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S(')llIldb"lreilnlll!-"'. lind Konkurl hl1lc1hctrcihunv~- Hnd I{Ol'lknrsrppllt. No- 37.
que 1e creancier lui-meme pretend etre sa propriete. D'ou il
suit qu'il ne peut etre procede a la saisie de ces biens que
posMrieurement meme a la saisie du salaire : les autorites
de poursuite ne sauraient. en effet, sous pretexte de respec-
tel' l'ordre de saisie, assumer Ja responsabilite de provo quer
des proces qui sont parfaitement superflus tant que le
debiteur touche un salaire exoodant son minimum d'exis-
tence. On doit pour ce motif rejeter la procedure preconisee
par les premiers juges. Celle-ci d'ailleurs ne mettrait pas
le debiteur a l'abri d'une saisie de salaire, car i1 a etC juge
qu'une saisie compIementaire peut avoir lieu lorsque la
propriete de l'unique objet saisi est revendique par un tiers
et que cette revendication est reconnue par le creancier
poursuivant, mais contestee par le debiteur (RO 57 111211);
(',ette jurisprudence devrait naturellement s'appliquer
aussi dans le cas ou les objets revendiques par le creancier
lui-meme constitueraient la presque totaliM des biens
saisis.
Par ces moti/s,
la Ohambre des poursuites et des /aUlites :
admet Je recours, rumule l'arret attaque et renvoie I'affaire
a la Cour eantonale a l'effet de determiner la part saisissa-
ble du salaire du debiteur.
37. Entscheid vom2G. November 1937 i. S. Weinberg.
1. An nu i t ä te n im Sinne des Art. 41 Abs. 2 SchKG sind
nur solche Kapitalraten, die mit dem Zins zu einer einheitlichen
Summe vereinigt sind;
-
nicht auch andere Kapitalteilzahhmgen, selbst wenn sie
im Pfandtitel vorgesehen sind (entgegen der zivilrechtlichen
Praxis zu Art. 862 und 874 ZGB).
2. Wo dem Gläubiger die \Vahl der ordentlichen Betreibung
neben der Pfandbetreibung nicht zusteht (Art. 41 Abs. I
SchKG), hat das Betreibungsamt einem Begehren um Ein-
leitung der ordentlichen Betreibung dennoch Folge zu geben.
Sache des Schuldners ist es, den Gläubiger solchenfalls durch
fristgerechte Beschwerde auf das Pfand zu verweisen (Art. 85
Abs. 2 VZG).
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Schuldbetreibungs. und Konkursrecht. No 37.
I. Il ne faut enten!ire par anuitis au sens de l'art. 41 aI. 2 LP que
les remboursements partiels du capital, qui, ajoutes a l'interet,
forment avec ce dernier une somme unique, -
et non pas
d'autres remboursements partiels, meme s'ils sont prevus
dans le titre (contrairement a I'interpretation donnee par Ia
jurisprudence aux art. 862 et 874 CC).
2. Lorsque Ie creancier ne peut pas, a son choix, requerir
une poursuite ordinaire au lieu d'une poursuite en realisation
de gage (art. 41 aI. 1 LP), l'office doit cependant donner suite
a une requisition d'engager une poursuite ordinaire. Il appar-
tient dans ce cas au debiteur, par une plainte formulee en temps
utile, de renvoyer le creancier a exercer ses droits sur le gage
(art. 85 aI. 2 ORI).
. 1. Per annualitd nel senso dell'art. 41 cpv. 2 LEF si debbono inten.
dere soltanto quei rimborsi parziali deI capitale ehe, aggiunti
. all 'interesse, formano une somma unica, e non altri rimborsi
parziali, anehe se previsti nel titolo ipotecario (contrariamente
all'interpretazione data dalla giurisprudenza agli art. 862
e 874 CC).
2. Quando il creditore non puö, a Bua sceIta, domandare un'ase.
cuzione ordinaria invece di un'esecuzione in via di realizzazione
deI pegno (art. 41 cpv. 1 LEF), l'ufficio deve tuttavia dar
corso alla domanda di promuovere un'esecuzione ordinaria.
