Erwägungen (3 Absätze)
E. 14 décembre 1995
Bulletin officiel de l’Assemblée fédérale
Proposition de la commission
La commission propose, à l’unanimité, d’entrer en matière et
d’adopter le projet d’arrêté.
Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen
L’entrée en matière est décidée sans opposition
Bundesbeschluss über ein Doppelbesteuerungsab-
kommen mit Ecuador
Arrêté fédéral approuvant une convention de double
imposition avec la République de l’Equateur
Detailberatung – Examen de détail
Titel und Ingress, Art. 1, 2
Antrag der Kommission
Zustimmung zum Beschluss des Ständerates
Titre et préambule, art. 1, 2
Proposition de la commission
Adhérer à la décision du Conseil des Etats
Angenommen – Adopté
Namentliche Gesamtabstimmung
Vote sur l’ensemble, nominatif
(Ref.: 0025)
Für Annahme des Entwurfes stimmen – Acceptent le projet:
Aeppli Wartmann Regine, Aguet, von Allmen, Bangerter,
Baumann Alexander, Baumberger, Bäumlin, Béguelin,
Bircher Peter, Blaser, Borer Roland, Brunner Toni, Bühl-
mann, Carobbio, Christen, Columberg, de Dardel, David,
Deiss, Dettling, Dreher, Dünki, Durrer, Eberhard Anton,
Egerszegi, Eggly, Ehrler, Engelberger, Fehr Hans, Fehr Lis-
beth, von Felten, Fischer-Seengen, Föhn, Freund, Frey Clau-
de, Frey Walter, Fritschi Oscar, Gadient, Giezendanner,
Grobet, Gros Jean-Michel, Gross Andreas, Gross Jost, Gros-
senbacher, Günter Paul, Gusset, Hämmerle, Hess Otto, Hil-
ber, Hochreutener, Hollenstein, Hubmann, Imhof, Keller
Rudolf, Kühne, Lachat, Ledergerber, Leemann, Leu Josef,
Leuenberger Ernst, Lötscher, Maury Pasquier Liliane, Meier
Hans, Meier Samuel, Meyer Theo, Moser, Müller Erich, Mül-
ler Hemmi Vreni, Nebiker, Oehrli Fritz Abraham, Ostermann,
Philipona, Randegger, Rennwald, Ruckstuhl, Ruf, Ruffy,
Schenk, Scherrer Jürg, Scheurer Rémy, Schmied Walter,
Seiler Hanspeter, Semadeni, Stamm Judith, Steinemann,
Steiner Rudolf, Strahm Rudolf, Straumann, Thanei, Thür,
Tschuppert Karl, Vallender Dorle, Vetterli, Vollmer, Wittenwi-
ler, Zwygart
(96)
Stimmen nicht – Ne votent pas:
Alder, Aregger, Banga, Baumann Ruedi, Baumann Stepha-
nie, Berberat, Bezzola, Binder, Blocher, Bodenmann, Bonny,
Borel François, Bortoluzzi, Bührer Gerold, Caccia, Cavadini
Adriano, Cavalli, Chiffelle, Comby, Couchepin, Diener, Dor-
mann, Ducrot, Dupraz, Engler, Epiney, Eymann Christoph,
Fankhauser, Fasel Hugo, Filliez, Fischer-Hägglingen, Fride-
rici Charles, Goll, Gonseth, Grendelmeier, Guisan, Gysin
Hans-Rudolf, Gysin Remo, Haering Binder, Hafner Ursula,
Hasler, Heberlein, Hegetschweiler, Herczog, Hess Peter,
Hubacher, Jans, Jeanprêtre, Jöri, Jutzet, Kofmel, Kunz, Lan-
genberger, Lauper, Loeb François, Loretan Otto, Maitre,
Marti Werner, Maspoli, Maurer, Mühlemann, Nabholz, Pelli
Fulvio, Pidoux, Pini, Raggenbass, Ratti, Rechsteiner Paul,
Rechsteiner Rudolf, Roth Maria, Rychen, Sandoz Marcel,
Sandoz Suzette, Scherrer Werner, Schlüer, Schmid Odilo,
Schmid Samuel, Simon, Speck, Spielmann, Spoerry, Stamm
Luzi, Steffen, Steinegger, Stucky, Stump, Suter, Teuscher,
Theiler, Tschäppät Alexander, Tschopp, Vermot, Vogel Dani-
el, Weber Agnes, Weigelt, Weyeneth, Widrig, Wiederkehr,
Wyss William, Zapfl, Zbinden, Ziegler Jean, Zisyadis
(103)
Präsident, stimmt nicht – Président, ne vote pas:
Leuba
(1)
An den Bundesrat – Au Conseil fédéral
95.034
Doppelbesteuerung.
