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40_II_127

BGE 40 II 127

Bundesgericht (BGE) · 1914-01-01 · Deutsch CH
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Obligatione.nrecht. N° 24.

Bestimmung war im Revisionsentwurf zum on Von 1904,

Art. ' 1734 Abs. I, enthalten. V~raossemmg ist dabei

immer nur,dass die neue Firma sich im Kla'ngevon

den bereits eingetragenen deutlich unterscheide. Aeusser-

lieh, ihrer Zusammensetzung nach. im Klange sind nun

die Ausdrucke « Union» und « Alliance & durchaus ver-

schieden. Verwechslungen können nur durch Ideenasso-

ziation entstehen, indem man zurückgreift auf den Sinn,

der mit den Worten « Union» und «Alliance» verbun-

den ist, auf den Begriff, der darin zum Ausdruck ge-

langt. M. a. W.: die Firmen sind nur deshalb ähnlich,

weil die Grundlage, die Art und der Zweck der Geschäfte

selber ähnlich, wenn nicht vollständig gleich sind. Die

B~eichnung « Alliance Horlogere» unterscheidet sich

nach alledem genügend von «Union Horlogere », um an-

gesichts des Art. 873 OR als Firma bestehen zu können.

Vergl. beispielsweise die Firmen Schweizerischer Bank-

verein und Schweizerische Bankgesellschaft und die ver-

schiedenen Volksbanken, die in der Schweiz nebenein-

ander existieren.

5. -

Unbegründet ist die Klage auch aus dem Ge-

sichtspunkt des unlauteren Wettbewerbes. Es ist uner-

findlich, worin eine Treu und Glauben verletzende Ver-

anstaltung der Beklagten liegen soll, wenn die Firma

« Alliance Horlogere» nach Firmenrecht zulässig ist.

Dafür, dass die Beklagte jene Firma nur zum Zweck ge-

wählt habe, Verwechslungen herbeizuführen, liegen keine

Anhaltspunkte vor; das Verhalten der Beklagten hat

auch nicht dazu beigetragen, die Verwechslungsmöglich-

keit zu steigern. Insbesondere kann die Klägerin nichts

zu ihren Gunsten daraus herleiten, dass vor Eintragung

der Firma « Alliance Horlogere » der Geschäftsführer

sich bei zwei Anwälten über deren' Zulässigkeit erkun-

digt hat. Es ergibt sich daraus vielmehr, dass die Be-

klagte bei der Auswahl ihrer Firma gewissenhaft vorge-

gangen ist. Dass ihr jede Absicht, eine Verdunkelung

Obligationenrecht. N° 25.

127

der Verhältnisse herbeizuführen, fern lag, geht am besten

aus dem Zirkular hervor, das sie an zahlreiche Uhren-

firmen mit der Einladung zum Beitritt richtete und

worin wörtlich zu lesen ist, ihr Geschäftsführer sei früher

Mitarbeiter der « Union Horlogere» gewesen; daraus folgt

ohne weiteres für jeden Urteilsfähigen, dass « Union

Horlogere» und «Alliance Horlogere» verschiedene

Rechtssubjekte sind. Die Wahl der Bezeichnung «Alliance

Horlogere » erklärt sich unschwer aus dem Bestreben

nach einer zügigen Firma, die in prägnanter Weise· auf

die Natur des Unternehmens hinweist. Hiefür stand der

Beklagten nicht manche Bezeichnung zu Gebote, zumal

da die deutsche Sprache ein geläufiges Synonym für das

französische Adjektiv « horloger » nicht besitzt.

Demnach hat das Bundesgericht

erkannt:

Die Berufung wird abgewiesen und das Urteil der

II. Zivilkammer des Appellationshofes des Kantons Bern

vom 14. November 1913 bestätigt.

25. l1rtell cier I. Zivilabtellung vom 13. Erz 1914 i. S.

Xiienzi & Oie, Beklagte, gegen Ici.Xiienzi, Kläger.

