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IV.2013.01017

rechtens; keine reformatio in peius betreffend Wartejahr, Prozentvergleich nicht zu beanstanden, da wiederum massgeblich arbeitsfähig in der bisherigen Tätigkeit und das zuletzt inne gehabte Arbeitsverhältnis überdurchschnittlich entlöhnt war.

Zürich SozVersG · 2015-04-22 · Deutsch ZH
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Sachverhalt

1.

Die 1970 geborene X.___, Mutter eines Kindes (geboren 2009),

war zuletzt bei der Bank Y.___

als Direktionsassistentin im 90 % - Pensum angestellt. Per 31. Januar 2006 wurde das Arbeitsverhältnis seitens der Arbeit geberin gesundheitsbedingt aufgelöst; der letzte r effektive Arbeitstag war der

4. Februar 2005 (Urk. 8/11/1). Mit Datum vom 14. August 2006 meldete sich die Versicherte unter Hinweis auf ein en häuslichen Verhebevorfall im August 2003 wegen morgend liche n Taubhe itsgefühlen im rechten Fuss sowie permanent massivste n, streng lokalisierte n Beschwerden

im Kreuzbereich bei der Eidge nössischen Sozialversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 8/3/3, Urk. 8/4) . Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zog Auszüge aus dem Individuellen Konto (IK-Auszug vom

23. August 2006 und 30. Nov - ember 2007 [ Urk. 8/9, Urk. 8/25 ]) sowie die Akten der Beruflichen Vorsorge einrichtung

(Urk. 8/77/1-7) bei und tätigte berufliche und m edi zinische Abklärungen. Ins besondere veranlasste sie ein polydisziplinäres Gutachten beim Z.___, welches am 13 . März 2009 erstatt et wurde (Urk. 8/37/1-20) . Ausserdem beauftragte die IV-Stelle ihren Abklärungsdienst mit der Abklärung der beeinträchtigten Arbeitsfähigkeit der Versicherten im Haushalt (Abklärungsbericht vom 21. Mai 2010, Urk. 8/75 /1-7). Nach durchge führtem Vorbescheidverfahren (Vorbescheid vom 19. August 2009

[ Urk. 8/41 ]; Einwand vom 4. September 2009

[ Urk. 8/48], mi t ergänzender Begründung vom 9. Oktober 2009 [ Urk. 8/57-65 ]; Vorbescheid vom

22. September 2010 [ Urk. 8/80 ]; Einwand vom 2 2. Oktober 2010 [ Urk. 8/ 82 / 1-20, Urk. 8/ 83 = Urk. 8/86 ]; Vorbescheid vom 3. Januar 2012 [ Urk. 8/93 ]; Einwand vom 3. Februar 2012

[ Urk. 8/9 7, Urk. 8/9 8 ]) sprach die IV-Stelle der Versicherten mit Verfügung en vom 7. Oktober 2013 eine abgestufte und befristete Rente zu, das heisst per

1. Februar 2006

eine Viertelsrente gestützt auf einen

nach der gemischten Methode bemessenen Gesamtinvaliditätsgrad von 41 .64 %, per 1. März 2007 eine ganze Rente gestützt auf ein en Gesamtinvalidi tätsgrad von 91 .64 %, per 1. April 2008 wiederum eine Viertelsrente

gestützt auf einen Gesamtinvaliditätsgrad von 41 .64 %

und schliesslich vom

1. September 2008 bis 31. März 2009 eine

ganze Rente bei ein em Gesamt invalidi tätsgrad von 91 .64 % .

Darüber hinaus verneinte sie einen Renten anspruch (Urk. 2/1-5, ins besondere Urk. 2/4). 2.

Dagegen erhob die Beschwerdeführerin, vertreten durch Rechtsanwalt Felix Kus ter, am 6. November 2013 unter Beilage weiterer Unterlagen (Urk. 3/1-11) Beschwerde und beantragte, es sei en die Verfügung en vom 7. Oktober 2013 in Bezug auf die Verweigerung einer Rente ab dem 1. April 2009 aufzuheben und ihr ab diesem Zeitpunkt

eine V iertelsrente zuzusprechen (Urk. 1 S. 2). Am

6. Dezember 2013 beantragte die Beschwerdegegnerin im Rahmen ihrer Besch wer de antwort

die Androhung einer reformatio in peius

(Rentenbeginn erst per Februar 2007) und im Weiteren die Abweisung der Beschwerde (Urk. 7). Am 1 2. Dezember 2013 wurde ein zweiter Schriftenwechsel angeordnet

(Urk. 9) . Mit Replik vom 30. Januar 2014 schloss die Beschwerdeführerin

unter Beilage wei terer Arztberichte (Urk. 12/1-2) auf Abweisung des Antrages

auf reformatio in peius . Im Übrigen hielt sie an ihren Beschwerdeanträgen fest (Urk. 11 S. 2). Der Verzicht der Beschwerdegegnerin auf Duplik (Ur. 15) wurde der Beschwerde führerin am 1

2. Februar 2014

angezeigt (Urk. 16). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1

Am 1. Januar 2008 und am 1. Januar 2012 sind die im Zuge der Revisionen 5 und 6a geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Invalidenversi cherung (IVG), der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) und des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) in Kraft getreten.

In materiellrechtlicher Hinsicht gilt jedoch der allgemeine übergangsrechtliche Grundsatz, dass der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen sind, die bei Erlass des angefochtenen Entscheids respektive im Zeitpunkt gegolten haben, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende Sachverhalt ver wirklicht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Die angefochtene Verfügung ist am 7. Oktober 2013 – und somit nach Inkrafttreten der IV - Revisionen 5 und 6a, wobei ein Sachverhalt zu beurteilen ist, der vor dem Inkrafttreten der revidierten Bestimmungen der 5. und 6. IV-Revision en am 1. Januar 2008 respektive am 1. Januar 2012 begonnen hat. Daher und auf grund dessen, dass der Rechtsstreit eine Dauerleistung betrifft, über welche noch nicht rechtskräftig verfügt wurde, ist entsprechend den allgemeinen intertem poral rechtlichen Regeln für die Zeit bis 31. Dezember 2007 auf die damals gel tenden Bestimmungen und ab diesem Zeitpunkt auf die

im Zuge der Revisionen 5 und 6a geänderten Bestimmungen abzustellen (vgl. zur 4. IV-Revision: BGE 130 V 445

.; Urteil des Bundesgerichts I 428/04 vom 7. Juni 2006 E. 1).

Da die 5. IV-Revision hinsichtlich Invaliditätsbemessung keine substanziellen Än derungen gegenüber der bis 31. Dezember 2007 gültig gewesenen Rechtslage gebracht hat, so dass die zur altrechtlichen Regelung ergangene Rechtsprechung weiterhin massgebend ist (Urteil des Bundesgerichts 8C_76/2009 vom 19. Mai 2009 E. 2), werden die massgeblichen Gesetzesbestimmungen – soweit nichts anderes vermerkt ist – im Folgenden in der seit dem 1. Januar 2008 geltenden und mit der Revision 6a unverändert gebliebenen Fassung zitiert. 1.2

Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerb sunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG) . Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmög lichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arb eitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berück sichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1. 3

Gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG haben Versicherte Anspruch auf eine ganze Rente, wenn sie mindestens zu 70 Prozent, auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie min destens zu 60 Prozent, auf eine halbe Rente, wenn sie mindestens zu 50 Pro zent, oder auf eine Viertelsrente, wenn sie mindestens zu 40 Prozent invalid sind. 1. 4

Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind, wird für diesen Teil die Invalidität nach Art. 16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufga benbereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach Art. 28a Abs. 2 IVG [bis 31. Dezember 2007: Art. 28 Abs. 2ter IVG] festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbe reich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behin derung in beiden Bereichen zu bemessen (Art. 28a Abs. 3 IVG; gemischte Methode der Invaliditätsbemessung).

Nach der Gerichts- und Verwaltungspraxis wird zunächst der Anteil der Erwerbs tätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufgabenbereich (so unter anderem im Haushalt) ermittelt; die Frage, in welchem Ausmass die versicherte Person ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erwerbstätig wäre, beurteilt sich mit Rücksicht auf die gesamten Umstände, so die persönlichen, familiären, sozi alen und erwerblichen Verhältnisse. Im Rahmen der gemischten Methode bestimmt sich die Invalidität dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Aufgabenbereich ein Betätigungsvergleich vorgenommen wird, wobei sich die Gesamtinvalidität aus der Addierung der in beiden Bereichen ermittel ten und gewichteten Teilinvaliditäten ergibt (BGE 130 V 393 E. 3.3 mit Hin weisen; vgl. BGE 134 V 9). 1. 5

Die rückwirkend ergangene Verfügung über eine befristete oder im Sinne einer Reduktion abgestufte Invalidenrente umfasst einerseits die Zusprechung der Leistung und andererseits deren Aufhebung oder Herabsetzung. Letztere setzt voraus, dass Revisionsgründe (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinweisen) vorliegen, wobei der Zeitpunkt der Aufhebung oder Herabsetzung nach Massgabe des analog anwendbaren (AHI 1998 S. 121 E. 1b mit Hinweisen) Art. 88a IVV fest zusetzen ist (vgl. BGE 121 V 264 E. 6b/ dd mit Hinweis). Ob eine für den Ren tenanspruch erhebliche Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten und damit der für die Befristung oder Abstufung erforderliche Revisionsgrund gegeben ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts im Zeitpunkt der Rentenzuspre chung oder des Rentenbeginns mit demjenigen zur Zeit der Aufhebung bezie hungsweise Herabsetzung der Rente (BGE 125 V 413 E. 2d am Ende, 369 E. 2, 113 V 273 E. 1a, 109 V 262 E. 4a, je mit Hinweisen; vgl. BGE 130 V 343 E. 3.5). Spricht die Verwaltung der versicherten Person eine befristete Rente zu und wird beschwerdeweise einzig die Befristung der Leistungen angefochten, hat dies nicht eine Einschränkung des Gegenstandes des Rechtsmittelverfahrens in dem Sinne zur Folge, dass die unbestritten gebliebenen Bezugszeiten von der Beurteilung ausgeklammert bleiben (BGE 125 V 413 E. 2d mit Hinweisen). Die gerichtliche Prüfung hat vielmehr den Rentenanspruch für den gesamten verfü gungsweise geregelten Zeitraum und damit sowohl die Zusprechung als auch die Aufhebung der Rente zu erfassen (Urteil des Bundesgerichts I 526/06 vom 31. Oktober 2006 E. 2.3 mit Hinweisen). Diese Regeln über den Streitgegenstand kommen grundsätzlich unabhängig davon zum Zuge, ob die IV-Stelle über die abgestufte/befristete Rentenzusprechung eine oder mehrere Verfügungen erlässt. Dies gilt jedenfalls dann, wenn die IV-Stelle diese mehre ren Verfügungen, welche sich auf verschiedene Zeitabschnitte von (unter schiedlich hohen) Rentenbetreffnissen beziehen, am gleichen Tag erlässt, wie dies aus Gründen der elektronischen Datenverarbeitung oft der Fall ist (AHI 2001 S. 279 E. 1b; Meyer-Balser, Der Streitgegenstand im Streit - Erläuterun gen zu BGE 125 V 413 in: Schaffhauser/ Schlauri, Aktuelle Fragen der Sozial versicherungsrechtspraxis, St. Gallen 2001, S. 33 und S. 34). 1. 6

Gemäss Art. 88a Abs. 1 IVV ist bei einer Verbesserung der Erwerbsfähigkeit oder der Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, die anspruchsbeein flussende Änderung für die Herabsetzung oder Aufhebung der Leistung von dem Zeitpunkt an zu berücksichtigen, in dem angenommen werden kann, dass sie voraussichtlich längere Zeit dauern wird. Sie ist in jedem Fall zu berück sichtigen, nachdem sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate angedau ert hat und voraussichtlich weiterhin andauern wird. Die hierzu notwendige Prognose unterliegt dabei dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweis grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 119 V 7 E. 3c/ aa mit Hin weisen). 1. 7

Bei der gleichzeitigen Zusprechung einer Viertels- und der diese ablösenden ganzen Rente richtet sich der Zeitpunkt des Wechsels von der Viertels- zur gan zen Rente ausschliesslich nach Art. 88a Abs. 2 IVV und nicht nach Art. 28 Abs. 1 lit . b IVG. Daraus folgt, dass der Wechsel von der Viertels- zur ganzen Rente eine relevante Verschlechterung der Erwerbsfähigkeit von lediglich drei Monaten, nicht aber eine durchschnittlich mindestens 7 0 % betragende Arbeits unfähigkeit während eines Jahres voraussetzt (vgl. BGE 121 V 264 E. 6a noch bezüglich der altrechtlichen Bestimmungen). 1. 8

Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 1. 9

Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2. 2.1

Vorab ist festzuhalten, dass die angefochtenen Verfügungen vom

7. Okt ober 201 3

u ngeachtet der äusseren Form nac h dem in

Erwägungen (5 Absätze)

E. 5 ) auch die zuvor befristet zugesprochenen Renten und für deren Zuspra che

massgeblichen Umstände zu prüfen. 3.

