Persönlichkeitsverletzung und UWG-Verstoss | Übriges Zivilrecht
Erwägungen (3 Absätze)
E. 1 A.________ AG, Klägerin,
E. 2 B.________, Kläger,
E. 3 H.________, Beklagte, \n \n \n \n \n \n \n \n \n betreffend \n Persönlichkeitsrechtsverletzung und UWG-Verstoss \n \n \n \n (Klage vom 15. November 2023);- \n \n hat die 1. Zivilkammer, \n \n nachdem sich ergeben und in Erwägung: \n 1. Am 23. Mai 2023 reichten die Kläger ein Gesuch um Erlass superprovisorischer bzw. vorsorglicher Massnahmen betreffend Persönlichkeitsrechtsverletzung und UWG-Verstoss ein (GPR 2023 3, KG-act. 1). Mit Verfügung vom 25. Mai 2023 wurde das Gesuch um superprovisorische und mit Verfügung vom 2. Oktober 2023 dasjenige um vorsorgliche Massnahmen gutgeheissen (GPR 2023 3, KG-act. 5 und 26). Am 16. November 2023 reichten die Kläger die Klage in der Hauptsache ein und beantragten Folgendes (KG-act. 1): \n 1. Es seien die Beklagten 1-3 im Sinne einer Beseitigung anzuweisen, die Websites „I.________.org“ sowie „J.________.com“ zu deaktivieren und jegliche andere von ihnen verantworteten Veröffentlichungen (inkl. „Petitionssammlungen“) im Internet zu diesem Thema zu löschen, darunter die folgenden: \n \n X (vormals Twitter): \n \n […] \n \n Instagram: \n \n […] \n \n Facebook: \n \n […] \n \n TikTok: \n \n […] \n \n Snapchat: \n \n […] \n \n YouTube: \n \n […] \n \n Telegram: \n \n […] \n \n Tumblr: \n \n […] \n \n Weitere Fundstellen im Internet: \n \n […] \n \n Petitionssammlungen via: \n \n […] \n \n Den Beklagten 1-3 sei zu untersagen, herabsetzende, wahrheitswidrige und/oder ehrverletzende, rufschädigende Äusserungen über die Kläger rund um den Themenkomplex „K.________“, „violence against women and children“, „female abuser“ etc. öffentlich zu verbreiten – sei es über digitale, sei es über analoge Kanäle –, d.h. insbesondere keine kontexuelle Verbindung der Kläger 1-3 (Firma/Namen) mit den nachfolgenden Begriffen – in jedweder Sprache – irgendwelcher Art zu schaffen: „abuse“ (bzw. dt.: Missbrauch), „violence against women and children“ (bzw. dt.: Gewalt gegen Frauen und Kinder), „female abuser“ (bzw. dt.: Missbrauch von Frauen). \n \n Ebenfalls sei den Beklagten 1-3 die Verwendung/Verbreitung von grafischen Darstellungen/Icons zu verbieten, wie insbesondere das Icon, bei dem ein L.________ in einem Wappenschild abgebildet ist – verbunden mit dem Text: M.________: \n \n [Logo] \n \n alles zudem unter Androhung einer Ordnungsbusse nach
Volltext (verifizierbarer Originaltext)
Schwyz Kantonsgericht 1. Zivilkammer 23.09.2024 ZK1 2023 40 Schwytz Kantonsgericht 1. Zivilkammer 23.09.2024 ZK1 2023 40 Svitto Kantonsgericht 1. Zivilkammer 23.09.2024 ZK1 2023 40
Persönlichkeitsverletzung und UWG-Verstoss | Übriges Zivilrecht
\n \n \n \n \n Kantonsgericht Schwyz \n 1 \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n Urteil vom 23. September 2024 \n ZK1 2023 40 \n \n \n \n \n \n Mitwirkend \n Kantonsgerichtspräsident Reto Heizmann, Kantonsrichter Pius Schuler, Josef Reichlin, Jeannette Soro und Daniela Brüngger, Gerichtsschreiber Alen Draganovic. \n \n \n \n \n \n \n \n In Sachen \n 1. A.________ AG, Klägerin, 2. B.________, Kläger, 3. C.________, Klägerin, alle vertreten durch Rechtsanwälte D.________ und E.________, gegen 1. F.________, Beklagte, 2. G.________, Beklagter, 3. H.________, Beklagte, \n \n \n \n \n \n \n \n \n betreffend \n Persönlichkeitsrechtsverletzung und UWG-Verstoss \n \n \n \n (Klage vom 15. November 2023);- \n \n hat die 1. Zivilkammer, \n \n nachdem sich ergeben und in Erwägung: \n 1. Am 23. Mai 2023 reichten die Kläger ein Gesuch um Erlass superprovisorischer bzw. vorsorglicher Massnahmen betreffend Persönlichkeitsrechtsverletzung und UWG-Verstoss ein (GPR 2023 3, KG-act. 1). Mit Verfügung vom 25. Mai 2023 wurde das Gesuch um superprovisorische und mit Verfügung vom 2. Oktober 2023 dasjenige um vorsorgliche Massnahmen gutgeheissen (GPR 2023 3, KG-act. 5 und 26). Am 16. November 2023 reichten die Kläger die Klage in der Hauptsache ein und beantragten Folgendes (KG-act. 1): \n 1. Es seien die Beklagten 1-3 im Sinne einer Beseitigung anzuweisen, die Websites „I.________.org“ sowie „J.________.com“ zu deaktivieren und jegliche andere von ihnen verantworteten Veröffentlichungen (inkl. „Petitionssammlungen“) im Internet zu diesem Thema zu löschen, darunter die folgenden: \n \n X (vormals Twitter): \n \n […] \n \n Instagram: \n \n […] \n \n Facebook: \n \n […] \n \n TikTok: \n \n […] \n \n Snapchat: \n \n […] \n \n YouTube: \n \n […] \n \n Telegram: \n \n […] \n \n Tumblr: \n \n […] \n \n Weitere Fundstellen im Internet: \n \n […] \n \n Petitionssammlungen via: \n \n […] \n \n Den Beklagten 1-3 sei zu untersagen, herabsetzende, wahrheitswidrige und/oder ehrverletzende, rufschädigende Äusserungen über die Kläger rund um den Themenkomplex „K.________“, „violence against women and children“, „female abuser“ etc. öffentlich zu verbreiten – sei es über digitale, sei es über analoge Kanäle –, d.h. insbesondere keine kontexuelle Verbindung der Kläger 1-3 (Firma/Namen) mit den nachfolgenden Begriffen – in jedweder Sprache – irgendwelcher Art zu schaffen: „abuse“ (bzw. dt.: Missbrauch), „violence against women and children“ (bzw. dt.: Gewalt gegen Frauen und Kinder), „female abuser“ (bzw. dt.: Missbrauch von Frauen). \n \n Ebenfalls sei den Beklagten 1-3 die Verwendung/Verbreitung von grafischen Darstellungen/Icons zu verbieten, wie insbesondere das Icon, bei dem ein L.________ in einem Wappenschild abgebildet ist – verbunden mit dem Text: M.________: \n \n [Logo] \n \n alles zudem unter Androhung einer Ordnungsbusse nach