1. F i r m e n r e c h t. Der Gebrauch einer Firma ist auch dann

ein «unbefugter. im Sinu von Art. 876 Abs. 2 OR, wenn

der Iuhaber am Ort der Eintragung keine Geschäftsnie-

derlassung hat, gleichviel ob die Firma an sich von ande-

ren dortigen Firmen sich genügend unterscheide (Erw. 3).

2. UnI a u t e re r W e t tb ewe r b. Zeitliche Rechtsauwen-

dung. Voraussetzungen. (Erw. 4).

A. -

Durch Urteil vom 27. November 1913 hat die

H. Zivilkammer des Appellationshofes des Kantons Bern

über die Klagebegehren :

« 1. Die Beklagte sei zu verurteilen, dem Kläger eine

) gerichtlich zu bestimmende Summe als Schadenersatz

» zu bezahlen.

128

Obligationenrecht. No 25.

~) 2~ Es sei zu erkennen, die Beklagte habe die wei-

l) tere Führung der Firma Küenzi & eie, Werkzeugfa-

}) brikation Bern und Steffisburg, resp. die Firma Küenzi

» & Cie, Herstellung von Schuhmacherwerkzeug, Mühle-

~) mattstrasse 12, Bern, wie sie im Handelsregister von

» Bern eingetragen ist, zu unterlassen und es sei diese

» Firma im Handelsregister von Bern zu löschen.

I} 3. Es sei zu erkennen, die Firma Küenzi habe auch

» die Führung des Firmenzeichens Kreuz mit darin lau-

I) fendem Bären zu unterlassen;)}

erkannt:

1. (Beweisbeschwerden).

« 2. Dem Kläger ist sein erstes Klagsbegehren zuge-

I) sprochen und die Beklagte verurteilt, dem Kläger eine

» Entschädigung von 500 Fr. zu bezahlen.

» 3. Demselben sind auch das zweite, sowie das dritte

» Klagsbegehren, beide im Sinne der Motive, zugespro-

» chen unter Androhung an die Beklagte der in § 390 P

» vorgesehenen Folgen der Widerhandlung. »

B. -

Gegen dieses Urteil hat die Beklagte rechtzeitig

die Berufung an das Bundesgericht erklärt, mit dem

Antrag auf Aufhebung und auf gänzliche Abweisung

der Klage.

C. -

In der heutigen Verhandlung hat der Vertreter

der Beklagten diesen Antrag erneuert; der Vertreter

des Klägers hat Abweisung der Berufung beantragt.

Das Bundesgericht zieht

in Erwägung:

1. -

In der Familie des Klägers ist die Fabrikation

von Schuhmacherwerkzeug Tradition. Die « Küenzi- oder

Berner Messer und -Kneipen I) sind in Fachkreisen all-

gemein bekannt und geniessen einen europäischen Ruf,

« sodass wer ein wirklich gutes Schustermesser kaufen

will, die Marke « Küenzi Bern)} verlangt I). (Bericht des

Experten Lüscher-Hofer). Das Geschäft wurde insbeson-

':.):;;ationenrecht. N° 25.

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dere durch den Vater des Klägers, Samuel Küenzi, zur

Blüte gebracht. Dieser liess sich am 4. Juli 1885 ~n das

Handelsregister von Bern eintragen unter der FI~ma. :

« Samuel Küenzi.. Werkzeugfabrikation und Schlelf~rei

Bern I). Am 22. April 1895 ging das Geschäft auf seme

Söhne über und seit 1. Oktober 1896 betreibt der Klä-

ger es allein unter der Firma: « Eduard Küenzi, S~­

muel Küenzi's Nachfolger, Schuhmacherwerkzeugfabn-

kation, Bern I). Samuel Küenzi führte seit 1887 eine

eingetragene Marke, bestehend aus einem M~lteserkreuz

in Oval und der Aufschrift « SAMi:f"Z1 I). DIese Marke

wurde in der Folge auf « Sam. Küenzi's Söhne Bern »

übertragen Ci SII'BETrm> und in dieser Gestaltung vom

Kläger übernommen. Sie dient als Marke ~nd als a~­

gemeines Geschäftszeichen; sämtliche Fabrikate, SOWIe

die Preislisten, Kataloge usw. sind damit versehen.