3.1

Die IV-Stelle stützte den angefochtenen Entscheid im Wesentlichen auf das poly disziplinäre

(Allgemeine Medizin/Rheumatologie/Psychiatrie) Gutachten des Z.___ vom 13. März 2009 ab (Urk. 8/37/1-20). 3. 2

Hinsichtlich des medizinischen Sachverhalts

bis zum Zeitpunkt der Begutach tung durch das Z.___

a m 5. Januar 2009

wird im Wesentlichen auf die umfas sende, chronologische Wiedergabe

der medizinischen Aktenlage im Gutachten selbst verwiesen (Urk. 8/37/3-8). 3. 3

Die beurteilenden Fachärzte des Z.___

stellten in ihrem

Gutachten vo m

13. März 2

E. 5.1 Die IV-Stelle hat die Beschwerdeführerin gestützt auf den Abklärungsbericht vom 21. Mai 2010 als teilerwerbstätige Hausfrau eingestuft, wobei sie den Anteil der Erwerbstätigkeit auf 90 % und den Anteil der Haushalttätigkeit auf 10 % festgesetzt hat (Urk. 8/75/2) . Weiter kam die Abklärungsstelle zum Schluss, dass die Beschwerdeführerin im Haushalt zu 16.40 % invalid ist (Urk. 8 / 75 /7). Sowohl die Qualifikation als auch die Beeinträchtigung im Haus haltsbereich

blieb en

beschwerdeweise unbestritten (Urk. 1) .

Der Abklärungsbericht ist von einer qualifizierten Person in Kenntnis der örtli chen und räumlichen Verhältnisse unter Berücksichtigung der Angaben der Beschwerdeführerin verfasst worden sowie begr ündet, plausibel und angemes sen detailliert bezüglich der einzelnen Einschränkungen, womit er sowohl für Angaben zu Art und Umfang der Behinderung im Haushalt als auch hinsichtlich des mutmasslichen Umfang s der erwerblichen Tätigkeit im Gesundheitsfall als voll beweiskräftig qualifiziert (AHI 2003 S. 218 E. 2.3.2 [in BGE 129 V 67 nicht veröffentlichte Erwägung]; Urteil des Bundesgerichts I 733/03 vom 6. April 2004 E. 5.1.2). Insbesondere greift der Richter in das Ermessen der Ab klärungs person nur ein, wenn klar feststellbare Fehleinschätzungen oder An haltspunkte für die Unrichtigkeit der Abklärungsresultate (beispielsweise infolge von Wider sprüchlichkeiten) vorlie gen. Das gebietet insbesondere der Umstand, dass die fachlich kompetente Abklä rungs person näher am konkreten Sachver halt ist als das im Beschwerdefall zu ständige Gericht (BGE 128 V 94 E. 4).

E. 5.2 Da die Beschwerdeführerin als teilerwerbstätige Person mit einem ausserhäusli chen Erwerbspensum von

E. 009 folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 8/37/17): - Chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom (ICD-10 M 54.5) - k linisch keine Hinweise für radikuläre Symptomatik - Status nach transpedikulärer

Spondylodese L5/S1 am 1.12.2006 bei Spondylolisthese L5/S1, Grad I nach Meyerding bei Spondylolyse - Status nach mikrochirurgischer Dekompression L5/S1 rechts und transpedikulärer und interkorporeller

Spondylodese L5/S1 am 6.6.2008 - r adiologisch regelrecht einliegendes Operationsmaterial - Allgemeine Hypermobilität.

Ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit stellten sie keine Diagnosen (Urk. 8/37/17).

Die Beschwerdeführerin sei in unauffälligem Allgemein- und Ernährungszu stand (Urk. 8/37/9). Es sei 1985 erstmalig eine Spondylolisthese L5/S1 Grad I nach Meyerding nachgewiesen worden. Beschwerden im Wirbelsäulenber ei ch hätten zum damaligen Zeitpunkt keine bestanden. Nach Anheben eines schwe ren Blumentopfes sei en im August 2003 erstmals

Beschwerden aufgetreten mit Taubheitsgefühl im rechten Bein morgens nach dem Aufstehen, die sich unter Bewegung wieder vollständig zurückgebildet hätten . Im weiteren Verlauf sei es trotz Ausschöpfen aller konventionellen

Therapiemassnahmen zu einer konti nuierlichen Zunahme der Beschwerde symptomatik gekommen, obwohl si ch weder radiologisch noch kernspintomographisch eine Zunahme der Sponylo lis these gezei gt habe. Aufgru nd der persistierenden und auch zunehmend inva lidisierenden Beschwerdesymptomatik sei am 1. Dezember 2006 in der A.___ eine transpedikuläre

dorsolaterale

Spondylodese L5/S1 durchgeführt worden, ohne dass es da nach zu einem Rückg a n g der Beschwer desymptomatik gekommen sei . Nachdem die postoperativen Röntgenkontroll en, eine Skelettszintigraphie sowi e Kontroll-

MRIs (Magnetic

Resonance Imaging) unauffällig gewesen seien, sei zunächst weiter konventionell behandelt worden. Erst i n der lumbalen Funktionsmyelographie und Myelo -CT (Computertomogra p h ie am Rücken) vom 2. Juni 2008 sei der Verdacht auf eine Schraubenlocke rung der rechtsseitigen Schraube in Lendenwirbelkörper 5 geäussert worden. Wie bereits in allen anderen Voruntersuchungen hätten Hinweise auf eine Wur zelkompression weiterhin gefehlt. Aufgrund der Beschwerdesymptomatik sei en am 6. Juni 2008 eine mikrochirurgische Dekompression L5/S1 rechts sowie eine transpedikuläre und interkorporelle

Spondylodese L5/S1 durchgeführt worden, wobei auch dies zu keiner Besserung der Beschwerdesymptomatik geführt habe. Die aktuelle klinische Untersuchung sei bis auf den Reizzustand der interspinö sen Bandverbindungen L4-S1 iliolumbal beidseits sowie im Ursprungsbereich des Musculus

piriformis beidseits rechtsbetont unauffällig. Es hätten sich kei nerlei Hinweise für eine radikuläre oder Wurzelkompressionssymptomatik, wie Reflexausfälle oder Abschwächung von Kennmuskeln, ergeben. Die Funktion der Lendenwirbelsäule sei bedingt durch die Spondylodese leicht eingeschränkt. Radiologisch f i nde sich auf der Aufnahme vom S e p tember 2008 ein regelrechter postoperativer Befund . Klinisch weiterhin auffällig sei eine allgemeine Hyper mobilität der Beschwerdeführerin, die bei ungenügender muskulärer Stabilisa tion für die Beschwerdesymptomatik mitverantwortlich sein dürfte (Urk. 8/37/15). Insgesamt f i nde sich für die beklagten Schmerzen und Funkti onseinschränkungen im Lumbalbereich nur zum Teil ein entsprechendes mor phologisches Korrelat. Aus rheumatologischer Sicht sei die Beschwerdeführerin zu 70 % arbeitsfähig für leichte Tätigkeiten, ohne Einnahme von wirbelsäulen belastende Zwangshaltungen. Die Einschränkung von 30 % ergebe sich aus der Notwendigkeit des Einschaltens von betriebsunüblichen Pausen zur Entlastung des Rückens. Die Tätigkeit als Direktionsassistentin entspreche dem positiven Leistungsprofil (Urk. 8/37/16).

Im Rahmen der psychiatrischen Untersuchung

habe sich keine psychische Morbidität als Grundlage für das geklagte Schmerzsyndrom objektivieren lassen. Weder lägen krankheitswertige depres sive Merkmale, eine Persönlichkeitsstörung noch sonstige psychopathologische Funktionsstörung en vor (Urk. 8/37/11). Bei fehlenden psychopathologischen Funktionseinschränkungen habe sich auf psychiatrischem Fachgebiet keine Einschränkung der Arbeits- und Leistungsfähigkeit ergeben . Auch die Be schwerde führerin sehe bei sich selbst in psychiatrischer Hinsicht keinerlei Einschränkungen (Urk. 8/37/ 12, Urk. 8/37/ 18).

Zusammengefasst sei die Beschwerdeführerin aus polydisziplinärer Sic ht für die bisherige Tätigkeit als Direktionsassistentin sowie für jede andere, körperlich leichte, wechselbelastende Tätigkeit seit dem 1. Januar 2009 zu 70 % arbeitsfä hig. Vom 1. Dezember 2006 bis 1. Dezember 2007 und vom 1. Juni 2008 bis

1. Januar 2009 sei sie demgegenüber im Rahmen der postoperativen Rekon vales zenz nach Wirbelsäulenoperationen zu 100 % arbeitsunfähig gewesen. Zwi schen März 2005 und Januar 2 006 habe aus psychiatrischer Sicht eine wech selnde Arbeitsunfähigkeit, über die Zeit gemittelt von 50 % bestanden. Danach habe es aus psychiatrischer Sicht keine Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit mehr gegeben (Urk. 8/37/18) .