Abkommen mit Jamaika
Double imposition.
Convention avec la Jamaïque
Botschaft und Beschlussentwurf vom 10. Mai 1995 (BBl III 720)
Message et projet d’arrêté du 10 mai 1995 (FF III 680)
Beschluss des Ständerates vom 5. Oktober 1995
Décision du Conseil des Etats du 5 octobre 1995
Kategorie V, Art. 68 GRN – Catégorie V, art. 68 RCN
___________________________________________________________
Mühlemann Ernst (R, TG) unterbreitet im Namen der Aus-
senpolitischen Kommission (APK) den folgenden schriftli-
chen Bericht:
Jamaika hatte der Schweiz erstmals 1973 vorgeschlagen,
Verhandlungen über den Abschluss eines Doppelbesteue-
rungsabkommens aufzunehmen. Aufgrund innenpolitischer
Ereignisse in Jamaika konnte dieses Abkommen nicht abge-
schlossen werden. 1991 wurden die Verhandlungen auf Er-
suchen Jamaikas wiederaufgenommen und 1993 abge-
schlossen.
Das Doppelbesteuerungsabkommen mit Jamaika wurde am
6. Dezember 1994 in Kingston unterzeichnet, nachdem es
bei allen Kantonen und interessierten Wirtschaftsverbänden
eine günstige Aufnahme gefunden hatte.
Wichtigste Bestimmungen des Abkommens:
Das Abkommen folgt weitgehend dem Musterabkommen
der OECD und der schweizerischen Abkommenspraxis. In
gewissen Bereichen wurden besondere Lösungen verein-
bart.
Unter das Abkommen fallende Steuern: Da Jamaika keine
Vermögenssteuern erhebt, bezieht sich das Abkommen ein-
zig auf die Einkommenssteuern.
Betriebsstätte: Diese Bestimmungen entsprechen jenen,
welche die Schweiz in den Doppelbesteuerungsabkommen
mit Entwicklungsländern vorsieht.
Dividenden: Der Quellensteuersatz wird für Dividenden, wel-
che von Tochtergesellschaften ausgeschüttet werden, deren
Muttergesellschaft mittelbar oder unmittelbar über minde-
stens 10 Prozent der Stimmrechte verfügt, auf 10 Prozent
beschränkt. In den anderen Fällen beträgt die Quellensteuer
E. 15 Prozent. Zinsen: Die Quellensteuer wird gemäss Musterabkommen der OECD auf 10 Prozent beschränkt. In Fällen, in denen Banken Darlehen gewähren, wurde der Schweiz eine Sen- kung dieses Satzes auf 5 Prozent zugestanden. Zinsen für Staatsanleihen sowie die Zinsen eines vom anderen Staat zugesprochenen, garantierten oder versicherten Kredits sind im Quellenstaat von der Quellensteuer befreit. Lizenzgebühren: Das innerstaatliche jamaikanische Recht sieht bei Lizenzgebühren eine Quellensteuer von 33,33 Pro- zent vor. Auch hier hat Jamaika der Schweiz ein bedeuten- des Zugeständnis gemacht, indem es eine Beschränkung dieses Satzes auf 10 Prozent zuliess. Vermeidung der Doppelbesteuerung: Die Schweiz wendet zur Vermeidung der Doppelbesteuerung ihr herkömmliches Befreiungssystem an und gewährt auf Dividenden, Zinsen und Lizenzgebühren die pauschale Steueranrechnung, wäh- rend in Jamaika das Anrechnungssystem gilt. Austausch von Informationen: Das Abkommen enthält keine Informationsklausel.
