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Famllienrecht. N0 32.
Unterhaltsanspruch der Ehefrau und befasst es sich nicht
mit dem E r s atz ans pr u c h der Mutter gegen den
Vater für den gemeinsamen Kindern gewährten Unterhalt
(entgegen der voraus gedruckten Inhaltsangabe, die jedoch
versehentlich über den Inhalt des Präjudizes hinausgeht).
Sodann betrifft es nicht einen urteilsmässig längst fest-
gesetzten Unterhaltsbeitrag, wie er vorliegend streitig ist.
Für solche urteilsmässig festgesetzten Unterhaltsbeiträge
aber ergibt sich das Nachforderungsrecht ohne weiteres
aus den einschlägigen Vorschriften des Zwangsvollstrek-
kungsrechtes, wonach definitive Rechtsöffnung dafür ver-
langt werden kann, ausseI' wenn Tilgung oder Stundung
oder Ver jäh run g (Art. 81 SchKG) oder aber Urteils-
änderung oder Wegfall einer Grundlage der Beitragspflicht
vor dem Auflaufen der einzelnen geltend gemachten
Rentenverpflichtung nachgewiesen wird (BGE 41 I S. 122
Erw.4). Vorliegend wollte dies offenbar nur deshalb nicht
versucht werden, weil die vom Schei<;lungsgericht geneh-
migte Parteivereinbarung keine über 50 Fr. per Monat
hinausgehende ziffermässige Bestimmung enthält.
32. Extrait cis l'arret cie la IIe Seotion civile
ciu 12 septembre 1e2e dans la causa B. contre B.
Art. 138 00. Notion de l'injure grave.
Il est incontestable que le defendeur a commis une faute
q ui est a l'origine de la mesentente entre les epoux et qui a
porte atteinte au lien conjugal. Ainsi qu'il ressort du
dossier, B. n'a pu resister a l'inclination qu'il avait pour
demoiselle X.; non seulement illui a avoue ses sentiments
mais il a recherche sa compagnie, en se promenant ave~
elle et en l'allant voir a son domicile; illui a fait en outre
present de sa photographie. Contrairement a ce qu'en
pense l'instance cantonale, ces faits ne constituent pas une
injure grave< au sens de l'art. 138 CC; d'apres la juris-
prudence, l'application de cet article suppose une injure
Erbrecht. No 33.
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qui frappe directement la personne de l'epoux, la blesse
profondement, et qui est de nature aportel' atteinte a son
honneur et a 1a consideration dont elle jouit aupres de ses
semblables; de plus, l'injure doit proceder d'une veritable
intention d'offenser (cf. arrets non publies Kern c. Kern du
21 fevrier 1929 et Strasse c. Strasse du 8 juillet 1929). En
l'espece, 1a conduite de B. envers demoiselle X. ne sau-
rait etre assimilee a une injure gr3.ve pour la demande-
resse; elle ne trahit rien d'autre qu'un manque d'egards
et de respect; elle est une sorte de tromperie morale, qui
ne constitue pas une cause determinee de divorce, mais
peut etre invoquee uniquement a l'appui d'une demande
basee '9ur l'art. 142 CC.
II!. ERBRECHT
DROIT DES SUCCESSIONS
33. Auszag aus dem tTrteU cier II. Zivilabteilung
vom ao. Juni 19ae i. S. Eeer gegen Heer.
Aus g 1 eie h u n g Geger<stand der Zuwendung beim negotium
cum donatione mixtum ist nicht ein Teil des verkauften Objektes.
sondern ein Teil des Kaufpreises. Die Höhe dieser Zuwendung
bleibt unverändert, ob sich der Wert des verkauften Objektes
nachträglich verändert oder nicht.
Art. 630 Abs. 1 ZGB.
:Mit der Vorinstanz ist davon auszugehen, dass der
Beklagte das väterliche Gewerbe,im Jahre 1912 zu einem
Preis erhalten hat, der 5000 Fr. unter dem Ertragswert
stand. Die Vorinstanz nimmt nun weiter an, dass die
schenkungsweise Zuwendung der 5000 Fr. nicht in bar
erfolgt sei, sondern in der Liegenschaft enthalten war,
und dass deshalb ihr Wert im gleichen Verhältnis,wie
derjenige der Liegenschaft selbst gestiegen sei. Sie will
damit offenbar sagen, die Zuwendung habe in einem Teil
der Liegenschaft bestanden, der zur letztern im gleichen
Verhältnis gestanden sei, wie die 5000 Fr. zum Gesamtwert