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Schuldbetreibungs- und Konkursrecht. N0 46.
dibili in modo indubbio, vengono a naseere dopo un
aeereditamento regolare e legale degli emolumenti a favore
• dell'Ufficio (0 dello Stato), sarebbe eceessivo l'esigere ehe
questi importi debbano essere stornati e riversati neUa
massa a tacitamento di siffatti debiti. In questo sens()
dispone il diritto germanieo, ehe ai debiti della massa
spetta la priorita sulle spese solo dopo ehe siasi rivelato,
ehe gli attivi della massa non bastano per soddisfarne i
debiti. Le tasse potranno dunque essere percepite definiti-
vamente fintanto che un'insuffieienza della massa non e
eonstatabile. Se, eseguiti questi aeereditamenti definitivi,
da deeisioni dei ereditori puo nascere Ia possibilita d'insuf-
ficienza degli attivi per assunzione di obblighi (debiti)
di qualehe importanza, l'Ufficio deve rendere attenti i
creditori a quest'eventuaHta e chieder loro degli anticipi
per un eventuale taeitamento di siffatti debiti.
4. -
Applicando questi prineipi al caso in esame,
risulta: La deci;,ione dei creditori d'iniziare le cause di
responsabilita in discorso fu presa solo nel 1926. Non e
ammissibile, ehe gianegli anni 1923 e 1924 (nei quali certe
somme furono aeereditate aHo Stato a titolo di emolumenti
(v. sopra sotto lettera C), l'Ufficio abbia potuto prevedere,
ehe per siffatti aeereditamenti la massa sarebbe talmente
impoverita, da non poter saldare-Ie spese .di queste cause,
iniziate solo nel1927 e definite ne11929. Non esiste quindi
un obbligo dell'Uffieio di rifol'ldere le somme devolute-
gli a titolo di tasse nel 1923 e 1924. Per contro, non
potevano essere aeereditate allo Stato le tasse che
gli furono versate solo il 17 maggio 1930 (v. sopra sotto
lett. C), p~rche, come sembra, il relativo importo rappre-
sentava allora il solo attivo rimanente e l'Ufficio doveva
prevedere il caso ehe dovesse rifondere aHa parte Hüblin
Ie spese da questa incontrate neHa causa. Infatti la
sentenza deI Tribunale federale, colla quale queste spese
furono addossate aHa massa attrice definitivamente, data
deI 12 giugno 1929, seguita a breve scadenza (26 giugno
1929) dall'esecuzione N. 87818.
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A questa soluzione non e di ostaeolo la eircostanza,
ehe, eome fu detto, quest'importi di 800 fr. e 182 fr. 55
sono gia stati devoluti aHo Stato, la posizione giuridiea
dei creditori della massa non potendo essere diversa da
quella ehe fosse se gli emolumenti in discorso fossero
rimasti nella eassa dell'Ufficio.
La giurisprudenza di questa Corte ha deI resto contante-
mente ammesso ehe, ove l'Ufficio abbia erroneamente
versato apersone non legittimate a riceverli degl'importi
percepiti, le Stato puo esser tenuto dall'Autorita di Vigi-
lanza a rifonderli alle persone cui spettano, ove non si
possa piu rivendicarli dal terzo non legittimato. A fortiori,
10 Stato dovra rifonderli quando egli stesso li ha a torto
pereepiti (v. in questa materia, JAEGER, Comm. 3 all'art.
263 e supplemento II deI 1921; le sentenze e gli autori
ivi citati e specialmente RU 43 III N. 7; 50 III N. 15).
La, Gamera esecuzwni e fallimenti
pronuncia :
TI ricorso e accoito nel senso ehe l'obbligo dell'Ufficio
di solvere aHa ricorrente il credito litigioso (esecuzione
N. 87818) e li:~itato a 982 fr. 55 (800 fr. devoluti aHo
Stato nel1924 e 182 fr. il17 maggio 1930), senza interessi.
47. Entscheid vom as. Oktober 1930 i. S. OfenfabrikSursee'
Eine Akt i eng e seIl s c h a f t, über die das K 0 n kur s-
ver f a h ren eröffnet, mangels (zur Kostendookung genü-
gender)
Aktiven ein g e s tell t
und hernach mangels
Sicherheitsleistung geschlossen worden ist., kann nicht mehr
betrieben werden.
Ne peut plus etre poursuivie 10. societ6 anonyme decmree en
faillite, dont m liquidation a eM suspendue pour cause d'in-
suffisance des biens (pour couvrir les frais), puis olöturlle faute
de sfuetes.
!ilon pub essere escussala societa anonima dichiarata in fallimento,
10. cui liquidazione fu sospesa per insufficienza. di beni (per
coprire le spese), poi chiusa per mancanza di garanzie.
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Schuldbetreibungs. und Konkursrecht. No 47.