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Doppelbesteuerung. Abkommen mit Ecuador Double imposition. Convention avec l’Equateur In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1995 Année Anno Band V Volume Volume Session Wintersession Session Session d'hiver Sessione Sessione invernale Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 08 Séance Seduta Geschäftsnummer 95.033 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 14.12.1995 - 08:00 Date Data Seite 2543-2544 Page Pagina Ref. No
E. 20 039 600 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.
Volltext (verifizierbarer Originaltext)
14. Dezember 1995 N 2543 Doppelbesteuerung. Abkommen mit Ecuador Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Maria, Rychen, Sandoz Marcel, Sandoz Suzette, Scherrer Werner, Scheurer Rémy, Schmid Odilo, Schmid Samuel, Speck, Spielmann, Spoerry, Stamm Luzi, Steinegger, Steiner Rudolf, Stucky, Stump, Suter, Theiler, Tschäppät Alexander, Tschopp, Vermot, Vetterli, Vogel Daniel, Weber Agnes, Weigelt, Weyeneth, Widrig, Wiederkehr, Wyss William, Zapfl, Zbinden, Ziegler Jean, Zisyadis (94) Präsident, stimmt nicht – Président, ne vote pas: Leuba (1) An den Bundesrat – Au Conseil fédéral 95.033 Doppelbesteuerung. Abkommen mit Ecuador Double imposition. Convention avec l’Equateur Botschaft und Beschlussentwurf vom 10. Mai 1995 (BBl III 693) Message et projet d’arrêté du 10 mai 1995 (FF III 653) Beschluss des Ständerates vom 5. Oktober 1995 Décision du Conseil des Etats du 5 octobre 1995 Kategorie V, Art. 68 GRN – Catégorie V, art. 68 RCN ___________________________________________________________ Mühlemann Ernst (R, TG) unterbreitet im Namen der Aus- senpolitischen Kommission (APK) den folgenden schriftli- chen Bericht: Ecuador leitete im Jahre 1992 ein durch staatspolitische Re- formen, Privatisierungen und die Inflationsbekämpfung ge- kennzeichnetes Programm zur Ankurbelung der Wirtschaft ein. Im Zuge dieser Reform bemüht sich das Land (in dem die Schweiz unter den ausländischen Investoren im dritten Rang steht), seine Attraktivität durch den Abschluss von Doppelbe- steuerungsabkommen mit Industrieländern zu steigern. Das Doppelbesteuerungsabkommen mit Ecuador wurde von den Kantonen und Wirtschaftsverbänden positiv aufgenom- men. Wichtigste Bestimmungen des Abkommens: Das Abkommen folgt zum grossen Teil dem Musterabkom- men der OECD und der schweizerischen Abkommenspraxis. In gewissen Bereichen wurden besondere Lösungen verein- bart. Unter das Abkommen fallende Steuern: Das Abkommen be- trifft nur die Einkommenssteuern und die Steuern auf dem Vermögen. Da Ecuador zurzeit keine Vermögenssteuern er- hebt, ist im Abkommen vorgesehen, dass es bei einer allfäl- ligen späteren Einführung einer Vermögenssteuer in Ecua- dor auch für diese Steuer Anwendung findet. Betriebsstätte: Diese Bestimmungen entsprechen jenen, welche die Schweiz in den Doppelbesteuerungsabkommen mit Entwicklungsländern vorsieht. Dividenden: Der Quellensteuersatz ist auf 15 Prozent be- schränkt. Zinsen: Der Quellensteuersatz wird entsprechend dem Mu- sterabkommen der OECD auf 10 Prozent begrenzt. Ausnah- men sind vorgesehen: für Zinsen auf Bankdarlehen, Zinsen aus öffentlichen Anleihen sowie Zinsen, die im Zusammen- hang mit dem Kreditverkauf bezahlt werden. Diese werden von der Quellenbesteuerung gänzlich befreit. Dies stellt eine erhebliche Konzession für Ecuador dar, das nach internem Recht auf Zinsen, die an Empfänger mit Wohnsitz im Ausland ausgerichtet werden, eine Quellensteuer von 33 Prozent er- hebt. Lizenzgebühren: Hier sieht das ecuadorianische Recht eine Quellensteuer von 33 Prozent vor. Dieser Satz konnte auf 10 Prozent herabgesetzt werden, was