital und am cervico - thora kalen Übergang - Differentialdiagnose (DD): Fibromyalgie bei 18/18 Fibromyalgiepunk ten positiv, 2/6 Kontrollpunkte positiv - Status nach Handgelenks-Kontusion links Februar 2000 mit Diskusläsion - Verdacht auf complex regional pain

syndrome Stadium II mit Schul ter armsyndrom links (DD: Panvertebralsyndrom ) - Depression

Sie führten aus, die Beschwerdeführerin sei bei ihnen erstmals am 7. Mai 2004 und letztmals am 2 0. Juli 2009

behandelt worden ( Ziff. 1.2).

Zur Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Bäckerin führten sie aus, seit Zusprache einer ganzen IV-Rente seien keine Arbeitsunfähigkeiten mehr attestiert worden ( Ziff. 1.6).

Diese Arbeit betreffend bestehe eine deutliche Einschränkung; die Arbeitsunfähigkeit betrage 75 % ( Urk. 8/72 S. 1 Ziff. 1.7).

Aktuell bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 25 % für eine leichte, wechselbe lastende Tätigkeit . Für eine leichte Tätigkeit mit maximalem nicht repetitiven Heben von 7.5 kg und Arbeiten mit der dominanten Hand maximal für 6 Stun den sähen sie die Arbeitsfähigkeit als gegeben an (S. 2 Ziff. 1.11 lit . b). 4.2

Am 9. September 2009 berichtete Prof. Dr. med. A.___ , Leitender Arzt Schmerz-/Gutachtenszentrum, Z.___ , über die gleichentags erfolgte Konsultation ( Urk. 8/75/2-3 = Urk. 8/94/104-105 ) und führte aus, die Patientin habe sich spontan gemeldet (S. 1 Mitte). Zusammenfassend führte er aus, es bestehe offensichtlich eine schwere Depression, multifaktoriell, insbesondere aufgrund der mannigfachen Belastungen. Er rate der Patientin zur Einnahme von Psychopharmaka, was sie auch akzeptiere (S. 2 Mitte). 4.3

Am 2 9. März 2010 erstattete Dr. med. B.___ , Leitender Arzt, Klinik für Rheumatologie und Rehabilitation, C.___ , ein Gutachten im Auf trag des Unfallversicherers ( Urk. 8/87/11-60) .

Der Gutachter nannte folg e nde Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähig keit (S. 42 Ziff. 4.2 ): - Schmerzsyndrom des linken oberen Quadranten - bei Status nach Unfall (linke Hand zwischen zwei Blechwagen in Back stube eingeklemmt) am 2 9. Februar 2000 - bei Status nach Operation am linken Handgelenk am 2 1. Juni 2000 - mit Entwicklung einer myofaszialen Schmerzproblematik im linkssei tigen Schultergürtel und Nacken linksseitig

Aus streng rheumatologischer Sicht seien aufgrund der Schmerzauslösung be lastende Tätigkeiten mit der linken oberen Extremität überhaupt nicht auszu führen (S. 37 unten). Für übrige Tätigkeiten bestehe aus rheumatologischer Sicht eine Arbeitsfähigkeit von 100 % (S. 38 oben). Für eine Tätigkeit ohne Einsatz der linken oberen Extremität bestehe aus rheumatologischer Sicht keine Einschränkung (S. 46 Ziff. 7.3) .

Bezüglich CRPS II (Kausalgie) ergäben

sich nur noch geringgradige Hinweise. Dazu gehöre die Schmerzauslösung bei Bewegung des linken Handgelenks (S.

40 Ziff. 3.3). 4.4

Dr. med. D.___ , Fachärztin für Psyc hiatrie und Psychotherapie , führte i n ihrem Bericht vom 9. April 2010 ( Urk. 8/79) aus, sie behandle die Beschwerdeführerin seit dem 8. Januar 2010 ( Ziff. 1.2) und nannte folgende Diag nosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit ( Ziff. 1.1): - mittelgradige depressive Episode ohne Remission, ICD-10 F32.1 - Persönlichkeitsveränderung als Folge der andauernden Schmerzbelas tung , ICD-10 F62.0

Sie attestierte eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %

- wovon 50 % aus psychiatri scher Sicht - seit dem 2 1. Juni 2000 ( Ziff. 1.6).