Am 24. Juni 1930 wurde über die Aktiengesellschaft
Hyllo der Konkurs eröffnet. Da laut dem Konkurs-
• inventar an Aktiven nur Fahrnisgegenstände und Gut-
haben im Schätzungswerte von 1034 Fr. 20 ets. bezw.
100 Fr. vorhanden waren und an ersteren das Retentions-
recht für Mietzins im Betrage von 3300 Fr. beansprucht
wurde, verfügte der Konkursrichter am 26. Juni die
Einstellung des Konkursverfahrens. Die öffentliche Be-
kanntmachung der Einstellung mit der Anzeige, dass,
falls nicht binnen zehn Tagen ein Gläubiger die Durch-
führung des Konkursverfahrens begehre und für die
Kosten hinreichende Sicherheit leiste, das Verfahren
geschlossen werde, blieb erfolglos.
Auf Begehren der Rekurrentin stellte das Betreibungs-
amt Bern-Land der Ryllo A.-G. am 12. August einen
Zahlungsbefehl (Nr. 30,747) und, nach Unterbleiben des
Rechtsvorschlages, am 6. September die Pfändungs-
ankündigung zu.
Am 15. September führte « der frühere Geschäftsführer
der Ryllo A.-G.)} Beschwerde mit dem Antrag auf Auf-
hebung der Pfändungsankündigung, den er damit begrün-
dete, dass zufolge Löschung im Handelsregister die Aktien-
gesellschaft Ryllo nicht mehr als Rechtssubjekt bestehe.
Die kantonale Aufsichtsbehörde hat am 26. September
1930 die Beschwerde zugesprochen und die Betreibung
NI'. 30,747 als nichtig aufgehoben.
Diesen Entscheid hat die Rekurrentin an das Bundes-
gericht weitergezogen mit dem Antrag auf Abweisung der
Beschwerde und Anordnung des Pfändungsvollzuges.
Die Schuldbetreibunys- und Konku1'skammer zieht
in Erwägung :
Schon in BGE 53 III S. 187 ist ausgesprochen worden,
dass eine Aktiengesellschaft, über die das Konkursver-
fahren eröffnet, mangels Aktiven eingestellt und hernach
mangels Sicherheitsleistung für die Verfahrenskosten
geschlossen worden ist, nicht als Rechtssubjekt weiter-
Schuldbetreibungs. und Konkursrecht. N° 47.
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besteht und daher auch nicht der Zwangsvollstreckung
durch Pfändung unterliegt. Hieran ist festzuhalten, und
zwar namentlich auch in dem hier zutreffenden, damals
bereits ins Auge gefassten Falle, dass etwelche Aktiven
vorhanden sind, die aber voraussichtlich nicht einmal zur
Deckung der Kosten des summarischen Konkursverfahrens
hinreichen, sei es nicht verpfändete Aktiven, sei es dass
unversicherte Gläubiger das Bestehen von behaupteten
Pfandrechten bestreiten wollen. Wie bereits damals ausge-
führt und vom Gesetz eindeutig bestimmt worden ist
(SchKG Art. 230: « das Verfahren geschlossen werde I}),
zieht die Einstellung des Konkursverfahrens mangels
Aktiven beim Ausbleiben der Sicherheitsleistung für die
Verfahrenskosten nicht den Widerruf, sondern vielmehr
den Schluss des Konkursverfahrens nach sich. Somit bleibt
es bei der gemäss Art. 176 SchKG und 28 der Handels-
registerverordnung im Anschluss an das Konkurserkennt-
nis vorgenommenen Löschung der Aktiengesellschaft
im Handelsregister. Die infolge Konkurses im Handels-
register gelöschte Aktiengesellschaft aber wird nur noch
insofern und für solange aufrechterhalten, als es zur
Abwickelung der Liquidation ihres Vermögens auf dem
Wege des Konkursverfahrens notwendig ist. Sowohl für
als gegen sie kann nun nurmehr in der Weise vorgegangen
werden, wie es die Bestimmungen über das ordentliche
oder das summarische Konkursverfahren -
mit Einschluss
des Art. 269 SchKG über nachträglich entdeckte Ver-
mögensstücke -
oder über die Verwertung verpfändeter
Grundstücke und analog anderer verpfändeter oder
retinierter Vermögensstücke (vgl. BGE 53 III S. 191)
zugunsten der Pfandgläubiger nach erfolgter Einstellung
des· Konkursverfahrens mangels Aktiven (Art. 134 der
Verordnung über die Zwangsverwertung von Grund-
stücken) vorsehen. Gerade die letztere Vorschrift hat nur
deshalb aufgestellt werden können und müssen, weil die
infolge Konkurses im Handelsregister gelöschte Aktien-
gesellschaft nur noch zu Konkurszwecken weiterbesteht
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S<:huldbetreibungs. und Konkursrecht. No 47.
