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BEK 2022 110

Schwyz · 2022-08-19 · Deutsch SZ

Konkurseröffnung | Küssnacht ER SchKG/Liq.-Sachen

Volltext (verifizierbarer Originaltext)

Schwyz Kantonsgericht Beschwerdekammer 19.08.2022 BEK 2022 110

Konkurseröffnung | Küssnacht ER SchKG/Liq.-Sachen

\n \n \n \n \n Kantonsgericht Schwyz \n 1 \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n Beschluss vom 19. August 2022 \n BEK 2022 110 \n \n \n \n \n \n Mitwirkend \n Kantonsgerichtsvizepräsident lic. iur. Stefan Weber, Kantonsrichter Clara Betschart und Pius Schuler, Gerichtsschreiberin lic. iur. Gabriela Thurnherr. \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n In Sachen \n A.________, Gesuchsgegner und Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwältin B.________, gegen C.________ AG, Gesuchstellerin und Beschwerdegegnerin, \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n betreffend \n Konkurseröffnung \n \n \n \n (Beschwerde gegen die Verfügung des Einzelrichters am Bezirksgericht Küssnacht vom 29. Juni 2022, ZES 2022 51);- \n \n \n \n hat die Beschwerdekammer, \n \n nachdem sich ergeben und in Erwägung: \n 1. Die E.________ AG (nachfolgend Gesuchstellerin) betrieb A.________, Inhaber der Einzelunternehmung F.________ (Vi-act. 0; nachfolgend Gesuchsgegner), gemäss Zahlungsbefehl des Betreibungsamtes Küssnacht am Rigi vom 25. Oktober 2021 (Betr.-Nr. xx) für offene Leistungen KVG vom 12. März 2021 bis am 30. April 2021 über Fr. 160.50 und für Spesen von Fr. 30.00 (Vi-act. 1, Beilage 2). Am 13. Dezember 2021 drohte das Betreibungsamt Küssnacht dem Gesuchsgegner in dieser Betreibung den Konkurs an (Vi-act. 1, Beilage 1). Die Gesuchstellerin reichte am 8. Juni 2022 beim Bezirksgericht Küssnacht das Konkursbegehren für eine Grundforderung von Fr. 160.50, Spesen von Fr. 30.00 und Betreibungskosten von Fr. 82.60 ein (Vi-act. 1). Die Vorladung vom 9. Juni 2022 zur Konkursverhandlung am 23. Juni 2022 an den Gesuchsgegner wurde von der Post mit dem Vermerk „nicht abgeholt“ zurückgeschickt (Vi-act. 6). Die erneute Vorladung vom 22. Juni 2022 zur Konkursverhandlung vom 29. Juni 2022 wurde dem Gesuchsgegner per A-Post Plus-Sendung am 23. Juni 2022 zugestellt (Vi-act. 7 und 8). Der Gesuchsgegner erschien nicht zur Konkursverhandlung (angef. Verfügung, S. 2). Mit Verfügung vom 29. Juni 2022 eröffnete der Einzelrichter am Bezirksgericht Küssnacht den Konkurs über den Gesuchsgegner, beauftragte das Konkursamt Küssnacht mit der Durchführung des Konkurses, verfügte über den von der Gesuchstellerin geleisteten Kostenvorschuss und auferlegte die Kosten dem Gesuchsgegner (angef. Verfügung). \n Dagegen erhob der Gesuchsgegner am 13. Juli 2022 Beschwerde und beantragte die kostenpflichtige Aufhebung der Konkurseröffnung sowie die Gewährung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde (KG-act. 1). Der Beschwerde wurde am 14. Juli 2022 die aufschiebende Wirkung zuerkannt (KG-act. 2). Die Gesuchstellerin reichte am 21. Juli 2022 eine Beschwerdeantwort ein (KG-act. 6). Der Gesuchsgegner reichte am 3. August 2022 unaufgefordert eine Stellungnahme ein (KG-act. 8). \n 2. Der Gesuchsgegner rügt die Nichtigkeit der angefochtenen Verfügung, weil darin die C.________ AG als Partei bezeichnet werde, das Konkursbegehren jedoch von der E.________ AG gestellt worden sei (KG-act. 1, S. 5). \n a) Eine falsche Parteibezeichnung führt zwar grundsätzlich zur Nichtigkeit des Entscheids. Wenn jedoch beim Gericht und den Verfahrensbeteiligten kein vernünftiger Zweifel an der Identität der Parteien besteht, ist auch eine Berichtigung des Entscheids möglich (Steck/Brunner, in: Spühler/\u200CTenchio/\u200CInfanger [Hrsg.], Basler Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, 3. A. 2017,