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5A 6/2024

Bundesgericht · 2024-01-05 · Deutsch CH
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Errichtung einer Beistandschaft | Familienrecht

Sachverhalt

Mit Entscheid vom 22. Januar 2021 ordnete die KESB Appenzell-Innerrhoden aufgrund einer Gefährdungsmeldung der B.________ für den Beschwerdeführer eine Vertretungsbeistandschaft mit Einkommens- und Vermögensverwaltung an, da er offenkundig sein Geld verschleuderte; das Kantonsgericht Appenzell-Innerrhoden hiess jedoch die dagegen erhobene Beschwerde gut. Nachdem sich die Zahlungsrückstände bzw. Betreibungen häuften und auch Verwahrlosung drohte und die Genossenschaft C.________ deshalb mehrfach Gefährdungsmeldungen gemacht hatte, ordnete die KESB am 20. Juni 2023 erneut eine Vertretungsbeistandschaft mit Einkommens- und Vermögensverwaltung an; die hiergegen erhobene Beschwerde wies das Kantonsgericht mit Entscheid vom 27. November 2023 ab. Mit Eingabe vom 30. Dezember 2023 wendet sich der Beschwerdeführer an das Bundesgericht.

Erwägungen (4 Absätze)

E. 1 Die Beschwerde hat eine Begründung zu enthalten, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG), was eine sachbezogene Auseinandersetzung mit dessen Erwägungen erfordert (BGE 140 III 115 E. 2; 142 III 364 E. 2.4).

E. 2 Das Kantonsgericht hat den Gesundheitszustand des Beschwerdeführers, seine Lebensumstände und die finanzielle Situation sowie die rechtlichen Voraussetzungen der angeordneten Massnahmen im angefochtenen Entscheid ausführlich dargelegt. Damit setzt sich der Beschwerdeführer nicht ansatzweise auseinander. Er hält lediglich fest, dass er keine Beiständin brauche und um Abweisung des Beschlusses bitte. Damit ist keine Rechtsverletzung dargetan.

E. 3 Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Präsident im vereinfachten Verfahren entscheidet (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG).

E. 4 Angesichts der konkreten Umstände ist auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten (Art. 66 Abs. 1 BGG).

Dispositiv
  1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
  2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
  3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der KESB Appenzell-Innerrhoden und dem Kantonsgericht Appenzell Innerrhoden mitgeteilt.
Volltext (verifizierbarer Originaltext)

Bundesgericht II. Zivilrechtliche Abteilung 05.01.2024 5A 6/2024 (5A_6/2024) Tribunal fédéral IIe Cour de droit civil 05.01.2024 5A 6/2024 (5A_6/2024) Tribunale federale II Corte di diritto civile 05.01.2024 5A 6/2024 (5A_6/2024)

Errichtung einer Beistandschaft | Familienrecht

Bundesgericht Tribunal fédéral Tribunale federale Tribunal federal 5A_6/2024 Urteil vom 5. Januar 2024 II. zivilrechtliche Abteilung Besetzung Bundesrichter Herrmann, Präsident, Gerichtsschreiber Möckli. Verfahrensbeteiligte A.________, Beschwerdeführer, gegen Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Appenzell-Innerrhoden, Hoferbad 2, 9050 Appenzell. Gegenstand Errichtung einer Beistandschaft, Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Appenzell Innerrhoden vom 27. November 2023 (KBA 2-2023). Sachverhalt: Mit Entscheid vom 22. Januar 2021 ordnete die KESB Appenzell-Innerrhoden aufgrund einer Gefährdungsmeldung der B.________ für den Beschwerdeführer eine Vertretungsbeistandschaft mit Einkommens- und Vermögensverwaltung an, da er offenkundig sein Geld verschleuderte; das Kantonsgericht Appenzell-Innerrhoden hiess jedoch die dagegen erhobene Beschwerde gut. Nachdem sich die Zahlungsrückstände bzw. Betreibungen häuften und auch Verwahrlosung drohte und die Genossenschaft C.________ deshalb mehrfach Gefährdungsmeldungen gemacht hatte, ordnete die KESB am 20. Juni 2023 erneut eine Vertretungsbeistandschaft mit Einkommens- und Vermögensverwaltung an; die hiergegen erhobene Beschwerde wies das Kantonsgericht mit Entscheid vom 27. November 2023 ab. Mit Eingabe vom 30. Dezember 2023 wendet sich der Beschwerdeführer an das Bundesgericht. Erwägungen: 1. Die Beschwerde hat eine Begründung zu enthalten, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG), was eine sachbezogene Auseinandersetzung mit dessen Erwägungen erfordert (BGE 140 III 115 E. 2; 142 III 364 E. 2.4). 2. Das Kantonsgericht hat den Gesundheitszustand des Beschwerdeführers, seine Lebensumstände und die finanzielle Situation sowie die rechtlichen Voraussetzungen der angeordneten Massnahmen im angefochtenen Entscheid ausführlich dargelegt. Damit setzt sich der Beschwerdeführer nicht ansatzweise auseinander. Er hält lediglich fest, dass er keine Beiständin brauche und um Abweisung des Beschlusses bitte. Damit ist keine Rechtsverletzung dargetan. 3. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Präsident im vereinfachten Verfahren entscheidet (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG). 4. Angesichts der konkreten Umstände ist auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten (Art. 66 Abs. 1 BGG). Demnach erkennt der Präsident: 1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben. 3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der KESB Appenzell-Innerrhoden und dem Kantonsgericht Appenzell Innerrhoden mitgeteilt. Lausanne, 5. Januar 2024 Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung des Schweizerischen Bundesgerichts Der Präsident: Herrmann Der Gerichtsschreiber: Möckli