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Sehuldbetreibungs- und Konkursrecht. N0 39.
Considerant en droit :
L'instance cantonale a juge avec raison que l'infor-
malite signalee par les recourants ne saurait avoir pour
consequence l'annulation de la poursuite. L'effet de
change etant produit a l'appui de la requis~tion de pour-
suite (art.177 a1. 2 LP).Jlpermet de combler la lacune
du commandement de payer en ce qui concerne la date
de l'emission du titre. Il ne s'agit donc pas d'un de ces
cas ou l'inobservation d'une fonnalite legale nepeut are
reparee apres coup sans prejudice pour le debiteur et ou
par consequent l'annulation de la poursuite se justifie.
En l'espece d'ailleurs il n'y a pas meme lieu d'ordon-
ner que le commandement de payer soit complete par
l'indication de la date fomnie par l'effet de change -
car
il resulte de la teneur de l'opposition fonnuleepar les
debiteurs que ceux-ci ont pris connaissance de 1'effet de
change produit et qu'ils ne peuvent donc ignorer la date
de son emission.
La Chambre des Poursuites et des Faillites prononce :
Le recours est rejete.
39. Entscheid vom 12~ September 1923
i. S. lIyp~thEkenbank in Easel.
Inwieweit sind die Aufsichtsbehörden zur Entscheidung
von Streitigkeiten über die Admassierung zuständig?
SchKG Art. 17 ff., 197.
A. -
Die Hypothekenbank in·Basel ist Gläubigerin
von Gülten. im Betrag von 325,000 Fr., welche auf der
Liegenschaft Hötel du Lac, hinterer Teil an der Sei-
denhofstrasse, in Luzern lasten. Als Eigentümer dieser
Liegenschaft sind in den öffentlichen Büchern Emil
Spillmann und Emil Sickert eingetragen, während der
Betrieb des Hotels du Lac von der aus diesen beiden
Schuldbetreibungs- und Konkursrecht. N° 39.
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Personen 'bestehenden Kollektivgesellschaft Spillmann
und Sickert geführt wUrde,die nach dem vor einigen
Jahren erfolgten: Tod des Spillmann mit dessen Erben
fortgesetzt wurde. Im Jahre 1921 geriet die Ko~lekti~ ...
gesellschaft Spillmann und Sickert in Konkurs. DIe
Konkursverwaltung lehnte es mit Zustimmung der
Gläubigerversammlung ab, die erwähnte Liegenschaft
zur Gesellschaftskonkursmasse zu ziehen, und sandte
infolgedessen die von den Hypothekargläubigern dieser
Liegenschaft gemachten Konkurseingaben zurück. Als
die Hypothekenbank in Basel an ihrer Eingabe dennoch
festhielt, wies die . KonkurSverwaltung sie ab, ohne
dass jene hiegegen· ·Kollokationsklage anstrengte. Da-
gegen verlangt die Hypothekenbank nun mit der vor-
liegenden Beschwerde erneut, die Konkursverwaltung
sei anzuweisen. die Liegenschaft im Gesellschaftskon-
kurs Zu admassieren. Zur Begründung führt sie eine
Reihe von Tatsachen auf, welche es ihrer Ansicht nach
glaubhaft erscheinen lassen, dass der Eintrag in< den
öffentlichen Büchern zu Gunsten von Emil Spillmann
und . Emil Sickert unrichtig sei.
B. ..:...Durch Entscheid vom 13. August hat die Schuld-
betreibungs- und Konkurskommission des Obergerichts
des Kantons Luzem dieses Admassierungsgesuch ab-
gewiesen.
C. -
Diesen am 24. August zugestellten Entscheid
hat die Hypothekenbank in Basel am 31. August ·an
das Bundesgericht weitergezogen.
Die Schuldbetreibungs- und Konkurskammer zieht
in Erwägung:
Freilich ist die Konkursverwaltung verpflichtet, Lie-
genschaften, welche auf den Namen des Gemeinschuld..;
ners im Grundbuch eingetragen sind und an denen
nicht Dritte das Eigentumsrecht geltend machen. zur
Konkursmasse zu ziehen und im Konkurs zu verwerten;
Den Gläubigem von durch solche
Liegenschaften'
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Schuldbetrelbungs- und Konkursrecht. N° 39.
pfandversicherten Forderungen, die einerseits sogar
ohne Anmeldung im Kollokationsplan zugelassen wer-
den müssen (Art. 246 SchKG), anderseits durch die
Konkurseröffnung gehindert werden, eine Betreibung
gegen den Gemeinschuldner zu führen (Art. 206 SchKG).
muss das Recht zugestanden werden, nötigenfalls durch
Beschwerde die Konkursverwaltung zur Admassierung
dieser Liegenschaften zu zwingen.
