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Obligationcl1recbt. No "l'i.
negozio. non dal suo quantitativo (art. 462 al. 2). Ora,e
incontestabile, ehe il provvedere per gli involti della
• meree e per la reelame, rientra neU'ambito dichi e pre-
posto all'ammini8trazione ed alla parte commerciale
dell'azienda. DeI resto, anche il quantitative della merce
in Iitigio non sembra deI tutto all'infuori deI fabbisoquo-
normale di una fabbrica, ehe lavora eOll un capitale
sodale di 500,000 fr. e dalla quale il COllsiglio si ripro-
metteva un prospero avvenire, come risulta appunto
daU'aumento deI capitale sociale: avvenire che puo
essere poi 5tato compromesso dalle eonseguellze del1a
guerra.
Da queste considerazione emerge ehe Kradolfer e
Bernaseoni avevano veste per eontrarre in norne e per
conto della soeieta. Cade' quindi la tesi principale della
convenuta e cadono, con essa, anche le illazioni ehe si
intende dedurre dai disposti del CO sni valore delle
pubblicazioni commerciali, la loro efficacia giuridiea
ecc: poiche appunto, non in tali pu,bblicazioni e non
direttamente negli statuti, i poteri di Kradolfer e Bernas-
coni avevano origine, sibbene in una delegazione di
mandato da parte degli organi d~lla societa.
30 Ond'e ehe, dimostrata inammissibile la tesi in base
alla quale l'istanza cantonale ha respinta l'azione, la
causa deve esserle rinviata per istruzione e decisiout'
di tutte Je altre eceezioni accampate dalla conyenuh\;
11 Tribunale federale pronuncia:
L'appello e ammesso.
ObJigatioßcnrecht. !\i0 48:
.ts.,A,uszug aus dem Orteil der Ir. ZiviIabtellung
vom 27. Juni 1918 i. S. Xonkursm&sse J. Jost-Rüeäi
gegen Stiifler.
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Kompensation. Geltendmachung. Die G("genforderung muss
ziffernmässig bestimmt sein.
Der Beklagte bestreitet nicht, der Klägerin aus einem
VOm Gemeinschuldner ihm gewährten Darlehen 2178 Fr.,
gleich der Nachlassdividende von 40 % des ursprünglichen
Darlehensbetrages von 5000 Fr. nebst Zins zu 4 * % vom
Maimarkt 1913 bis zum 15. Mai 1915 schuldig zu sein.
Die
Gegenforderung, welche der Beklagte erhebt,
war aber, soweit sie die Klageforderung nicht übersteigt,
nicht auf dem Wege der Widerklage, sondern als Tilgungs-
grund durch Einrede gegenüber der Klage geltend zu
machen. Der Beklagte hat sie implicile auch durch Ein-
rede geltend gemacht, indem er auf Abweisung der
Hauptklage anträgt, ohne ihr andere als die Klagetat-
sachen der Widerklage als Schuldbefreiungsgrund ent-
gegenzuhalten, woraus zu schIiessen ist, dass er auch die
Ein red e der Kom p e n s a t ion erheben wolle.
Allein die Kompensationseinrede ist nicht begründet.
Schon die Unmöglichkeit einer ziffernmässig bestimmten
Geltendmachung der Gegenforderung spricht gegen die
Möglichkeit der Verrechnung; denn ohne sie kann die
Hauptforderung nicht in einem bestimmten Betrag
getilgt erklärt werden; solange die Hauptforderung aber
nicht getilgt ist, besteht keinerlei rechtlicher Grund
dafür, ihre Geltendmachung aufzuschieben bis zur
zifiermässigen Feststellung der Gegenforderung, die in
einem neuen Prozesse erfolgen müsste.