Krankenversicherung (Kostenübernahme für Intraokularlinsen mit Hornhautverkrümmungskorrektur nach Katarakt-Operation) | Krankenversicherung (mit med. SV)
Sachverhalt
\n A. A.________ (Jg. 1940) war 2020 bei der B.________ obligatorisch krankenversichert (vgl. VG-act. 01 zu Verfahren II 2021 32). Im Sommer 2020 stellte seine Hausärztin eine erhebliche Trübung der Sehschärfe an beiden Augen fest. In der Folge wurde A.________ am 2. und 9. November 2020 an beiden Augen ambulant operativ versorgt (Kataraktoperation). Die Rechnung für die Augenlinsen hat A.________ selbst beglichen, die Untersuchungs- und Operationskosten wurden durch die B.________ bezahlt. Am 8. Januar 2021 stellte A.________ die Rechnung für die Augenlinsen über Fr. 1'400 (2 x Fr. 700) zur Rückerstattung der B.________ zu. Nachdem diese die Kostenübernahme mit Schreiben vom 13. Januar 2021 verweigerte, forderte A.________ am 28. Januar 2021 eine anfechtbare Verfügung. Da die B.________ dieses Begehren telefonisch ablehnte, gelangte A.________ am 11. März 2021 ans Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit dem Rechtsbegehren, die B.________ sei zu verpflichten, ihm Fr. 1'400.--, abzüglich 10% Selbstbehalt, d.h. total Fr. 1'250.--, nebst 5% Verzugszins seit 1.3.2021, zu erstatten. Das Gericht nahm die Eingabe als Rechtsverweigerungsbeschwerde im Sinne von
Volltext (verifizierbarer Originaltext)
Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer 14.07.2021 I 2021 38
Krankenversicherung (Kostenübernahme für Intraokularlinsen mit Hornhautverkrümmungskorrektur nach Katarakt-Operation) | Krankenversicherung (mit med. SV)
\n \n \n \n \n \n \n \n I 2021 38 \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n Entscheid vom 14. Juli 2021 \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n Besetzung \n Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident \n \n \n \n Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter Dr.med. Urs Gössi, Richter \n \n \n \n MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n Parteien \n A.________, \n Beschwerdeführer, \n \n \n \n gegen \n \n \n \n B.________, \n Vorinstanz, \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n Gegenstand \n Krankenversicherung (Kostenübernahme für Intraokularlinsen mit Hornhautverkrümmungskorrektur nach Katarakt-Operation) \n \n \n \n \n Sachverhalt: \n A. A.________ (Jg. 1940) war 2020 bei der B.________ obligatorisch krankenversichert (vgl. VG-act. 01 zu Verfahren II 2021 32). Im Sommer 2020 stellte seine Hausärztin eine erhebliche Trübung der Sehschärfe an beiden Augen fest. In der Folge wurde A.________ am 2. und 9. November 2020 an beiden Augen ambulant operativ versorgt (Kataraktoperation). Die Rechnung für die Augenlinsen hat A.________ selbst beglichen, die Untersuchungs- und Operationskosten wurden durch die B.________ bezahlt. Am 8. Januar 2021 stellte A.________ die Rechnung für die Augenlinsen über Fr. 1'400 (2 x Fr. 700) zur Rückerstattung der B.________ zu. Nachdem diese die Kostenübernahme mit Schreiben vom 13. Januar 2021 verweigerte, forderte A.________ am 28. Januar 2021 eine anfechtbare Verfügung. Da die B.________ dieses Begehren telefonisch ablehnte, gelangte A.________ am 11. März 2021 ans Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit dem Rechtsbegehren, die B.________ sei zu verpflichten, ihm Fr. 1'400.--, abzüglich 10% Selbstbehalt, d.h. total Fr. 1'250.--, nebst 5% Verzugszins seit 1.3.2021, zu erstatten. Das Gericht nahm die Eingabe als Rechtsverweigerungsbeschwerde im Sinne von