Im Rahmen des Einwandverfahrens führten die beurteilenden Fachä rzte des Z.___

auf entsprechendes Ersuchen der IV-Stelle mit Schreiben vom 16. Juni 2011 ergänzend aus, v on Februar bis November 2006 sowie von Januar bis Mai 2008, als es aufgrund progredienter Verschlechterung en des somatischen Zustandes

jeweils zu Operationen gekommen sei, habe keine volle Arbeitsfähigkeit bestan den . Bei progredienter Verschlechterung könne über die Zeit gemittelt in den erwähnten Zeithorizonte n

von einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit aus somati scher Sicht ausgegangen werden . Für die Zeit vor

Januar 2006, ab März 2005 sei vor allem aus psychiatrischer Sicht von einer 50%ige n Arbeitsunfähigkeit auszugehen . Eine langsame Verschlechterung aus somatischer Sicht habe sich in jener Zeit noch nicht additiv ausgewirkt (Urk. 8/86 /1). 4. 4.1

Die vor stehend genannten Diagnosen sowie die attestierten Arbeitsfähigkeiten bli eben beschwerdeweise unbestritten (Urk. 1) . Das Gutachten

des Z.___ erging in Kenntnis und in Auseinandersetzung mit den Vorakten

und

de n

beklagten Beschwerden sowie gestützt auf die klinische Untersuchung vom 5. Januar 2009 . Es leuchtet in der Darlegung der medizinischen Situation und Zusam menhänge ein und ist hinsichtlich der gestellten Diagnosen und der Arbeitsfähigkeits beurteilungen schlüssig . Insbesondere haben die Gutachter des Z.___ zu den Arbeitsfähigkeitsbeurteilungen in den

Vorakten

differenziert Stellung bezo gen und – soweit Diskrepanzen be standen

– ihre abweichende Einschätzung plausib e l begründet (Urk. 8/37/16, Urk. 8/37/18 f.) . Entsprechend kann mit der IV-Stelle auf das Z.___ -Gutachten abgestellt werden und ist mit dem im Sozial versicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit von den nach folgenden medizinisch-theoretischen Einschränkungen der Ar beits fähigkeit der Beschwerdeführerin auszugehen:

-

1. März 2005 bis 31. Januar 2006: 50 % arbeitsunfähig aus

psychiatrischer Sicht; -

1. Februar 2006 bis 30 . November 2006: 50 % arbeitsunfähig aus somatischer Sicht; -

1. Deze mber 2006 bis 31 . Dezember 2007: 100 % arbeitsunfähig

im Rahmen postoperativer Rekonvaleszenz; -

1. Januar 2008 bis 31. Mai 2008:

50%

arbeitsunfähig aus somatischer Sicht; -

1. Juni 2008 bis 1. Januar 2009 : 100 % arbeitsunfähig im Rahmen postoperativer Rekonvaleszenz; -

seit 1. Januar 2009: 70% arbeitsfähig in der bisherigen und

in jeder an de ren körperlich leichten wechselbelastenden Tätigkeit . 4.2

Strittig und zu prüfen ist indes die Eröffnung des Wartejahrs im Sinne von Art. 28 Abs. 1 lit . b IVG respektive der Beginn des Rentenanspruchs, wobei un ter intertemporalrechtlichen Gesichtspunkten zu erwähnen ist, dass

Art. 28 Abs. 1 lit . b IVG (in der

seit 1.

Januar 2008

[5. IV-Revision] gültigen Fassung) inhaltlich dem bisherigen Recht entspricht (vgl. BBI 2005, 4459

ff., 4568) . 4.3

Die Wartezeit im Sinne Art. 28 Abs. 1 lit . b IVG gilt in jenem Zeitpunkt als eröff net, in welchem eine deutliche Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit ein getreten ist. Als erheblich in diesem Sinne gilt bereits eine Arbeitsunfähigkeit von 20 % (AHI 1998 S. 124 E. 3c; Urteil des Bundesgerichts I 10/05 vom 14. Juni 2005 E. 2.1.1 in fine mit Hinweisen). Unter relevanter Arbeitsunfähig keit im Sinne dieser Bestimmung ist eine Einbusse an funktionellem Leistungs vermögen im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zu verstehen. Das heisst, es muss arbeitsrechtlich in Erscheinung treten, dass die versicherte Person an Leistungsvermögen eingebüsst hat, so etwa durch einen Abfall der Leistungen mit entsprechender Feststellung oder gar Ermahnung des Arbeitsgebers oder durch gehäufte, aus dem Rahmen fallende gesundheitlich bedingte Arbeitsaus fälle. Mit anderen Worten: Die Leistungseinbusse muss in aller Regel dem seinerzeitigen Arbeitgeber aufgefallen sein. Eine erst nach Jahren rückwirkend festgelegte medizinisch-theoretische Arbeitsunfähigkeit genügt nicht. Umge kehrt ist eine in der beruflichen Tätigkeit im Vergleich zu einer gesunden Per son tatsächlich nur reduziert erbrachte Leistung für sich allein gesehen in aller Regel ebenso wenig ausreichend für die Bejahung einer Arbeitsunfähigkeit im Sinne des Gesetzes. Vielmehr bedarf es dazu regelmässig zusätzlich einer (über zeugenden) medizinischen Einschätzung, die ordentlicherweise echtzeitlicher Natur ist. Der Zeitpunkt des Eintritts der Arbeitsunfähigkeit muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein lichkeit nachgewiesen sein. Dieser Nachweis darf nicht durch nachträgliche er werbliche oder medizinische Annahmen und spekulative Überlegungen ersetzt werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_204/2012 vom 19. Juli 2012 E. 3.2 mit weiteren Hinweisen). 4. 4

Die IV-Stelle ging aufgrund

der Arbeitsfähigkeitsbeurteilung des Z.___ mit Vorbe scheid vom

3. Januar 2012 zunächst von einer Eröffnung der einjährigen Wartezeit per 1. März 2005 und infolge dessen von einem Rentenanspruch seit dem

1. März 2006 aus (Urk. 8/ 93/3). Gestützt auf das einwandweise eingereichte Arztzeugnis der behandelnden Hausärztin Dr. med. B.___, Fachärztin FMH für Allgemeine Medizin, vom 17. März 2005 (Urk. 8/57), welche d er Be schwerdeführerin unter anderem vom

7. Februar 2005 bis 20. März 2005 eine (nicht näher begründete) krankheitsbedingte 100%ige Arbeitsunfähigkeit aus wies, sowie unter Berücksichtigung der Angaben im Arbeitgeberbericht vom 1

5. September 2006, wonach die Beschwerdeführerin unter anderem vom 7. Februar 2005 bis 1. Mai 2005 krankheitsbedingt ausgefallen war (Urk. 8/11/2), ging die IV-Stelle im angefochtenen Entscheid demgegenüber davon aus, das Wartejahr sei bereits am

7. Februar 2005 eröffnet worden, womit am 1. Februar 2006 ein Rentenanspruch entstand (Urk. 2/5, Urk. 2 /4). Diese Anpassung des Rentenbe ginns ist mit Verw e is auf das in Erwägung 4. 3 Gesagte nicht zu beanstanden. Genügt doch für die Annahme einer relevanten Arbeitsunfähigkeit im Sinne Art. 28 Abs. 1 lit . b IVG

die Einbusse a n

funktionelle m Leistungsvermögen von zumindest 20%, welche arbeitsrechtlich in Erscheinung tritt, was auf grund

des echtzeitlichen Arztzeugnisses vom 17. März 2005 sowie gestützt auf den Arbeitgeberbericht vom 15. September 2006 offensichtlich der Fall war .

Soweit sich die IV-Stelle im Rahmen ihrer Beschwerdeantwort demgegenüber auf den Standpunkt stellt, bei der Prüfung der

einjährige n

Warte zeit

könne die

zwischen März 2005 und Januar 2006 diagnostizierte

Anpassungsstörung mit Angst und depressiver Reaktion mangels deren invalidisierenden Charakters nicht berück sichtigt werden,

so verkennt sie, dass das Erreichen eines konsolidierten, durch weitere Behandlung nicht mehr wesentlich zu beeinflussenden Gesundheitszu standes f ür die Eröffnung der einjährigen Wartezeit nicht erforderlich ist (Meyer/ Reichmuth, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG,

3. Auflage, Zürich 2014, Art. 28 N 32 mit Hin weisen).

Insbesondere können die Ursa chen verschiedener Natur sein und hintereinander oder kumulativ auftreten.

Zusammenfassend

ist mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass jedenfalls

am 7. Februar 2005

eine im Sinne von Art. 28 Abs. 1 lit . b IVG erhebliche Arbeitsunfähigkeit

eintrat und während der Dauer eines Jahres ohne Unterbruch

im Umfang von durchschnittlich zumindest 40 %

fortbestand . Gemäss Art. 29 Abs. 3 IVG (Fas sung seit 1. Januar 2008, welcher inhaltlich dem bisherigen Recht entspricht [BBI 2005 4459ff., 4569]), wonach die Rente vom Beginn des Monats an ausbe zahlt wird, in dem der Rentenanspruch besteht, bestand somit seit dem 1. Februar 2006

ein Rentenanspruch . Dass der Rentenanspruch frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltendmachung des Leistungsanspruchs nach Art. 29 Abs. 1 ATSG entsteht, gilt erst seit dem 1. Januar 2008 (5. IV-Revision, BBI 2005 4459ff.). 5.

E. 9 0 % zu qualifizieren ist, kommt die gemischte Methode bei der Invaliditätsbemessung zur Anwendung (E. 1. 5). 6. 6.1

Die nachfolgend

zugesprochenen abgestuften Renten sind weder bestritten noch aufgrund der Akten- und Rechtslage zu beanstanden : 6.1.1

Nach Ablauf der einjährigen Wartezeit per 1. Februar 2006

bestand eine Arbeitsfä higkeit von 50 %. Bei einer Aufteilung der Tätigkeiten Erwerb und Haushalt von 90 % und 10 % erga ben sich ein Teilinvaliditätsgrad von 40 % im Erwerbsbereich und ein Teilinvaliditätsgrad von 1.64 % im häuslichen Bereich. Es resultier t e ei n Gesamtinvaliditätsgrad von 41.64 %, womit seit dem

1. Februar 2006 ein Anspruch auf eine Viertelsrente

bestand . 6.1.2

Am 1. Dezember 2006 unterzog sich die Beschwerdeführerin einer ersten Wirbel säulenoperation . Aufgrund der postoperativ bedingten Rekonvaleszenz bestand während eines Jahres eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit im Erwerbsbe reich, deren Folgen hinsichtlich des Rentenanspruchs ab dem 1. März 2007 zu berück sichtigen waren (Art. 88a Abs. 2 IVV, E. 1. 7). Aufgrund der Einschrän kung im Haushaltsbereich resultierte ein G esamtinvaliditätsgrad von 91.64 % (90 % + 1.64 %) . A b dem 1. März 2007 bestand damit ein Anspruch auf e ine ganze Rente . 6. 1 .3

Seit dem 1. Januar 2008 wurde der Beschwerdeführerin im Sinne einer relevan ten Verbesserung wiederum eine 50%ige Arbeitsfähigkeit att estiert, deren Folgen aufgrund der gemischten Methode gestützt auf einen Gesamtinvalidi tätsgrad von 41.64 %

(40 % + 1.64 %) ab dem 1. April 2008 (Art. 88a Abs. 1 IVV, E. 1. 6) die Herabsetzung auf eine Viertelsrente auslöste . 6. 1 .4

Im Juni 2008 unterzog sich die Beschwerdeführerin einer zweiten Wirbelsäulen operation . A b dem 1. Juni 2008 wurde ihr erneut eine 100%ige Arbeitsunfähig keit im Erwerbsbereich zufolge postoperative r Rekonvaleszenz attestiert . Auf grund der gemischten Methode sprach die IV-Stelle der Beschwerdeführerin ab dem 1. September 2008 (Art. 88a Abs. 2 IVV, E. 1.7) gestützt auf einen Ge samti nvaliditätsgrad von 91.64 %

(90 % + 1.64 %) erneut eine ganze Rente zu . 6.2

Strittig und zu prüfen bleibt die Rentenaufhebung per 1. April 2009. 6.2.1

Zusammen mit der IV-Stelle ist gestützt auf das beweiskräftige Gutachten des Z.___

davon aus zugehen, dass die Beschwerdeführerin im Erwerbsbereich seit dem 1. Januar 2009 zu 70% a rbeitsfähig

war .

