Volltext (verifizierbarer Originaltext)
Appellationsgericht
des Kantons Basel-Stadt
als Verwaltungsgericht
Dreiergericht
VD.2023.136
VD.2023.138
URTEIL
vom 6. Januar 2025
Mitwirkende
Dr. Stephan Wullschleger, Dr. Claudius Gelzer,
Prof. Dr. Ramon Mabillard
und Gerichtsschreiber Dr. Alexander Zürcher
Beteiligte
Bau- und VerkehrsdepartementRekurrent 1
des Kantons Basel-Stadt
Münsterplatz 11, Postfach, 4001 Basel
A____Rekurrentin 2
[...]
vertreten durch [...] und/oder [...], Advokaten,
[...]
gegen
Bau- und Gastgewerbeinspektorat
Münsterplatz 1, Basel
B____Beigeladene 1
[...]
C____Beigeladener 2
[...]
D____Beigeladener 3
[...]
Mieterinnen- und Mieterverband BaselBeigeladener 4
Clarastrasse 2, 4058 Basel
Gegenstand
Rekursgegen einen Entscheid der Baurekurskommission
vom 31. Mai 2023
betreffend Bauentscheid Nr. BBG [...] vom 16. November 2022 in Sachen
Sanierung und Umbau Mehrfamilienhaus mit Ausbau
Dachgeschoss sowie Balkonersatz, [...]
://: Die Rekursverfahren VD.2023.136 und VD.2023.138 werden vereinigt.
In teilweiser Gutheissung der Rekurse wird der Entscheid der Baurekurskommission vom 31. Mai 2023 aufgehoben und die Sache zur Neubeurteilung im Sinne der Erwägungen an die Baurekurskommission zurückgewiesen.
Die Beigeladenen 1-3 (untereinander in solidarischer Verpflichtung) und der Beigeladene 4 tragen die Kosten der beiden Rekursverfahren mit einer reduzierten Urteilsgebühr von CHF 1'500. je zur Hälfte.
Der von der Rekurrentin 2 geleistete Kostenvorschuss in Höhe von CHF 2'500. wird dieser zurückerstattet.
Der Rekurrentin 2 wird eine Parteientschädigung von CHF 7'530. inklusive Auslagen, zuzüglich 7,7 % MWST auf CHF 3'765. von CHF 289.90 und 8,1 % MWST auf CHF 3'765. von CHF 304.95, zugesprochen, welche zur Hälfte durch die Baurekurskommission und je zu einem Viertel von den Beigeladenen 1-3 (untereinander in solidarischer Verpflichtung) und dem Beigeladenen 4 zu tragen ist.
Mitteilung an:
Gegen diesen Entscheid kann unter den Voraussetzungen von Art. 82 ff. des Bundesgerichtsgesetzes (BGG) innert 30 Tagen seit schriftlicher EröffnungBeschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheitenerhoben werden. Die Beschwerdeschrift ist fristgerecht dem Bundesgericht (1000 Lausanne 14) einzureichen. Für die Anforderungen an deren Inhalt wird auf Art. 42 BGG verwiesen. Über die Zulässigkeit des Rechtsmittels entscheidet das Bundesgericht.