Arthur Uhlmann, früher Arbeiter beim Kläger, be-

gründete am 31. Dezember 1903 ~,it Fr~z Küenzi,

einem entfernten Verwandten des Klägers, eme Kollek-

tivgesellschaft Küenzi & eie, die gleichen Tages im Han-

delsregister von Bern eingetragen wurde. Als Natur des

Geschäfts wurde angegeben: « Fabrikation und Handel

mit Werkzeugen, Spezialität: Schuhmacherwerkzeug I).

Diese Firma wurde am 1. Mai 1906 gelöscht und am

nämlichen Tage eine neue Firma Küenzi & eie, beste-

hend aus Ernst Oswald Küenzi, von Erlach, und Uhl-

mann beide wohnhaft in Steffisburg, im Handelsregister

von Bern eingetragen. Der Geschäftsbetrieb blieb ~er

nämliche. Die Firma hatte ihren wirklichen GeschäftssItz

von Anfang an in Steffisburg, nicht in Bern. Die M.arke

der ersten Firma Küenzi & Cie bestand aus zweI g.e-

kreuzten Pfeilen nebst Firmaaufschrift, enthalten In

einem Rechteck. Die zweite Firma bedient sich einer

Marke, die gebildet ist aus einem Rechteck entha~te~d

links ein eidg. Kreuz mit aufsteigendem Bären (WIe 1m

IlIEIIZl

D'

Berner Wappen) und rechts die Aufschrift « ~

I).

lese

130

Obligationen recht. N0 25.

Marke dient ebenfalls als Firmenzeichen; sie ist auf

allen Preislisten, Reklamen und Empfehlungen, sowie

auf sämtlichen Fabrikaten von Küenzi & eie angebracht.

Am 17: N~vember 1910, d. h. za. 1 Jahr nac h erfolgter

Klageemrelchung, wurde die Eintragung der Firma im

Handelsregister von Bern infolge ({ Verlegung des Sitzes

nach Steffisburg)} gelöscht.

2. -

Der Beklagten ist mit der Vorinstanz darin bei-

zustimmen, dass die Klage nicht aus den rein firm e n-

rech tli ch en Grundsätzen der genügenden Unterscheid-

barkeit beider Firmen nach Art. 868 und 876 Abs. 1 OR

begründet erklärt werden kann. Denn nach diesen Grund-

sätzen sind die Firmen « Ed. Küenzi, Sam. Küenzi's

Nachfolger I) und ({ Küenzi & eie) genügend unter-

schieden. Es ergibt sich aus den Firmen auch, dass die

eine diejenige einer Einzelperson, die andere die einer

Gesellschaft ist.

3. -

Es fragt sich aber weiter, ob nicht die Klage

deshalb zu schützen sei, weil die Beklagte ihr Geschäft

gar nicht in Beru, dem Ort der Eintragung, betreibt.

Diese Frage ist zu bejahen. Dass jene Eintragung im

Laufe des Prozesses bereits gelöscht worden ist, fällt

für das Bundesgericht ausser Betracht: wenn die Vor-

i~st~z erklärt, es komme auf den Zeitpunkt der Klage-

emleItung an dafür, ob ein Anspruch gerichtlich zuge-

sprochen werden könne oder nicht, so liegt hierin der

Entscheid über eine prozessuale Frage; ein mate-

riellrechtIicher Grundsatz des Inhaltes, dass die Verlet-

zung im Moment der Urteilsfällung gegeben sein müsse,

besteht in diesen Verhältnissen nicht. Für das Bundes-

gericht verbindlich festgestellt ist sodann, dass die Be-

klagte nie einen wirklichen Geschäftssitz in Beru hatte.

