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49_III_156

BGE 49 III 156

Bundesgericht (BGE) · 1923-01-01 · Deutsch CH
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Sehuldbetreibungs- und Konkursrecht. N0 39.

Considerant en droit :

L'instance cantonale a juge avec raison que l'infor-

malite signalee par les recourants ne saurait avoir pour

consequence l'annulation de la poursuite. L'effet de

change etant produit a l'appui de la requis~tion de pour-

suite (art.177 a1. 2 LP).Jlpermet de combler la lacune

du commandement de payer en ce qui concerne la date

de l'emission du titre. Il ne s'agit donc pas d'un de ces

cas ou l'inobservation d'une fonnalite legale nepeut are

reparee apres coup sans prejudice pour le debiteur et ou

par consequent l'annulation de la poursuite se justifie.

En l'espece d'ailleurs il n'y a pas meme lieu d'ordon-

ner que le commandement de payer soit complete par

l'indication de la date fomnie par l'effet de change -

car

il resulte de la teneur de l'opposition fonnuleepar les

debiteurs que ceux-ci ont pris connaissance de 1'effet de

change produit et qu'ils ne peuvent donc ignorer la date

de son emission.

La Chambre des Poursuites et des Faillites prononce :

Le recours est rejete.

39. Entscheid vom 12~ September 1923

i. S. lIyp~thEkenbank in Easel.

Inwieweit sind die Aufsichtsbehörden zur Entscheidung

von Streitigkeiten über die Admassierung zuständig?

SchKG Art. 17 ff., 197.

A. -

Die Hypothekenbank in·Basel ist Gläubigerin

von Gülten. im Betrag von 325,000 Fr., welche auf der

Liegenschaft Hötel du Lac, hinterer Teil an der Sei-

denhofstrasse, in Luzern lasten. Als Eigentümer dieser

Liegenschaft sind in den öffentlichen Büchern Emil

Spillmann und Emil Sickert eingetragen, während der

Betrieb des Hotels du Lac von der aus diesen beiden

Schuldbetreibungs- und Konkursrecht. N° 39.

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Personen 'bestehenden Kollektivgesellschaft Spillmann

und Sickert geführt wUrde,die nach dem vor einigen

Jahren erfolgten: Tod des Spillmann mit dessen Erben

fortgesetzt wurde. Im Jahre 1921 geriet die Ko~lekti~ ...

gesellschaft Spillmann und Sickert in Konkurs. DIe

Konkursverwaltung lehnte es mit Zustimmung der

Gläubigerversammlung ab, die erwähnte Liegenschaft

zur Gesellschaftskonkursmasse zu ziehen, und sandte

infolgedessen die von den Hypothekargläubigern dieser

Liegenschaft gemachten Konkurseingaben zurück. Als

die Hypothekenbank in Basel an ihrer Eingabe dennoch

festhielt, wies die . KonkurSverwaltung sie ab, ohne

dass jene hiegegen· ·Kollokationsklage anstrengte. Da-

gegen verlangt die Hypothekenbank nun mit der vor-

liegenden Beschwerde erneut, die Konkursverwaltung

sei anzuweisen. die Liegenschaft im Gesellschaftskon-

kurs Zu admassieren. Zur Begründung führt sie eine

Reihe von Tatsachen auf, welche es ihrer Ansicht nach

glaubhaft erscheinen lassen, dass der Eintrag in< den

öffentlichen Büchern zu Gunsten von Emil Spillmann

und . Emil Sickert unrichtig sei.

B. ..:...Durch Entscheid vom 13. August hat die Schuld-

betreibungs- und Konkurskommission des Obergerichts

des Kantons Luzem dieses Admassierungsgesuch ab-

gewiesen.

C. -

Diesen am 24. August zugestellten Entscheid

hat die Hypothekenbank in Basel am 31. August ·an

das Bundesgericht weitergezogen.