erneut ein wesentli- ches Zugeständnis Ecuadors darstellt. Vermeidung der Doppelbesteuerung: Die Schweiz wendet ihr übliches Befreiungssystem an und gewährt auf Dividenden, Zinsen und Lizenzgebühren die pauschale Steueranrech- nung. Die gleiche Methode wendet auch Ecuador an. Informationsaustausch: Das Abkommen enthält keine Infor- mationsklausel. Finanzielle Auswirkungen: Steuereinbussen ergeben sich für die Schweiz insbesondere durch die teilweise Rückerstat- tung der Verrechnungssteuer. Dieser Einnahmenverlust dürfte zurzeit nicht sehr bedeutend sein, da die ecuadoriani- schen Investitionen in der Schweiz bescheiden sind. Das Abkommen bringt auch finanzielle Vorteile, weil der Brut- toertrag der aus Ecuador stammenden Einnahmen in der Schweiz steuerbar ist. Mühlemann Ernst (R, TG) présente au nom de la Commis- sion de politique extérieure (CPE) le rapport écrit suivant: L’Equateur a mis en place un programme de redressement économique en 1992, marqué par une politique de réforme de l’Etat, de privatisations et de lutte contre l’inflation. C’est dans ce cadre que l’Equateur a cherché à renforcer son at- trait par la conclusion de conventions de double imposition avec des Etats industrialisés. La Suisse figure d’ailleurs au troisième rang des investisseurs étrangers. La convention de double imposition avec la République de l’Equateur a été approuvée par les cantons et les milieux éco- nomiques intéressés. Principales dispositions de la convention: La convention suit largement le modèle de l’OCDE et la pra- tique suisse en la matière. Dans certains domaines, des so- lutions adéquates ont été convenues. Impôts visés par la convention: La convention ne porte que sur les impôts sur le revenu et sur la fortune. L’Equateur ne percevant aucun impôt sur la fortune actuellement, cette éventualité est déjà prévue par la convention. Etablissement stable: Les dispositions appliquées sont celles que la Suisse prévoit dans les conventions de double impo- sition conclues avec des pays en voie de développement. Dividendes: Le taux d’impôt à la source est limité à 15 pour cent. Intérêts: L’impôt à la source est limité à un taux de 10 pour cent, conformément au modèle de l’OCDE. Des exceptions sont prévues: dans les cas de prêts bancaires, d’emprunts d’Etat ou de prêts liés à la vente à crédit. Dans ces cas, la Suisse a obtenu une réduction du taux à 0 pour cent. Ceci représente d’importantes concessions pour l’Equateur qui prévoit dans son droit interne un impôt à la source de 33 pour cent sur les intérêts versés à des résidents de l’étranger. Redevances: Dans ce cas, le droit interne équatorien prévoit un impôt à la source de 33 pour cent. Ce taux a pu être ra- mené à 10 pour cent, ce qui représente à nouveau une con- cession non négligeable pour l’Equateur. Elimination des doubles impositions: La Suisse applique en principe la méthode de l’exonération de l’impôt et accorde l’imputation forfaitaire d’impôt pour les dividendes, les in- térêts et les redevances de licences. L’Equateur applique également cette méthode. Echange de renseignements: La convention ne prévoit aucune clause d’échange de renseignements. Conséquences financières: Pour la Suisse, les pertes de ren- trées fiscales sont surtout dues au remboursement partiel de l’impôt anticipé. Le manque à gagner ne devrait pas être trop important, car les investissements équatoriens en Suisse sont actuellement faibles. La convention apporte aussi des avantages financiers. En ef- fet, les revenus provenant de l’Equateur pourront être impo- sés en Suisse à leur montant brut. Antrag der Kommission Die Kommission beantragt einstimmig, auf die Vorlage einzu- treten und den Beschlussentwurf zu genehmigen.
