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l62 Famllienrecht. N0 32. Unterhaltsanspruch der Ehefrau und befasst es sich nicht mit dem E r s atz ans pr u c h der Mutter gegen den Vater für den gemeinsamen Kindern gewährten Unterhalt (entgegen der voraus gedruckten Inhaltsangabe, die jedoch versehentlich über den Inhalt des Präjudizes hinausgeht). Sodann betrifft es nicht einen urteilsmässig längst fest- gesetzten Unterhaltsbeitrag, wie er vorliegend streitig ist. Für solche urteilsmässig festgesetzten Unterhaltsbeiträge aber ergibt sich das Nachforderungsrecht ohne weiteres aus den einschlägigen Vorschriften des Zwangsvollstrek- kungsrechtes, wonach definitive Rechtsöffnung dafür ver- langt werden kann, ausseI' wenn Tilgung oder Stundung oder Ver jäh run g (Art. 81 SchKG) oder aber Urteils- änderung oder Wegfall einer Grundlage der Beitragspflicht vor dem Auflaufen der einzelnen geltend gemachten Rentenverpflichtung nachgewiesen wird (BGE 41 I S. 122 Erw.4). Vorliegend wollte dies offenbar nur deshalb nicht versucht werden, weil die vom Schei<;lungsgericht geneh- migte Parteivereinbarung keine über 50 Fr. per Monat hinausgehende ziffermässige Bestimmung enthält.
32. Extrait cis l'arret cie la IIe Seotion civile ciu 12 septembre 1e2e dans la causa B. contre B. Art. 138 00. Notion de l'injure grave. Il est incontestable que le defendeur a commis une faute q ui est a l' origine de la mesentente entre les epoux et qui a porte atteinte au lien conjugal. Ainsi qu'il ressort du dossier, B. n'a pu resister a l'inclination qu'il avait pour demoiselle X.; non seulement illui a avoue ses sentiments mais il a recherche sa compagnie, en se promenant ave~ elle et en l'allant voir a son domicile ; illui a fait en outre present de sa photographie. Contrairement a ce qu'en pense l'instance cantonale, ces faits ne constituent pas une injure grave< au sens de l'art. 138 CC; d'apres la juris- prudence, l'application de cet article suppose une injure Erbrecht. No 33. 163 qui frappe directement la personne de l'epoux, la blesse profondement, et qui est de nature aportel' atteinte a son honneur et a 1a consideration dont elle jouit aupres de ses semblables; de plus, l'injure doit proceder d'une veritable intention d'offenser (cf. arrets non publies Kern c. Kern du 21 fevrier 1929 et Strasse c. Strasse du 8 juillet 1929). En l'espece, 1a conduite de B. envers demoiselle X. ne sau- rait etre assimilee a une injure gr3.ve pour la demande- resse ; elle ne trahit rien d'autre qu'un manque d'egards et de respect ; elle est une sorte de tromperie morale, qui ne constitue pas une cause determinee de divorce, mais peut etre invoquee uniquement a l'appui d'une demande basee '9ur l'art. 142 CC. II!. ERBRECHT DROIT DES SUCCESSIONS
33. Auszag aus dem tTrteU cier II. Zivilabteilung vom ao. Juni 19ae i. S. Eeer gegen Heer. Aus g 1 eie h u n g Geger<stand der Zuwendung beim negotium cum donatione mixtum ist nicht ein Teil des verkauften Objektes. sondern ein Teil des Kaufpreises. Die Höhe dieser Zuwendung bleibt unverändert, ob sich der Wert des verkauften Objektes nachträglich verändert oder nicht. Art. 630 Abs. 1 ZGB. :Mit der Vorinstanz ist davon auszugehen, dass der Beklagte das väterliche Gewerbe ,im Jahre 1912 zu einem Preis erhalten hat, der 5000 Fr. unter dem Ertragswert stand. Die Vorinstanz nimmt nun weiter an, dass die schenkungsweise Zuwendung der 5000 Fr. nicht in bar erfolgt sei, sondern in der Liegenschaft enthalten war, und dass deshalb ihr Wert im gleichen Verhältnis ,wie derjenige der Liegenschaft selbst gestiegen sei. Sie will damit offenbar sagen, die Zuwendung habe in einem Teil der Liegenschaft bestanden, der zur letztern im gleichen Verhältnis gestanden sei, wie die 5000 Fr. zum Gesamtwert