Die Schuldbetreibungs- und Konkurskammer zieht

in Erwägung:

Freilich ist die Konkursverwaltung verpflichtet, Lie-

genschaften, welche auf den Namen des Gemeinschuld..;

ners im Grundbuch eingetragen sind und an denen

nicht Dritte das Eigentumsrecht geltend machen. zur

Konkursmasse zu ziehen und im Konkurs zu verwerten;

Den Gläubigem von durch solche

Liegenschaften'

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Schuldbetrelbungs- und Konkursrecht. N° 39.

pfandversicherten Forderungen, die einerseits sogar

ohne Anmeldung im Kollokationsplan zugelassen wer-

den müssen (Art. 246 SchKG), anderseits durch die

Konkurseröffnung gehindert werden, eine Betreibung

gegen den Gemeinschuldner zu führen (Art. 206 SchKG).

muss das Recht zugestanden werden, nötigenfalls durch

Beschwerde die Konkursverwaltung zur Admassierung

dieser Liegenschaften zu zwingen.

Die Frage dagegen, ob eine Liegenschaft, die n ich t

auf den Namen des Gemeinschuldners im Grundbuch

eingetragen ist, für die Konkursmasse in Anspruch

zu nehmen sei, entscheidet -

unter Vorbehalt der

Beschlussfassung durch die Gläubigerversammlung -

die Konkursverwaltung frei, selbst wenn, wie es hier

zutrifft, die im Grundbuch als Eigentümer der Liegen-

schaft eingetragene Person keine Einwendung gegen

deren Admassierung erhebt. Wollte die Aufsichtsbe-

hörde der Konkursverwaltung in dieser Beziehung

Anweisungen erteilen, so würde dies eine unzulässige

Einmischung in das Selbstverwaltungsrecht der Gläu-

bigerschaft bedeuten. Sonach kann die Weigerung der

Konkursverwaltung, solche Liegenschaften zu admas-

sieren, nicht durch Beschwerde angefochten werden.

Der Bes~hwerdeweg ist in derartigen Fällen zum Schutze

der Gläubiger auch gar nicht nötig : weder zum Schutz

der Grundpfandgläubiger, die ihr Pfandrecht durch

Betreibung gegen die als Eigentümer im Grundbuch

eingetragene Person geltend machen und ausserdem

ihre Forderung im Konkurs anmelden und gegen eine

allfällige Wegweisung Kollokationsklage (in einem so

besonders gearteten Fall wie dem vorliegenden viel ..

leicht in Verbindung mit einer Klage auf Feststellung

des

Eigentums) anstrengen können, wenn sie die

persönliche Haftung des Gemeinschuldners für die

grundpfandversicherten Schulden in Anspruch nehmen

wollen, noch zum Schutz der Kurrentgläubiger. die

sich den Admassierungsanspruch gemäss Art. 260 SchKG

abtreten lassen können.,

Schuldbetreibungs- und Konkursrecht. N° 40.

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Sind die Aufsichtsbehören somit nicht zuständig,

über den von der Rekurrentin gestellten Antrag zu

entscheiden, so erweist sich der Rekurs als unbegründet.

Demnach erkennt die Schuldbetr.- und Konkurskammer :

Der Rekurs wird abgewiesen.

40. Sentenza 12 aettembre lSaS

neUa causa Volonterio.

n debitore domiclliato all'estero non puö essere escusso in

via ordinaria in Isvizzera per debiti derivanti da imposte.

Considerando in 'aUo ed in dirilto :

Che nell'esecuzione ordinaria No 33099 dell'Ufficio di

Locarno premessa dal Comune di Locarno per l'esazione

di 752 fchi. 45 per imposte, il debitore Alfredo Volonterio

contesto Ia competenza deI foro esecutivo di Locarno,

essendo esso da lustri domiciliato a Milano, e domando

l'annullamento deI procetto;

Che colla querelata decisione l'Autoritä cantonale di

Vigilanza respinse il gravame allegando che il debitore,

pur essendo residente in Milano. e da considerarsi come

domiciliato a Locarno ai fini dell'esazione delle imposte,

poiche esso e iscritto nei cataloghi elettorali e nel l'C-

gistro dei fuochi di Locarno ed e quindi soggetto

alle imposte ticinesi 'sulla sostanza e sullarendita,

a sensi den'art. 17a § della vigente legge tributaria

ticinese;

Che il ricorso interposto da} debitore nei termini e nei

modi di legge e fondato, poiche. come ammette la quere-

lata sentenza stessa e risulta dagli atti (vedi risoluzione

11 maggio u. s. deI Consiglio di Stato), il ricorrente ha

il suo domicilio civile in Milano, donde l'incompetenza

deI foro esecutivo di Locarno;

ehe l'argomentazione dell'ist.anza cantonale confonde

Ia questione dell'esistenza materiale deI credito con