opencaselaw.ch

II 2022 3

Sz Verwaltungsgericht · 2022-02-21 · Deutsch SZ

Erwerbsersatzordnung (Covid-19; Erwerbsersatz) | Erwerbsersatzordnung

Sachverhalt

\n A. A.________ führt das Einzelunternehmen \"A.________\" (CHE-________) mit Sitz in C.________ und dem Zweck \"________\" (vgl. www.zefix.ch; eingesehen am 8.2.2022). Mit der Einzelfirma betreibt A.________ namentlich das B.________ (https://B.________.ch). \n B. Am 29. Oktober 2021 reichte A.________ bei der Ausgleichskasse Schwyz die Anmeldung für die Corona-Erwerbsersatzentschädigung infolge erheblicher Umsatzeinbusse für den Monat Oktober 2021 ein (die Anmeldung ist nicht in den Vorakten, resp. nur eine Mail vom 29.10.2021, mit welcher A.________ der Ausgleichskasse die Umsatzzahlen für den Monat Oktober 2021 lieferte [Vi-act. 1]; siehe auch Einspracheentscheid Ingress Bst. A). \n C. Mit Verfügung vom 7. November 2021 wies die Ausgleichskasse den Antrag für den Monat Oktober 2021 ab (Vi-act. 2). Hiergegen erhob A.________ am 19. November 2021 Einsprache (Vi-act. 3), welche die Ausgleichskasse Schwyz mit Entscheid vom 4. Januar 2022 abwies (Vi-act. 6). \n D. Am 10. Januar 2022 reicht A.________ beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz fristgerecht Beschwerde ein mit dem sinngemässen Antrag, es sei ihm die Corona-Erwerbsersatzentschädigung für den Zeitraum 1. Oktober bis 20. Dezember [2021] zu entrichten. \n E. Mit Vernehmlassung vom 21. Januar 2022 beantragt die Vorinstanz: \n 1. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde sei abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. \n 2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Beschwerdeführers. \n Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung: \n 1.1 Vor Erlass eines Entscheides prüft das Verwaltungsgericht von Amtes wegen, ob die Voraussetzungen für einen Sachentscheid erfüllt sind. Ist eine der gesetzlichen Voraussetzung nicht erfüllt, trifft das Gericht einen Nichteintretensentscheid (

Volltext (verifizierbarer Originaltext)

Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 21.02.2022 II 2022 3

Erwerbsersatzordnung (Covid-19; Erwerbsersatz) | Erwerbsersatzordnung

\n \n \n \n \n \n \n \n II 2022 3 \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n Entscheid vom 21. Februar 2022 \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n Besetzung \n Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident \n \n \n \n Dr.oec. Andreas Risi, Richter Dr.iur. Frank Lampert, Richter \n \n \n \n MLaw Milena Pesic, a.o. Gerichtsschreiberin \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n Parteien \n A.________, B.________, \n Beschwerdeführer, \n \n \n \n gegen \n \n \n \n Ausgleichskasse Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz, \n Vorinstanz, \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n Gegenstand \n Erwerbsersatzordnung (Covid-19; Erwerbsersatz) \n \n \n \n \n Sachverhalt: \n A. A.________ führt das Einzelunternehmen \"A.________\" (CHE-________) mit Sitz in C.________ und dem Zweck \"________\" (vgl. www.zefix.ch; eingesehen am 8.2.2022). Mit der Einzelfirma betreibt A.________ namentlich das B.________ (https://B.________.ch). \n B. Am 29. Oktober 2021 reichte A.________ bei der Ausgleichskasse Schwyz die Anmeldung für die Corona-Erwerbsersatzentschädigung infolge erheblicher Umsatzeinbusse für den Monat Oktober 2021 ein (die Anmeldung ist nicht in den Vorakten, resp. nur eine Mail vom 29.10.2021, mit welcher A.________ der Ausgleichskasse die Umsatzzahlen für den Monat Oktober 2021 lieferte [Vi-act. 1]; siehe auch Einspracheentscheid Ingress Bst. A). \n C. Mit Verfügung vom 7. November 2021 wies die Ausgleichskasse den Antrag für den Monat Oktober 2021 ab (Vi-act. 2). Hiergegen erhob A.________ am 19. November 2021 Einsprache (Vi-act. 3), welche die Ausgleichskasse Schwyz mit Entscheid vom 4. Januar 2022 abwies (Vi-act. 6). \n D. Am 10. Januar 2022 reicht A.________ beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz fristgerecht Beschwerde ein mit dem sinngemässen Antrag, es sei ihm die Corona-Erwerbsersatzentschädigung für den Zeitraum 1. Oktober bis 20. Dezember [2021] zu entrichten. \n E. Mit Vernehmlassung vom 21. Januar 2022 beantragt die Vorinstanz: \n 1. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde sei abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. \n 2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Beschwerdeführers. \n Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung: \n 1.1 Vor Erlass eines Entscheides prüft das Verwaltungsgericht von Amtes wegen, ob die Voraussetzungen für einen Sachentscheid erfüllt sind. Ist eine der gesetzlichen Voraussetzung nicht erfüllt, trifft das Gericht einen Nichteintretensentscheid (