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Schuldbetreibungs· und Konkursrecht. N0 26.
ciers a. se voir refuser, m~me provisoirement, la. saisie de
la part de communaute de leur debiteur en raison de la
possibilite de saisir im bien revendique par un tiers; en
effet, suppose que le revendiquant obtienne gain de
cause, les creanciers risquent de ne plus pouvoir a. ce
moment-la. exercer efficacement leurs droits sur la part de
communaute, dont le debiteur aura peut-~tre dispose
dans l'intervaUe ou qui aura ete saisie au profit d'autres
crea.nciers.
TI faut reserver, quant a. l'ordre des saisies, le cas 00.
l'office est invite a. saisir une creance contestee et une part
de communaute, celle-ci apparaissant encore plus diffi-
cilement rea.lisable quecelle-Ia. La question ne se pose pas
en l'espece 00., par suite des versements operes a. l'office
(en demier lieu par l'agent d'affaires CoUet pour les 500 fr.
d'abord retenus), ce sont en definitive des especes qui ont
ete saisies. TI suffit de relever qu 'une creance contestee
devant aussi en general ~tre tenue pour une non-valeur,
la saisie d'une teUe crea.nce ne saurait par la. suite empOOher
la saisie d'une part de communaute.
Au reste, on s'etonne en l'espece que le proces-verbal
de saisie n'ait pas suivi l'ordre chronologique des opera-
tions. La saisie ulterieure de biens autres que.la. part de
succession du debiteur permettait tout au plus de se
demander si la saisie de .cette part pouvait etre levee. Mais
il n'en pouvait ~tre question, la saisie des creanCe8 ou des
especes n'offrant nuUement couverture pour la somme
en poursuite d'environ 24000 fr. On ne comprend alom
pas que, si la saisie de la. part de succession etait main-
tenue, elle n'ait pas ete designee comme la premiere en
date.
2. -
..... (Maintien.de l'estimation de la. part succes-
sorale.)
Par ces moti/a, la Ohambre des pourauitea et de8 /aiUitea
rejette le recours.
Schuldbetreibungs. und Koulrurarecht. N0 27.
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27. Entseheid vom 27. September 1947 i. S. Weibel & Co.
Den Zessionaren deT KonkurBma88e nach Art. 260 SchKG sind in
der Regel die zugehörigen Urkunden auszuhändigen. Aus
besondern Gründen kann dies unterbleiben, namentlich ist es
ausgeschlossen, wenn mehrere Zessionare getrennt vorgehen
woUen. Diese können aber Einsicht nehmen, sich von der
Konkursverwaltung beglaubigte Abschriften geben lassen und
Vorlegung der Originale an das Prozessgericht verlangen.
En regle generale, lea crwnciera ceaBionnaires de la masae (art. 260
LP) ont le droit d'obtenir les docwnents relatifs aux preten-
tious ?ed6es. Des motifs ~rticuIiers peuvent justifier une
exceptlon a. cette regle. C est ainsi qu'elle est inapplicable
lorsqu'il y
80 plusieurs cessionnaires agissant separement.
Ceux-ci peuvent cependant prendre connaissance de ces docu·
ments, s'en faire delivrer des copies certifiees conformes par
l'administration de la failIite et demander que les originaux
soient deposes aupres du trihlmal qui aura a. eonnaitre du
proces.
Di regola, i creditori ceasionari della maaaa (art. 260 LEF) hanno
iI diritto d'ottenere i docwnenti ehe si riferiscono ai crediti
ceduti. Motivi particolari possono tuttavia giustificare un'ec-
cezione 80 questa regola. Essa e inappIicabiIe, quando vi siano
piu cessionari che procedono separatamente. Questi cessionari
possono tuttavia prendere conoscenza di taIi documenti,
farsene riIasciare eopie dichiarate autentiche
dall'am~ini
strazione dei fallimento e ehiedere ehe gli originali siano depo.
sitati preaso il tribunale che dom occuparsi della causa.