Bei einer Aufteilung der Tätig keiten Erwerb und Haushalt von 90 %

und 10 % erg e ben sich mittels Prozent vergleich ein Teilinvaliditätsgrad im Erwerbsbereich von 20 % (90 %

- 70 % = 20 % / 90 x 100 x 0.9) und ein Teilinvaliditätsgrad im Haushaltsbereich von 1.64 % (10 % / 100 x 16.40). Es resultiert

ein rentenausschliessende r Gesamti n validitätsgrad

von 21.64 %, was

ab dem

1. April 2009 die Einst ellung der per 1. September 2008 zugesprochene n ganze n Rente bewirkt .

6.2.2

Entgegen dem Vorbringen der Beschwerdeführerin geht aus dem Gutachten des Z.___ vom 13. März 2009 hervor, dass die Beschwerdeführerin aus polydiszipli närer Sicht seit dem 1. Januar 2009 für die bisherige Tätigkeit als Direktionsas sistentin sowie für jede andere körperlich leichte wechselbelastende Tätigkeit zu 70 % arbeits- und leistungsfähig ist (Urk. 8/37/18) . Mit anderen Worten ent spricht die Tätigkeit als Direktionsassistentin dem positiven Leistungsprofil (Urk. 8/37/16).

Indem die angestammte Tätigkeit einer optimal behinderungsan gepassten Tätigkeit entspricht, kann

zur Bestimmung des Invaliden- und de s Valideneinkommens auf den selben L ohn abgeste llt werden.

Damit er ü brigt sich ein ziffernmässiger Einkommensv ergleich und es kann eine Gegenüberstellu ng blosser Prozentzahlen vorgenommen werden . Das ohne Invalidität erzielbare hypothetische Erwerbseinkommen ist alsdann mit 100 % zu bewerten, während das Invalideneinkommen auf einen entsprechend kleineren Prozentsatz veran schlagt wird, so dass sich aus der Prozentdifferenz der Invaliditätsgrad ergibt (sogenannter Prozentvergleich; BGE 114 V 310 E. 3a S. 313; Urteil I 921/05 vom 24. November 2006 E. 5.2).

Vorau sgesetzt wird demnach, dass beim Vali den- und Invalideneinkommen vom gleichen Lohn ausgegangen werden kann

und nicht etwa - wie von der Beschwerdeführerin vorgebracht - vom gleiche n Arbeitsverhältnis respektive vom gleichen Arbeitgeber/von der gleichen Arbeit geberin . Der Einwand, die letzte Arbeitgeberin habe das Anstellungsverhältnis wegen der andauernden Arbeitsunfähigkeit auf Ende Januar 2006 gekündigt, woraufhin sie nicht mehr gearbeitet habe, ist

daher nicht stichhaltig. Insbeson dere ist das vor Eintritt der Invalidität erzielte Einkommen nicht gleichzusetzen mit dem ohne Invalidität rein hypothetisch erzielbare n Einkommen (sog. Vali deneinkommen); vielmehr ist Erstes Ausgangspunkt zur Ermittlung des Zweiten (Meyer/ Reichmuth, a.a.O., Art. 28a N 49) .

Der Pro zentvergleich ist daher

nicht zu beanstanden,

auch

m it Blick darauf,

da ss

der für den Rentenanspruch

m assgebende Grenzwert von mindestens 40 % (Art. 28 Abs. 2 IVG) mit 21.62 %

eindeutig unterschritten wird

(Urteil des Bun desgerichts 8C_333/2013 vom 11. Dezember 2013 E. 5.3 mit Hinweisen).

Selbst wenn – wie von der Beschwerdeführerin beantragt – zur Ermittlung des Invalideneinkommens auf den Tabellenlohn für Sekretariats- und Kanzleiarbei ten

von monatlich Fr. 6‘027.-- gemäss den vom Bundesamt für Statistik perio disch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) abgestellt würde (LSE 2006, Tabelle TA7 [ 3/ 3 ], Ziff. 2 2, Sekretariats- und Kanzleiarbeiten, Anfor derungsniveau 2),

f ührte dies

aufgrund der nachfolgenden Überlegungen zu keinem anderen Ergebnis. Zunächst ist derjenige Lohn, welchen die Beschwer deführerin im Jahr e 2006 bei ihrem ehemaligen Arbeitgeber verdient

hatte, n o minallohnerhöht

nicht zwingend als Va lideneinkommen zu betrachten, sondern

Valideneinkommen ist vielmehr immer nur dasjenige Einkommen, welches sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Meyer/ Reichmuth, a.a.O., Art. 28a N 50). Insbesondere ist der zuletzt bezogene Verdienst, soweit er markant und überdurchschnittlich hoch ist, rechtsprechungsgemäss nur dann als Valideneinkommen heranzuziehen, wenn mit überwiegender Wahrschein lichkeit feststeht, dass er weiterhin erzielt worden wäre (Meyer/ Reichmuth, a.a.O., Art. 28a N 51, mit Hinweisen). In der allgemeinnotorisch personell vola tilen Bankenbranche erscheint letzteres zumindest fragwürdig. Insbesondere geht es nicht an, den im Wirtschaftszweig Kreditgewerbe erzielbaren über durchschnittlichen Lohn einer in jedem anderen Wirtschaftszweig für dieselbe Tätigkeit geringer ausfallende Entlöhnung gegenüberzustellen. Nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit ist vielmehr

davon auszuge hen, die Beschwerdeführerin hätte im Gesundheitsfall

ihren Fähi gkeiten entspre chend einen monatlichen Lohn von Fr. 6‘044. -- für Sekretariats- und Kanzleiar beiten

(vgl. LSE 2006, TA 7, Ziff. 22, Anforderungsniveau 2) erzielt . Brachte die Beschwerdeführerin doch selbst vor, sie habe im Rahmen ihrer bisherigen Tätig keiten in erster Linie organisatorische Tätigkeiten ausgeübt, jedoch keinerlei Expertentätigkeiten. Es habe auch nicht zu ihren Aufgaben gehört, den Vorge setzten im operativen Bereich zu beraten. Es fehle ihr somit jegliche Berufser fahrung für die Ausübung einer anspruchsvollen Stabsstelle im Sinne des von der IV-Stelle herangezogenen Tabellenlohns für Stabsaufgaben. Bei ihrer Zu satzausbil dung als Betriebswirtschafterin am C.___

müsse sodann berücksichtigt werden, dass die Ausbil dung keine Matura erfordere, wie zum Beispiel eine Ausbildung an der Höheren Wirtschafts- und Verwaltungsfachschule. Es handle sich um eine Generalisten ausbildung, die eher weniger geeignet erscheine für eine anspruchsvolle Stabs aufgabe (Urk. 1 S. 5f.) . Diese Vorbringen gelten indes unabhängig vom Gesund heitszustand auch für das hypothetische Valideneinkommen . Sind Validen- und Invalidenlohn ausgehend vom gleichen Tabellenlohn zu ermitteln kann zur Ermittlung des Invaliditätsgrads wiederum ein Prozentvergleich vorgenommen werden (vgl. Meyer/ Reichmuth; a.a.O., Art. 28a N 35). Daraus

würde ein renten ausschliessender Ges amtinvaliditätsgrad von 21.64 %

resultieren (vgl. Berech nung in E. 6.2.1), womit ab 1. April 2009 der Anspruch auf eine ganze Rente hinfällig wird (BGE 119 V 98 E. 4a, Urteil des Bundesgerichts I 569/06 vom 20. November 2006 E. 3.3).

Der angefochtene Ent scheid erweist sich in allen Teilen als rechtens, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist. 7.

Gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweige rung von Leistungen der Invalidenversiche rung vor dem kantonalen Versiche rungsgericht in Abweichung von Art. 61 lit . a ATSG kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rah men von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festge legt.

Vorliegend erweist sich eine Kostenpauschale von Fr. 700.-- als angemessen. Ausgangsgemäss ist diese der Beschwerdeführerin aufzuerlegen . Das Gericht erkennt: 1.

Die Beschwerde wird abgewiesen. 2.

Die Gerichtskosten von Fr. 700 .-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zuge stellt. 3.

Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Felix Kuster - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4.

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin HurstHediger

Volltext (verifizierbarer Originaltext)

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2013.01017 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Sozialversicherungsrichterin Philipp Gerichtsschreiberin Hediger Urteil vom

22. April 2015 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Felix Kuster Minervastrasse 130, Postfach 1503, 8032 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1.

Die 1970 geborene X.___, Mutter eines Kindes (geboren 2009),

war zuletzt bei der Bank Y.___

als Direktionsassistentin im 90 % - Pensum angestellt. Per 31. Januar 2006 wurde das Arbeitsverhältnis seitens der Arbeit geberin gesundheitsbedingt aufgelöst; der letzte r effektive Arbeitstag war der

4. Februar 2005 (Urk. 8/11/1). Mit Datum vom 14. August 2006 meldete sich die Versicherte unter Hinweis auf ein en häuslichen Verhebevorfall im August 2003 wegen morgend liche n Taubhe itsgefühlen im rechten Fuss sowie permanent massivste n, streng lokalisierte n Beschwerden

im Kreuzbereich bei der Eidge nössischen Sozialversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 8/3/3, Urk. 8/4) . Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zog Auszüge aus dem Individuellen Konto (IK-Auszug vom

23. August 2006 und 30. Nov - ember 2007 [ Urk. 8/9, Urk. 8/25 ]) sowie die Akten der Beruflichen Vorsorge einrichtung

(Urk. 8/77/1-7) bei und tätigte berufliche und m edi zinische Abklärungen. Ins besondere veranlasste sie ein polydisziplinäres Gutachten beim Z.___, welches am 13 . März 2009 erstatt et wurde (Urk. 8/37/1-20) . Ausserdem beauftragte die IV-Stelle ihren Abklärungsdienst mit der Abklärung der beeinträchtigten Arbeitsfähigkeit der Versicherten im Haushalt (Abklärungsbericht vom 21. Mai 2010, Urk. 8/75 /1-7). Nach durchge führtem Vorbescheidverfahren (Vorbescheid vom 19. August 2009

[ Urk. 8/41 ]; Einwand vom 4. September 2009

[ Urk. 8/48], mi t ergänzender Begründung vom 9. Oktober 2009 [ Urk. 8/57-65 ]; Vorbescheid vom

22. September 2010 [ Urk. 8/80 ]; Einwand vom 2 2. Oktober 2010 [ Urk. 8/ 82 / 1-20, Urk. 8/ 83 = Urk. 8/86 ]; Vorbescheid vom 3. Januar 2012 [ Urk. 8/93 ]; Einwand vom 3. Februar 2012

[ Urk. 8/9 7, Urk. 8/9 8 ]) sprach die IV-Stelle der Versicherten mit Verfügung en vom 7. Oktober 2013 eine abgestufte und befristete Rente zu, das heisst per

1. Februar 2006

eine Viertelsrente gestützt auf einen

nach der gemischten Methode bemessenen Gesamtinvaliditätsgrad von 41 .64 %, per 1. März 2007 eine ganze Rente gestützt auf ein en Gesamtinvalidi tätsgrad von 91 .64 %, per 1. April 2008 wiederum eine Viertelsrente

gestützt auf einen Gesamtinvaliditätsgrad von 41 .64 %

und schliesslich vom

1. September 2008 bis 31. März 2009 eine

ganze Rente bei ein em Gesamt invalidi tätsgrad von 91 .64 % .

Darüber hinaus verneinte sie einen Renten anspruch (Urk. 2/1-5, ins besondere Urk. 2/4). 2.

