II 2019 48

Sz Verwaltungsgericht 2019-11-18 Deutsch SZ

Arbeitslosenversicherung (Insolvenzentschädigung) | Arbeitslosenversicherung

Volltext
Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 18.11.2019 II 2019 48 Arbeitslosenversicherung (Insolvenzentschädigung) | Arbeitslosenversicherung \n \n \n \n \n \n \n \n II 2019 48 \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n Entscheid vom 18. November 2019 \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n Besetzung \n Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident \n \n \n \n Dr.oec. Andreas Risi, Richter Dr.iur. Frank Lampert, Richter \n \n \n \n MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n Parteien \n A.________ , \n Beschwerdeführer, \n vertreten durch Rechtsanwältin LL.M. B.________, \n \n \n \n gegen \n \n \n \n Amt für Arbeit, Arbeitslosenkasse, Lückenstrasse 8, Postfach 1181, 6431 Schwyz, \n Vorinstanz, \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n Gegenstand \n Arbeitslosenversicherung (Insolvenzentschädigung) \n \n \n \n \n Sachverhalt: \n A. Gemäss Arbeitsvertrag vom 8. Mai 2017 war A.________ seit dem 1. Juni 2017 bei der C.________ GmbH (nachfolgend: C.________) in einem Pensum zu 42 Stunden pro Woche angestellt (Vi-act. 64). Mit Verfügung vom 4. Juli 2018 hat der Einzelrichter des Bezirksgerichts D.________ über die C.________ den Konkurs eröffnet (Vi-act. 90). \n B. Am 28. Juli 2018 (Eingang Arbeitslosenkasse am 3.8.2018) stellte A.________ Antrag auf Insolvenzentschädigung und gab an, am 14. November 2017 den letzten Arbeitstag geleistet zu haben (Vi-act. 27, 79). Mit Verfügung Nr. 616 vom 13. November 2018 lehnte die Arbeitslosenkasse diesen Antrag infolge Nichterfüllens der Anspruchsvoraussetzungen ab (Vi-act. 60; Bf-act. 2). Hiergegen erhob A.________ am 10. Dezember 2018 Einsprache (Vi-act. 30; Bf-act. 21). \n C. Mit Einspracheentscheid Nr. 9/2019 vom 7. Mai 2019 wies die Arbeitslosenkasse Schwyz die Einsprache ab (Vi-act. 5). \n D. Am 6. Juni 2019 lässt A.________ gegen den Einspracheentscheid vom 7. Mai 2019 beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz fristgerecht Beschwerde einreichen mit den Rechtsbegehren: \n \n Der Einspracheentscheid des Amtes für Arbeit/Arbeitslosenkasse vom 7. Mai 2019 sei aufzuheben. \n Das Amt für Arbeit/Arbeitslosenkasse habe dem Beschwerdeführer (Arbeitnehmer) die ihm zustehende Insolvenzentschädigung für den Zeitraum vom 1. Juli 2017 bis 31. Oktober 2017 (maximal 4 Monate) aufgrund der Konkurseröffnung über die C.________ GmbH (Arbeitgeberin) per 4. Juli 2018 zu erbringen. \n Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten des Beschwerdegegners. \n \n E. Mit Vernehmlassung vom 12. Juni 2019 beantragt die Vorinstanz die vollumfängliche Abweisung der Beschwerde mit Verweis auf die Begründung im angefochtenen Einspracheentscheid. \n Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung: \n 1.1.1 Beitragspflichtige Arbeitnehmer von Arbeitgebern, die in der Schweiz der Zwangsvollstreckung unterliegen oder in der Schweiz Arbeitnehmer beschäf­tigen, haben Anspruch auf Insolvenzentschädigung, wenn u.a. gegen ihren Arbeitgeber der Konkurs eröffnet wird und ihnen in diesem Zeitpunkt Lohnforderungen zustehen (vgl. Art. 51 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die obligato­rische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung [AVIG; SR 837.0] vom 25.6.1982) oder der Konkurs nur deswegen nicht eröffnet wird, weil sich infolge offensichtlicher Überschuldung des Arbeitgebers kein Gläubiger bereitfindet, die Kosten vorzuschiessen (