A. -
Im Konkurse des Fridolin Studer, Escholzmatt,
wurden der mit einer Forderung von Fr. 53,516.45 zuge-
lassenen Rekurrentin u. a. folgende Ansprüche gemäss
Art. 260 SchKG abgetreten:
11. 3 protestierte Wechsel, je Fr. 5,000.,
Firma Infanger-Bühler, zusammen Fr.
12. Akzept der Gebr. Maurer
»
13. dto . . . . . . . .
»
14. Akzept Willy Steiner . .
»
Akzept der
15,000.-;
12,500.-;
12,500.-;
100,000.-.
Die Ansprüche gemäss Ziff. 12 und 13 wurden ausserdem
der mit einer Forderung von Fr. 15,336.40 zugelassenen
Solvag A.-G. abgetreten.
B. -
Dem Begehren der Rekurrentin um Herausgabe
der Originalwechsel, die mit Prokuraindossamenten für
sie zu versehen seien, erklärte die Konkursverwaltung
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8chuldbetreibungs- und Konkursrecht. N0 27.
nicht entsprechen zu können, « bevor überhaupt über die
von der Schuldnerin bestrittenen Forderungen gerichtlich
entschieden ist». Auf Wunsch werde sie der Rekurrentin
Abschriften ausstellen, ferner seien gerichtliche Editions-
verfügungen nach § 150 der luzerruschen Prozessordnung
vorbehalten.
G. -
Die Rekurrentin führte Beschwerde. In oberer
Instanz. wurde sie am 9. AUgUst 1947 dahin teilweise
geschützt, dass die Konkursverwaltung ihr von den Wech-
seln,zu Ziff. 11 hievor Abschriften mit Prokuraindossa-
menten· zur Verfügung zu stellen habe. Die Erwägungen
sind im wesentlichen folgende: Zur Geltendmachung
wechselrechtlicher Ansprüche genügt die Abtretungs-
bescheinigung nach Art. 260 SchKG nicht. Die Rekurren-
tin bedarf hiezu wechselrechtlicher Urkunden. Jedoch
genügen Wechselkopien nach Art. 1066 OR mit Prokura-
indossamenten nach Art. 1008 OR. Das führt zu entspre-
chender Gutheissung der Beschwerde hinsichtlich der
Wechsel zu Ziff. 11. Die andern Wechsel (Nr. 12, 13, 14)
sind fehlerhaft, und es ist nicht zu prüfen, ob die Kon-
kursverwaltung angehalten werden könnte, sie zu ergän-
zen, da die Rekurrentin solches nicht verlangt. Beim
gegenwärtigen Stande sind diese Wechsel nicht geeignet
zur Geltendmachung wechselrechtlicher Ansprüche, daher
ist die Konkursverwaltung auch nicht zur Aussteiihng
von Wechselkopien und zur Anbringung von Prokura-
indossame.nten verpflichtet.
D . ....:..- Der vorliegende Rekurs beharrt auf der Be-
schwerde in vollem Umfange. Mit Wechselkopien sei der
Rekurrentin nach deren gesetzlichem Zwecke nicht ge-
dient. Kraft der Abtretung nach Art. 260 SchKG komme
ihr Gläubigerqualität zu. Daher seien ihr alle zur Geltend,-
machung der Forderungen wichtigen Urkunden auszu"
händigen, soweit vorhanden im Original; auch anschei-
nend fehlerhafte Urkunden wie die Wechsel zu Ziff. 12-14,
über deren Gültigkeit übrigens nicht im vorliegenden
Verfahren zu entscheiden sei.
8chuldbetreibungs- und KonkUl'8l"6cht. N0 27.
Die Schuldbetreibungs- und Konkurskammer
zieht in Erwägung:
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1. -
Die Abtretung von Rechtsansprüchen der Kon-
kursmasse na()h Art. 260 SchKG an einzelne Konkurs-
gläubiger beruht auf dem Verzicht der Masse,· die betref-
fenden bestrittenen Anspruche selber geltend zu machen.
