Fürsorgerische Unterbringung | Familienrecht
Sachverhalt
Mit ärztlicher Einweisung vom 19. April 2023 wurde die Beschwerdeführerin in der Klinik C.________ fürsorgerisch untergebracht. Zufolge Entlassung aus der Klinik am 20. April 2023 erklärte das Verwaltungsgericht des Kantons Aargau ihre gegen die Einweisung erhobene Beschwerde mit Verfügung vom 26. April 2023 als gegenstandslos; in Bezug auf die verlangte Löschung der Daten im System der Klinik erklärte es sich als nicht zuständig. Mit Eingabe vom 24. Mai 2023 wendet sich die Beschwerdeführerin an das Bundesgericht.
Erwägungen (4 Absätze)
E. 1 Die Beschwerde hat eine Begründung zu enthalten, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG), was eine sachbezogene Auseinandersetzung mit dessen Erwägungen erfordert (BGE 140 III 115 E. 2; 142 III 364 E. 2.4).
E. 2 Die Beschwerdeführerin macht geltend, dass ihre Daten im System der Klinik zu Unrecht gespeichert würden und sie aus Prinzip dagegen vorgehen wolle, damit solche Aktionen im Kanton Aargau nicht noch einmal vorkämen. Diese Aussage enthält keine sachgerichtete Auseinandersetzung mit der Erwägung des Verwaltungsgerichtes, zur Beurteilung dieser Frage im Rahmen einer gegen die fürsorgerische Unterbringung erhobenen Beschwerde nicht zuständig zu sein. Eine Rechtsverletzung wird nicht dargelegt.
E. 3 Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Präsident im vereinfachten Verfahren entscheidet (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG).
E. 4 Angesichts der konkreten Umstände ist auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten (Art. 66 Abs. 1 BGG).
Dispositiv
- Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
- Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
- Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, der einweisenden Ärztin und dem Verwaltungsgericht des Kantons Aargau, 1. Kammer, mitgeteilt.
Volltext (verifizierbarer Originaltext)
Bundesgericht II. Zivilrechtliche Abteilung 02.06.2023 5A 401/2023 (5A_401/2023) Tribunal fédéral IIe Cour de droit civil 02.06.2023 5A 401/2023 (5A_401/2023) Tribunale federale II Corte di diritto civile 02.06.2023 5A 401/2023 (5A_401/2023)
Fürsorgerische Unterbringung | Familienrecht
Bundesgericht Tribunal fédéral Tribunale federale Tribunal federal 5A_401/2023 Urteil vom 2. Juni 2023 II. zivilrechtliche Abteilung Besetzung Bundesrichter Herrmann, Präsident, Gerichtsschreiber Möckli. Verfahrensbeteiligte A.________, Beschwerdeführerin, gegen Dipl. med. B.________. Gegenstand Fürsorgerische Unterbringung, Beschwerde gegen die Verfügung des Verwaltungsgerichts des Kantons Aargau, 1. Kammer, vom 26. April 2023 (WBE.2023.142). Sachverhalt: Mit ärztlicher Einweisung vom 19. April 2023 wurde die Beschwerdeführerin in der Klinik C.________ fürsorgerisch untergebracht. Zufolge Entlassung aus der Klinik am 20. April 2023 erklärte das Verwaltungsgericht des Kantons Aargau ihre gegen die Einweisung erhobene Beschwerde mit Verfügung vom 26. April 2023 als gegenstandslos; in Bezug auf die verlangte Löschung der Daten im System der Klinik erklärte es sich als nicht zuständig. Mit Eingabe vom 24. Mai 2023 wendet sich die Beschwerdeführerin an das Bundesgericht. Erwägungen: 1. Die Beschwerde hat eine Begründung zu enthalten, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG), was eine sachbezogene Auseinandersetzung mit dessen Erwägungen erfordert (BGE 140 III 115 E. 2; 142 III 364 E. 2.4). 2. Die Beschwerdeführerin macht geltend, dass ihre Daten im System der Klinik zu Unrecht gespeichert würden und sie aus Prinzip dagegen vorgehen wolle, damit solche Aktionen im Kanton Aargau nicht noch einmal vorkämen. Diese Aussage enthält keine sachgerichtete Auseinandersetzung mit der Erwägung des Verwaltungsgerichtes, zur Beurteilung dieser Frage im Rahmen einer gegen die fürsorgerische Unterbringung erhobenen Beschwerde nicht zuständig zu sein. Eine Rechtsverletzung wird nicht dargelegt. 3. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Präsident im vereinfachten Verfahren entscheidet (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG). 4. Angesichts der konkreten Umstände ist auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten (Art. 66 Abs. 1 BGG). Demnach erkennt der Präsident: 1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben. 3. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, der einweisenden Ärztin und dem Verwaltungsgericht des Kantons Aargau, 1. Kammer, mitgeteilt. Lausanne, 2. Juni 2023 Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung des Schweizerischen Bundesgerichts Der Präsident: Herrmann Der Gerichtsschreiber: Möckli