und nach Schluss des Konkursverfahrens als Rechts-
subjekt gänzlich verschwindet und somit überhaupt nicht
mehr betrieben werden kann, von den Pfandgläubigern
ebenso wenig wie von den gewöhnlichen Gläubigern; denn
andernfalls hätte es dieser Vorschrift nicht bedurft, die
eine Ausnahme von der Einstellung des Konkursverfahrens
vorsieht (vgl. BGE 56 III S. 120). Dass die Rekurrentin
demgegenüber ihre Pfändungsbetreibung nicht auf Art. 40
SchKG stützen kann, wonach die Personen, welche im
Handelsregister eingetragen waren, noch während sechs
Monaten, nachdem die Streichung durch das Handels-
amtsblatt bekannt gemacht worden ist, der K 0 n kur s-
betreibung unterliegen, versteht sich von selbst (vgl.
BGE 53 III S. 190). Sodann ist unerfindlich, an wen
nach erfolgter Löschung einer Aktiengesellschaft die für
sie bestimmten Betreibungsurkunden wirksam zugestellt
·werden könnten. Aus allem folgt, dass, wenn das Kon-
kursverfahren eingestellt wird, weil die nicht pfandbela-
steten Vermögensstücke einer Aktiengesellschaft voraus-
sichtlich zur Deckung der Kosten des summarischen
Konkursverfahrens nicht hinreichen und sich kein Gläu-
biger findet, der dafür Sicherheit leistet, jenes Vermögen
!ler Zwangsvollstreckung entzogen bleibt und gemäss
Art. 57 ZGB dem Gemeinwesen. anheimfällt. Entspre-
chendes gilt für Vermögensstücke, bezüglich ·welcher ein
Gläubiger sich Pfandrechte aI}masst, ohne die Durch-
fiihrung der Liquidation zu verlangen, aber auch wenn er
die Durchführung der Liquidation verlangt, jedoch das
behauptete Pfandrecht nicht anerkannt werden sollte (es
wäre denn, dass hierin je nach den Umständen die Ent-
deckung von Masse-Vermögensstücken nach Schluss des
Konkursverfahrens im Sinne des Art. 269 SchKG gesehen
werden könnte, wofür aber hier nichts vorliegt). Im einen
wie im anderen Fall ist es den übrigen Gläubigern, versagt,
für ihre Forderungen Zwangsvollstreckung zu beanspru-
chen, sei es in das unbestritten pfandfreie Vermögen der
schuldnerischen Aktiengesellschaft, sei es in solche Ver-
Schuldbetreibungs. und Konkursrecht.);"0 48.
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mögensstücke, an welchen Pfand- oder Retentionsrechte
Dritter geltend gemacht werden, die sie bestreiten möch-
ten. Ihnen hiefür die Pfändungsbetreibung zur Verfügung
zu stellen, erweist sich nicht nur als rechtlich unmöglich,
sondern wird auch nicht von der Billigkeit verlangt, nach-
dem sie keinen Gebrauch gemacht haben von dem ihnen
zu Gebote stehenden Rechtsbehelf, für die Kostell, des
summarischen Konkursverfahrens Sicherheit zu leisten, in
-welchem sie das beanspruchte Pfand- oder Retentionsrecht
hätten bestreiten können. Wenn die Rekurrentin nun einen
Nachteil erleidet, weil sie die hiefür gesetzte Frist ver-
streichen liess, ohne sich um die Rechtsgrundlagen des
behaupteten Retentionsrechtes zu kümmern, so hat sie
sich dies selbst zuzuschreiben.
Demnach erkennt die Schuldbetr.-
~{,1ld Konk'urskammc'f:
Der Rekurs wird abgewiesen.
48. Entscheid :vom 1. NovembGf 1930 i. S. Kanton Bern.
Absolut unp f ä n d bar sind die Forderungen a.n Ver sie h e·
run g s k ass e n für k a n ton ale 0 der G e m ein d e·
b e amt e, wenn sie nach kantonalem Rechte nicht a.btretbar
sind, OR Art. 362 Abs. 1.
Sont totalement insaisissables les creances contre les caisses
d'assurance de fonctioIUlaires cantonaux ou communaux
lorsque, en vertu du droit cantonal, elles sont incessibles
(art. 362 a1. ler CO).
Sono impignorabili totalmente 1e prestazioni. delle casse rli aSRi-
cnrazioni di impiegati cantonali 0 comunali quando sono
incessibili a stregua deI diritto cantonale (art. 362 cap. 1 CO).
Mit der vorliegenden Beschwerde verlangen die Steuer-
behörden des Kantons Bern die vom Betreibungsamt Biel
abgelehnte Pfändung des das Existenzminimum über-
steigenden Teiles der Invalidenrente, die der Rekurs-
gegner von der Invaliden-, Witwen- und Waisen-Ver-
sicherungskasse für die ständigen Beamten, Angestellten