Die einzig zu behandelnde materielle Frage stellt sich

danach so: kann ein Gewerbetreibender, der regelrecht

am Ort seiner Niederlassung eine Firma führt, Unter-

lassungs- und Schadenersatzklage gegen einen anderen

Obligationenrecbt. N° 25.

131

Gewerbetreibenden erheben, der mit ähnlicher, an sich

immerhin genügend unterschiedener Firma am nämlichen

Orte eingetragen ist, aber hier keine Geschäftsnieder-

lassung hat ?

Hierüber ist zu sagen: Nach Art. 876 Abs. 2 OR

setzen die Unterlassungs- und die Schadenersatzklage

eine Beeinträchtigung durch den unbefugten Gebrauch

einer Firma voraus. Unbefugt ist aber der Gebrauch

einer Firma auch dann, wenn sie. eingetragen wird an

einem Orte, an dem sie nach Gesetz nicht sollte einge-

tragen werden. Das « unbefugt» in Art. 876 bezieht sich

nicht ausschliesslich auf die Frage der Verwechselbar ...

keit. Es ist unbestritten, dass z. B. auch bei Verletzung

der Vorschriften in Art. 871, 872, 873 und 874 OR ein

Klagerecht für den Beeinträchtigten entsteht. Vergl.

HAFNER, Anm. 6 zu Art. 876, BGE M II 120, 38 n 179.

Auch wenn man also Ahs. 2 von Art. 876 an Abs. 1 an-

schliessen will (BGE 34 II 120), so ist doch die völlig

ungenügende Unterscheidbarkeit nicht notwendige Vor-

aussetzung für die Klage. Es genügt vielmehr Beein-

trächtigung.Diese kann aber auch bei an sich genügen-

der Unterscheidbarkeit vorliegen, wenn eine unrichtige

Geschäftssitzbezeichnung angegeben wird, und da diese

Geschäftssitzbezeichnung {(unbefugt)} ist, kann der Beein-

trächtigte auf deren Unterlassung wie auch auf Schaden-

ersatz klagen. Es kann nicht eingewendet werden, die

Frage der Eintragung an einem bestimmten Orte sei eine

rein verwaltungsrechtliche, eine den Registerbehörden un-

ter stehende Frage. Denn die Firmenführung erfolgt nicht

nur durch die Eintragung, sondern allgemein durch den

Gebrauch im Verkehr, in der Korrespondenz usw.; lIie-

gegen können aber die Registerbehörden natürlich nicht

einschreiten. Sonach erscheint die Klage schon aus die-

sem Gesichtspunkt grundsätzlich als begründet.

4. -

Vom Gesichtspunkte des unlauteren Wett-

be wer be s aus ist sie gemäss feststehender Uebergangs-

132

Obligationenrecht, No 25,

praxis des Bundesgerichts nach al tem Recht zu beur-

teilen, wie es schon die VOrinstanz getan hat, Auch hier

hat das Bundesgericht die -

keineswegs aktenwidrigen

- tatsächlichen FeststeUungen und tatsächlichen Schlüsse

der Vorinstanz zu Grunde zu legen. Danach unterliegt

keinem Zweifel, dass der eigentliche Geschäftsinhaber

der Firma {(Küenzi & Cie », die Seele des Geschäftes,

nämlich UhImann, sich lediglich deshalb mit einem

«(Küenzi) assoziiert hat, um unter der Flagge «Küenzi»