Double imposition. Convention avec la Jamaïque 2544 N 14 décembre 1995 Bulletin officiel de l’Assemblée fédérale Proposition de la commission La commission propose, à l’unanimité, d’entrer en matière et d’adopter le projet d’arrêté. Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen L’entrée en matière est décidée sans opposition Bundesbeschluss über ein Doppelbesteuerungsab- kommen mit Ecuador Arrêté fédéral approuvant une convention de double imposition avec la République de l’Equateur Detailberatung – Examen de détail Titel und Ingress, Art. 1, 2 Antrag der Kommission Zustimmung zum Beschluss des Ständerates Titre et préambule, art. 1, 2 Proposition de la commission Adhérer à la décision du Conseil des Etats Angenommen – Adopté Namentliche Gesamtabstimmung Vote sur l’ensemble, nominatif (Ref.: 0025) Für Annahme des Entwurfes stimmen – Acceptent le projet: Aeppli Wartmann Regine, Aguet, von Allmen, Bangerter, Baumann Alexander, Baumberger, Bäumlin, Béguelin, Bircher Peter, Blaser, Borer Roland, Brunner Toni, Bühl- mann, Carobbio, Christen, Columberg, de Dardel, David, Deiss, Dettling, Dreher, Dünki, Durrer, Eberhard Anton, Egerszegi, Eggly, Ehrler, Engelberger, Fehr Hans, Fehr Lis- beth, von Felten, Fischer-Seengen, Föhn, Freund, Frey Clau- de, Frey Walter, Fritschi Oscar, Gadient, Giezendanner, Grobet, Gros Jean-Michel, Gross Andreas, Gross Jost, Gros- senbacher, Günter Paul, Gusset, Hämmerle, Hess Otto, Hil- ber, Hochreutener, Hollenstein, Hubmann, Imhof, Keller Rudolf, Kühne, Lachat, Ledergerber, Leemann, Leu Josef, Leuenberger Ernst, Lötscher, Maury Pasquier Liliane, Meier Hans, Meier Samuel, Meyer Theo, Moser, Müller Erich, Mül- ler Hemmi Vreni, Nebiker, Oehrli Fritz Abraham, Ostermann, Philipona, Randegger, Rennwald, Ruckstuhl, Ruf, Ruffy, Schenk, Scherrer Jürg, Scheurer Rémy, Schmied Walter, Seiler Hanspeter, Semadeni, Stamm Judith, Steinemann, Steiner Rudolf, Strahm Rudolf, Straumann, Thanei, Thür, Tschuppert Karl, Vallender Dorle, Vetterli, Vollmer, Wittenwi- ler, Zwygart (96) Stimmen nicht – Ne votent pas: Alder, Aregger, Banga, Baumann Ruedi, Baumann Stepha- nie, Berberat, Bezzola, Binder, Blocher, Bodenmann, Bonny, Borel François, Bortoluzzi, Bührer Gerold, Caccia, Cavadini Adriano, Cavalli, Chiffelle, Comby, Couchepin, Diener, Dor- mann, Ducrot, Dupraz, Engler, Epiney, Eymann Christoph, Fankhauser, Fasel Hugo, Filliez, Fischer-Hägglingen, Fride- rici Charles, Goll, Gonseth, Grendelmeier, Guisan, Gysin Hans-Rudolf, Gysin Remo, Haering Binder, Hafner Ursula, Hasler, Heberlein, Hegetschweiler, Herczog, Hess Peter, Hubacher, Jans, Jeanprêtre, Jöri, Jutzet, Kofmel, Kunz, Lan- genberger, Lauper, Loeb François, Loretan Otto, Maitre, Marti Werner, Maspoli, Maurer, Mühlemann, Nabholz, Pelli Fulvio, Pidoux, Pini, Raggenbass, Ratti, Rechsteiner Paul, Rechsteiner Rudolf, Roth Maria, Rychen, Sandoz Marcel, Sandoz Suzette, Scherrer Werner, Schlüer, Schmid Odilo, Schmid Samuel, Simon, Speck, Spielmann, Spoerry, Stamm Luzi, Steffen, Steinegger, Stucky, Stump, Suter, Teuscher, Theiler, Tschäppät Alexander, Tschopp, Vermot, Vogel Dani- el, Weber Agnes, Weigelt, Weyeneth, Widrig, Wiederkehr, Wyss William, Zapfl, Zbinden, Ziegler Jean, Zisyadis (103) Präsident, stimmt nicht – Président, ne vote pas: Leuba (1) An den Bundesrat – Au Conseil fédéral 95.034 Doppelbesteuerung. Abkommen mit Jamaika Double imposition. Convention