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44_II_279

BGE 44 II 279

Bundesgericht (BGE) · 1918-01-01 · Deutsch CH
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Obligationcl1recbt. No "l'i.

negozio. non dal suo quantitativo (art. 462 al. 2). Ora,e

incontestabile, ehe il provvedere per gli involti della

• meree e per la reelame, rientra neU'ambito dichi e pre-

posto all'ammini8trazione ed alla parte commerciale

dell'azienda. DeI resto, anche il quantitative della merce

in Iitigio non sembra deI tutto all'infuori deI fabbisoquo-

normale di una fabbrica, ehe lavora eOll un capitale

sodale di 500,000 fr. e dalla quale il COllsiglio si ripro-

metteva un prospero avvenire, come risulta appunto

daU'aumento deI capitale sociale: avvenire che puo

essere poi 5tato compromesso dalle eonseguellze del1a

guerra.

Da queste considerazione emerge ehe Kradolfer e

Bernaseoni avevano veste per eontrarre in norne e per

conto della soeieta. Cade' quindi la tesi principale della

convenuta e cadono, con essa, anche le illazioni ehe si

intende dedurre dai disposti del CO sni valore delle

pubblicazioni commerciali, la loro efficacia giuridiea

ecc: poiche appunto, non in tali pu,bblicazioni e non

direttamente negli statuti, i poteri di Kradolfer e Bernas-

coni avevano origine, sibbene in una delegazione di

mandato da parte degli organi d~lla societa.

30 Ond'e ehe, dimostrata inammissibile la tesi in base

alla quale l'istanza cantonale ha respinta l'azione, la

causa deve esserle rinviata per istruzione e decisiout'

di tutte Je altre eceezioni accampate dalla conyenuh\;

11 Tribunale federale pronuncia:

L'appello e ammesso.

ObJigatioßcnrecht. !\i0 48:

.ts.,A,uszug aus dem Orteil der Ir. ZiviIabtellung

vom 27. Juni 1918 i. S. Xonkursm&sse J. Jost-Rüeäi

gegen Stiifler.

279"

Kompensation. Geltendmachung. Die G("genforderung muss

ziffernmässig bestimmt sein.

Der Beklagte bestreitet nicht, der Klägerin aus einem

VOm Gemeinschuldner ihm gewährten Darlehen 2178 Fr.,

gleich der Nachlassdividende von 40 % des ursprünglichen

Darlehensbetrages von 5000 Fr. nebst Zins zu 4 * % vom

Maimarkt 1913 bis zum 15. Mai 1915 schuldig zu sein.

Die

Gegenforderung, welche der Beklagte erhebt,

war aber, soweit sie die Klageforderung nicht übersteigt,

nicht auf dem Wege der Widerklage, sondern als Tilgungs-

grund durch Einrede gegenüber der Klage geltend zu

machen. Der Beklagte hat sie implicile auch durch Ein-

rede geltend gemacht, indem er auf Abweisung der

Hauptklage anträgt, ohne ihr andere als die Klagetat-

sachen der Widerklage als Schuldbefreiungsgrund ent-

gegenzuhalten, woraus zu schIiessen ist, dass er auch die

Ein red e der Kom p e n s a t ion erheben wolle.

Allein die Kompensationseinrede ist nicht begründet.

Schon die Unmöglichkeit einer ziffernmässig bestimmten

Geltendmachung der Gegenforderung spricht gegen die

Möglichkeit der Verrechnung; denn ohne sie kann die

Hauptforderung nicht in einem bestimmten Betrag

getilgt erklärt werden; solange die Hauptforderung aber

nicht getilgt ist, besteht keinerlei rechtlicher Grund

dafür, ihre Geltendmachung aufzuschieben bis zur

zifiermässigen Feststellung der Gegenforderung, die in

einem neuen Prozesse erfolgen müsste.