den seit Jahrzehnten begründeten guten Ruf der Fabri-

kate der klägerischen Firma auszubeuten. Es kommt

natürlich im Prozess auf die jetzige Zusammensetzung

der GeseUschaft Küenzi & Cie an, nicht auf die Zusam-

mensetzung der ersten Firma; zu Unrecht stellt die Be-

klagte auf diese erste Firma oder Gesellschaft ab, und

damit faUen auch SChon die heute zur Begründung der

Berufung hauptsächlich vorgetragenen Argumente da-

hin. Im Zusammenhang mit der Vorschiebung eines

Strohmannes steht die Anbringung der Bezeichnung

«(Bern » auf den Fabrikaten der Beklagten und ferner

die Preisunterbietung. Erstere ist unerlaubt. Letztere

ist zwar an sich erlaubt; ja die Preisunterbietung ist ein

notwendiges Mittel im Konkurrenzkampf; sie kann aber

in Verbindung mit anderen Umständen ein Indiz für

einen unlauteren Wettbewerb bilden. Endlich reiht sich

hier an der Gebrauch einer Marke, die zum mindesten

mit der Aufschrift « 7:;' täuschend und irreführend

ist, mag sich auch im übrigen die Marke vielleicht Von

derjenigen des Klägers genügend unterscheiden. Alle Vor-

aussetzungen eines Eingriffs in Rechte des Klägers liegen

also vor: tatsächliche Verwechslungen, besonderer Ruf

der kIägerischen Fabrikate, Ausbeutung dieses Rufes und

zwar durch täuschende Mittel. Dem Kläger ist ein Indi-

vidualrecht nicht nur an seiner Firma und an seinem

Namen Küenzi ZUzusprechen, sondern infolge der beson-

deren Umstände auch ein solches auf die Bezeichnung

Obligationenrecht. N° 26.

133

K" nzifabrikate ». Der Verkehr versteht unter,di~sen

«t ue ganz bestimmtes, individuelles, nicht· beliebIges

l

e was

,.

K-

. Ein Monopo

abrikat von einem beliebIgen

uellZl.

F en einen sitten- oder rechtsgemässen Wet~ewe~b

g~g das natürlich nicht anzuerkennen wäre, wI~d fur

~e:Kmger dadurch nicht geschalten. Die .Klage 1st s~-

, auch unter diesem Gesichtspunkt begrundet. Verg,

:~E 23 II 1755 ff., 37 II 376 f., sowie KOHLER, Der

unlaut. Wettbewerb S. 108 f., 113 f., 279.

dl' h d'e Höhe des Schadens betrifft, so

5. -

Was en IC 1,

in Würdi-

hat die Vorinstanz « nach fdirele:e:~:Sg::ngebührende

g der ganzen Sachlage»

e

gun

..'

uf 500 Fr festgesetzt. Dieser Betrag,

~::s::~;:r ~icht anficht. ist nicht übersetzt und es

besteht kein Grund, davon abzugehen,,,,,

Demnach hat das Bundesgericht

erkann t :

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d das U rteH der

D'Berufung WIrd abgeWIesen un

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II Z' 'lkammer des AppellatIOns 0 es e

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vom 27, November 1913 bestäbg,

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II Z'vila.bteUung vom 18. Kirl 1914 i. S.

26. tJrteU

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1

1\,

dt, Kläger

Aebi " Oie, Beklagte, gegen Danneberg " ... uan

.

,

rtra es durch Nichtbeantwortung

Zustandekommen eInes Ve,

g (Erw 2) Voraussetzungen

eines

Bestätigun~~schr.elbens

Ve~trage bei Erfüllungs-

und Form des ~ucktrItts v::ontrahenten (Erw. 3). Be-

verweigerung sEe~~~t :ge:~~~sses bei berechtigtem Rü~k­

rechnung des

u u

't dessen Ausführung bereIts

tritt von einem vertrageB' ~l k . htigung der beim Ver-

b onnen worden war.

eruc SIC

4)

tr:~sabschluss entstandenen Kosten (Erw.

.

,

e die ihren Geschäftssitz im Kan-

A. -

DIe Beklagt,.

,

'm Herbst 1908. verschie-

ton Luzern hat, ~ea~SIChtIGgte ~äftes bestimmte Anlagen

dene für den BetrIeb Ihres esc