Die Beschwerdeführerin könne Arbeiten nicht zuverlässig und nicht innert nütz licher Frist bewältigen; es sei keine Erwerbstätigkeit möglich ( Ziff. 1.7). 4. 5

Ab 7. Juni 2010 ( Urk. 8/105) wurde die Beschwerdeführerin in der Z.___ wegen exazerbierter Schulter-/Armschmerzen, im Verlauf als chronisches Schulter-Armsyndrom diagnostiziert behandelt ( Urk. 8/105-114), dies bis jeden falls 6. April 2011 ( Urk. 8/115). 4. 6

Am 17./1 8. November 2010 fand eine Evaluation der funktionellen Leistungsfä higkeit (EFL) statt, worüber am 2 4. November 2010 berichtet wurde ( Urk. 8/92). Als arbeitsrelevantes Problem wurden generalisierte Schmerzen festgehalten (S.

1 Mitte). Die Leistungsbereitschaft sei gut, die Konsistenz mässig, das Schmerzverhalten und die Beschreibung von Schmerz und Einschränkungen sei schlecht. Diese Zeichen wiesen auf eine Schmerzverarbeitungsstörung bezie hungsweise Symptomausweitung. Die beobachtete Leistungsfähigkeit entspreche einer leichten bis mittelschweren Arbeit (S. 1). Die Gewichtslimite wurde mit 12.5 kg angegeben (S. 2 oben). 4. 7

Am 2 3. November 2010 erstattete Dr. med. E.___ , Innere Medizin FMH, speziell Rheumaerkrankungen, ein Gutachten im Auftrag der Beschwerde gegnerin ( Urk. 8/94/2-96). Sie stützte sich auf die ihr überlassenen Akten (S. 3 ff.), die Angaben der Beschwerdeführerin (S. 79 f.) und die von ihr am 8. November 2010 erhobenen Befunde (S. 80 ff.).

Die Gutachterin nannte folgende rheumatologische Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (S. 87 Ziff. 7.1) : - Status nach Einklemmung der linken Hand bei der Arbeit am 2 9. Februar 2000 mit - Feststellung einer TFCC-Läsion - arthroskopischer Behandlung am 2 1. Juni 2000 - wahrscheinlich Auftreten eines CRPS Typ II, das jetzt klinisch und bild gebend nicht mehr nachweisbar ist mit - normaler Röntgenuntersuchung beider Hände (Februar 2010) - vier weitgehend symmetrischen Armumfängen bei Rechtshändig keit

Zur Arbeitsfähigkeit führte die Gutachterin aus, 1998 habe die Beschwerdefüh rerin einen Kurs als Tagesmutter absolviert und sei anschliessend als Tages mutter tätig gewesen; 1999 habe sie während der Ferien als Reinigungsaushilfe gearbeitet. Am 1. Dezember 1999 habe sie die Arbeit als Bäckerin aufgenommen und nach dem Unfall vom 2 9. Februar 2000 habe sie von zirka 1 5. März bis am 5. Juni 2000 die Arbeit wieder aufgenommen. An diesem Tag sei sie wegen Ekzemen an beiden Armen zu 100 % arbeitsunfähig eingestuft worden. Sie wohne zusammen mit ihrem Ehemann und drei Kindern (Jahrgang 1995, 1998 und 2005) in einem eigenen Einfamilienhaus.

In der angestammten Tätigkeit als Bäckerin könnten Teilbereiche auftreten, wel che die Leistungsfähigkeit der Beschwerdeführerin überforderten; diese Tätigkeit könne sie

nicht mehr ausüben. Die angestammte Tätigkeit als Tagesmutter und Putzfrau könne die Explorandin uneingeschränkt zu 100 % ausüben (S. 89 Ziff. 9.1).

Die Arbeitsfähigkeit in adaptierten Tätigkeiten betrage 100 % (S. 90 Ziff. 9.3).