Dagegen erhob die Beschwerdeführerin, vertreten durch Rechtsanwalt Felix Kus ter, am 6. November 2013 unter Beilage weiterer Unterlagen (Urk. 3/1-11) Beschwerde und beantragte, es sei en die Verfügung en vom 7. Oktober 2013 in Bezug auf die Verweigerung einer Rente ab dem 1. April 2009 aufzuheben und ihr ab diesem Zeitpunkt

eine V iertelsrente zuzusprechen (Urk. 1 S. 2). Am

6. Dezember 2013 beantragte die Beschwerdegegnerin im Rahmen ihrer Besch wer de antwort

die Androhung einer reformatio in peius

(Rentenbeginn erst per Februar 2007) und im Weiteren die Abweisung der Beschwerde (Urk. 7). Am 1 2. Dezember 2013 wurde ein zweiter Schriftenwechsel angeordnet

(Urk. 9) . Mit Replik vom 30. Januar 2014 schloss die Beschwerdeführerin

unter Beilage wei terer Arztberichte (Urk. 12/1-2) auf Abweisung des Antrages

auf reformatio in peius . Im Übrigen hielt sie an ihren Beschwerdeanträgen fest (Urk. 11 S. 2). Der Verzicht der Beschwerdegegnerin auf Duplik (Ur. 15) wurde der Beschwerde führerin am 1

2. Februar 2014

angezeigt (Urk. 16). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1

Am 1. Januar 2008 und am 1. Januar 2012 sind die im Zuge der Revisionen 5 und 6a geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Invalidenversi cherung (IVG), der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) und des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) in Kraft getreten.

In materiellrechtlicher Hinsicht gilt jedoch der allgemeine übergangsrechtliche Grundsatz, dass der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen sind, die bei Erlass des angefochtenen Entscheids respektive im Zeitpunkt gegolten haben, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende Sachverhalt ver wirklicht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Die angefochtene Verfügung ist am 7. Oktober 2013 – und somit nach Inkrafttreten der IV - Revisionen 5 und 6a, wobei ein Sachverhalt zu beurteilen ist, der vor dem Inkrafttreten der revidierten Bestimmungen der 5. und 6. IV-Revision en am 1. Januar 2008 respektive am 1. Januar 2012 begonnen hat. Daher und auf grund dessen, dass der Rechtsstreit eine Dauerleistung betrifft, über welche noch nicht rechtskräftig verfügt wurde, ist entsprechend den allgemeinen intertem poral rechtlichen Regeln für die Zeit bis 31. Dezember 2007 auf die damals gel tenden Bestimmungen und ab diesem Zeitpunkt auf die

im Zuge der Revisionen 5 und 6a geänderten Bestimmungen abzustellen (vgl. zur 4. IV-Revision: BGE 130 V 445

.; Urteil des Bundesgerichts I 428/04 vom 7. Juni 2006 E. 1).

Da die 5. IV-Revision hinsichtlich Invaliditätsbemessung keine substanziellen Än derungen gegenüber der bis 31. Dezember 2007 gültig gewesenen Rechtslage gebracht hat, so dass die zur altrechtlichen Regelung ergangene Rechtsprechung weiterhin massgebend ist (Urteil des Bundesgerichts 8C_76/2009 vom 19. Mai 2009 E. 2), werden die massgeblichen Gesetzesbestimmungen – soweit nichts anderes vermerkt ist – im Folgenden in der seit dem 1. Januar 2008 geltenden und mit der Revision 6a unverändert gebliebenen Fassung zitiert. 1.2

Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerb sunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG) . Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmög lichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arb eitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berück sichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1. 3

Gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG haben Versicherte Anspruch auf eine ganze Rente, wenn sie mindestens zu 70 Prozent, auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie min destens zu 60 Prozent, auf eine halbe Rente, wenn sie mindestens zu 50 Pro zent, oder auf eine Viertelsrente, wenn sie mindestens zu 40 Prozent invalid sind. 1. 4

Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind, wird für diesen Teil die Invalidität nach Art. 16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufga benbereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach Art. 28a Abs. 2 IVG [bis 31. Dezember 2007: Art. 28 Abs. 2ter IVG] festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbe reich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behin derung in beiden Bereichen zu bemessen (Art. 28a Abs. 3 IVG; gemischte Methode der Invaliditätsbemessung).

Nach der Gerichts- und Verwaltungspraxis wird zunächst der Anteil der Erwerbs tätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufgabenbereich (so unter anderem im Haushalt) ermittelt; die Frage, in welchem Ausmass die versicherte Person ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erwerbstätig wäre, beurteilt sich mit Rücksicht auf die gesamten Umstände, so die persönlichen, familiären, sozi alen und erwerblichen Verhältnisse. Im Rahmen der gemischten Methode bestimmt sich die Invalidität dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Aufgabenbereich ein Betätigungsvergleich vorgenommen wird, wobei sich die Gesamtinvalidität aus der Addierung der in beiden Bereichen ermittel ten und gewichteten Teilinvaliditäten ergibt (BGE 130 V 393 E. 3.3 mit Hin weisen; vgl. BGE 134 V 9). 1. 5

Die rückwirkend ergangene Verfügung über eine befristete oder im Sinne einer Reduktion abgestufte Invalidenrente umfasst einerseits die Zusprechung der Leistung und andererseits deren Aufhebung oder Herabsetzung. Letztere setzt voraus, dass Revisionsgründe (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinweisen) vorliegen, wobei der Zeitpunkt der Aufhebung oder Herabsetzung nach Massgabe des analog anwendbaren (AHI 1998 S. 121 E. 1b mit Hinweisen) Art. 88a IVV fest zusetzen ist (vgl. BGE 121 V 264 E. 6b/ dd mit Hinweis). Ob eine für den Ren tenanspruch erhebliche Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten und damit der für die Befristung oder Abstufung erforderliche Revisionsgrund gegeben ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts im Zeitpunkt der Rentenzuspre chung oder des Rentenbeginns mit demjenigen zur Zeit der Aufhebung bezie hungsweise Herabsetzung der Rente (BGE 125 V 413 E. 2d am Ende, 369 E. 2, 113 V 273 E. 1a, 109 V 262 E. 4a, je mit Hinweisen; vgl. BGE 130 V 343 E. 3.5). Spricht die Verwaltung der versicherten Person eine befristete Rente zu und wird beschwerdeweise einzig die Befristung der Leistungen angefochten, hat dies nicht eine Einschränkung des Gegenstandes des Rechtsmittelverfahrens in dem Sinne zur Folge, dass die unbestritten gebliebenen Bezugszeiten von der Beurteilung ausgeklammert bleiben (BGE 125 V 413 E. 2d mit Hinweisen). Die gerichtliche Prüfung hat vielmehr den Rentenanspruch für den gesamten verfü gungsweise geregelten Zeitraum und damit sowohl die Zusprechung als auch die Aufhebung der Rente zu erfassen (Urteil des Bundesgerichts I 526/06 vom 31. Oktober 2006 E. 2.3 mit Hinweisen). Diese Regeln über den Streitgegenstand kommen grundsätzlich unabhängig davon zum Zuge, ob die IV-Stelle über die abgestufte/befristete Rentenzusprechung eine oder mehrere Verfügungen erlässt. Dies gilt jedenfalls dann, wenn die IV-Stelle diese mehre ren Verfügungen, welche sich auf verschiedene Zeitabschnitte von (unter schiedlich hohen) Rentenbetreffnissen beziehen, am gleichen Tag erlässt, wie dies aus Gründen der elektronischen Datenverarbeitung oft der Fall ist (AHI 2001 S. 279 E. 1b; Meyer-Balser, Der Streitgegenstand im Streit - Erläuterun gen zu BGE 125 V 413 in: Schaffhauser/ Schlauri, Aktuelle Fragen der Sozial versicherungsrechtspraxis, St. Gallen 2001, S. 33 und S. 34). 1. 6

Gemäss Art. 88a Abs. 1 IVV ist bei einer Verbesserung der Erwerbsfähigkeit oder der Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, die anspruchsbeein flussende Änderung für die Herabsetzung oder Aufhebung der Leistung von dem Zeitpunkt an zu berücksichtigen, in dem angenommen werden kann, dass sie voraussichtlich längere Zeit dauern wird. Sie ist in jedem Fall zu berück sichtigen, nachdem sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate angedau ert hat und voraussichtlich weiterhin andauern wird. Die hierzu notwendige Prognose unterliegt dabei dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweis grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 119 V 7 E. 3c/ aa mit Hin weisen). 1. 7

Bei der gleichzeitigen Zusprechung einer Viertels- und der diese ablösenden ganzen Rente richtet sich der Zeitpunkt des Wechsels von der Viertels- zur gan zen Rente ausschliesslich nach Art. 88a Abs. 2 IVV und nicht nach Art. 28 Abs. 1 lit . b IVG. Daraus folgt, dass der Wechsel von der Viertels- zur ganzen Rente eine relevante Verschlechterung der Erwerbsfähigkeit von lediglich drei Monaten, nicht aber eine durchschnittlich mindestens 7 0 % betragende Arbeits unfähigkeit während eines Jahres voraussetzt (vgl. BGE 121 V 264 E. 6a noch bezüglich der altrechtlichen Bestimmungen). 1. 8

Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 1. 9

Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2. 2.1

Vorab ist festzuhalten, dass die angefochtenen Verfügungen vom

7. Okt ober 201 3

u ngeachtet der äusseren Form nac h dem in Erwägung 1. 5 Gesagten im Sinne einer materie llrechtlichen Betrachtungsweise ein einziges Rechtsverhält nis regeln und dementsprechend die gesamte Rentendauer ab 1. Februar 2006 bis zum Erlass d er angefochtenen Verfügung (7. Oktober 2013) e iner Überprü fung zu unterziehen ist . 2.2

Die IV-Stelle hielt im ang efochtenen Entscheid (Urk. 2/1-5, insbesondere Urk. 2/4) fest, die Beschwerdeführerin sei gestützt auf das Gutachten des Z.___ infolge psychiatrischer Problematik vom 1. März 2005 bis 31. Januar 2006 gemittelt zu 50 % arbeitsunfähig gewesen. Der Einwand, das Wartejahr sei per 7. Februar 2005 zu eröffnen,

sei geprüft und gestützt auf ein von der Beschwer deführerin eingereichtes Arbeitsunfähigkeitszeugnis sowie unter Berücksichti gung der Angaben im Arbeitgeberfragebogen gutgeheissen worden . Der Ren tenanspruch beginne somit per 1. Februar 2006 .