Daher sind die auf diese Anspruche bezüglichen Urkunden,
vor allem Wertpapiere, die die Forder.ungen verkörpern,
aber auch biosse Beweisurkunden, in der Regel den « Zes-
sionaren» auszuhändigen. Immerhin besteht darauf kein
unbedingter Anspruch. Die Abtretung nach Art. 260 SchKG
ist keine materiellrechtliche. Die Rekurrentin will sich
denn auch mit biossen Prokuraindossamenten begnügen.
Auch eine solche Indossierung gehört jedoch nicht not-
wendig zur Abtretung nach der erwähnten konkursrecht-
lichen Vorschrift. Als Ausweis für das Recht, solche An-
spruche der Masse gerichtlich geltend zu machen, hat die
von der Konkursverwaltung mittels des Formulars Nr. 7
auszustellende Abtretungsbescheinigung zu dienen, wie
sie auch der Rekurrentin ausgestellt worden ist. Und zum
Nachweis der Ansprüche als solcher, soweit sie sich auf
Urkunden stützen (bezw. darin verkörpert sind), genügt
deren Einreichung beim Prozessgericht durch die Kon-
kursverwaltung. Die Rekurrentin wird den Prozess richtig
durchführen können, wenn die Konkursverwaltung sie
und ihren Anwalt frei, allfällig wiederholt, von den be-
treffenden Urkunden Einsicht nehmen lässt, ihr oder dem
Anwalt auf Wunsch beglaubigte Abschriften davon aus-
stellt und die Originalurkunden auf erstes Verlangen der
klärt dtti' konkursrechtlichen Abtretung auftretenden Par-
wi (jdef dOs Gerichtes bei diesem einreicht. Dabei wäre es
mit dli!ffi konkursrechtlichen Institut der Abtretung nioht
vEmlitlbät, den « Zessionar» auf das Editionsverfahren mit
8iaitt~i1 hesondern Voraussetzungen nach der kantonalen
Prtl~ssordnung zu verweisen. Er hat Anspruch darauf,
dass die Urkunden ohne weiteres dem Gerichte vorgelegt
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Schuldbetreibungs. und Konkursrecht. N° 27.
werden, sobald er es verlangt. Wenn Gründe bestehen
mögen, sie dem « Zessionar» nicht auszuhändigen, so kann
doch die Konkursverwaltung keinesfalls die direkte Ein-
reichung an das Gericht verweigern, wobei sie selbst als
Einlegerin gilt und die Urkunden nach Prozessende
zurückerhält.
2. -
Auf diese Weise ist der « Zessionar» der Masse
freilich nicht in den Stand gesetzt, die Forderungen aus
Wertpapier auch selber einzuziehen. Allein das Recht,
Zahlung zu eigenen Handen zu erheben, ist nicht not-
wendig mit der Abtretung nach Art. 260 SchKG ver-
bunden. Bei Geldforderungen ist zwar die Einziehung
durch den « Zessionar» die Regel (siehe Ziff. 3 des Formu-
lars). Die Konkursverwaltung kann aber triftige Gründe
haben, ihn nicht so weitgehend zu legitimieren. Vor allem
ist es nicht statthaft, Wertpapiere oder auch nur Beweis-
urkunden einem einzelnen von mehreren « Zessionaren»
unter Ausschluss der andern auszuhändigen, sofern sie
getrennt vorgehen wollen. So verhält es sich hier vorder-
hand bei den Forderungen zu Ziff. 12 und 13, die ausser
der Rekurrentin einem a~dern Gläubiger abgetreten sind.