Gemäss den Angaben der behandelnden Rheumatologin sei es im Oktober 2007 gegenüber Mai 2004 zu einer deutlichen Besserung der Beschwerden gekom men. Jetzt sei kein CRPS mehr vorhanden. Die Beweglichkeit des linken Hand gelenks habe sich gegenüber den Voruntersuchungen deutlich gebessert. Die Armumfänge hätten sich gegenüber den Befunden von Oktober 2002 weit gehend normalisiert. Im Vergleich zur EFL im Juni 2003 habe sich die Leis tungsfähigkeit jetzt deutlich gebessert (S. 93 Ziff. 11). 4. 8

Am 2 7. Januar 2011 erstatte Dr. med. F.___ , Psychiatrie und Psychothe rapie FMH, ein Gutachten im Auftrag der Beschwerdegegnerin ( Urk. 8/96/1-11). Er stützte sich auf die ihm überlassenen Akten (S. 2 ff.), die Angaben der Beschwerdeführerin (S.5 ff.) und die von ihm am 1 6. November 2010 erhobenen Befunde (S. 8).

Der Gutachter nannte als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine Anpassungsstörung mit Angst und Depression gemischt, ICD-10 F43.22 (S.

9 Ziff. 5.1), und als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine anamnestisch und aktenmässig rezidivierende depressive Störung, falls vorhan den remittiert seit mindestens 2005, ICD-10 F33.4 (S. 9 Ziff. 5.2). Die Arbeits fähigkeit bezifferte er mit 100 % (S. 10 Ziff. 7.1). 4.9

Ebenfalls am 2 7. Januar 2011 erstatteten Dr. E.___ (vorstehend E. 4.5) und Dr. F.___ (vorstehend E. 4.6) eine interdisziplinäre Zusammenfassung und Beurteilung ( Urk. 8/96 S. 12 ff.).

Als Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit nannten sie die in den Teilgutachten gestellten Diagnosen (S. 12 Ziff. 9.1.1) , die Arbeitsfähigkeit als Tagesmutter und Putzfrau sowie in - näher umschriebenen - adaptierten Tätig keiten bezifferten sie mit 100 % (S. 12 Ziff. 9.2). 4. 10

Am 2 7. Mai 2011 erstattete Dr. Y.___ (vorstehend E. 3. 1 ) zuhanden des Rechts vertreters der Beschwerdeführerin eine second

opinion ( Urk. 8/119). Er stützte sich auf die von ihm genannten Akten und eine Untersuchung der Beschwer deführer in am 2 3. Mai 2011 (S. 3 Ziff. 1).

Er führte aus, die heutigen Untersuchungen belegten unbestritten weiterhin das Vorliegen eines CRPS. Seit seiner Erstuntersuchung am 1 0. Juli 2001 sei es nachweislich zu einer markanten Ausbreitung und Intensivierung dieses Syn droms an der linken oberen Extremität gekommen (S. 10 Ziff. 7.1).

Die von der Gutachterin angegebene Begründung, weshalb kein CRPS mehr bestehe, basiere noch auf alten Kriterien und Definitionen; ihre Argumente seien - aus näher dargelegten Gründen - nicht stichhaltig (S. 14 ff. Ziff. 7.3). 4.11

Dr. D.___ (vorstehend E. 4. 4 ) beantwortete am 6. Juni 2011 Fragen des Rechts vertreters der Beschwerdeführerin ( Urk. 8/122) . Sie führte aus, von Januar bis August 2010 hätten 2-3 und seither 1-2 Behandlungen pro Monat statt gefunden (S. 1 Ziff. 1).

Die Untersuchungen durch den psychiatrischen Gutachter erachtete sie als voll ständig (S. 1 Ziff. 2), allerdings sei der Bericht von Prof. A.___ (vgl. vorste hend E. 4.2) nicht berücksichtigt (S. 1 f. Ziff. 3).

