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VD.2024.44

Planfestsetzungsbeschluss des Regierungsrats betreffend Burgfelderstrasse: Abschnitt Markircherstrasse bis Burgfelderstrasse, Missionsstrasse: Abschnitt Burgfelderplatz bis Birmannsgasse Änderung des Linien- und Erschliessungsplans

Basel-Stadt · 2025-04-09 · Deutsch BS
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Volltext (verifizierbarer Originaltext)

Appellationsgericht

des Kantons Basel-Stadt

als Verwaltungsgericht

Dreiergericht

VD.2024.44

URTEIL

vom9. April 2025

Mitwirkende

Dr. Claudius Gelzer (Vorsitz), Prof. Dr. Daniela Thurnherr Keller,

Prof. Dr. Ramon Mabillard

und Gerichtsschreiberin MLaw Marion Wüthrich

Beteiligte

A____Rekurrent 1

[...]

B____Rekurrentin 2

[...]

C____Rekurrentin 3

[...]

D____Rekurrent 4

[...]

E____Rekurrent 5

[...]

alle vertreten durch F____,

[...]

gegen

Regierungsrat Basel-Stadt

Staatskanzlei, Marktplatz 9, Postfach, 4001 Basel

vertreten durch Bau- und Verkehrsdepartement

des Kantons Basel-Stadt, Rechtsabteilung,

Münsterplatz 11, Postfach, 4001 Basel

Gegenstand

Rekursgegen einen Beschluss des Regierungsrats

vom 12. März 2024

betreffend Planfestsetzungsbeschluss des Regierungsrats betreffend

Burgfelderstrasse: Abschnitt Markircherstrasse bis Burgfelderstrasse,

Missionsstrasse: Abschnitt Burgfelderplatz bis Birmannsgasse

Änderung des Linien- und Erschliessungsplans

1.3Der Rekurrent 1 ist als Verein konstituiert (vgl. Art. 60 ff. des Zivilgesetzbuches [ZGB, SR 210]). Als solcher kann er die Interessen der Mehrheit oder einer Grosszahl seiner Mitglieder mit Beschwerde geltend machen, wenn deren Wahrung zu seinen statutarischen Aufgaben gehört und eine Vielzahl von Mitgliedern ihrerseits beschwerdebefugt wären (sog. egoistische Verbandsbeschwerde; BGer 1C_615/2021 vom 15. März 2024 E. 1.2, nicht publiziert in BGE 150 II 444, BGE 142 II 80 E. 1.4.2 S. 84; VGE VD.2020.47 vom 31 März 2021 E. 1.2, VD.2017.261 vom 21. September 2018 E. 3.5, mit weiteren Hinweisen;Kiener/Rütsche/Kuhn, Öffentliches Verfahrensrecht, 2. Auflage, Zürich 2015, N 1455;Kölz/Häner/Bertschi, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 3. Auflage, Zürich 2013, N 964;Marantelli/Said Huber, in: Waldmann/Weissenberger [Hrsg.], Praxiskommentar VwVG, 2. Auflage, Zürich 2016, Art. 48 N 20;Rhinow/Koller/Kiss/ Thurnherr/Brühl-Moser, Öffentliches Prozessrecht, 3. Auflage, Basel 2014, N 1103). Vorliegend erachtete der Regierungsrat diese Betroffenheit einer Grosszahl der Vereinsmitglieder als nicht gegeben und trat auf die Einsprache des Rekurrenten 1 nicht ein. Auf die Einsprache der Rekurrierenden 2-5 trat er ein, wies sie aber ab. Sie sowie der Rekurrent 1 sind durch den angefochtenen Regierungsratsbeschluss berührt und haben ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung. Die Rekurrierenden 1-5 sind daher im vorliegenden verwaltungsgerichtlichen Verfahren gemäss § 13 Abs. 1 VRPG zum Rekurs legitimiert. Auf ihren form- und fristgerecht eingereichten Rekurs ist somit einzutreten.

Mitteilung an:

APPELLATIONSGERICHT BASEL-STADT

Die Gerichtsschreiberin

Gegen diesen Entscheid kann unter den Voraussetzungen von Art. 82 ff. des Bundesgerichtsgesetzes (BGG) innert 30 Tagen seit schriftlicher EröffnungBeschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheitenerhoben werden. Die Beschwerdeschrift ist fristgerecht dem Bundesgericht (1000 Lausanne 14) einzureichen. Für die Anforderungen an deren Inhalt wird auf Art. 42 BGG verwiesen. Über die Zulässigkeit des Rechtsmittels entscheidet das Bundesgericht.