Sodann hätten die Abklärungen ergeben, dass die Beschwerdeführerin ohne Gesundheitsschaden weiterhin einer ausserhäuslichen Erwerbstätigkeit im Pen sum von 90 % nachgehen würde . Unter Berücksichtigung der Schadenminde rungspflicht des damaligen Lebenspartners beziehungsweise späteren Eheman nes sei sie im Haushaltsbereich zu 16.40 % eingeschränkt. Aus ärztlicher Sicht sei der Beschwerdeführerin nach Ablauf der einjährigen Wartezeit per 1. Februar 2006

eine ausserhäusliche Erwerbstätigkeit zu 50 % zumutbar gewesen. Bei einer Aufteilung der Tätigkeiten Erwerb und Haushalt von 90 % und 10 %

würden sich ein Teilinvaliditätsgrad von 40 % im Erwer bs bereich und ein Teilinvaliditätsgrad von 1.64 % im häuslichen Bereich ergeben . Es resultiere ein Gesamtinvaliditätsgrad von 41.64 %, womit sei t dem 1. Feb - ruar 2006 ein Anspruch auf eine Viertelsrente

bestehe . Von Dezember 2006 bis Dezember 2007 werde von einer vollständigen Arbeits unfähigkeit ausgegangen . Bei einem Teilinvaliditätsgrad von 90 % im Erwerbs bereich und einen Teilinvaliditätsgrad von 1.64 % im häuslichen Bereich

resul tiere ein Gesamti nvaliditätsgrad von 91.64 %. Ab dem 1 . März 2007 bestehe ein Anspruch auf eine ganze Rente . Ab Januar 2008

habe sich de r Gesundheitszustand verbessert. Es sei von einer gemittelten 50%igen Arbeitsfähigkeit im Erwerbsbereich aus zugehen . Unter Berücksichtigung der Einschränkung im Haushaltbereich ergebe sich ein Gesamti nvaliditätsgrad von 41.64 % (40 % + 1.64 %) . Per 1. April 2008

(drei monatige Frist) bestehe somit ein Anspruch auf eine Viertelsrente . Aufgrund der p ostoperativen Rekonvaleszenz nach Wirbelsäulenoperation sei seit dem

1. Juni

2008

wieder von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit auszuge hen. Bei einem Teilinvaliditätsgrad von 90 % im Erwerbsbereich und einen Tei linvaliditätsgrad von 1.64 % im häuslichen Bereich

respektive

Gesamti nvalidi tätsgrad von 91.64 %

bestehe per 1. September 2008 (dreimonatige Frist) ein Anspruch auf eine ganze Rente. Seit Januar 2009 sei der Beschwerdeführerin wieder eine 70 % ige ausserhäusli che Arbeitsfähigkeit sowohl in der bisherigen Tätigkeit als Direktionsassistentin als auch in jeder anderen leichten, wechselbelastenden Tätigkeit attestiert wor den . Bei einem erwerbl ichen Teilinvaliditätsgrad von 2 0 % resultiere unter Berücksichtigung der Teilinvalidität im Haushalt von 1.64 % aufgrund eines Prozentvergleich s

ein rentenausschliessender Gesamti nvaliditätsgrad von 2 1 .64 %. Per 1. April 2009 (dreimo natige Frist) s ei die per 1. September 2008

zugesprochen e Rente daher wieder aufzuheben.

Im

Rahmen ihrer Beschwerdeantwort beantragte die Beschwerdegegnerin die Androhung einer reformatio in

peius . So sei der Beschwerdeführerin aus psy chiatrischer Sicht zwischen März 2005 und Januar 2006 aufgrund einer diag nostizierten Anpassungsstörung mit Angst und depressiver Reaktion gemischt (ICD-10 F43.22) eine Arbeitsunfähigkeit von durchschnittlich 50 % attestiert worden. Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung falle eine depressive Anpassungsstörung jedoch nicht unter den Begriff des rechtserheblichen Gesundheitsschadens. Daher könne sie auch nicht für die Berechnung der ein jährigen Wartezeit berücksichtigt werden. Ab Februar 2006 bis November 2006 habe aus somatischer Sicht eine A rbeitsunfähigkeit von 50 % bestanden. Ab

1. Dezember 2006 bis zum 1. Dezember 2007 habe eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % bestanden. Die Wartezeit könne somit erst im Februar 2006 eröffnet werden und endig e daher im Februar 2007, womit erst ab diesem Zeitpunkt ein Rentenanspruch bestehe (Urk. 7) . 2.3

Die Beschwerdeführerin führte aus, die Beschwerde richte sich allein gegen den Teil der Verfügung, mit welchem ihr der Anspruch auf eine Invalidenrente ab dem 1. April 2009 verweigert werde (Urk. 1 S. 2). Die Beschwerde gegnerin habe in der angefochtenen Verfügung den Invaliditätsgrad aufgrund eines Prozent vergleich s festgelegt. Das sei vorliegend nicht zulässig. Zur Bestimmung des hypothetischen Invalideneinkommens sei zwingend auf die Lohnstrukturerhe bung (LSE) des Bundesamtes für Statistik zurückzugreifen. Gemäss Auskunft des Bundesamtes für Statistik sei die angestammte Berufstätigkeit der Beschwerde führerin als Direktionssekretärin/-assistentin als Sekretariats- und Kanzleiarbeit im Sinne von LSE 2006, Tabelle 7, Ziff. 22, Niveau 2 = Fr. 6‘027.-- einzustufen. Obwohl diese Tätigkeit wegen den medizinisch notwendigen betriebsunüblichen Pausen auch nicht ideal sei, erscheine eine Einstufung unter Ziff. 22, Anforde rungsniveau 2, angemessen und sachgerecht, zumal darunter auch anspruchs volle kaufmännische Tätigkeiten fielen. Diese Tätigkeit entspreche auch der Empfehlung des Z.___ (Urk. 1 S. 5f.).

Replicando wendete die Beschwerdeführerin ein, bei der Bestimmung der durchschnittlichen Arbeitsunfähigkeit während der Wartezeit sei unerheblich, auf welche gesundheitlich bedingten Ursachen die Arbeitsunfähigkeit zurückzuführen sei. Insbesondere werde als Ursache kein invalidisierender Gesundheits schaden vorausgesetzt (Urk. 11 S. 2). Ausserdem sei aufgrund der Akten erstellt, dass in der Zeit von März 2005 bis Januar 2006 allein schon die rheumatologischen Beschwerden eine durchgehende Arbeits unfähigk e it bewirkt hätten (Urk. 11 S. 2 f.). 2.4

Strittig und zu prüfen ist, ob die IV-Stelle die per 1. September 2008 zugespro chene ganze Invalidenrente zu Recht ab 1. April 2009 eingestellt hat, mithin, ob sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin bis zu diesem Zeitpunkt in rentenausschliessender Weise ver bessert und diese Besserung ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate angedauert hat und voraussichtlich weiterhin andauern wird. Dabei sind mit Verweis auf die eingangs erläuterte Rechtslage (E. 1. 5) auch die zuvor befristet zugesprochenen Renten und für deren Zuspra che

massgeblichen Umstände zu prüfen. 3.

3.1

Die IV-Stelle stützte den angefochtenen Entscheid im Wesentlichen auf das poly disziplinäre

(Allgemeine Medizin/Rheumatologie/Psychiatrie) Gutachten des Z.___ vom 13. März 2009 ab (Urk. 8/37/1-20). 3. 2

Hinsichtlich des medizinischen Sachverhalts

bis zum Zeitpunkt der Begutach tung durch das Z.___

a m 5. Januar 2009

wird im Wesentlichen auf die umfas sende, chronologische Wiedergabe

der medizinischen Aktenlage im Gutachten selbst verwiesen (Urk. 8/37/3-8). 3. 3

Die beurteilenden Fachärzte des Z.___

stellten in ihrem

Gutachten vo m

13. März 2 009 folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 8/37/17): - Chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom (ICD-10 M 54.5) - k linisch keine Hinweise für radikuläre Symptomatik - Status nach transpedikulärer

Spondylodese L5/S1 am 1.12.2006 bei Spondylolisthese L5/S1, Grad I nach Meyerding bei Spondylolyse - Status nach mikrochirurgischer Dekompression L5/S1 rechts und transpedikulärer und interkorporeller

Spondylodese L5/S1 am 6.6.2008 - r adiologisch regelrecht einliegendes Operationsmaterial - Allgemeine Hypermobilität.

Ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit stellten sie keine Diagnosen (Urk. 8/37/17).

Die Beschwerdeführerin sei in unauffälligem Allgemein- und Ernährungszu stand (Urk. 8/37/9). Es sei 1985 erstmalig eine Spondylolisthese L5/S1 Grad I nach Meyerding nachgewiesen worden. Beschwerden im Wirbelsäulenber ei ch hätten zum damaligen Zeitpunkt keine bestanden. Nach Anheben eines schwe ren Blumentopfes sei en im August 2003 erstmals

Beschwerden aufgetreten mit Taubheitsgefühl im rechten Bein morgens nach dem Aufstehen, die sich unter Bewegung wieder vollständig zurückgebildet hätten . Im weiteren Verlauf sei es trotz Ausschöpfen aller konventionellen

Therapiemassnahmen zu einer konti nuierlichen Zunahme der Beschwerde symptomatik gekommen, obwohl si ch weder radiologisch noch kernspintomographisch eine Zunahme der Sponylo lis these gezei gt habe. Aufgru nd der persistierenden und auch zunehmend inva lidisierenden Beschwerdesymptomatik sei am 1. Dezember 2006 in der A.___ eine transpedikuläre

dorsolaterale

Spondylodese L5/S1 durchgeführt worden, ohne dass es da nach zu einem Rückg a n g der Beschwer desymptomatik gekommen sei . Nachdem die postoperativen Röntgenkontroll en, eine Skelettszintigraphie sowi e Kontroll-

MRIs (Magnetic

Resonance Imaging) unauffällig gewesen seien, sei zunächst weiter konventionell behandelt worden. Erst i n der lumbalen Funktionsmyelographie und Myelo -CT (Computertomogra p h ie am Rücken) vom 2. Juni 2008 sei der Verdacht auf eine Schraubenlocke rung der rechtsseitigen Schraube in Lendenwirbelkörper 5 geäussert worden. Wie bereits in allen anderen Voruntersuchungen hätten Hinweise auf eine Wur zelkompression weiterhin gefehlt. Aufgrund der Beschwerdesymptomatik sei en am 6. Juni 2008 eine mikrochirurgische Dekompression L5/S1 rechts sowie eine transpedikuläre und interkorporelle

Spondylodese L5/S1 durchgeführt worden, wobei auch dies zu keiner Besserung der Beschwerdesymptomatik geführt habe. Die aktuelle klinische Untersuchung sei bis auf den Reizzustand der interspinö sen Bandverbindungen L4-S1 iliolumbal beidseits sowie im Ursprungsbereich des Musculus

piriformis beidseits rechtsbetont unauffällig. Es hätten sich kei nerlei Hinweise für eine radikuläre oder Wurzelkompressionssymptomatik, wie Reflexausfälle oder Abschwächung von Kennmuskeln, ergeben. Die Funktion der Lendenwirbelsäule sei bedingt durch die Spondylodese leicht eingeschränkt. Radiologisch f i nde sich auf der Aufnahme vom S e p tember 2008 ein regelrechter postoperativer Befund . Klinisch weiterhin auffällig sei eine allgemeine Hyper mobilität der Beschwerdeführerin, die bei ungenügender muskulärer Stabilisa tion für die Beschwerdesymptomatik mitverantwortlich sein dürfte (Urk. 8/37/15). Insgesamt f i nde sich für die beklagten Schmerzen und Funkti onseinschränkungen im Lumbalbereich nur zum Teil ein entsprechendes mor phologisches Korrelat. Aus rheumatologischer Sicht sei die Beschwerdeführerin zu 70 % arbeitsfähig für leichte Tätigkeiten, ohne Einnahme von wirbelsäulen belastende Zwangshaltungen. Die Einschränkung von 30 % ergebe sich aus der Notwendigkeit des Einschaltens von betriebsunüblichen Pausen zur Entlastung des Rückens. Die Tätigkeit als Direktionsassistentin entspreche dem positiven Leistungsprofil (Urk. 8/37/16).

Im Rahmen der psychiatrischen Untersuchung

habe sich keine psychische Morbidität als Grundlage für das geklagte Schmerzsyndrom objektivieren lassen. Weder lägen krankheitswertige depres sive Merkmale, eine Persönlichkeitsstörung noch sonstige psychopathologische Funktionsstörung en vor (Urk. 8/37/11). Bei fehlenden psychopathologischen Funktionseinschränkungen habe sich auf psychiatrischem Fachgebiet keine Einschränkung der Arbeits- und Leistungsfähigkeit ergeben . Auch die Be schwerde führerin sehe bei sich selbst in psychiatrischer Hinsicht keinerlei Einschränkungen (Urk. 8/37/ 12, Urk. 8/37/ 18).