Aufgrund des Krankheitsverlaufes seit 2001, der angegebenen Beschwerden und

der von ihr erhobenen Untersuchungsbefunde teile sie die im Gutachten ge stellte Diagnose nicht; zu stellen seien ihres Erachtens folgende Diagnosen (S. 3 oben): - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig

mittelgradige Episode, ICD-10 F33.1 - Persönlichkeitsveränderung als Folge der andauernden Schmerzbelas tung , ICD-10 F62.0

Nach ihrer Einschätzung sei die Patientin aufgrund der zurzeit bestehenden de pressiven Symptomatik nicht zu 100 % arbeits- und leistungsfähig (S. 3 Ziff. 6). 4.12

Die Gutachterin Dr. E.___

erstattete am 7. Juli 2011 eine Stellungnahme ( Urk. 8/128/1-4) . Unter anderem wies sie darauf hin, dass der Oberarmumfang rechts seit August 2002 gleich geblieben sei, links hingegen um 1.5 cm zuge nommen habe; das könne nur durch den vermehrten Gebrauch des linken Ar mes erklärt werden (S. 2 Mitte).

Die Behandlung eines CRPS II sei eine typische Aufgabe der Rheumatologen. Sie habe ihre Beurteilung anhand anerkannter Referenzen vorgenommen; die für ein CRPS geforderten Symptome seien bei der Beschwerdeführerin nicht vorhanden (S. 3 oben).

Dr. Y.___ (vorstehend E. 4.9) nehme die Ergebnisse der EFL nicht zur Kenntnis; da er die Explorandin beurteile, wie wenn keine Symptomausweitung und mässige Testkonsistenz vorhanden wären, seien seine Schlussfolgerungen falsch (S. 3 unten). 4.13

Am 7. Februar 2012 erstattete Dr. F.___ (vorstehend E. 4.7) ein

Verlaufsgut achten ( Urk. 8/138) .

Unter Berücksichtigung der Berichte von Prof. A.___ (vorstehend E. 4.

2) und Dr. D.___ (E. 4.3) nannte er nun als Diagnose mit Auswirkung auf die Ar beitsfähigkeit eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte bis mittelgradige Episode mit somatischen Symptomen, ICD-10 F33.01/11 (S. 8 Ziff. 5.1).

Die Arbeitsfähigkeit bezifferte er mit 50 % in der angestammten und in einer adaptierten Tätigkeit (S. 9 Ziff. 7.1 und 7.3). Als nicht geeignet bezeichnete er Tätigkeiten mit sehr hohen Anforderungen an die Konzentration wie beispiels weise Fliessbandarbeit, solche mit sehr hohen Anforderungen an die psychische Belastbarkeit wie beispielsweise Arbeiten unter vielen äusseren Reizen, insbe sondere Lärm, solche mit sehr hohen Anforderungen an die geistige Flexibilität und Schnelligk eit wie beispielsweise Arbeiten mit sehr häufigem Wechsel der Arbeitsabläufe, und Nachtarbeiten (S. 9 Ziff. 7.4). 4.14

Dr. Y.___

äusserte sich am 9. Mai 2012 abermals zur Frage eines allfälligen CRPS II und dazu, inwiefern seines Erachtens dafür die Publikationen der Internatio nal Association

for

the Study of

Pain (IASP) massgeblich seien ( Urk. 8/147/1-4) .

Dr. E.___

hielt dem am 2 8. Juli 2012 entgegen, die von ihr verwendete medizi nische Referenz sei tagesaktuell vollständig und gänzlich unabhängig von den Pharmafirmen, was leider beides bei den Publikationen der IASP nicht der Fall sei ( Urk. 8/156 /1-2 S. 2 Ziff. 3 ) . 4.15

Dr. med. G.___ , Innere Medizin und Rheumatologie FMH, beratender Arzt des Unfallversicherers, erstattete am 1 9. November 2012 eine Aktenbeur teilung

( Urk. 8/160/2-5) . Er wies darauf hin, dass sich rheumatologische und neurologische Folgestörungen von Unfällen grundsätzlich durch eine Spontan besserung im Verlaufe der Zeit auszeichneten. Dies sei typischerweise auch bei einem CRPS der Fall, so dass nur in wenigen sehr schweren Fällen von CRPS über Jahre die gleiche und intensive Symptomatik bestehen bleibe (S. 1 Mitte).

