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16 ehe li eontengono, di oonstatare la natnm ed il valore di questi beni, ehe esso deve inventoriare e stimare. E ovvio, ehe l'applieazione degli an. 95 eif. 3, e 109 LEF potrebbe faeilmente essere elusa, se il terzo, ehe si rieonosce esplieitamente possessore di beni da pignorarsi, potesse rendere il pignoramento impossibile vietanda all'UffiCio l'aecesso dei locali in eui si trovano. (Cfr. JAEGER: eomm. 5a e 13 all'art. 91 e la precitata sentenza deI Tribunale faderale RU 51 III N. 11, speeialmente p. 39).
5. - Da queste eonsiderazioni risulta ehe se il deten- tore delle ehiavi dei loeali in questione si rifiutasse di permetterne l'aceesso all'uffieiale pignorante, questo avreb- be il diritto di Jieorrere alla forza pubblica. Come giustamente rileva l'istanza cantonale, gli eventuali diritti della pretesa proprietaria sono suffieientemente salvaguardati eolla possibilita. di rivendieare laproprieta. dei beni staggiti a' sensi degli art. 106 e 109 LEF. La Oamera esec'UZioni e jallimenti pronuncia .- 1 ricorsi sono respmti. Schuldbetreibungs- und Konkursrecht. Poursuite et raHIiLe. I. ENTSCHEIDUNGEN DER SCHULDBETREIBUNGA- UND KONKURSKAMMER ARRETS DE LA CHAMBRE DES POFRHUI'I'ER ET DES FAILLITES
5. Entscheid vom 13. März 1929 i. S. Blaser. Einem Begehren um Verwertung von M i e t z i n H l' e t, e 11- ti 0 n s 0 b j e k t e n darf erst Folge gegeben werden, nach- dem zuvor gemäss Art. 283 Abs. 3 SchKG eine R e t e n t ion H- u r k und e aufgenommen worden ist. Ein in Missachtung- dieser Vorschrift eingeleitetes Verfahren ist niehtig. (Änderung der durch den Entscheid in Bel. 4l In S. 407 eingeführten Praxis.) L'office ne saurait donner suite i. lIllO reyuete visant ,t la l'cali- sation d'objets soumis au droit de retention du baill ste ein Schuldner wenn er nicht seines Kompetenzanspruches verlusti~ gehen wollte, sich in erster Linie mittels Beschwerde innert 10 Tagen gegen die Zustellung des Zahlungs- befehles zur Wehr setzen. Dab kann ihm aber im Hinblick darauf, dass das Betreibungsamt über elie Ausscheidung der K~mpetenzstücke noch gar keine Verfügung getroffen hat, mcht zugemutet werden. Die Beschwerde ist daher in d~m Sinne zu sch~tzen,dass die vorwfufige Betreibung an SIch aufzuheben ISt, wodurch der Streit um den erho- benen Kompetenzanspruch zur Zeit gegenstandslos wird. Doch wird nun das Betreibungsamt, auch wenn dies seinerzeit von der Betreibungsgläubigeril1 nicht ausdrück- lich anbegehrt worden ist, von sich am, zur Aufnahme der Retentionsurkunde zu schreiten haben, da, wie das Bundesgericht schon früher entschieden hat (vgl. BGE 37 I S. 147 = Sep.-Ausg. 14 S. 27), das Betreibungs- begehren das . Gesuch um Aufnahme des Retentions- verzeichnisses als notwendige Voraussetzung der Be- treibung ohne weiteres in sich schliesst. Demnach erkennt die Schuldbetr.- und Konkurskammer : Der Rekurs wird im Sinne der Motive gutgeheiRsen.