Die Frage dagegen, ob eine Liegenschaft, die n ich t
auf den Namen des Gemeinschuldners im Grundbuch
eingetragen ist, für die Konkursmasse in Anspruch
zu nehmen sei, entscheidet -
unter Vorbehalt der
Beschlussfassung durch die Gläubigerversammlung -
die Konkursverwaltung frei, selbst wenn, wie es hier
zutrifft, die im Grundbuch als Eigentümer der Liegen-
schaft eingetragene Person keine Einwendung gegen
deren Admassierung erhebt. Wollte die Aufsichtsbe-
hörde der Konkursverwaltung in dieser Beziehung
Anweisungen erteilen, so würde dies eine unzulässige
Einmischung in das Selbstverwaltungsrecht der Gläu-
bigerschaft bedeuten. Sonach kann die Weigerung der
Konkursverwaltung, solche Liegenschaften zu admas-
sieren, nicht durch Beschwerde angefochten werden.
Der Bes~hwerdeweg ist in derartigen Fällen zum Schutze
der Gläubiger auch gar nicht nötig : weder zum Schutz
der Grundpfandgläubiger, die ihr Pfandrecht durch
Betreibung gegen die als Eigentümer im Grundbuch
eingetragene Person geltend machen und ausserdem
ihre Forderung im Konkurs anmelden und gegen eine
allfällige Wegweisung Kollokationsklage (in einem so
besonders gearteten Fall wie dem vorliegenden viel ..
leicht in Verbindung mit einer Klage auf Feststellung
des
Eigentums) anstrengen können, wenn sie die
persönliche Haftung des Gemeinschuldners für die
grundpfandversicherten Schulden in Anspruch nehmen
wollen, noch zum Schutz der Kurrentgläubiger. die
sich den Admassierungsanspruch gemäss Art. 260 SchKG
abtreten lassen können.,
Schuldbetreibungs- und Konkursrecht. N° 40.
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Sind die Aufsichtsbehören somit nicht zuständig,
über den von der Rekurrentin gestellten Antrag zu
entscheiden, so erweist sich der Rekurs als unbegründet.
Demnach erkennt die Schuldbetr.- und Konkurskammer :
Der Rekurs wird abgewiesen.
40. Sentenza 12 aettembre lSaS
neUa causa Volonterio.
n debitore domiclliato all'estero non puö essere escusso in
via ordinaria in Isvizzera per debiti derivanti da imposte.
Considerando in 'aUo ed in dirilto :
Che nell'esecuzione ordinaria No 33099 dell'Ufficio di
Locarno premessa dal Comune di Locarno per l'esazione
di 752 fchi. 45 per imposte, il debitore Alfredo Volonterio
contesto Ia competenza deI foro esecutivo di Locarno,
essendo esso da lustri domiciliato a Milano, e domando
l'annullamento deI procetto;
Che colla querelata decisione l'Autoritä cantonale di
Vigilanza respinse il gravame allegando che il debitore,
pur essendo residente in Milano. e da considerarsi come
domiciliato a Locarno ai fini dell'esazione delle imposte,
poiche esso e iscritto nei cataloghi elettorali e nel l'C-
gistro dei fuochi di Locarno ed e quindi soggetto
alle imposte ticinesi 'sulla sostanza e sullarendita,
a sensi den'art. 17a § della vigente legge tributaria
ticinese;
Che il ricorso interposto da} debitore nei termini e nei
modi di legge e fondato, poiche. come ammette la quere-
lata sentenza stessa e risulta dagli atti (vedi risoluzione
11 maggio u. s. deI Consiglio di Stato), il ricorrente ha
il suo domicilio civile in Milano, donde l'incompetenza
deI foro esecutivo di Locarno;
ehe l'argomentazione dell'ist.anza cantonale confonde
Ia questione dell'esistenza materiale deI credito con