Spetta al debitore, mediante tempestivo reclamo, opporre ehe
il debito e garantito da pegno (art. 85 epv. 2 RRF).
Aus einem am 7. Oktober 1930 errichteten Schuldbrief
von Fr. 8000.-, der zu 5 ~ % jährlich je am 1. Mai
und am 1. November zu verzinsen und vom 1. Juli 1933
an vierteljährlich mit je Fr. 2000.- abzuzahlen sein
sollte (also am 1. Juli und 1. Oktober 1933 sowie am
1. Januar und 1. April 1934), "hat der Rekurrent für Fr.
Fr. 5000.- « längst verfallene Teilzahlungen» mit 5 ~ %
Zins seit dem 1. April 1937 (bis zu welchem Tag er die
Zinse erhalten zu haben anerkennt) Betreibung auf Pfän-
dung oder Konkurs angehoben. Er hält gegenüber der
vom Schuldner auf dem Beschwerdeweg erwirkten Auf-
hebung des Zahlungsbefehls an der Zulässigkeit dieser
Betreibungsart fest, weil die in Betreibung gesetzten
Teilzahlungen ({ Annuitäten » im Sinne von Art. 41 Abs. 2
SchKG seien.
Schuldbetreibungs. und Konkursrecht. No 37.
Die 8chuldbetreibungs- und Konkurslcammer
zieht in Erwägung :
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In Lehre und Praxis des schweizerischen Vollstreckungs-
rechtes ist bisher der Begriff der Annuität im eigentlichen,
engem Sinne verstanden und angewendet worden; so
schon in einer Ansichtsäusserung des Betreibungsrates,
veröffentlicht im Archiv für Schuldbetreibung und Konkurs
Bd I Nr. 16, und in einem Entscheid des Bundesrates
vom 22. Juli 1892, daselbst Nr. 22. Darnach sind Annui-
täten nicht irgendwelche periodisch zu leistende Kapital-
raten, sondern nur solche, die, wie bei der Amortisations-
hypothek, in Form eines Zinszuschlages zu entrichten,
also mit dem Zins zu einer einheitlichen, zumeist gleich-
bleibenden Summe zusammengefasst sind, wobei sich
die in jeder Zahlung enthaltene, von Jahr zu Jahr anwach-
sende Kapitalrate an Hand der bisherigen Abzahlungen
und des Zinssatzes ermitteln lässt. Die mit der vorliegenden
Betreibung geltend gemachten, nach den Bestimmungen
des Schuldbriefes vom Zins getrennten und zu dem in
verhältnismässig hohen Beträgen und auf andere Termine
zu leistenden Kapita1raten .sind augenscheinlich nicht·
Annuitäten in diesem Sinne. Indessen möchte der Rekur-
rent nun auch im Gebiete des Schuldbetreibungsrechtes
den im Zivilrecht, im besondem bei Anwendung der Art.
862 und 874 ZGB zur Herrschaft gelangten weitem Begriff
der Annuität angewendet wissen, der. den erwähnten
Zinszuschlägen beliebige periodische, wenn auch vom
Zins getrennte Kapitalraten gleichstellt, sofern sie im
Pfandtitel selbst vorgesehen sind (vgJ. BGE 55 II 171 ff.).
Entscheidend hiefür ist, ob es auch dem Sinn von Art. 41
Abs. 2 SchKG entspricht, solche Kapitalraten, die « eigent-
lich » keine Annuitäten sind, gleich solchen zu behandeln.
Das ist entgegen den Ausführungen des Rekurrenten zu
verneinen. Aus der Erwägung, der Schuldbriefschuldner
solle, solange ihm ein Gläubigerwechsel nicht angezeigt
worden ist, gleich Zinsen und eigentlichen Annuitäten
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auch nndere im Pfandtitel vorgesehene Kapitalabzahlungen
an den bisherig~'n Gläubiger mit befreiender Wirkung
leisten können, ohne sich jeweilen vergewissern zu müssen,
ob der Schuldbrief nicht etwa Hand geändert habe -
aus der Erwägung also, der Erwerber eines Schuldbriefes
müsse damit rechnen, dass die darin vorgesehenen
Abzahlungen nach l\Iassgabe der in der Urkunde fest-
gesetzten Termine erfüllt seien, gleichgültig ob im Grund-
buch oder im Pfandtitel eine Verringerung des Kapitals
vermerkt ist -, lässt sich nichts für die Gestaltung des
Vollstreckungsverfahrens herleiten.