Ferner darf die Konkursverwaltung von Inkassovoll-
machten im erwähnten Sinne· absehen, wenn mit einem
"Überschuss für die Masse zu rechnen ist, was hier ange-
sichts der Wechselsummen und der übrigen abgetretenen
Ansprüche zutrifft. Damit ist der. (im Rekursverfahren
vor Bundesgericht, Art. 19 SchKG, im Gegensatz zu den
kantonalen Instanzen nach Art. 17 und 18, einzig in
Betracht fallende) Vorwurf der Rechtswidrigkeit ent-
kräftet. Das soll allerdings nicht heissen, die Konkursver-
waltung dürfe unter keinen Umständen, ohne sich einer
Verantwortlichkeit auszusetzen, den Zessionaren und deren
Vertretern, wenn sie als des Vertrauens nicht unwürdig
erscheinen, weiter entgegenkommen, sofern dies nicht
etwa durch mehrfache Abtretung ausgeschlossen ist.
3. -
Trotz dem Gesagten kann die Rekurrentin von
der Konkursverwaltung verlangen, was ihr die Vorinstanz
Schuldbetreibungs· und Konkursrecht. N° is.
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hinsichtlich der Wechsel zu Ziff. 11 zugestanden hat. Denn
insoweit ist der vorinstanzliche Entscheid. nicht ange-
fochten.
Demnach erkennt die Bchtildbetr.- u.. Konku.rikammer:
Der Rekurs wird im Sinne der Erwägungen abgewiesen.
28. Arr~t du 29 sep&embre IM7 dans la cause Ferrarls.
Sequestre tl'un immeuble appartenant a um imliviBion, opere .& ~
suite de poursuites individuelles contra les membres de l'mdl-
vision. Art. 278 &I. 1 LP; ordonnance du Tribunal federal
concernant la saisie et 1& realisation des pa.rts de communaute.
Dans certaines conditions le creancier qui & poursuivi tous les
membres d'une indivision en payement d'une dette dont .i1s
repondent solidairement et en raison m&ne de leur Quahte
d'indivis peutfaire. saisir et reaIiser !es biens m&nes de l'indi~
vision en lieu et place des pa.rts de oommunaute.
Arreatiemng einu Gf'f.IA'Ulstüclcs, das.zu einer ungeteilten ErbBChaft
gehört, nach Betreibung der einzelnen Erben. Art. 278 SchKG;
VVAG vom 17. Januar 1923.
Hat ein Gläubiger sämtliche Erben als. ~lid&rschu1dnerfür e~e
sie gerade in ihrer Eigenschaft als Mitglieder der Erbengemem-
schaft betreffende Verbindlichkeit betrieben, so kann er unter
Umständen Vermögensstücke der Erbengemeinschaft selbst
statt der Antei1srechte pfänden und verwerten lassen.
Sequestro tl'un tondo appartenent6 ad, un'indiviBione. effett~
in seguito a esecuzioni individuali contro i membn dell'mdi-
visione. Art. 278 cp. 1 LEF; regolamento ~el 'l!ib~e ~e~e:
rale concemente i1 pignoramento e la reallZzazlone 01 dmttl
in comunione (deI 17 gennaio 1923).
. .
.
In certe condizioni il creditore che ha esecusso tutti ~ m~b~
d'un'indivisione per ottenere"il ~ento d'un debl~ di,'!w
essi rispondono solidalmente e a mO~lvo <;lella l?ro q~~. 4 m-
divisi pub far pignora.re e ~zza.re 1 ~
Stessl delI mdlVlslone
in luogo e vece delle partl m comumone.
Joseph Ferraris est heritier avec ses trois soours des biens
laiSSJ5s par son pere Celestin Ferraris. Il se pretend crea.n-
eier de l'hoirie d'une somme de 55 653 fr. 65 pour le paye-
ment de laquelle il a intente une poursuite contre chacune
des trois autres coh6ritieres. Posterieurement a ces pour-
suites, e'est-a-dire le 23 decembre 1946, il a fait. op6rer un
sequestre sur tous les biens de l'hoirie, ceux-ci eomprenant