Zusammengefasst sei die Beschwerdeführerin aus polydisziplinärer Sic ht für die bisherige Tätigkeit als Direktionsassistentin sowie für jede andere, körperlich leichte, wechselbelastende Tätigkeit seit dem 1. Januar 2009 zu 70 % arbeitsfä hig. Vom 1. Dezember 2006 bis 1. Dezember 2007 und vom 1. Juni 2008 bis

1. Januar 2009 sei sie demgegenüber im Rahmen der postoperativen Rekon vales zenz nach Wirbelsäulenoperationen zu 100 % arbeitsunfähig gewesen. Zwi schen März 2005 und Januar 2 006 habe aus psychiatrischer Sicht eine wech selnde Arbeitsunfähigkeit, über die Zeit gemittelt von 50 % bestanden. Danach habe es aus psychiatrischer Sicht keine Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit mehr gegeben (Urk. 8/37/18) .

Im Rahmen des Einwandverfahrens führten die beurteilenden Fachä rzte des Z.___

auf entsprechendes Ersuchen der IV-Stelle mit Schreiben vom 16. Juni 2011 ergänzend aus, v on Februar bis November 2006 sowie von Januar bis Mai 2008, als es aufgrund progredienter Verschlechterung en des somatischen Zustandes

jeweils zu Operationen gekommen sei, habe keine volle Arbeitsfähigkeit bestan den . Bei progredienter Verschlechterung könne über die Zeit gemittelt in den erwähnten Zeithorizonte n

von einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit aus somati scher Sicht ausgegangen werden . Für die Zeit vor

Januar 2006, ab März 2005 sei vor allem aus psychiatrischer Sicht von einer 50%ige n Arbeitsunfähigkeit auszugehen . Eine langsame Verschlechterung aus somatischer Sicht habe sich in jener Zeit noch nicht additiv ausgewirkt (Urk. 8/86 /1). 4. 4.1

Die vor stehend genannten Diagnosen sowie die attestierten Arbeitsfähigkeiten bli eben beschwerdeweise unbestritten (Urk. 1) . Das Gutachten

des Z.___ erging in Kenntnis und in Auseinandersetzung mit den Vorakten

und

de n

beklagten Beschwerden sowie gestützt auf die klinische Untersuchung vom 5. Januar 2009 . Es leuchtet in der Darlegung der medizinischen Situation und Zusam menhänge ein und ist hinsichtlich der gestellten Diagnosen und der Arbeitsfähigkeits beurteilungen schlüssig . Insbesondere haben die Gutachter des Z.___ zu den Arbeitsfähigkeitsbeurteilungen in den

Vorakten

differenziert Stellung bezo gen und – soweit Diskrepanzen be standen

– ihre abweichende Einschätzung plausib e l begründet (Urk. 8/37/16, Urk. 8/37/18 f.) . Entsprechend kann mit der IV-Stelle auf das Z.___ -Gutachten abgestellt werden und ist mit dem im Sozial versicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit von den nach folgenden medizinisch-theoretischen Einschränkungen der Ar beits fähigkeit der Beschwerdeführerin auszugehen:

-

1. März 2005 bis 31. Januar 2006: 50 % arbeitsunfähig aus

psychiatrischer Sicht; -

1. Februar 2006 bis 30 . November 2006: 50 % arbeitsunfähig aus somatischer Sicht; -

1. Deze mber 2006 bis 31 . Dezember 2007: 100 % arbeitsunfähig

im Rahmen postoperativer Rekonvaleszenz; -

1. Januar 2008 bis 31. Mai 2008:

50%

arbeitsunfähig aus somatischer Sicht; -

1. Juni 2008 bis 1. Januar 2009 : 100 % arbeitsunfähig im Rahmen postoperativer Rekonvaleszenz; -

seit 1. Januar 2009: 70% arbeitsfähig in der bisherigen und

in jeder an de ren körperlich leichten wechselbelastenden Tätigkeit . 4.2

Strittig und zu prüfen ist indes die Eröffnung des Wartejahrs im Sinne von Art. 28 Abs. 1 lit . b IVG respektive der Beginn des Rentenanspruchs, wobei un ter intertemporalrechtlichen Gesichtspunkten zu erwähnen ist, dass

Art. 28 Abs. 1 lit . b IVG (in der

seit 1.

Januar 2008

[5. IV-Revision] gültigen Fassung) inhaltlich dem bisherigen Recht entspricht (vgl. BBI 2005, 4459

ff., 4568) . 4.3

Die Wartezeit im Sinne Art. 28 Abs. 1 lit . b IVG gilt in jenem Zeitpunkt als eröff net, in welchem eine deutliche Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit ein getreten ist. Als erheblich in diesem Sinne gilt bereits eine Arbeitsunfähigkeit von 20 % (AHI 1998 S. 124 E. 3c; Urteil des Bundesgerichts I 10/05 vom 14. Juni 2005 E. 2.1.1 in fine mit Hinweisen). Unter relevanter Arbeitsunfähig keit im Sinne dieser Bestimmung ist eine Einbusse an funktionellem Leistungs vermögen im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zu verstehen. Das heisst, es muss arbeitsrechtlich in Erscheinung treten, dass die versicherte Person an Leistungsvermögen eingebüsst hat, so etwa durch einen Abfall der Leistungen mit entsprechender Feststellung oder gar Ermahnung des Arbeitsgebers oder durch gehäufte, aus dem Rahmen fallende gesundheitlich bedingte Arbeitsaus fälle. Mit anderen Worten: Die Leistungseinbusse muss in aller Regel dem seinerzeitigen Arbeitgeber aufgefallen sein. Eine erst nach Jahren rückwirkend festgelegte medizinisch-theoretische Arbeitsunfähigkeit genügt nicht. Umge kehrt ist eine in der beruflichen Tätigkeit im Vergleich zu einer gesunden Per son tatsächlich nur reduziert erbrachte Leistung für sich allein gesehen in aller Regel ebenso wenig ausreichend für die Bejahung einer Arbeitsunfähigkeit im Sinne des Gesetzes. Vielmehr bedarf es dazu regelmässig zusätzlich einer (über zeugenden) medizinischen Einschätzung, die ordentlicherweise echtzeitlicher Natur ist. Der Zeitpunkt des Eintritts der Arbeitsunfähigkeit muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein lichkeit nachgewiesen sein. Dieser Nachweis darf nicht durch nachträgliche er werbliche oder medizinische Annahmen und spekulative Überlegungen ersetzt werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_204/2012 vom 19. Juli 2012 E. 3.2 mit weiteren Hinweisen). 4. 4

Die IV-Stelle ging aufgrund

der Arbeitsfähigkeitsbeurteilung des Z.___ mit Vorbe scheid vom

3. Januar 2012 zunächst von einer Eröffnung der einjährigen Wartezeit per 1. März 2005 und infolge dessen von einem Rentenanspruch seit dem

1. März 2006 aus (Urk. 8/ 93/3). Gestützt auf das einwandweise eingereichte Arztzeugnis der behandelnden Hausärztin Dr. med. B.___, Fachärztin FMH für Allgemeine Medizin, vom 17. März 2005 (Urk. 8/57), welche d er Be schwerdeführerin unter anderem vom

7. Februar 2005 bis 20. März 2005 eine (nicht näher begründete) krankheitsbedingte 100%ige Arbeitsunfähigkeit aus wies, sowie unter Berücksichtigung der Angaben im Arbeitgeberbericht vom 1

5. September 2006, wonach die Beschwerdeführerin unter anderem vom 7. Februar 2005 bis 1. Mai 2005 krankheitsbedingt ausgefallen war (Urk. 8/11/2), ging die IV-Stelle im angefochtenen Entscheid demgegenüber davon aus, das Wartejahr sei bereits am

7. Februar 2005 eröffnet worden, womit am 1. Februar 2006 ein Rentenanspruch entstand (Urk. 2/5, Urk. 2 /4). Diese Anpassung des Rentenbe ginns ist mit Verw e is auf das in Erwägung 4. 3 Gesagte nicht zu beanstanden. Genügt doch für die Annahme einer relevanten Arbeitsunfähigkeit im Sinne Art. 28 Abs. 1 lit . b IVG

die Einbusse a n

funktionelle m Leistungsvermögen von zumindest 20%, welche arbeitsrechtlich in Erscheinung tritt, was auf grund

des echtzeitlichen Arztzeugnisses vom 17. März 2005 sowie gestützt auf den Arbeitgeberbericht vom 15. September 2006 offensichtlich der Fall war .

Soweit sich die IV-Stelle im Rahmen ihrer Beschwerdeantwort demgegenüber auf den Standpunkt stellt, bei der Prüfung der

einjährige n

Warte zeit

könne die

zwischen März 2005 und Januar 2006 diagnostizierte

Anpassungsstörung mit Angst und depressiver Reaktion mangels deren invalidisierenden Charakters nicht berück sichtigt werden,

so verkennt sie, dass das Erreichen eines konsolidierten, durch weitere Behandlung nicht mehr wesentlich zu beeinflussenden Gesundheitszu standes f ür die Eröffnung der einjährigen Wartezeit nicht erforderlich ist (Meyer/ Reichmuth, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG,

3. Auflage, Zürich 2014, Art. 28 N 32 mit Hin weisen).

Insbesondere können die Ursa chen verschiedener Natur sein und hintereinander oder kumulativ auftreten.

Zusammenfassend

ist mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass jedenfalls

am 7. Februar 2005

eine im Sinne von Art. 28 Abs. 1 lit . b IVG erhebliche Arbeitsunfähigkeit

eintrat und während der Dauer eines Jahres ohne Unterbruch

im Umfang von durchschnittlich zumindest 40 %

fortbestand . Gemäss Art. 29 Abs. 3 IVG (Fas sung seit 1. Januar 2008, welcher inhaltlich dem bisherigen Recht entspricht [BBI 2005 4459ff., 4569]), wonach die Rente vom Beginn des Monats an ausbe zahlt wird, in dem der Rentenanspruch besteht, bestand somit seit dem 1. Februar 2006

ein Rentenanspruch . Dass der Rentenanspruch frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltendmachung des Leistungsanspruchs nach Art. 29 Abs. 1 ATSG entsteht, gilt erst seit dem 1. Januar 2008 (5. IV-Revision, BBI 2005 4459ff.). 5.

5.1

Die IV-Stelle hat die Beschwerdeführerin gestützt auf den Abklärungsbericht vom 21. Mai 2010 als teilerwerbstätige Hausfrau eingestuft, wobei sie den Anteil der Erwerbstätigkeit auf 90 % und den Anteil der Haushalttätigkeit auf 10 % festgesetzt hat (Urk. 8/75/2) . Weiter kam die Abklärungsstelle zum Schluss, dass die Beschwerdeführerin im Haushalt zu 16.40 % invalid ist (Urk. 8 / 75 /7). Sowohl die Qualifikation als auch die Beeinträchtigung im Haus haltsbereich

blieb en

beschwerdeweise unbestritten (Urk. 1) .

Der Abklärungsbericht ist von einer qualifizierten Person in Kenntnis der örtli chen und räumlichen Verhältnisse unter Berücksichtigung der Angaben der Beschwerdeführerin verfasst worden sowie begr ündet, plausibel und angemes sen detailliert bezüglich der einzelnen Einschränkungen, womit er sowohl für Angaben zu Art und Umfang der Behinderung im Haushalt als auch hinsichtlich des mutmasslichen Umfang s der erwerblichen Tätigkeit im Gesundheitsfall als voll beweiskräftig qualifiziert (AHI 2003 S. 218 E. 2.3.2 [in BGE 129 V 67 nicht veröffentlichte Erwägung]; Urteil des Bundesgerichts I 733/03 vom 6. April 2004 E. 5.1.2). Insbesondere greift der Richter in das Ermessen der Ab klärungs person nur ein, wenn klar feststellbare Fehleinschätzungen oder An haltspunkte für die Unrichtigkeit der Abklärungsresultate (beispielsweise infolge von Wider sprüchlichkeiten) vorlie gen. Das gebietet insbesondere der Umstand, dass die fachlich kompetente Abklä rungs person näher am konkreten Sachver halt ist als das im Beschwerdefall zu ständige Gericht (BGE 128 V 94 E. 4).