Diese ist von der
Lösung jener zivilrechtlichen Frage unabhängig.
Wenn
nun Art. 4l SchKG für pfandgesicherte Forderungen im
allgemeinen die Betreibung nuf Verwertung des Pfandes
vorschreibt und damit den Zugriff auf das übrige Vermögen
des Schuldners nur für den allfälligen Pfandausfall gestattet,
dann aber für grundpfandgesicherte «(Zinse oder Annui-
täten » abweichend von der Regel die unmittelbare Voll-
streckung in das ganze Vermögen des Schuldners, ohne
Verzicht auf das Pfandrecht, zulässt, so besteht kein
triftiger Grund, dieser Ausnahmeordnung ausseI' den
Zinsen und Annuitäten im eigentlichen Sinne noch andere
Kapitalabzahlungen zu unterstellen.
Für das Kapital
soll sich der Gläubiger nach Art. 41 grundsätzlich zunächst
an das Pfand halten. Wird ihm zugebilligt, statt dessen
für Zinse ohne weiteres ordentliche Betreibung anzuheben,
so rechtfertigt es sich freilich,' ihm dieses Recht auch
dann zu gewähren, wenn der Zins mit einer Amortisations-
zahlung zusammengefasst ist, und von da aus bedarf
es nur eines kleinen Schrittes, der Einfachheit halber
die ordentliche Betreibung für die ganze Annuität statthaft
zu erklären, die ja bei normaler Abwicklung des Schuld-
verhältnisses jeweilen als einzige, ungeteilte Summe zu
erbringen ist. Darin erschöpft sich der Bereich der Sonder-
vorschrift von Art. 41 Abs. 2 (wobei deren Anwendbarkeit
auf die speziellen « Annuitäten)} mit zeitlich beschränktem
Pfandrecht gemäss Art. 821 ZGB unerörtert bleiben kann).
Schuldbetr(>ibllngR- lind KonkUl'8reeht_ N° 37.
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'Sie erstreckt sich nicht auf irgendwelche, vom Zins getrennte
Kapitalabzahlungen, die vielmehr von der Regel des Abs. 1
beherrscht werden. Dabei kann es für die Betreibungsart
keinen Unterschied ausmachen, ob die Abzahlung im
Schuldbrief festgelegt sei oder auf besonderer Abmachung
beruhe.
Dem gelegentlichen Interesse eines Schuldners, statt
auf Pfandverwertung auf Pfändung betrieben zu werden,
worauf im Rekurs noch hingewiesen wird, wäre nicht
damit gedient, dass ihm die ordentliche Betreibung für
pfandgesicherte Kapitalforderungen gegen seinen Willen
aufgezwungen würde. Es stand dem Schuldner frei, die
vom Betreibungsamt richtig entsprechend dem Begehren
des Gläubigers eingeleitete ordentliche Betreibung gelten
zu lassen. Hätte er nicht Beschwerde geführt, so wäre
diese Betreibung gemäss Art. 85 Abs. 2 der Verordnung
über die Zwangsverwertung von Grundstücken in Kraft
erwachsen. Mit der Beschwerde hat er nun aber von dem
in Art. 41 Abs. 1 SchKG begründeten Rechte Gebrauch
gemacht, den Gläubiger auf das Pfand zu verweisen.
Dem vermag der Gläubiger weder mit einer Ueberspannung
seines nur im Rahmen von Abs. 2 daselbst gegebenen
Wahlrechtes noch mit dem Hinweis auf ein angebliches
Interesse des Schuldners, das dieser selbst nicht erkannt
hätte, wirksam entgegenzutreten.
Demnach erkennt die SchUldbetreibunYI3-
und Konkur8kammer:
Der Rekurs wird abgewiesen.