Die überwiegende Anzahl von nachbehandelten Fällen von CRPS gerate in die Hand von Rheumatologen, Reha-Fachärzten und eventuell von Neurologen. Handchirurgen legten in der Regel nach getaner Arbeit und nach Feststellung der Diagnose ihre Arbeit nieder und zeichneten selten für eine Verlaufseinschät zung bei CRP-Fällen verantwortlich (S. 2 oben).

Aufgrund der Feststellung im Gutachten von Dr. B.___ (vorstehend E. 4.3) hät ten Anfang Februar 2010 praktisch keine für ein klinisch relevantes CRPS erforderliche Symptome mehr vorgelegen (S. 1 unten).

Von den - einzeln genannten - typischen Zeichen eines CRPS sei im Gutachten von Dr. B.___ nicht die Rede. Einzige Einschränkung seien nach seiner aus führlichen Untersuchung eine leicht eingeschränkte Handgelenksflexion links und eine verminderte Faustschlusskraft links bei übrigen unauffälligen Befun den einschliesslich der peripher-neurologischen und Koordination. Es fehlten also verbleibende strukturelle Hinweise für ein CRPS im Bereich der linken oberen Extremität (S. 2 Mitte).

Aus den im Gutachten von Dr. B.___ geschilderten Angaben der Versicherten gehe hervor, dass eine Symptomausweitung erkenntlich geworden sei (S. 2 unten). 5 . 5 .1

Die Beschwerdeführerin stellte sich auf den Standpunkt, die rheumatologische Gutachterin Dr. E.___ sei aus einem bestimmten Grund befangen ( Urk. 1 S.

5 ff. Ziff. 7.1). Damit hat es folgende Bewandtnis:

Am 9. Oktober 2010 wandte sich die nachmalige Gutachterin Dr. E.___ an die Beschwerdegegnerin, wies darauf hin, dass in einem am 2 2. September 2009 erstatteten Arztbericht eine EFL als erforderlich bezeichnet worden sei, und empfahl der Beschwerdegegnerin, um bessere Karten in einer eventuell folgen den rechtlichen Beurteilung zu haben, eine EFL zu bewilligen ( Urk. 8/86).

Ein Erfordernis, dem medizinische Gutachten zu genügen haben, ist, dass sie für die streitigen Belange umfassend sind (vorstehend E. 1.2). Die Gutachterin war demnach im Sinne der Qualitätssicherung tätig, als sie die Beschwerdegegnerin darauf hinwies, dass im konkreten Fall zu einer hinreichenden Abklärung auch eine EFL gehören dürfte. Ihr Bestreben, das Gutachten so zu verfassen, dass es den Qualitätsanforderungen der Rechtsprechung - die insbesondere bei einer allfälligen gerichtlichen Überprüfung im Streitfall zum Zuge kommen - genügen kann, ist ein Indiz einer korrekten Auftragserfüllung.

Dies in einen Befangenheitsgrund umdeuten zu wollen, ist abwegig. 5 . 2

Sodann machte die Beschwerdeführerin geltend, das Gutachten von Dr. E.___ sei auch inhaltlich mangelhaft, denn - so die Beurteilung durch Dr. Y.___

- es bestehe nach wie vor ein CRPS, was sie nicht berücksichtigt habe.

Die Stellungnahmen von Dr. Y.___ lassen erkennen, dass er - als Handchirurg - die vor einiger Zeit erfolgte terminologische und wohl auch konzeptuelle Ent wicklung von Morbus Sudeck / Kausalgie über Algodystrophie hin zur aktuell gebräuchlichen Diagnose CRPS registriert hat und darauf Wert zu legen scheint, dies auch zu erläutern. Al lein e deshalb ist er allerdings zur Beurteilung eines allfälligen CRPS nicht berufener als die Fachärzte der Rheumatologie, bei denen die Behandlung von CRPS zum klinischen Alltag gehört. Sowohl Dr. B.___ (vorstehend E. 4.3) als auch Dr. E.___ (vorstehend E. 4.7) haben mit entspre chender Begründung festgehalten, dass sie kein CRPS feststellen konnten. Sie haben die massgebenden Kriterien, die praktisch allesamt nicht erfüllt waren, einzeln dargelegt. Darauf hat Dr. Y.___ nicht substantiell Bezug genommen, son dern lediglich - dafür aber mit Nachdruck - darauf Wert gelegt, es seien die Publikationen der IASP und keine anderen relevant.