avec la Jamaïque Botschaft und Beschlussentwurf vom 10. Mai 1995 (BBl III 720) Message et projet d’arrêté du 10 mai 1995 (FF III 680) Beschluss des Ständerates vom 5. Oktober 1995 Décision du Conseil des Etats du 5 octobre 1995 Kategorie V, Art. 68 GRN – Catégorie V, art. 68 RCN ___________________________________________________________ Mühlemann Ernst (R, TG) unterbreitet im Namen der Aus- senpolitischen Kommission (APK) den folgenden schriftli- chen Bericht: Jamaika hatte der Schweiz erstmals 1973 vorgeschlagen, Verhandlungen über den Abschluss eines Doppelbesteue- rungsabkommens aufzunehmen. Aufgrund innenpolitischer Ereignisse in Jamaika konnte dieses Abkommen nicht abge- schlossen werden. 1991 wurden die Verhandlungen auf Er- suchen Jamaikas wiederaufgenommen und 1993 abge- schlossen. Das Doppelbesteuerungsabkommen mit Jamaika wurde am
6. Dezember 1994 in Kingston unterzeichnet, nachdem es bei allen Kantonen und interessierten Wirtschaftsverbänden eine günstige Aufnahme gefunden hatte. Wichtigste Bestimmungen des Abkommens: Das Abkommen folgt weitgehend dem Musterabkommen der OECD und der schweizerischen Abkommenspraxis. In gewissen Bereichen wurden besondere Lösungen verein- bart. Unter das Abkommen fallende Steuern: Da Jamaika keine Vermögenssteuern erhebt, bezieht sich das Abkommen ein- zig auf die Einkommenssteuern. Betriebsstätte: Diese Bestimmungen entsprechen jenen, welche die Schweiz in den Doppelbesteuerungsabkommen mit Entwicklungsländern vorsieht. Dividenden: Der Quellensteuersatz wird für Dividenden, wel- che von Tochtergesellschaften ausgeschüttet werden, deren Muttergesellschaft mittelbar oder unmittelbar über minde- stens 10 Prozent der Stimmrechte verfügt, auf 10 Prozent beschränkt. In den anderen Fällen beträgt die Quellensteuer 15 Prozent. Zinsen: Die Quellensteuer wird gemäss Musterabkommen der OECD auf 10 Prozent beschränkt. In Fällen, in denen Banken Darlehen gewähren, wurde der Schweiz eine Sen- kung dieses Satzes auf 5 Prozent zugestanden. Zinsen für Staatsanleihen sowie die Zinsen eines vom anderen Staat zugesprochenen, garantierten oder versicherten Kredits sind im Quellenstaat von der Quellensteuer befreit. Lizenzgebühren: Das innerstaatliche jamaikanische Recht sieht bei Lizenzgebühren eine Quellensteuer von 33,33 Pro- zent vor. Auch hier hat Jamaika der Schweiz ein bedeuten- des Zugeständnis gemacht, indem es eine Beschränkung dieses Satzes auf 10 Prozent zuliess. Vermeidung der Doppelbesteuerung: Die Schweiz wendet zur Vermeidung der Doppelbesteuerung ihr herkömmliches Befreiungssystem an und gewährt auf Dividenden, Zinsen und Lizenzgebühren die pauschale Steueranrechnung, wäh- rend in Jamaika das Anrechnungssystem gilt. Austausch von Informationen: Das Abkommen enthält keine Informationsklausel.
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Doppelbesteuerung. Abkommen mit Ecuador Double imposition. Convention avec l’Equateur In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1995 Année Anno Band V Volume Volume Session Wintersession Session Session d'hiver Sessione Sessione invernale Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 08 Séance Seduta Geschäftsnummer 95.033 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 14.12.1995 - 08:00 Date Data Seite 2543-2544 Page Pagina Ref. No 20 039 600 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.