5.2

Da die Beschwerdeführerin als teilerwerbstätige Person mit einem ausserhäusli chen Erwerbspensum von 9 0 % zu qualifizieren ist, kommt die gemischte Methode bei der Invaliditätsbemessung zur Anwendung (E. 1. 5). 6. 6.1

Die nachfolgend

zugesprochenen abgestuften Renten sind weder bestritten noch aufgrund der Akten- und Rechtslage zu beanstanden : 6.1.1

Nach Ablauf der einjährigen Wartezeit per 1. Februar 2006

bestand eine Arbeitsfä higkeit von 50 %. Bei einer Aufteilung der Tätigkeiten Erwerb und Haushalt von 90 % und 10 % erga ben sich ein Teilinvaliditätsgrad von 40 % im Erwerbsbereich und ein Teilinvaliditätsgrad von 1.64 % im häuslichen Bereich. Es resultier t e ei n Gesamtinvaliditätsgrad von 41.64 %, womit seit dem

1. Februar 2006 ein Anspruch auf eine Viertelsrente

bestand . 6.1.2

Am 1. Dezember 2006 unterzog sich die Beschwerdeführerin einer ersten Wirbel säulenoperation . Aufgrund der postoperativ bedingten Rekonvaleszenz bestand während eines Jahres eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit im Erwerbsbe reich, deren Folgen hinsichtlich des Rentenanspruchs ab dem 1. März 2007 zu berück sichtigen waren (Art. 88a Abs. 2 IVV, E. 1. 7). Aufgrund der Einschrän kung im Haushaltsbereich resultierte ein G esamtinvaliditätsgrad von 91.64 % (90 % + 1.64 %) . A b dem 1. März 2007 bestand damit ein Anspruch auf e ine ganze Rente . 6. 1 .3

Seit dem 1. Januar 2008 wurde der Beschwerdeführerin im Sinne einer relevan ten Verbesserung wiederum eine 50%ige Arbeitsfähigkeit att estiert, deren Folgen aufgrund der gemischten Methode gestützt auf einen Gesamtinvalidi tätsgrad von 41.64 %

(40 % + 1.64 %) ab dem 1. April 2008 (Art. 88a Abs. 1 IVV, E. 1. 6) die Herabsetzung auf eine Viertelsrente auslöste . 6. 1 .4

Im Juni 2008 unterzog sich die Beschwerdeführerin einer zweiten Wirbelsäulen operation . A b dem 1. Juni 2008 wurde ihr erneut eine 100%ige Arbeitsunfähig keit im Erwerbsbereich zufolge postoperative r Rekonvaleszenz attestiert . Auf grund der gemischten Methode sprach die IV-Stelle der Beschwerdeführerin ab dem 1. September 2008 (Art. 88a Abs. 2 IVV, E. 1.7) gestützt auf einen Ge samti nvaliditätsgrad von 91.64 %

(90 % + 1.64 %) erneut eine ganze Rente zu . 6.2

Strittig und zu prüfen bleibt die Rentenaufhebung per 1. April 2009. 6.2.1

Zusammen mit der IV-Stelle ist gestützt auf das beweiskräftige Gutachten des Z.___

davon aus zugehen, dass die Beschwerdeführerin im Erwerbsbereich seit dem 1. Januar 2009 zu 70% a rbeitsfähig

war .

Bei einer Aufteilung der Tätig keiten Erwerb und Haushalt von 90 %

und 10 % erg e ben sich mittels Prozent vergleich ein Teilinvaliditätsgrad im Erwerbsbereich von 20 % (90 %

- 70 % = 20 % / 90 x 100 x 0.9) und ein Teilinvaliditätsgrad im Haushaltsbereich von 1.64 % (10 % / 100 x 16.40). Es resultiert

ein rentenausschliessende r Gesamti n validitätsgrad

von 21.64 %, was

ab dem

1. April 2009 die Einst ellung der per 1. September 2008 zugesprochene n ganze n Rente bewirkt .

6.2.2

Entgegen dem Vorbringen der Beschwerdeführerin geht aus dem Gutachten des Z.___ vom 13. März 2009 hervor, dass die Beschwerdeführerin aus polydiszipli närer Sicht seit dem 1. Januar 2009 für die bisherige Tätigkeit als Direktionsas sistentin sowie für jede andere körperlich leichte wechselbelastende Tätigkeit zu 70 % arbeits- und leistungsfähig ist (Urk. 8/37/18) . Mit anderen Worten ent spricht die Tätigkeit als Direktionsassistentin dem positiven Leistungsprofil (Urk. 8/37/16).

Indem die angestammte Tätigkeit einer optimal behinderungsan gepassten Tätigkeit entspricht, kann

zur Bestimmung des Invaliden- und de s Valideneinkommens auf den selben L ohn abgeste llt werden.

Damit er ü brigt sich ein ziffernmässiger Einkommensv ergleich und es kann eine Gegenüberstellu ng blosser Prozentzahlen vorgenommen werden . Das ohne Invalidität erzielbare hypothetische Erwerbseinkommen ist alsdann mit 100 % zu bewerten, während das Invalideneinkommen auf einen entsprechend kleineren Prozentsatz veran schlagt wird, so dass sich aus der Prozentdifferenz der Invaliditätsgrad ergibt (sogenannter Prozentvergleich; BGE 114 V 310 E. 3a S. 313; Urteil I 921/05 vom 24. November 2006 E. 5.2).

Vorau sgesetzt wird demnach, dass beim Vali den- und Invalideneinkommen vom gleichen Lohn ausgegangen werden kann

und nicht etwa - wie von der Beschwerdeführerin vorgebracht - vom gleiche n Arbeitsverhältnis respektive vom gleichen Arbeitgeber/von der gleichen Arbeit geberin . Der Einwand, die letzte Arbeitgeberin habe das Anstellungsverhältnis wegen der andauernden Arbeitsunfähigkeit auf Ende Januar 2006 gekündigt, woraufhin sie nicht mehr gearbeitet habe, ist

daher nicht stichhaltig. Insbeson dere ist das vor Eintritt der Invalidität erzielte Einkommen nicht gleichzusetzen mit dem ohne Invalidität rein hypothetisch erzielbare n Einkommen (sog. Vali deneinkommen); vielmehr ist Erstes Ausgangspunkt zur Ermittlung des Zweiten (Meyer/ Reichmuth, a.a.O., Art. 28a N 49) .

Der Pro zentvergleich ist daher

nicht zu beanstanden,

auch

m it Blick darauf,

da ss

der für den Rentenanspruch

m assgebende Grenzwert von mindestens 40 % (Art. 28 Abs. 2 IVG) mit 21.62 %

eindeutig unterschritten wird

(Urteil des Bun desgerichts 8C_333/2013 vom 11. Dezember 2013 E. 5.3 mit Hinweisen).

Selbst wenn – wie von der Beschwerdeführerin beantragt – zur Ermittlung des Invalideneinkommens auf den Tabellenlohn für Sekretariats- und Kanzleiarbei ten

von monatlich Fr. 6‘027.-- gemäss den vom Bundesamt für Statistik perio disch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) abgestellt würde (LSE 2006, Tabelle TA7 [ 3/ 3 ], Ziff. 2 2, Sekretariats- und Kanzleiarbeiten, Anfor derungsniveau 2),

f ührte dies

aufgrund der nachfolgenden Überlegungen zu keinem anderen Ergebnis. Zunächst ist derjenige Lohn, welchen die Beschwer deführerin im Jahr e 2006 bei ihrem ehemaligen Arbeitgeber verdient

hatte, n o minallohnerhöht

nicht zwingend als Va lideneinkommen zu betrachten, sondern

Valideneinkommen ist vielmehr immer nur dasjenige Einkommen, welches sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Meyer/ Reichmuth, a.a.O., Art. 28a N 50). Insbesondere ist der zuletzt bezogene Verdienst, soweit er markant und überdurchschnittlich hoch ist, rechtsprechungsgemäss nur dann als Valideneinkommen heranzuziehen, wenn mit überwiegender Wahrschein lichkeit feststeht, dass er weiterhin erzielt worden wäre (Meyer/ Reichmuth, a.a.O., Art. 28a N 51, mit Hinweisen). In der allgemeinnotorisch personell vola tilen Bankenbranche erscheint letzteres zumindest fragwürdig. Insbesondere geht es nicht an, den im Wirtschaftszweig Kreditgewerbe erzielbaren über durchschnittlichen Lohn einer in jedem anderen Wirtschaftszweig für dieselbe Tätigkeit geringer ausfallende Entlöhnung gegenüberzustellen. Nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit ist vielmehr

davon auszuge hen, die Beschwerdeführerin hätte im Gesundheitsfall

ihren Fähi gkeiten entspre chend einen monatlichen Lohn von Fr. 6‘044. -- für Sekretariats- und Kanzleiar beiten

(vgl. LSE 2006, TA 7, Ziff. 22, Anforderungsniveau 2) erzielt . Brachte die Beschwerdeführerin doch selbst vor, sie habe im Rahmen ihrer bisherigen Tätig keiten in erster Linie organisatorische Tätigkeiten ausgeübt, jedoch keinerlei Expertentätigkeiten. Es habe auch nicht zu ihren Aufgaben gehört, den Vorge setzten im operativen Bereich zu beraten. Es fehle ihr somit jegliche Berufser fahrung für die Ausübung einer anspruchsvollen Stabsstelle im Sinne des von der IV-Stelle herangezogenen Tabellenlohns für Stabsaufgaben. Bei ihrer Zu satzausbil dung als Betriebswirtschafterin am C.___

müsse sodann berücksichtigt werden, dass die Ausbil dung keine Matura erfordere, wie zum Beispiel eine Ausbildung an der Höheren Wirtschafts- und Verwaltungsfachschule. Es handle sich um eine Generalisten ausbildung, die eher weniger geeignet erscheine für eine anspruchsvolle Stabs aufgabe (Urk. 1 S. 5f.) . Diese Vorbringen gelten indes unabhängig vom Gesund heitszustand auch für das hypothetische Valideneinkommen . Sind Validen- und Invalidenlohn ausgehend vom gleichen Tabellenlohn zu ermitteln kann zur Ermittlung des Invaliditätsgrads wiederum ein Prozentvergleich vorgenommen werden (vgl. Meyer/ Reichmuth; a.a.O., Art. 28a N 35). Daraus

würde ein renten ausschliessender Ges amtinvaliditätsgrad von 21.64 %

resultieren (vgl. Berech nung in E. 6.2.1), womit ab 1. April 2009 der Anspruch auf eine ganze Rente hinfällig wird (BGE 119 V 98 E. 4a, Urteil des Bundesgerichts I 569/06 vom 20. November 2006 E. 3.3).

Der angefochtene Ent scheid erweist sich in allen Teilen als rechtens, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist. 7.

Gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweige rung von Leistungen der Invalidenversiche rung vor dem kantonalen Versiche rungsgericht in Abweichung von Art. 61 lit . a ATSG kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rah men von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festge legt.

Vorliegend erweist sich eine Kostenpauschale von Fr. 700.-- als angemessen. Ausgangsgemäss ist diese der Beschwerdeführerin aufzuerlegen . Das Gericht erkennt: 1.

Die Beschwerde wird abgewiesen. 2.

Die Gerichtskosten von Fr. 700 .-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zuge stellt. 3.

Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Felix Kuster - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4.

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin HurstHediger