Mit Dr. G.___ (vorstehend E. 4.15) ist deshalb der Sachverhalt in diesem Punkte als dahingehend erstellt festzuhalten, dass im massgebenden Zeitpunkt kein CRPS nachzuweisen war .

Sodann ist ein weiteres Eingehen auf das rechthaberisch anmutende Insistieren von Dr. Y.___ auch insofern müssig, als nicht die genaue Diagnose anspruchsre levant ist, sondern deren allfällige Auswirkungen auf das Leistungsvermögen . Dazu finden sich in den Stellungnahmen von Dr. Y.___ keine Ausführungen, die Anlass gäben, vom Gutachten abzuweichen.

Die Beurteilung durch Dr. Y.___ ist somit nicht entscheidwesentlich , weil sie mate riell nicht zu überzeugen vermag und weil sie sich auf einen Aspekt be schränkt, der nicht abschliessend anspruchsrelevant ist.

Dementsprechend ist ausgeschlossen, der Beschwerdegegnerin die Kosten für die von ihr nicht veranlassten Bemühungen aufzuerlegen. Diesbezüglich ist die Be schwerde abzuweisen. 5.3

Die Kritik der Beschwerdeführerin - weitestgehend unter Hinweis auf die Aus führungen von Dr. Y.___

- an den beiden Gutachten vermag nicht zu überzeu gen.

Es ist im Gegenteil festzuhalten, dass das im November 2010 von Dr. E.___ erstattete Gutachten (vorstehend E. 4.7) wie auch das von Dr. F.___ im Feb ruar 2012 erstattete Verlaufsgutachten (vorstehend E. 4.13) den rechtspre chungsgemässen Kriterien (vorstehend E. 1.2) genügt, so dass darauf abgestellt werden kann.

Der Sachverhalt ist mithin dahingehend erstellt, dass aus rheumatologischer Sicht für angepasste Tätigkeiten eine volle Arbeitsfähigkeit und aus psychiatri scher Sicht eine solche von 50 % besteht. 5.4

Damit ist im Vergleich zu den Verhältnissen im Zeitpunkt der letzten rechts genüglichen Anspruchsprüfung - vorliegend identisch mit der ursprünglichen Leistungszusprache

- eine anspruchsrelevante Sachverhaltsänderung ausgewie sen, womit die revisionsweise Anpassung der Leistung (vorstehend E. 1.1) zu lässig und geboten ist. 5.5

Die Invaliditätsbemessung, welcher die Beschwerdegegnerin die genannten ärzt lichen Beurteilungen (vorstehend E. 5.3) zugrunde gelegt hat, wurde von der Beschwerdeführerin nicht in Frage gestellt und gibt nach Lage der Akten (vgl. Urk. 8/141) zu keinen Beanstandungen Anlass.

Somit ist erstellt, dass der Invaliditätsgrad noch 60 % beträgt, womit die Be schwerdeführerin Anspruch auf eine Dreiviertelsrente hat.

Die angefochtene Verfügung erweist sich demnach als zutreffend, womit die dagegen erhobene Beschwerde abzuweisen ist. 6.

Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis des Bundesgesetzes über die Invali denversicherung (IV G) sind ermessensweise auf Fr. 8 00.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdeführerin aufzuerlegen. Das Gericht erkennt: 1.

Die Beschwerde wird abgewiesen. 2.

Die Gerichtskosten von Fr. 800 .-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zuge stellt. 3.

Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Dr. iur . André Largier - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4.

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannTiefenbacher