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4P.87/2001

Bundesgericht · 2001-07-18 · Deutsch CH
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Zivilprozess

Erwägungen (1 Absätze)

E. 1 Juni 2001 [AS 2001, S. 1048]) bei arbeitsrechtlichen Streitigkeiten bis Fr. 30'000.-- keine Gerichtsgebühren zu erheben sind, dass der Beschwerdeführer entschädigungspflichtig wird, weil er durch das gegenstandslos gewordene Rechtsmittel der Gegenpartei unnütze Kosten verursacht hat (Art. 156 Abs. 6 in Verbindung mit Art. 159 Abs. 5 OG ; Messmer/Imboden, Die eidgenössischen Rechtsmittel in Zivilsachen, Zürich 1992, Rz. 27, S. 36), erkannt : 1.-Die staatsrechtliche Beschwerde wird als gegenstandslos abgeschrieben. 2.-Es wird keine Gerichtsgebühr erhoben. 3.-Der Beschwerdeführer wird verpflichtet, die Beschwerdegegnerin für das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 1'000.-- zu entschädigen. 4.-Dieses Urteil wird den Parteien sowie dem Obergericht des Kantons Aargau (1. Zivilkammer) schriftlich mitgeteilt. ______________ Lausanne, 18. Juli 2001 Im Namen der I. Zivilabteilung des SCHWEIZERISCHEN BUNDESGERICHTS Das präsidierende Mitglied: Der Gerichtsschreiber:

Volltext (verifizierbarer Originaltext)

Bundesgericht I. zivilrechtliche Abteilung 18.07.2001 4P.87/2001 Tribunal fédéral Ire Cour de droit civil 18.07.2001 4P.87/2001 Tribunale federale I Corte di diritto civile 18.07.2001 4P.87/2001

Zivilprozess

[AZA 0/2] 4P.87/2001/rnd I. ZIVILABTEILUNG *******************************

18. Juli 2001 Es wirken mit: Bundesrichterin und Bundesrichter Corboz, präsidierendes Mitglied, Rottenberg Liatowitsch, Nyffeler und Gerichtsschreiber Mazan. --------- In Sachen A.________, Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt Christoph Suter, Bahnhofstrasse 6, 5610 Wohlen, gegen X.________ AG, Beschwerdegegnerin, vertreten durch Fürsprecher Peter Meyer, Kirchenrain 8, Postfach 76, 5610 Wohlen, Obergericht des Kantons Aarau, 1. Zivilkammer, betreffend Art. 9 BV etc. (Kosten und Entschädigung), hat das Bundesgericht, nach Einsicht in die staatsrechtliche Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichtes des Kantons Aargau vom 19. Januar 2001, in Erwägung, dass der angefochtene Entscheid - inklusive die im vorliegenden Verfahren angefochtene Kosten- und Entschädigungsregelung - in Gutheissung der dagegen eingereichten Berufung mit Urteil vom heutigen Tag aufgehoben worden ist, dass die staatsrechtliche Beschwerde dadurch gegenstandslos geworden ist ( BGE 112 II 95 E. 3 S. 96), dass gemäss Art. 343 Abs. 3 OR (Fassung in Kraft seit

1. Juni 2001 [AS 2001, S. 1048]) bei arbeitsrechtlichen Streitigkeiten bis Fr. 30'000.-- keine Gerichtsgebühren zu erheben sind, dass der Beschwerdeführer entschädigungspflichtig wird, weil er durch das gegenstandslos gewordene Rechtsmittel der Gegenpartei unnütze Kosten verursacht hat (Art. 156 Abs. 6 in Verbindung mit Art. 159 Abs. 5 OG ; Messmer/Imboden, Die eidgenössischen Rechtsmittel in Zivilsachen, Zürich 1992, Rz. 27, S. 36), erkannt : 1.-Die staatsrechtliche Beschwerde wird als gegenstandslos abgeschrieben. 2.-Es wird keine Gerichtsgebühr erhoben. 3.-Der Beschwerdeführer wird verpflichtet, die Beschwerdegegnerin für das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 1'000.-- zu entschädigen. 4.-Dieses Urteil wird den Parteien sowie dem Obergericht des Kantons Aargau (1. Zivilkammer) schriftlich mitgeteilt. ______________ Lausanne, 18. Juli 2001 Im Namen der I. Zivilabteilung des SCHWEIZERISCHEN BUNDESGERICHTS Das präsidierende Mitglied: Der Gerichtsschreiber: