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PS140197

Rechtsvorschlag (Beschwerde über ein Betreibungsamt)

Zürich OG · 2014-09-04 · Deutsch ZH
Erwägungen (4 Absätze)

E. 1 Die B._____ AG (im Folgenden: Gläubigerin) betreibt die A._____ AG (im Folgenden: Schuldnerin) für eine Forderung im Betrag von Fr. 380.00 zzgl. Zinsen, Mahnspesen und Betreibungskosten (act. 3/1). Nach der Zustellung des Zahlungsbefehls erhob die Schuldnerin mit schriftlicher Mitteilung an das Betrei- bungsamt Rechtsvorschlag. Das Betreibungsamt betrachtete diesen als verspä- tet, was es in einer Verfügung vom 13. Januar 2014 festhielt (act. 3/12). Gegen die Verfügung des Betreibungsamtes richtete die Schuldnerin eine Beschwerde an das Bezirksgericht Bülach als untere Aufsichtsbehörde in Schuld- betreibungs- und Konkurssachen, mit dem sinngemässen Antrag, es sei die Rechtzeitigkeit des Rechtsvorschlages festzustellen (act. 1). Das Bezirksgericht trat mit Beschluss vom 18. Juli 2014 auf die Beschwerde nicht ein. Es erwog, die angefochtene Verfügung sei der Schuldnerin zwar erst am 17. Februar 2014 durch die Post ausgehändigt worden (danach wäre die beim Gericht am 27. Februar 2014 eingegangene Beschwerde rechtzeitig). Die Sen- dung mit der angefochtenen Verfügung sei der Schuldnerin aber von der Post avisiert und die siebentägige Abholfrist auf den 21. Januar 2014 terminiert wor- den. Da die Adressatin mit der Sendung habe rechnen müssen, werde die Zustel- lung auf diesen Tag fingiert, und die Beschwerdefrist sei daher versäumt (act. 18).

E. 2 Die Schuldnerin führt Beschwerde gegen den Entscheid des Bezirks- gerichts. Sie beantragt, der angefochtene Beschluss sei aufzuheben, weil die Zu- stellfiktion aus rechtlichen Gründen nicht greife, und die Sache sei an das Be- zirksgericht zurückzuweisen, damit dieses die bei ihm eingereichte Beschwerde behandle (act. 19). Der Gläubigerin wurde mit Verfügung vom 13. August 2014 die 10tägige Frist zur Erstattung der Beschwerdeantwort angesetzt (act. 24). Die Verfügung wurde der Gläubigerin am 15. August 2014 zugestellt (act. 25). Innert Frist und bis

- 3 - heute ging keine Beschwerdeantwort ein. Daher ist das Verfahren ohne Be- schwerdeantwort weiterzuführen (act. 23). Die Akten des erstinstanzlichen Beschwerdeverfahrens wurden beigezogen (act. 1-16). Das Verfahren ist spruchreif.

E. 3 Der Sachverhalt ist nicht umstritten und wird durch die Akten belegt: die Abholungseinladung der Post datiert vom 14. Januar 2014. Am 21. Januar 2014 verlängerte die Post die Abholfrist auf Wunsch des Adressaten bis zum

14. bzw. 15. März 2014. Die tatsächliche Zustellung erfolgte am 17. Februar 2014 (act. 7/8 und act. 13/13). Falls der Ablauf der siebentägigen Abholfrist massge- bend ist, war die Frist für die Beschwerde abgelaufen, als diese beim Bezirksge- richt erhoben wurde. Das ist aber nicht der Fall: Zum Beurteilen der Folgen der Vorgänge um die verzögerte Zustellung der Sendung mit dem angefochtenen Entscheid stützt sich das Bezirksgericht auf Art. 138 ZPO. Die Zivilprozessordnung ist anwendbar auf die gerichtlichen Verfah- ren des Schuldbetreibungs- und Konkursrechts (Art. 1 lit. c ZPO), und dazu gehö- ren weder das Erheben des Rechtsvorschlages noch der Entscheid des Betrei- bungsamtes über die Wahrung der diesbezüglichen Frist. Das Schuldbetreibungs- und Konkursrecht enthält vielmehr eigene Bestimmungen zur Zustellung (Art. 64 ff. und Art. 34 SchKG). Nun wäre eine Harmonisierung von ZPO und SchKG durchaus wünschbar. Es leuchtet (abgesehen von historischen Gründen) nicht recht ein, weshalb die Vollstreckung eines Urteils grundsätzlich nach dem Zivil- prozessrecht (Art. 335 ff. ZPO) erfolgt, aber im Fall, dass es um eine Zahlung von Geld in schweizerischer Währung geht, das SchKG gilt. Gewisse Anpassungen wurden denn auch vorgenommen, oder doch wenigstens versucht. Sie blieben al- lerdings weit gehend auf blosse Formulierungen beschränkt (Bundesgesetz vom

19. Dezember 2008 zur Einführung einer schweizerischen Zivilprozessordnung, Anhang 17). Schon beim Anpassen der Betreibungs- an die Gerichtsferien ver- hinderte die Intervention interessierter Kreise beim Bundesrat das Inkraftsetzen der neuen Fassung von Art. 56 SchKG (was staatsrechtlich beunruhigend ist, im Interesse der Rechtssicherheit gleichwohl wird hingenommen werden müssen: BSK SchKG II-Bauer, 2. Aufl. 2010 Art. 56 N. 7a). Vieles blieb ohne jede Not un-

- 4 - harmonisiert, so nur beispielhaft die Bestimmungen zum Ausstand (Art. 47 ZPO vs. Art. 10 SchKG) oder zum Rechtsmittelzug (Art. 307 ff. ZPO vs. Art. 17 und Art. 20a Abs. 3 SchKG). Es wäre einfach gewesen, die wesentlichen Inhalte von Art. 138 ZPO wörtlich ins SchKG zu übernehmen oder darauf zu verweisen. Dass es das Parlament nicht getan hat, muss gerade angesichts der eigenen Bestim- mungen des SchKG zur Zustellung von Betreibungsurkunden und anderen Sen- dungen als qualifiziertes Schweigen verstanden werden, welches von den Gerich- ten nicht missachtet werden darf. Im SchKG findet sich eine dem Art. 138 Abs. 3 lit. a ZPO entsprechende Bestimmung nicht. Das Bezirksgericht hat im heute zu beurteilenden Fall daher zu Unrecht gegenüber der Schuldnerin eine Zustellfiktion angenommen. Nur beiläufig sei erwähnt, dass die Fiktion der Zustellung auch bei Anwen- dung der ZPO nicht angezeigt gewesen wäre. Dem Bezirksgericht ist zwar darin durchaus Recht zu geben, dass der Schuldner, dem ein Zahlungsbefehl zugestellt wurde und der den Rechtsvorschlag bewusst an der Grenze zur Verspätung per Post einreicht, im Sinne von Art. 138 ZPO mit einer Reaktion des Betreibungsam- tes rechnen muss. Hingegen verlangt die Rechtsprechung, dass der Adressat er- kennen muss, was für eine Sendung für ihn auf der Post bereit liegt (BGer 5A_895/2011 vom 6. März 2012, E. 3.2 am Ende). Hier war das nicht der Fall: der Abholungseinladung war nur zu entnehmen, dass ein in Kloten aufgegebener ein- geschriebener Brief abzuholen sei, und das genügt nicht, um dem Adressaten das Nichtabholen einer gerichtlichen Sendung oder einer solchen des Betreibungsam- tes zum Vorwurf zu machen. Die Beschwerde erweist sich demnach als begründet. Der angefochtene Entscheid ist aufzuheben. Da die Sache nicht spruchreif ist, muss sie zurückge- wiesen werden, zur neuen Beurteilung unter der Prämisse, dass die (erste) Be- schwerde innert der gesetzlichen zehn Tage erhoben wurde.

E. 4 Das Beschwerdeverfahren ist auch in der zweiten Instanz kostenlos, und es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

- 5 - Es wird erkannt:

Dispositiv
  1. Die Beschwerde wird gutgeheissen. Der angefochtene Beschluss vom 18. Juli 2014 (CB140010) wird aufgehoben, und die Sache wird zur weiteren Behandlung und neuem Entscheid an das Bezirksgericht zurückgewiesen.
  2. Es werden keine Kosten erhoben, und es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
  3. Schriftliche Mitteilung an die Parteien und – unter Beilage der erstinstanzli- chen Akten – an das Bezirksgericht Bülach sowie an das Betreibungsamt Kloten, je gegen Empfangsschein.
  4. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 10 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be- schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. Es handelt sich um einen Entscheid der kantonalen Aufsichtsbehörde in Schuldbetrei- bungs- und Konkurssachen im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. c BGG. Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. Obergericht des Kantons Zürich II. Zivilkammer Der Gerichtsschreiber: lic. iur. T. Engler versandt am:
Volltext (verifizierbarer Originaltext)

Obergericht des Kantons Zürich II. Zivilkammer als obere kantonale Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs Geschäfts-Nr.: PS140197-O/U Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. A. Katzenstein, Vorsitzende, Oberrichter lic. iur. P. Diggelmann und Oberrichter Dr. P. Higi sowie Gerichtsschreiber lic. iur. T. Engler Urteil vom 4. September 2014 in Sachen A._____ AG, Beschwerdeführerin, vertreten durch Rechtsanwalt X._____, gegen B._____ AG, Beschwerdegegnerin, vertreten durch B._____ AG, Inkasso, betreffend Rechtsvorschlag Betreibung Nr. … (Beschwerde über das Betreibungsamt Kloten) Beschwerde gegen einen Beschluss der II. Abteilung des Bezirksgerichtes Bülach vom 18. Juli 2014 (CB140010)

- 2 - Erwägungen:

1. Die B._____ AG (im Folgenden: Gläubigerin) betreibt die A._____ AG (im Folgenden: Schuldnerin) für eine Forderung im Betrag von Fr. 380.00 zzgl. Zinsen, Mahnspesen und Betreibungskosten (act. 3/1). Nach der Zustellung des Zahlungsbefehls erhob die Schuldnerin mit schriftlicher Mitteilung an das Betrei- bungsamt Rechtsvorschlag. Das Betreibungsamt betrachtete diesen als verspä- tet, was es in einer Verfügung vom 13. Januar 2014 festhielt (act. 3/12). Gegen die Verfügung des Betreibungsamtes richtete die Schuldnerin eine Beschwerde an das Bezirksgericht Bülach als untere Aufsichtsbehörde in Schuld- betreibungs- und Konkurssachen, mit dem sinngemässen Antrag, es sei die Rechtzeitigkeit des Rechtsvorschlages festzustellen (act. 1). Das Bezirksgericht trat mit Beschluss vom 18. Juli 2014 auf die Beschwerde nicht ein. Es erwog, die angefochtene Verfügung sei der Schuldnerin zwar erst am 17. Februar 2014 durch die Post ausgehändigt worden (danach wäre die beim Gericht am 27. Februar 2014 eingegangene Beschwerde rechtzeitig). Die Sen- dung mit der angefochtenen Verfügung sei der Schuldnerin aber von der Post avisiert und die siebentägige Abholfrist auf den 21. Januar 2014 terminiert wor- den. Da die Adressatin mit der Sendung habe rechnen müssen, werde die Zustel- lung auf diesen Tag fingiert, und die Beschwerdefrist sei daher versäumt (act. 18).

2. Die Schuldnerin führt Beschwerde gegen den Entscheid des Bezirks- gerichts. Sie beantragt, der angefochtene Beschluss sei aufzuheben, weil die Zu- stellfiktion aus rechtlichen Gründen nicht greife, und die Sache sei an das Be- zirksgericht zurückzuweisen, damit dieses die bei ihm eingereichte Beschwerde behandle (act. 19). Der Gläubigerin wurde mit Verfügung vom 13. August 2014 die 10tägige Frist zur Erstattung der Beschwerdeantwort angesetzt (act. 24). Die Verfügung wurde der Gläubigerin am 15. August 2014 zugestellt (act. 25). Innert Frist und bis

- 3 - heute ging keine Beschwerdeantwort ein. Daher ist das Verfahren ohne Be- schwerdeantwort weiterzuführen (act. 23). Die Akten des erstinstanzlichen Beschwerdeverfahrens wurden beigezogen (act. 1-16). Das Verfahren ist spruchreif.

3. Der Sachverhalt ist nicht umstritten und wird durch die Akten belegt: die Abholungseinladung der Post datiert vom 14. Januar 2014. Am 21. Januar 2014 verlängerte die Post die Abholfrist auf Wunsch des Adressaten bis zum

14. bzw. 15. März 2014. Die tatsächliche Zustellung erfolgte am 17. Februar 2014 (act. 7/8 und act. 13/13). Falls der Ablauf der siebentägigen Abholfrist massge- bend ist, war die Frist für die Beschwerde abgelaufen, als diese beim Bezirksge- richt erhoben wurde. Das ist aber nicht der Fall: Zum Beurteilen der Folgen der Vorgänge um die verzögerte Zustellung der Sendung mit dem angefochtenen Entscheid stützt sich das Bezirksgericht auf Art. 138 ZPO. Die Zivilprozessordnung ist anwendbar auf die gerichtlichen Verfah- ren des Schuldbetreibungs- und Konkursrechts (Art. 1 lit. c ZPO), und dazu gehö- ren weder das Erheben des Rechtsvorschlages noch der Entscheid des Betrei- bungsamtes über die Wahrung der diesbezüglichen Frist. Das Schuldbetreibungs- und Konkursrecht enthält vielmehr eigene Bestimmungen zur Zustellung (Art. 64 ff. und Art. 34 SchKG). Nun wäre eine Harmonisierung von ZPO und SchKG durchaus wünschbar. Es leuchtet (abgesehen von historischen Gründen) nicht recht ein, weshalb die Vollstreckung eines Urteils grundsätzlich nach dem Zivil- prozessrecht (Art. 335 ff. ZPO) erfolgt, aber im Fall, dass es um eine Zahlung von Geld in schweizerischer Währung geht, das SchKG gilt. Gewisse Anpassungen wurden denn auch vorgenommen, oder doch wenigstens versucht. Sie blieben al- lerdings weit gehend auf blosse Formulierungen beschränkt (Bundesgesetz vom

19. Dezember 2008 zur Einführung einer schweizerischen Zivilprozessordnung, Anhang 17). Schon beim Anpassen der Betreibungs- an die Gerichtsferien ver- hinderte die Intervention interessierter Kreise beim Bundesrat das Inkraftsetzen der neuen Fassung von Art. 56 SchKG (was staatsrechtlich beunruhigend ist, im Interesse der Rechtssicherheit gleichwohl wird hingenommen werden müssen: BSK SchKG II-Bauer, 2. Aufl. 2010 Art. 56 N. 7a). Vieles blieb ohne jede Not un-

- 4 - harmonisiert, so nur beispielhaft die Bestimmungen zum Ausstand (Art. 47 ZPO vs. Art. 10 SchKG) oder zum Rechtsmittelzug (Art. 307 ff. ZPO vs. Art. 17 und Art. 20a Abs. 3 SchKG). Es wäre einfach gewesen, die wesentlichen Inhalte von Art. 138 ZPO wörtlich ins SchKG zu übernehmen oder darauf zu verweisen. Dass es das Parlament nicht getan hat, muss gerade angesichts der eigenen Bestim- mungen des SchKG zur Zustellung von Betreibungsurkunden und anderen Sen- dungen als qualifiziertes Schweigen verstanden werden, welches von den Gerich- ten nicht missachtet werden darf. Im SchKG findet sich eine dem Art. 138 Abs. 3 lit. a ZPO entsprechende Bestimmung nicht. Das Bezirksgericht hat im heute zu beurteilenden Fall daher zu Unrecht gegenüber der Schuldnerin eine Zustellfiktion angenommen. Nur beiläufig sei erwähnt, dass die Fiktion der Zustellung auch bei Anwen- dung der ZPO nicht angezeigt gewesen wäre. Dem Bezirksgericht ist zwar darin durchaus Recht zu geben, dass der Schuldner, dem ein Zahlungsbefehl zugestellt wurde und der den Rechtsvorschlag bewusst an der Grenze zur Verspätung per Post einreicht, im Sinne von Art. 138 ZPO mit einer Reaktion des Betreibungsam- tes rechnen muss. Hingegen verlangt die Rechtsprechung, dass der Adressat er- kennen muss, was für eine Sendung für ihn auf der Post bereit liegt (BGer 5A_895/2011 vom 6. März 2012, E. 3.2 am Ende). Hier war das nicht der Fall: der Abholungseinladung war nur zu entnehmen, dass ein in Kloten aufgegebener ein- geschriebener Brief abzuholen sei, und das genügt nicht, um dem Adressaten das Nichtabholen einer gerichtlichen Sendung oder einer solchen des Betreibungsam- tes zum Vorwurf zu machen. Die Beschwerde erweist sich demnach als begründet. Der angefochtene Entscheid ist aufzuheben. Da die Sache nicht spruchreif ist, muss sie zurückge- wiesen werden, zur neuen Beurteilung unter der Prämisse, dass die (erste) Be- schwerde innert der gesetzlichen zehn Tage erhoben wurde.

4. Das Beschwerdeverfahren ist auch in der zweiten Instanz kostenlos, und es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

- 5 - Es wird erkannt:

1. Die Beschwerde wird gutgeheissen. Der angefochtene Beschluss vom 18. Juli 2014 (CB140010) wird aufgehoben, und die Sache wird zur weiteren Behandlung und neuem Entscheid an das Bezirksgericht zurückgewiesen.

2. Es werden keine Kosten erhoben, und es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

3. Schriftliche Mitteilung an die Parteien und – unter Beilage der erstinstanzli- chen Akten – an das Bezirksgericht Bülach sowie an das Betreibungsamt Kloten, je gegen Empfangsschein.

4. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 10 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be- schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. Es handelt sich um einen Entscheid der kantonalen Aufsichtsbehörde in Schuldbetrei- bungs- und Konkurssachen im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. c BGG. Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. Obergericht des Kantons Zürich II. Zivilkammer Der Gerichtsschreiber: lic. iur. T. Engler versandt am: